DE43689C - Verfahren zur Herstellung vergäll1"" barer Maischen bei Verzuckerung von Stärke mittelst einer Mineralsäure - Google Patents

Verfahren zur Herstellung vergäll1"" barer Maischen bei Verzuckerung von Stärke mittelst einer Mineralsäure

Info

Publication number
DE43689C
DE43689C DENDAT43689D DE43689DA DE43689C DE 43689 C DE43689 C DE 43689C DE NDAT43689 D DENDAT43689 D DE NDAT43689D DE 43689D A DE43689D A DE 43689DA DE 43689 C DE43689 C DE 43689C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
saccharification
mashes
mineral acid
starch
denaturable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT43689D
Other languages
English (en)
Original Assignee
E. BAUER in f^oljn (Böhmen), K. KRUIS in Prag und R. jAHr*) in Firma: NOVaC & JAHN in Prag-Bubna; Vertfeter: C. FEHLERT & G. LOUBIER, i. F.: C. KESs£LER in Berlin SW., Anhaltstr. 6. Vom 30. Sep«mber 1887 ab
Publication of DE43689C publication Critical patent/DE43689C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12PFERMENTATION OR ENZYME-USING PROCESSES TO SYNTHESISE A DESIRED CHEMICAL COMPOUND OR COMPOSITION OR TO SEPARATE OPTICAL ISOMERS FROM A RACEMIC MIXTURE
    • C12P7/00Preparation of oxygen-containing organic compounds
    • C12P7/02Preparation of oxygen-containing organic compounds containing a hydroxy group
    • C12P7/04Preparation of oxygen-containing organic compounds containing a hydroxy group acyclic
    • C12P7/06Ethanol, i.e. non-beverage
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E50/00Technologies for the production of fuel of non-fossil origin
    • Y02E50/10Biofuels, e.g. bio-diesel

Landscapes

  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Microbiology (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Biotechnology (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Genetics & Genomics (AREA)
  • Fodder In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
Mineralsäure,
Wird Stärkemehl bei Anwendung eines Druckes von mehreren Atmosphären und längerer Dauer des Koch- oder Dämpfprocesses mittelst einer Mineralsäure verzuckert, so rindet gleichzeitig eine Bildung von Körpern statt, welche eminent gährungswidrig wirken (Ester der Glycolsäure, Ulmin- und Humin verbindungen). Gegenstand dieser Erfindung ist ein Verfahren, durch welches auf die vorstehend angegebene Weise bereitete Maischen wieder gährungsfähig gemacht werden.
Die Maische wird zu diesem Zwecke mit so viel Kalk, Baryt oder kohlensaurem Natron versetzt , dals sie schwach alkalisch reagirt, worauf sie erhitzt wird. Dabei richtet sich die Menge der zuzusetzenden Reagentien nach der Menge der verwendeten Mineralsäure und nach dem Gesammtvolumen der Maischen, welches beim Dämpfen durch Condensationswasser vermehrt wird.
Versuche haben ergeben, dafs die vortheilhafteste Alkalinität 2 Volumprocenten Normallauge entspricht. Wurden also z. B. zur Verzuckerung 10 1 Salzsäure von 200B. (11,5 kg) verwendet, so sind zur Neutralisation der Säure 4 kg trockenen gelöschten Kalkes erforderlich, und um die gewünschte Alkalinität der Maische zu erzielen, setzt man aufserdem per Hektoliter Maische 100 g von dem Kalke zu. Kohlensaures Natron wird in jenen Fällen verwendet, wo man die Schlempe als Futter benutzen und aus diesem Grunde die Bildung von Chlornatrium veranlassen will. In diesem Falle werden die 10 1 Salzsäure mittelst 5 kg calcinirter Soda neutralisirt, und um der Maische die erforderliche Alkalinität zu geben, setzt man per Hektoliter noch 100 g von dem genannten Salze zu.
Zur praktischen Ausführung des vorstehend angegebenen Verfahrens werden die zur Alkalinisirung der Maische erforderlichen Materialien in der Form eines Breies oder einer Lösung in das Gefäfs eingebracht, in welches die Maische aus dem Dämpfer ausgeblasen werden soll. Man trennt nun die Würze mittelst einer Filterpresse von den Trebern und dem gebildeten Niederschlage und setzt dabei das Aussüfswasser dem zum Dämpfen weiterer Mengen von stärkemehlhaltigem Material verwendeten Wasser zu. Die erhaltenen Treberkuchen können sofort als Viehfutter verwendet oder behufs ihrer Aufbewahrung bei niedriger Temperatur getrocknet werden.
Der gewonnenen klaren Würze setzt man ca. 0,3 Volumprocente Salzsäure zu, und kann sie, nachdem sie abgekühlt, sofort mit Hefe ansetzen.

Claims (2)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei der Verzuckerung von stärkehaltigen Materialien mittelst Mineralsäuren behufs Darstellung vergährbarer Maischen für die Hefe- und Spiritusfabrikation der Zusatz von so viel Alkalien oder alkalischen Erden zur heifsen Maische, dafs die Säure neutralisirt und aufserdem eine Alkalinität von ca.
  2. 2 Volumprocent Normallauge hervorgerufen wird, folgendes Filtriren und Versetzen der Würze mit circa 0,3 Volumprocent Salzsäure, zu dem Zwecke, die bei der Verzuckerung mit Mineralsäure unter Hochdruck gebildeten, gährungshemmenden Substanzen unschädlich zu machen.
DENDAT43689D Verfahren zur Herstellung vergäll1"" barer Maischen bei Verzuckerung von Stärke mittelst einer Mineralsäure Active DE43689C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE43689C true DE43689C (de)

Family

ID=318988

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT43689D Active DE43689C (de) Verfahren zur Herstellung vergäll1"" barer Maischen bei Verzuckerung von Stärke mittelst einer Mineralsäure

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE43689C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE43689C (de) Verfahren zur Herstellung vergäll1"" barer Maischen bei Verzuckerung von Stärke mittelst einer Mineralsäure
DE629679C (de) Verfahren zur Herstellung von Butylalkohol und Aceton durch Gaerung
DE279411C (de)
DD147259A5 (de) Verfahren zur chemischen umwandlung von lignocellulose
AT90803B (de) Verfahren zur Gewinnung von Klebstoff aus Rübenschnitzeln.
DE184215C (de)
DE730317C (de) Verfahren zur Herstellung von Sulfitzellstoff
DE588577C (de) Verfahren zur Herstellung von Halbzellstoffen aus Stroh, Graesern oder aehnlichen Pflanzenstoffen
DE30890C (de) Verfahren und Apparate zur Behandlung stärkehaltiger Stoffe
AT41479B (de) Verfahren zur Herstellung von Alkohol aus den bei der Gewinnung von Sulfitzellulose entstehenden Abfallaugen.
DE269192C (de)
DE508160C (de) Verfahren zur Herstellung von kalt quellender Staerke
DE357370C (de) Verfahren zur Gewinnung von organischen Verbindungen und Ammoniak aus pflanzlichen Abfallstoffen
DE524851C (de) Verfahren zur Gewinnung von reinem Papierstoff aus bedrucktem Altpapier
DE1119645B (de) Verfahren zur Entfernung von Kieselsaeure aus alkalischen Ablaugen der Zellstoffindustrie
GB441384A (en) Improvements in the manufacture and production of metal oxides colloidally soluble in water
DE116415C (de)
DE1567350A1 (de) Verfahren zur Verzuckerung der Hemizellulose von Holz oder anderen Ausgangsmaterialien durch Druckperkolation mit verduennten Saeuren sowie zur Weiterverarbeitung der gewonnenen Zuckerloesungen und des im wesentlichen aus Zellulose und Lignin bestehenden Rueckstandes
DE1518628A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Diaethylaminocellulose
DE607927C (de) Verfahren zur Gewinnung von fluechtigen Fettsaeuren, insbesondere Essigsaeure, aus Gaerfluessigkeiten
DE683620C (de) Verfahren zur Umwandlung von Cellulose oder celluloseaehnlichen Stoffen sowie Staerke und staerkehaltigen Stoffen in niedriger molekulare Produkte, insbesondere Zucker
DE245800C (de)
DE907734C (de) Verfahren zur Herstellung von Futtermitteln aus gehaeckseltem Stroh beliebiger Herkunft
AT128355B (de) Verfahren zur Herstellung von Spiritus aus Stärkefabrikationsabfällen.
DE671994C (de) Verfahren zum Verzuckern von cellulosehaltigen Stoffen