DE630293C - Vorrichtung zur loesbaren Befestigung eines Griffes und von Stollen an einem Hufeisen - Google Patents

Vorrichtung zur loesbaren Befestigung eines Griffes und von Stollen an einem Hufeisen

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DE630293C
DE630293C DEB169846D DEB0169846D DE630293C DE 630293 C DE630293 C DE 630293C DE B169846 D DEB169846 D DE B169846D DE B0169846 D DEB0169846 D DE B0169846D DE 630293 C DE630293 C DE 630293C
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shaped
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DEB169846D
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KARL BLIEZ
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KARL BLIEZ
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01LSHOEING OF ANIMALS
    • A01L7/00Accessories for shoeing animals
    • A01L7/04Solid calks or studs

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur lösbaren Befestigung eines Griffes und von Stollen an einem an dem Huf eines Einhufers angebrachten Hufeisen. Den bekannten Vorrichtungen dieser Art gegenüber zeichnet sich die Vorrichtung gemäß der Erfindung dadurch aus, daß sie bei einfach gebliebener Ausbildung in leichter Weise die Umwechslung eines Griffes zwecks Anpassung an die jeweilig vorhandene Beschaffenheit des Weges und eine sichere Anbringung auch an ein abgenutztes Hufeisen ermöglicht. Sie ist dem Bekannten gegenüber auch insofern vorteilhaft, als bei ihrem Gebrauch nur leicht ersetzbare Teile einer Abnutzung ausgesetzt sind.
Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung gemäß der Erfindung bei Befestigung an einem Hufeisen sowie in Einzelheiten dargestellt. Es zeigen:
Abb. ι eine Seitenansicht mit teilweisem Schnitt gegen die Seite des Eisens gesehen, Abb. 2 und 3 eine Ansicht mit teilweisem Schnitt bei Anbringung der Vorrichtung an einem offenen bzw. an einem geschlossenen Eisen gegen die Bodenseite der Eisen gesehen,
Abb. 4 eine Ansicht mit teilweisem Schnitt gegen den Bug des Eisens gesehen,
Abb. s eine Ansicht des Endteiles von bei der Vorrichtung verwendeten Bolzen mit einem am Endteil angebrachten Griff im Schnitt,
Abb. 6 eine schaubildliche Ansicht des Endteiles von bei der Vorrichtung verwendeten anderen Bolzen,
Abb. 7 schaubildlich einen Stollen.
Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus zwei durch ein Spannschloß miteinander verbundenen und an einem Hufeisen anklemmbaren Bolzenpaaren 5, einem Griff G und zwei Stollen T. Jedes Bolzenpaar hat einen Bolzen mit einem abgeflachten und verbreiterten sowie mit einer Endkappe versehenen Ende L, das auf ein Schenkelende eines angenagelten Hufeisens an seiner Hufaufsatzseite unter Umgreifen des Schenkelendes durch die Kappe auflegbar ist, und einen Bolzen mit einem abgeflachten, U-förmig gekröpften und in einen Haken H auslaufenden Ende, das mit dem Boden seiner U-förmigen Kröpfung an einer seitlich des Buges des Hufeisens liegenden Stelle gegen die Auftrittsseite des Eisens legbar ist und dabei mit seinem Haken das angenagelte Hufeisen und den Hufrand übergreift. Die an ein Hufeisen angebrachten Bolzenpaare liegen mit Ausnahme ihrer U-förmig gekröpften Stellen in dem vom Eisen umschlossenen Hohlräume und sind dadurch gegen Abnutzung geschützt.
Am U-förmig gekröpften Bolzen eines jeden Bolzenpaares ist an der beim Befestigen der Bolzenpaare am Hufeisen nach innen liegenden Seite des Bodenteiles der U-förmigen Kröpfung eine Führung schwalbenschwanzförmigen oder ähnlichen Querschnitts angeordnet. In den Führungen ist mittels ihnen entsprechender Zapfen ein quer zu den Bolzen verlaufender und in ihnen durch je eine Klemmschraube/? feststellbarer GriffG gelagert. Der Griff hat eine stumpfe und eine ihr entgegengesetzt liegende scharfe Arbeitsseite, so daß er durch Umsteckung je nach
Bedarf als stumpfer oder als scharfer Griff verwendbar ist.
Für den Fall, daß die Vorrichtung an einem Hufeisen mit festem Griff angebracht
, ,5 den soll, wird ein Griff G benutzt, der
Längsaussparung α hat, die den festen
aufnehmen kann, wie Abb. 4 zeigt.
An der Kappe der mit einem abgeflachten und verbreiterten Ende versehenen Bolzen ist
ίο eine quer zur Abflachung verlaufende Führung/7 zur Aufnahme des Führungszapfens eines mit einem Absatz i versehenen, beispielsweise in Abb. 7 dargestellten Stollens T angebracht. Der eingesetzte Stollen stützt sich mit seinem Absatz an der Bodenseite des Hufeisens ab und wird durch eine durch ein Loch des abgeflachten Bodenendes in den Stollen eingeschraubte Kopfschraube R. in seiner Gebrauchsiage festgehalten.
Das Spannschloß wird gegen Lüsdrehung durch einen. Splint C gesichert.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zur lösbaren Befestigung eines Griffes und von Stollen an einem an dem Huf eines Einhufers angebrachten Hufeisen, dadurch gekennzeichnet, daß an
    jeder Seite des Hufeisens ein Bolzenpaar (5), das aus einem mit einem abgeflachten und verbreiterten Ende (Z.) auf die Hufaufsatzseite des Schenkelendes auf- -., legbaren und mit einer Kappe das Schenkelende umgreifenden Bolzen und aus einem mit einem abgeflachten, U-förmig gekröpften Ende unter Einlage des Eisens in die U-Form gegen die Auftrittsseite des Eisens an seitlich seines Buges liegender Stelle legbaren und mit einem Haken die Außenseite des Eisens umgreifender Bolzen besteht, durch ein die Bolzen verbindendes Schraubspannschloß am Eisen anklemmbar ist und daß zwischen den Bodenteilen der U-förmigen Kröpfung der nach dem Bug des Eisens zu liegenden Bolzen in je einer an den Bodenteilen vorgesehenen Führung schwalbenschwanzförmigen oder entsprechenden Querschnitts ein Griff (G) und an jeder Kappe der nach den Schenkelenden des Eisens zu liegenden Bolzen in einer Führung gleicher Art (Z7) ein mit einem Absatz an der Bodenseite des Hufeisens oder eines an ihm vorhandenen Stollens sich abstützender Stollen (Abb. 7) auswechselbar und -feststellbar angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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