DE437034C - Lenkvorrichtung fuer Anhaenger mit zwei entgegengesetzt einstellbaren Drehgestellen - Google Patents

Lenkvorrichtung fuer Anhaenger mit zwei entgegengesetzt einstellbaren Drehgestellen

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DE437034C
DE437034C DEC37187D DEC0037187D DE437034C DE 437034 C DE437034 C DE 437034C DE C37187 D DEC37187 D DE C37187D DE C0037187 D DEC0037187 D DE C0037187D DE 437034 C DE437034 C DE 437034C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D13/00Steering specially adapted for trailers
    • B62D13/02Steering specially adapted for trailers for centrally-pivoted axles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

f DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 15. NOVEMBER 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVr 437034 KLASSE 63 c GRUPPE 3
Joseph Coder und Louis Coder in St Marcel-les-Marseille.
Lenkvorrichtung für Anhänger mit zwei entgegengesetzt einstellbaren Drehgestellen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. September 1925 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni igu die Priorität auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom 26. August 1925 beansprucht.
Die Erfindung betrifft eine Lenkvorrich- stange derart verbunden sind, daß, wenn das tung für Anhängewagen mit zwei entgegen- jeweils mit dem Zugwagen gekuppelte Drehgesetzt einstellbaren Drehgestellen, von denen : gestell über einen bestimmten Winkel sich jedes nach Belieben mit dem Zugwagen ge- '-. dreht, der hintere Drehschemel sich von dem kuppelt werden kann, und die durch ein Ge- ' Gestänge entkuppelt, dagegen selbsttätig wie-
487034
der gekuppelt wird, wenn der vordere Drehschemel wieder unter den Wert des Grenzwinkels zurückgeht, zum Zwecke, zu verhindern, daß der hintere Drehschemel sich so weit dreht, daß die vier Räder sich annähernd in eine Linie einstellen, der Anhänger seine Stabilität verliert und umkippt.
Auf der Zeichnung ist der Anhänger in Abb. ι in Seitenansicht und teilweisem ίο Schnitt nach i-i von Abb. 2 dargestellt, in Abb. 2 in Draufsicht. Die Abb. 3, 5, 7, 9 zeigen in Seitenansicht, die Abb. 4, 6, 8 und 10 in Draufsicht Einzelteile.
Der Anhängern ruht auf zwei unter sich gleichen Drehgestellen b auf und kann beliebig an der einen oder der andern Seite mittels der einen oder der andern der beiden Deichseln c angehängt werden. Die Traverse jedes der Schemel b trägt ein T-Stück d mit so Drehzapf enf, der sich in einer Hülse g· des Obergestells dreht und bei h in einen Vierkant o. dgl. endet. Auf der Zeichnung ist dieser Teil in den Abb. 5 und 6 vierkantig dargestellt. Derselbe dient zur Mitnahme eines as daraufsitzenden- Hebels / (Abb. 7 und 8). Das Ende dieses Hebels i bildet einen Bogen j von bestimmtem Radius, der einen mittleren Ausschnitt k trägt. In diesen legt sich lösbar ein Zapfen I einer Gabel nt der Kupplungsstange n. An seinem anderen Ende ist das : Gestänge η mit einem Hebel 0 verbunden, auf welchem ein Zahnrad des Getriebes p sitzt.
Auf der Unterseite des Gestells α und über jedem der beiden Drehgestelle b ist eine Bogenschiene q fest angeordnet, in welcher der schwingende Sektor / sich dreht. Die Schiene q ist mit einem Kreisbogenschlitz r versehen, in welchen der Zapfen I der Kupplungsstange η greift. An jedem Ende dieses Schlitzes r und exzentrisch zu demselben befinden sich zwei Rasten e gleicher Größe wie die Rast k des Bogens /. Beiden Auschnitten stehen zwei mit Gewindebohrungen versehene Ansätze s gegenüber. Die Bohrungen sind durch eine Schraube t verschlossen und nehmen eine Feder η auf, die sieh auf die Schraube stützt. Die Länge des Schlitzes r wird bestimmt durch den Ausschlag der Kupplungsstange n. Da beide Drehgestelle δ symmetrisch sind, so drehen sie sich um den gleichen Winkel, und sie arbeiten auf folgende Weise:
Der Anhänger wird durch eine der Deichseln c mit dem Zugwagen gekuppelt, infolgedessen dreht sich das entsprechende Drehgestell mit seinem Zapfen/ in der Hülseg; j dieser nimmt mittels seines Vierkants h den j : Arm j mit und dieser seinerseits mittels der j Rast k, in welcher der Zapfen· I der Gabel m sich befindet, die Kupplungsstange n. Die Bewegung der Stange» wird auf das zweite Drehgestell durch das Zalmgetriebe p übertragen. Die Bewegung beider Drehgestelle b ist somit dieselbe, so lange der Hebel i des \rorderen nicht an das Ende des Schlitzes r des fest angeordneten Sektors q angelangt ist. In dem Augenblicke aber, wo der Zapfen/ das Ende des Schlitzes r erreicht, tritt er aus dem Ausschnitt k und in den Ausschnitt e des Schlitzes, drückt hierbei die Feder u zusammen, so daß der Hebel j sich weiterbewegen kann, ohne die Kupplungsstange η mitzunehmen, wobei er aber durch seinen vollen Teil die Zapfen I in der neuen Rast e festhält. Von einem bestimmten Grenzwinkel ab wird somit das mitgenommene Drehgestell von dem * mitnehmenden unabhängig und steht still.
Bei Rückkehr der Bewegung, wenn der Ausschnitt k des Hebels j sich gegenüber dem Zapfen I einstellt, tritt letzterer unter der Einwirkung der Feder u in den Ausschnitt k zurück und kuppelt auf diese Weise von neuem die beiden Drehgestelle. Die Feder« wird durch den vollen Teil des vorbeigehenden Bogenarmes j festgehalten.
Der Anhängewagen kann nach Belieben durch den einen oder den andern Drehschemel mit dem Zugwagen gekuppelt werden, denn beide führen dieselben gegenseitigen Bewegungen aus.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ι. Lenkvorrichtung für Anhänger mit zwei entgegengesetzt einstellbaren Drehgestellen, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Zugwagen gekuppelte Drehschemel durch ein Gestänge mit dem jeweils hinten befindlichen Drehschemel verbunden ist, der bei einem bestimmten Drehwinkel von dem Gestänge entkuppelt und gegen weitere Einstellung gesichert wird.
  2. 2. Lenkvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Drehzapfen (f) eines jeden Drehgestelles ein Hebel (i) mit einem an seinem freien Ende befindlichen kreisbogenförmigen Arm (K) aufgesetzt ist, in dessen Mitte eine Rast (k) liegt. Ein Zapfen (I) des Verbindungsgestänges greift in diese Rast (k) und in einen mit Endrasten (e) versehenen kreisbogenförmigen Schlitz einer mit dem Fahrgestell starr verbundenen Schiene (q).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEC37187D 1925-08-26 1925-09-16 Lenkvorrichtung fuer Anhaenger mit zwei entgegengesetzt einstellbaren Drehgestellen Expired DE437034C (de)

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FR (1) FR602759A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE741674C (de) * 1942-03-24 1943-11-15 Georg Hoffmann Lenkeinrichtung fuer mehrachsige Langholzanhaenger
DE763399C (de) * 1939-05-14 1955-05-05 Heinz Preuss Drehschemellenkung fuer vierachsige Strassen- oder Schienenfahrzeuge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE763399C (de) * 1939-05-14 1955-05-05 Heinz Preuss Drehschemellenkung fuer vierachsige Strassen- oder Schienenfahrzeuge
DE741674C (de) * 1942-03-24 1943-11-15 Georg Hoffmann Lenkeinrichtung fuer mehrachsige Langholzanhaenger

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FR602759A (fr) 1926-03-26

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