DE638016C - Abzweig- und Verbindungsklemme fuer elektrische Leitungen - Google Patents

Abzweig- und Verbindungsklemme fuer elektrische Leitungen

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DE638016C
DE638016C DEH139066D DEH0139066D DE638016C DE 638016 C DE638016 C DE 638016C DE H139066 D DEH139066 D DE H139066D DE H0139066 D DEH0139066 D DE H0139066D DE 638016 C DE638016 C DE 638016C
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FRANZ HEERMEIER
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R4/00Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
    • H01R4/28Clamped connections, spring connections
    • H01R4/30Clamped connections, spring connections utilising a screw or nut clamping member
    • H01R4/32Conductive members located in slot or hole in screw

Landscapes

  • Suspension Of Electric Lines Or Cables (AREA)

Description

Abzweig- und Verbindungsklemmen für elektrische Leitungen haben die Aufgabe, nicht nur gleiche Querschnitte mechanisch, elektrisch dauerhaft und allen betrieblichen Anforderungen entsprechend zu verbinden, sondern auch ungleiche Querschnitte.
Für diesen Zweck sind eine große Anzahl Klemmen im Gebrauch. Als eine bekannte Ausführung ist die Klemme zu nennen, bei der die verschiedenartigsten Leitungsseile und Drähte in einem U-förmigen Klemmenkörper mittels eines keilartigen Füllstückes durch eine Mutter zusammengepreßt werden. Weiter sind Klemmen bekannt, bei denen der Klemmenkörper aus zwei Klauen besteht, die einerseits durch eine Mutter und anderseits durch einen auf einem gewindefreien Stück der Klauen unlösbar aufgebrachten Ring zusammengehalten werden.
Bei diesen bekannten Klemmen muß die Mutter vor der Montage gelöst werden. Nachdem die Leitungen zwischen die U-förmigen Klemmenkörper bzw. die Klauen gelegt worden sind, wird die Mutter übergeschoben und angezogen. Dies bedingt, daß der Monteur, der auf dem Mast oder einem ähnlichen Stützpunkte die Leitungsverbindung herzustellen hat, den Klemmteil bzw. das Füllstück und die Mutter bzw. die Mutter allein in der Hand behalten muß oder die Teile bzw. die Mutter in die Werkzeugtasche legt. Die Aufteilung der Klemme in mehrere nicht zusammenhängende Einzelteile bzw. die Entfernung der Mutter ist ein Nachteil. Abgesehen davon, daß Teile verlorengehen können, macht das Auseinandernehmen und das Wiederzusammensetzen der Klemme erhebliche Schwierigkeiten.
Ein weiterer Nachteil bei den U-förmigen Klemmenkörperkonstruktionen ist, daß die Schenkel offen sind. Beim Anziehen der Mutter werden die Schenkel auf Verdrehung beansprucht. Das keilartige Füllstück gleicht diese Beanspruchung nur zum Teil aus. Bei zu starkem Anziehen der Mutter verdrehen sich die Schenkel der U-förmigen Klemmenkonstruktion gegeneinander. Dies kann, abgesehen davon, daß eine Lösung der Mutter bei einer evtl. Demontage wesentlich er-, schwert wird, gegebenenfalls zum Bruch eines der Schenkel führen. Die aus zwei Klauen bestehende Klemme versucht den Nachteil der Schenkelverdrehung dadurch auszugleichen, daß die Schnittflächen der Klauen aufeinandergelegt werden. Wenn zwei Seile in eine derartige Klemme gebracht und durch das Anziehen der Muttern zusammengepreßt werden, so legen sich, die Seile oder Drähte nicht so aufeinander, daß nur eine Beanspruchung der Klemme in der ..Schraubrichtung eintritt. Je nach der Druckwirkung verschieben sich die Seile in ihrer Richtung, d. h. die Seile weichen einander aus, es findet eine Verlagerung statt, wodurch zu,der Beanspruchung der Klemme in der ,Schraubrichtung noch die Beanspruchung der Klauen in der Querrichtung auftritt. Ist die Mutter bis zum letzten aufgebracht, so ist wohl eine
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Klemmung erreicht, die Klauen sind aber am Ringende auseinandergetrieben. Dieser un-. vollkommene Zusammenschluß ist ein Nachteil, weil durch das Auseinanderpressen der Klauen die Klemmenstelle freigelegt und der Zutritt von Feuchtigkeit möglich wird. Hier-t durch entstehen im Laufe der Zeit Betriebsstörungen.
Die beschriebenen Nachteile werden durch ίο die Erfindung behoben, und zwar dadurch, daß die Klemme aus zwei auseinanderklappbaren Klemmenhälften, die beide mit Außengewinde versehen sind, besteht und daß die Klemmenhälften an ihrem einen Ende schräg zur Symmetrieebene verlaufende Berührungsflächen und an dem anderen Ende ein gewindefreies Stück aufweisen. Die Klemmenhälften sind durch einen Splint zusammengehalten, der die zum Zusammenziehen der Klemmenhälften dienende Mutter, wenn sie zwecks Öffhens der Klemme in Richtung auf den Splint zu vom Außengewinde auf den gewindefreien Teil der Klemmenhälfte gebracht worden ist, am Abfallen hindert. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. ι und Abb. 2 Ansichten einer Verbindungsklemmenform,
Abb. 3 Schnittzeichnung A-B, Abb. 4 Schnittzeichnung C-D.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, besteht der Klemmenkörper aus zwei mit Außengewinden versehenen Klemmenhälften 1 und 2. Nach der Schnittstelle A-B zu sind die Klemmenhälften ohne Gewinde und schwächer ausgeführt zur Aufnahme der Mutter-3 bei offener Klemme. Die Schenkel 1 und 2 werden durch den Splint 4 zusammengehalten, welcher so bemessen ist, daß ein Abnehmen der Mutter unmöglich ist. Die gegenseitigen Berührungsflächen der Klemmenhälften an dem mit Außengewinde versehenen Teil verlaufen schräg zur Symmetrieebene. Zum Festziehen der Mutter sind die beiden Auflagepfannen i5 und 25 für die Leiter 7 und 71 mit einer Schraubenkopf Verlängerung 6 versehen.
Vor Gebrauch wird die Mutter auf das gewindefreie Stück zurückgedreht (Schnitt A-B). Wenn sich die Mutter 3 'auf dem gewindefreien Stück befindet, spreizen sich die Sehenkel ι und 2 auseinander. Ohne daß die Mutter heruntergenommen wird, wird die Klemme über den Leiter 7 gehängt. Schon in diesem Zustande schließen sich, die Schenkel 1 und 2. Die Mutter 3 wird auf den Gewindeteil gebracht und der Leiter 71 eingeschoben, wenn derselbe nicht von Anfang an mit eingeführt worden ist, und angezogen, wodurch das keil-, artige Füllstück 8 auf die Leiter 7 und 71 gepreßt wird. Damit die Mutter richtig angezogen werden kann, werden die Klemmenkörperschenkel mit einem Gegenschlüssel am Schraubenkopfende 6 festgehalten.
Bei der Erfindung ist im Betriebszustande ein vollkommener Zusammenschluß der' Klemmenhälften vorhanden. Auf der einen Seite legt der Splint die Schenkel fest und auf der anderen Seite greifen die Schenkel ineinander. Durch das Festlegen der Schenkel durch den Splint wird die Montage wesentlieh erleichtert, da wohl ein Auseinanderklappen der beiden Klemmenhälften, nicht aber ein Verlieren einzelner Teile der Klemmen möglich ist.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Abzweig- und Verbindungsklemme für ■ elektrische Leitungen, bestehend aus zwei mit Außengewinde versehenen Klemmenhälften, gekennzeichnet durch 'einen Splint, der die zwei auseinanderklappbaren, an ihrem einen Ende schräg zur Symmetrieebene verlaufende Berührungsflächen aufweisenden Klemmenhälften zusammenhält und der die zum Zusammenziehen der Klemmenhälften dienende Mutter, wenn sie zwecks Öffnung der Klemme in Richtung auf den Splint zu vom Außengewinde auf den gewindefreien Teil der Klemmenhälften gebracht worden ist, am Abfallen hindert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    Se'rUn. öEbnufiKT W Her REicHSDRüfiKEKtät
DEH139066D 1934-02-18 1934-02-18 Abzweig- und Verbindungsklemme fuer elektrische Leitungen Expired DE638016C (de)

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DE638016C true DE638016C (de) 1936-11-07

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