DE761910C - Geraet zum Entfernen von Knochennaegeln - Google Patents

Geraet zum Entfernen von Knochennaegeln

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DE761910C
DE761910C DEP83269D DEP0083269D DE761910C DE 761910 C DE761910 C DE 761910C DE P83269 D DEP83269 D DE P83269D DE P0083269 D DEP0083269 D DE P0083269D DE 761910 C DE761910 C DE 761910C
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DE
Germany
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nail
hook
handle
shaft
pull handle
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Expired
Application number
DEP83269D
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English (en)
Inventor
Ernst Dr Med H C Pohl
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Individual
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/56Surgical instruments or methods for treatment of bones or joints; Devices specially adapted therefor
    • A61B17/58Surgical instruments or methods for treatment of bones or joints; Devices specially adapted therefor for osteosynthesis, e.g. bone plates, screws or setting implements
    • A61B17/88Osteosynthesis instruments; Methods or means for implanting or extracting internal or external fixation devices
    • A61B17/92Impactors or extractors, e.g. for removing intramedullary devices
    • A61B17/921Impactors or extractors, e.g. for removing intramedullary devices for intramedullary devices

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Description

  • Gerät zum Entfernen von Knochennägeln Das den Gegenstand der Erfindung bildende, durch reinen Zug wirkende Gerät zum Entfernen von Knochennägeln unterscheidet sich von bekannten, diesem Zweck dienenden Geräten hauptsächlich dadurch, daß es einen quer zur Zugrichtung stehenden Zuggriff aufweist.
  • An diesem wird auch dann gezogen wenn man in an sich bekannter Weise einen ruckartigen verstärkten Zug durch in der Zugrichtung geführte Hammerschläge ausübt.
  • Durch starken Zug wird erfahrungsgemäß die Wirksamkeit der Hammerschläge ganz erhgeblich gesteigert; außerdem hat das Gerät dann hei jedem Schlag eine vollkommene Anlage an dem erfaßten Nagelteil, so daß jede tote Bewegung ausgeschlossen ist.
  • Im Falle der Ausstattung des Gerätes mit einem Haken zum Einhängen in ein Loch des Nagels wird der Griff zweckmäßig gleichsinnig mit dem Haken gestellt, so daß durch Zug an ihm der Haken sicher im Eingriff mit dem Nagelloch gehalten wird.
  • Die Zeichnung stellt mehrere Ausführungsformen des neuen Gerätes dar.
  • Gemäß Fig. 1 ist ein in ein Loch am hinteren Ende des Nagels einzuhängender Haken 1 mit seinem Schaft 2, z. B. mittels Gewindes 3, drehbar in einer Hülse 5 am Ende eines gekröpften Halters 4 gelagert. Auf dem abgekröpften Teil 6 des Halters sitzt ein warzenf5rmiger Ansatz 7. Der Teil 6 ist um annähernd I80- zurückgebogen zur Bildung eines Handgriffes 8. Das Ziehen des Nagels kann nach Einhängen des Hakens I in sein Loch dadurch geschehen, daß man mit einem Hammer in der Richtung des Pfeiles Schläge auf den Ansatz 7 ausfüllt. Dabei kann man durch Zug am Griff 8 die Wirkung der Hammerschläge erheblich steigern, weil dadurch jeder tote Gang beseitigt wird. Die Drehbarkeit zwischen dem Haken und dem Halter gibt die Möglichkeit, diesem die für das Schlagen jelveiLs günstigste Stellung zu geben.
  • An die Stelle des Hakens kann unter Umständen auch eine andere geeignete Greifvorrichtung treten. Einen lose sitzenden Nagel kann man gegebenenfalls ohne Hammerschläge durch bloßen Zug am Griff 8 entfernen.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2 ist der Haken i durch einen in das Ende des Schaftes 2 schräg eingesetzten Stahl stift ge bildet. Der Griff 8 sit-zt am Schaft 2 und trägt unmittelbar den Aufschlagansatz 7. Ein zweiter Ansatz 7a liegt an einer rückwärtigen Verlängerung 8ª des Griffes 8, so daß man je nach den Raumverhältnissen auf den einen oder anderen Ansatz / oder 7a schlagen kann.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3 ist der den Haken I bildende Stift rückwärtig über den Schaft hinaus verlängert, so daß das Gerät auch zum Vollenden des Einschlagens eines Knocliennagels durch Aufsetzen der Stiftverlängerung auf dessen hinteres Ende verwendet werden kann. Der Griff 8 ist hier auf den Schaft 2 aufgeklemmt oder auf ihm schwenkbar, aber unverschiebbar geführt. Am Ende des Schaftes 2 sind besondere flanschartig abstehende Aufschlagansätze 10 angebracht.
  • Bei der in Fig. 2 und 3 dargestellten einseitigen bzw'. außermittigen Anordnung des Handgriffe 8 auf der Seite der Haken öffnung wirkt der Zug an ihnn itn Sinne eines Kippens gegen den Nagel und damit im Sinne der Aufrechterhaltung des Eingriffs des Hakens in das Loch des Nagels. Es kann somit praktisch der Haken niemals aus dem Loch herausrutschen.
  • Gegenüber den auch mit Griffen ausgestatteten Nagelziehern u. dgl., wie sie z. B. zum Entfernen von Nägeln aus Wänden, Kisten u. a. m. allgemein gebräuchlich sind, sowie gegenüber den bekannten, auf Schlagwirkung beruhenden Zuggeräten zum Entfernen voll Knochennägeln bietet das für seinen besonderen Zweck ausgebildete Gerät ein Mittel, die Knochennägel in zweckmäßiger Weise unter Verwendung einfacher Mittel zu entfernen.
  • PATsNTANsPRÜCllE: I. Gerät zum Entfernen von Knochennägeln durch einen an ihm in Richtung des Nagels durch Schläge auf einen Aufschlagansatz ruckweise auszuübenden reinen Zug. gekennzeichnet durch einen quer zur Zugrichtung stehenden Zuggriff (8) für die Ausübung eines zusätzlichen stetigen Zuges.

Claims (1)

  1. 2. Gerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß es einen in den Nagel einzuhängenden Zughaken (I) aufweist und der Zuggriff (8) außermittig vollständig oder vorwiegend auf der Seite der Hakenöffnung liegt.
    3. Gerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet. daß der Zuggriff (8) die Form eines gekröpften Hakens hat, dessen dem Nagel zugewendete Kröpfung (6) die Aufschlagstelle bildet.
    4. Gerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuggriff (8) gegen den Nagelgreifer drehbar ist.
    5. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet. daß der in den Sagel einzuhängende Haken (i) durch einen in den Schaft schräg eingesetzten Stift gebildet ist.
    6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Hakenstift (I) rückwärtig über den Schaft hinaus verlängert ist ( Ia) .
    Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschrift Nr. I88 565; USA.-Patentschnften Nr. 56I 537, 2 187 852; Werbebeilage von Heinrich C. Ulrich, Ulm/Donau, zur Zeitschrift »Der Chirurg« vom I. Juni I939, Prospekt Nr. 54, S. 4, Listennummern UB8452, 8453, 8453ª.
DEP83269D 1941-11-02 1941-11-02 Geraet zum Entfernen von Knochennaegeln Expired DE761910C (de)

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DE761910C true DE761910C (de) 1954-01-18

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ID=7394124

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DE (1) DE761910C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4459985A (en) * 1983-03-04 1984-07-17 Howmedica Inc. Tibial prosthesis extractor and method for extracting a tibial implant

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE188565C (de) * 1906-11-26
US561537A (en) * 1896-06-02 Geoege j
US2187852A (en) * 1936-08-18 1940-01-23 William D Friddle Fracture nail and fracture nail driver

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