DE99458C - - Google Patents
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10C—PIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
- G10C3/00—Details or accessories
- G10C3/06—Resonating means, e.g. soundboards or resonant strings; Fastenings thereof
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Details Of Audible-Bandwidth Transducers (AREA)
- Casings For Electric Apparatus (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Deckel eines Flügels trägt zur Klangverstärkung in seiner bisherigen Bauart um deswillen
nicht bei, weil er durch seine Bauart und seinen beiderseitigen Fournierbelag am
Mitschwingen im erforderlichen Mafse verhindert ist. Er wirkt deshalb in geschlossener
Lage mehr als Tondämpfer, denn als Klangverstärker.
Der Zweck vorliegender Erfindung ist nun die Ausgestaltung des Flügeldeckels in der
Weise, dafs er neben dem bisherigen Zwecke des Verschlusses des Kastens gegen Verunreinigung
als ein zweiter Resonanzboden wirkt und so ganz wesentlich zur Klangverstärkung beiträgt.
Der Flügeldeckel wird zu diesem Zwecke nicht wie bisher aus starkem Holz mit beiderseitigem
Fournierbelag hergestellt, bei welcher Bauart er klangvermittelnd nicht zu wirken
vermag, sondern er wird aus dünnem Bodenholz hergestellt, das durch eine an seiner
Unterseite ringsherum laufende Zarge gehalten wird. Auf der Unterseite wird er dann mit
Rippen besetzt, die je nach ihrer Länge an den Enden abgestochen werden. Dieser rippenbesetzte
Deckel wird nun, gerade so wie der unter den Saiten auf der Rast ruhende Resonanzboden,
durch den Ton in Schwingungen versetzt, wodurch er ebenso wirkt, wie der
unter den Saiten liegende übliche Resonanzboden.
Fig. ι zeigt einen solchen Flügel im senkrechten
Schnitt nach Linie A-B der Fig. 2, welche einen Grundrifs wiedergiebt. Fig. 3
ist ein senkrechter Schnitt nach Linie C-D. Die Rast a, der auf ihr ruhende Resonanzboden
b, der Stimmstock c, sowie die Anhängeplatte d nebst Spreizen f unterscheiden
sich in nichts von der gewöhnlichen Bauart. Der Deckel g dagegen ist in demjenigen Theile,
welcher rückwärts von dem zur Aufstellung des Notenpultes aufklappbaren Deckeltheil liegt,
aus dünnem Bodenholz gefertigt, dessen Langfasern rechtwinklig zu den Rippen h liegen.
Diese Rippen sind wie beim unteren Resonanzboden an den Enden, wie der Schnitt Fig. 3
zeigt, mehr oder weniger durch Abstechen verjüngt, um sie federnd zu gestalten, so dafs
sie mit der gesammten durch den Deckel gebildeten Resonanzfläche durch den Ton in
Schwingung versetzt werden. Die Oberfläche des Deckels erhält dann die gewöhnliche Politur.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Flügel, dessen Deckel aus einem mit Rippen versehenen und auf einer ringsum laufenden Zarge befestigten Resonanzboden gebildet wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE99458C true DE99458C (de) |
Family
ID=370338
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT99458D Active DE99458C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE99458C (de) |
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0
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