DE375428C - Klavier - Google Patents

Klavier

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DE375428C
DE375428C DES56420D DES0056420D DE375428C DE 375428 C DE375428 C DE 375428C DE S56420 D DES56420 D DE S56420D DE S0056420 D DES0056420 D DE S0056420D DE 375428 C DE375428 C DE 375428C
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piano
stiffening ribs
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DES56420D
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ALEXANDER SILLER
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ALEXANDER SILLER
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/06Resonating means, e.g. soundboards or resonant strings; Fastenings thereof

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Soundproofing, Sound Blocking, And Sound Damping (AREA)

Description

  • Klavier. Die in der bisherigen Weise hergestellten Klaviere weisen fast durchweg kranke oder dumpfe Töne auf, die auch durch Nacharbeit nur ungenügend verbessert werden können. Auch die erzielte Klangfülle bleibt erheblich hinter dem Erreichbaren zurück.
  • Zum Erhöhen der Resonanz an Klavieren hat man bereits am Resonanzboden Schallkanäle und Schallöffnungen angeordnet. jedoch auch hierdurch wurden die bestehenden Mängel nicht vollkommen beseitigt.
  • Die Neuerung gemäß der Erfindung besteht darin, daß alle dämpfenden Massen durch zweckmäßige Aushöhlungen vermieden sind. Erfindungsgemäß sind die Schallkanäle am Resonanzboden durch Ilohlräume im Rasten gebildet, Rippen und Stege mit Aushöhlungen versehen, und auch der Klaviaturboden ist mittels Durchbrechungen zum Erhöhen der Resonanz herangezogen.
  • Hierdurch ist es gelungen, besondere Resonanzräume in einer der fabrikmäßigen Herstellung der Klaviere nicht im Wege stehenden Weise zu schaffen und Instrumente zu bauen, die von vornherein gleichmäßig gute Tonbildung über alle Lagen und überraschende Tonfülle aufweisen.
  • In der Zeichnung sind in schematischer Weise Ausführungsbeispiele der Hauptteile des neuen Klaviers dargestellt.
  • Abb. i ist ein senkrechter Schnitt durch das Klavier, Abb. -- ein Grundriß des Klaviaturbodens in kleinem Maßstab, Abb. 3 eine Vorderansicht auf den Rasten, Abb. 4 ein Schnitt nach Linie E-F, Abb. 5 ein Schnitt nach Linie A-B, Abb. 6 ein Schnitt nach Linie C-D der Abb. 3, Abb. 7 ist der Resonanzboden in Vorderansicht mit Andeutung von Teilschnitten, Abb. 8 ist ein senkrecht geführter Querschnitt, Abb. 9 eine Ansicht einer Verstärkungsrippe des Resonanzbodens gegen die anzuleimende Fläche gesehen, Abb. i:o ein Schnitt nach Linie G-I-I der Abb. 7, Abb. ii ein Schnitt nach Linie J-K der Abb. 9, Abb. i?. ein Schnitt nach Linie L-M der Abb. 7, Abb. 13 ein Schnitt nach Linie N-0 der Abb. 7, Abb. 14 ein Schnitt nach Linie P-Q der Abb. 7, Abb. 15 ein Schnitt nach Linie R-S der Abb. 7, alle diese Schnitte in größerem Maßstabe. Der Klaviaturboden a ist derart durchbrochen, daß nur noch ein Rahmen stehenbleibt (Abb. i und 2), dessen rückwärtiger, parallel dem Resonanzboden laufender Teil noch besonders geschwächt sein kann, so daß eine wesentliche Erweiterung des Resonanzraumes und eine wesentlich bessere Verbindung der Räume im Ober- und Unterbau entsteht. Die Hohlräume sind durchweg durch Punktierung kenntlich. Als Abschluß nach außen dient die zweckmäßig schräg angeordnete Füllung b.
  • Der in Abb. 3 bis 6 für sich gezeichnete Rasten ist in neuer Weise mit klangverstärkenden und -verbessernden Hohlräumen ausgestattet. Er ist imwesentlichen aus dreiSchichten zusammengebaut, nämlich in einem vorderen Rahmen f (Abb. i: und 4), einem hinteren Rahmen c und einem Mittelteil, der zweckmäßig aus mehreren Stücken, einem äußeren Rahmen d und mehreren inneren Rahmen c (Abb. 3) besteht, die zwischen sich die wieder durch Punktierung angedeuteten Resonanzräume bilden. Schallöffnungen i (Abb. i und 3) verbinden diese Resonanzräume mit den Hauptresonanzräumen des Klaviers. Im oberen Teil des Rahmens o und in der Rückwand q befinden sich zur Veränderung der Klangwirkung verschließbare Schallöffnungen m (Abb. 3 und 6).
  • Diese Durchbildung des Rastens ermöglicht eine sehr vollkommene Auswirkung der Schwingungen des Resonanzbodens. Verbessert wird die Wirkung noch durch labyrinthartig gestellte Zungen oder Stege h, i, k zwischen Vordör- und Hinterrahmen c und f.
  • Der Resonanzboden besteht aus dem eigentlichen Bodenn, den Rippen o (Abb. 8), dem Diskantsteg p und dem Baßsteg q (Abb. 7). Der eigentliche Boden ist von der Mitte aus nach dem oberen und unteren Rande zu abgeschwächt, seine Dicke nimmt somit von der Mitte nach jenen beiden gegenüberliegenden Rändern zu allmählich ab, so daß seine Oberflächen gewölbt erscheinen. Diese Gestaltung des Resonanzbodens ist bei Klavieren ohne Schallkanälen bereits bekannt. Sie gibt ihm große Widerstandsfähigkeit gegenüber dem von der Besaitung auf ihn ausgeübten Druck, ohne daß seine Schwingungsfähigkeit durch eine ihm aufgedrückte Spannung herabgesetzt wird. Durch Verwendung dieser bekannten Resonanzbodenform wird die durch die Schallkanäle erhaltene gute Resonanz weiter erhöht.
  • Die zwischen den Resonanzbödenn und den Stegen p und q angeordneten Versteifungsrippen o sind, wie bei anderen bekannten Klavieren, mit Ausnehmungen zu versehen. Sie sind, wie aus Abb. 8, 9 und ii ersichtlich, ausgekehlt, jedoch unter den Stegen P und q ungeschwächt gelassen. Auf diese Weise ist, ohne die Festigkeit zu vermindern, viel Masse beseitigt, die sonst dämpfend wirkt. In ähnlicher Weise ist der Diskantsteg P zwischen den Kreuzungsstellen mit den Rippen o ausgefräst. Der Baßsteg q ist in bekannter Weise rückwärts ausgehöhlt.
  • Diese Ausfräsungen dienen neben dem Verringern der Masse auch noch zum Erhöhen der Elastizität des Resonanzbodens. Die Versteifungsrippen sind an ihren beiden Enden in bekannter Weise schräg abgestochen. Gemäß der Erfindung erstreckt sich die Abschrägung bei den mittleren Rippen weiter nach der Mitte zu wie bei den äußeren, so daß die Endstellen der Abschrägungen auf einer sanft gewölbten Kurve liegen, die gewissermaßen die Ecken des Resonanzbodens ausrundet. Dadurch wird ein besonders günstig abgegrenztes Schwingungsfeld erzielt und auch solche Teile des Resonanzbodens zu kräftigem Mitschwingen veranlaßt, die sonst in der Hauptsache wirkungslos waren.
  • Auch die Bodenlager r, t, u, v (Abb. 7) sind zweckmäßig rückwärts ausgefräst und das Bodenlager s so angeordnet und gestaltet, daß ein im wesentlichen wirkungsloser Winkel des Resonanzbodens beseitigt ist.

Claims (2)

  1. PATFNT-ANSPRÜCIIE' i. Klavier mit am Resonanzboden angeordneten Schallkanälen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schallkanäle durch Hohlräume im Rasten (Abb. 3) gebildet sind, und daß ferner der Klaviaturboden (a) durchbrochen ist, so daß ein rahmenartiges Gebilde entsteht, dessen Abschluß nach außen eine schrägliegende Füllung (b) bildet und der Reson=raum erweitert ist, und daß schließlich, wie bei anderen Klavieren bekannt, der Resonanzboden (m) und seine Teile (o, P, q) mit Abschrägungen und Ausbohrungen versehen sind, um alle dämpfenden Massen zu vermeiden.
  2. 2. Klavier nach Anspruch i, bei welchem in den die Besaitung tragenden Teilen zur Erhöhung der Resonanz Hohlräume mit entsprechenden Schallöffnungen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlräume und Öffnungen im Rasten dadurch gebildet sind, daß der Rasten im wesentlichen aus drei Schichten aufgebaut ist, nämlich einem vorderen (f) und einem hinteren Rahmen (e) und einem Mittelstück, das zweckmäßig aus mehreren Rahmen (d, e) zusammengesetzt ist, die die Hohlräume zwischen Vorder- und Hinterrahmen begrenzen. 3. Klavier nach Anspruch i und ge, dadurch gekennzeichnet, daß in die Hohlräume zungenförmige Stege (h, i, k) labyrinthartig eingebaut sind. 4. Klavier nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Resonanzboden (n), der, wie bei Klavieren ohne Schallkanäle bekannt, von der Mitte nach zwei gegenüberliegenden Rändern zu allmählich abgeschwächt ist. 5. Klavier nach Anspruch i und 4, bei dem die zwischen dem Resonanzboden und den Stegen angeordneten Versteifungsrippen mit Ausnehmungen versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Versteifungsrippen (o) des Resonanzbodens zwischen Steg (P, q) und Bodenlager Hohlfräsungen haben, aber an den Auflagerstellen massiv sind. 6. Klavier nach Anspruch:i und 5 mit von unten ausgehöhlten Stegen, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (P) nur zwischen den Rippen des Resonanzbodens ausgehöhlt, an den Auflagestellen aber massiv ist. 7. Klavier nach Anspruch i und 4 mit vom Rande her schräg abgestochenen Versteifungsrippen, dadurch gekennzeichnet, daß von den Versteifungsrippen (o) die mittleren auf größere Länge vom Rand abgestochen sind als die äußeren, mit solch allmählichem Übergang, daß die Grenze der Abschrägungen auf einer die Ecken des Resonanzbodens 'abrundenden Kurve (Abb. 7) liegen.
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