DE436727C - Zweiteilige Fahrdrahtklemme mit Klemmbolzen - Google Patents

Zweiteilige Fahrdrahtklemme mit Klemmbolzen

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Publication number
DE436727C
DE436727C DEA47653D DEA0047653D DE436727C DE 436727 C DE436727 C DE 436727C DE A47653 D DEA47653 D DE A47653D DE A0047653 D DEA0047653 D DE A0047653D DE 436727 C DE436727 C DE 436727C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clamp
contact wire
clamping bolt
wire clamp
parts
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Expired
Application number
DEA47653D
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Cramer
Friedr Karl Teichgraeber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE436727C publication Critical patent/DE436727C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M1/00Power supply lines for contact with collector on vehicle
    • B60M1/12Trolley lines; Accessories therefor
    • B60M1/20Arrangements for supporting or suspending trolley wires, e.g. from buildings
    • B60M1/24Clamps; Splicers; Anchor tips

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • Zweiteilige Fahrdrahtklemme mit Klemmbolzen. Gegenstand der Erfindung ist eine Tragklemme zum Befestigen von Einzeldrähten oder Seilen, beispielsweise bei Fahrleftungen elektrischer Bahnen. Klemmen dieser Art werden in der Regelzweiteilig ausgebildet, erfassen mit ihren Klemmbacken den Draht oder das Seil und werden in beliebiger Weise, z. B. mittels eines Hängeseiles, an dem Tragmast o. dgl. befestigt. Zum Aneinanderpressen der beiden Klemmenteile dienen Schrauben- oder Nietverbindungen; doch hat man auch schön vorgeschlagen; Klemmbolzen zu verwenden, welche ein leichtes Lösen einer einmal hergestellten Verbindung ermöglichen. Eine bekannte Ausführung dieser Art zeigt einen Klemmbolzen in Form eines doppel-T-artigen Sperrkörpers, welcher durch- einen entsprechend gestaltetenSchlitz derKlemmenteile hindurchgesteckt und sodann mittels einer besönderenZange festgepreßt wird. Diese Art des Festpressens hat den Nachteil, daß ein besonders ausgebildetes Werkzeug =benötigt wird, daß die Güte der Ausführung von der Geschicklichkeit des Arbeiters abhängt und daß schließlich ein einfaches Lösen- einer einmal hergestellten Verbindung nicht so ohne weiteres möglich ist.
  • Diese Nachteile beseitigt der Erfindungsgegenstanddadurch; daß mindestens einer der vorhandenen beiden -- Kletrimenteile - eine schraubenförmig ansteigende Anpreßfläche für den Doppelkopfbolzen besitzt, durch dessen Drehung allein die Klemmenteile aneinandergepreßt werden. Hierzu ist weder ein besonderes Werkzeug noch eine besondere Geschicklichkeit erforderlich, und andererseits ist auf leichteste Weise die Möglichkeit gegeben, die Verbindung durch Zurückdrehen des Klemmbolzens wieder zu lösen. Der Klemmbolzen wird zweckmäßig unsymmetrisch ausgebildet und erhält dann die Form eines Doppelhakens, so daß die Anpreßfläche nur auf ihrer obersten Seite einen kleinen, zur Einführung des vorspringenden Hakenkopfes dienenden Schlitz aufzuweisen braucht. Die Anpreßfläche braucht dann nicht an der dem obenerwähnten Einführungsschlitz gegenüberliegenden Stelle ihren höchsten Punkt zu erreichen, sondern kann über einen Winkel von mehr als i8o° hinaus ansteigend weitergeführt werden. Hierdurch wird ein leichterer und größerer Hub erzielt.
  • Die Klemmenhälften können wie bei bekannten Ausführungen symmetrisch gestaltet sein; wird jedoch die Anpreßfläche, wie oben erwähnt, unsymmetrisch gestaltet, so empfiehlt es sich, auch andere Teile, beispielsweise den oberen Tragzapfen, unsymmetrisch zu unterteilen, um Verwechslungen zu vermeiden.
  • Die Zeichnung läßt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes erkennen. Abb. i zeigt eine Seitenansicht der neuen Klemme unter Fortlassung des Klemmbolzens, welcher für sich in Abb. 2 in Stirnansicht dargestellt ist. Abb. 3 zeigt einen Querschnitt durch die neue Klemme mit eingeführtemKlemmbolzen, der jedoch noch nicht in die Endstellung gedreht ist. Abb. 4 läßt einen Querschnitt durch die Drahtklemme in der Endstellung erkennen.
  • Die Fahrdrahtklemme besteht aus den beiden Klemmenteilen a und b, welche auf ihrer Oberseite einen Tragzapfen c besitzen, der, wie aus Abb. i erkennbar ist, zweiteilig gestaltet ist. Um diese Tragzapfen wird in bekannter Weise- ein Hängeseil o. dgl. geschlungen zur Befestigung der Klemme an einem Tragmast o. dgl. Auf der Unterseite besitzen die Klemmen Backen d, mit welchen der Fahrdraht e erfaßt wird. Zwischen dem Tragzapfen c und den Backend ist ein Schlitz f vorgesehen, welcher kreisförmig gestaltet ist, mit einer nach oben gerichteten ' Aussparung g. Dieser Schlitz nebst der Aussparung g dient zur Aufnahme des Klemmbolzens h, welcher, wie aus Abb. 3, 4 erkennbar ist, unsymmetrisch gestaltet ist und zwei Vorsprünge i und k besitzt. Rund um die Aussparung f ist eine schraubenförmig ansteigende Anpreß# fläche m vorgesehen, welche beim Ausführungsbeispiel an jeder der beiden Klemmenhälften a, b angebracht ist. Es ist jedoch nicht erforderlich, beide Klemmenhälften mit derartigen, schraubenförmig ansteigenden Anpreßflächen zu versehen. Wird der Klemmbolzen h aus der Stellung nach Abb.3 in diejenige nach Abb.4 gedreht, so erfolgt ein Andrücken der beiden Klemmenteile gegeneinander, welche dabei den Fahrleitungsdraht e erfassen, um ein Hindurchdrücken .des Klemmbolzens h durch den Einführungsschlitz zu verhindern. Auf der einen Seite des Klemmbolzens ist ein Anschlag n vorgesehen, welcher die Einführungstiefe begrenzt. Wie bereits oben erwähnt, braucht der höchste Punkt der Anpressungsfläche nicht dem Schlitz g gegenüberliegend angenommen zu werden, sondern die Anpressungsfläche kann über einen Winkel von mehr als i8o° ansteigen. In diesem Falle empfiehlt es sich, am Ende der Anpressungsfläche einen Anschlag vorzusehen, welcher ein Weiterdrehen des Klemmbolzens verhindert.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zweiteilige Fahrdrahtklemme mit Klemmbolzen, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der vorhandenen Klemmenteile (a, b) eine schraubenförmig ansteigende Anpreßfläche (m) für einen Doppelkopfbolzen (h) besitzt, durch dessen Drehung die Klemmenteile (a, b) aneinandergepreßt werden.
  2. 2. Fahrdrahtklemme nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Doppelkopfbolzen (la) unsymmetrisch in Form eines Doppelhaltens ausgebildet ist.
  3. 3. Fahrdrahtklemme nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der höchste Punkt der schraubenförmig ansteigenden Anpreßfläche (m) um mehr als i8o° von dem tiefsten Punkt der Anpressungsfläche entfernt liegt. ,
  4. 4. Fahr dr ahtklemme nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der am oberen Teil der Klemme vorgesehene, den Abstand der Klemmenteile (a, b) sichernde Zapfen (c) in unsymmetrischen Teilen an den beiden Klemmenhälften (a, b) angebracht ist.
  5. 5. Fahrdrahtklernme nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, däß der Klemmbolzen (da) einteilig mit einem Anschlag (n) zur Begrenzung der Einstecktiefe versehen ist.
DEA47653D 1926-04-30 1926-04-30 Zweiteilige Fahrdrahtklemme mit Klemmbolzen Expired DE436727C (de)

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DE436727C true DE436727C (de) 1926-11-08

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DE (1) DE436727C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2479352A (en) * 1945-07-20 1949-08-16 Westinghouse Electric Corp Conductor device
WO2010057465A3 (de) * 2008-11-22 2010-07-22 Thyssenkrupp Vdm Gmbh Hängerklemme

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2479352A (en) * 1945-07-20 1949-08-16 Westinghouse Electric Corp Conductor device
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