DE43593C - Neuerung an Formmaschine« für die Herstellung von Kohlenanzündern - Google Patents

Neuerung an Formmaschine« für die Herstellung von Kohlenanzündern

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DE43593C
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DENDAT43593D
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R, FALLNICHT in Berlin W., Potsdamerstr. 76a, und H. KLEINAü in Magdeburg, Breiteweg 99
Publication of DE43593C publication Critical patent/DE43593C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B11/00Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
    • B30B11/02Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space
    • B30B11/027Particular press methods or systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Zweck der in der Zeichnung dargestellten Presse ist vornehmlich die Fabrikation von Kohlenanzündern; es ist jedoch die Verwendung derselben zur Formung und Pressung jedweder anderen teigartigen Masse nicht ausgeschlossen.
Die Vortheile dieser Presse sind vornehmlich Zeit- und Kraftersparnifs bei bedeutend gröfserer Leistungsfähigkeit und Lieferung einer gediegenen und völlig tadellosen Waare. Während man bisher genöthigt war, einem durch die heifse Masse nur zu schnellen Heifswerden der Formen und sonderlich der Messer durch fortwährende Kühlung derselben vorzubeugen, wird bei der vorliegenden Maschine diesem Uebelstande in einer die Erfindung kurz kennzeichnenden Weise dadurch abgeholfen, dafs, während Schnitt- und Prefsdruck gleichzeitig auf die Masse einwirken, der Messeraufzug und die Prefsdruckentlastung in verschiedenen Zeitpunkten bezw. in durch einen Excenter- und Hebelmechanismus geregelten Zwischenräumen derartig stattfindet, dafs letzterer erst dann vor sich geht, nachdem erstere erfolgt ist.
Auf beiliegender Zeichnung ist nun diese Formmaschine dargestellt, und zwar in Fig. 1 linksseitig in der Ansicht und rechtsseitig im Schnitt nach A-B der Fig. 2, in Fig. 2 im Schnitt nach C-D der Fig. 1.
Die Maschine besteht aus den beiden Seitenstücken ee mit den Führungen d1 und e1; dem oberen Bolzen h, der unteren Verbindungsplatte C1, der Excenterwelle α mit den Excentern b, an welchen die Stangen f hängen, den Ringen c und den Stützen d, der Traverse k mit eingeschraubten Führungsstangen /, an denen die Köpfe r durch Nietung befestigt sind, den Traversen ρ und q, welche durch die vier Schrauben w fest mit einander verbunden sind, den der Traverse q kreuzweise einverleibten Messern s, dem Tisch ν mit den Anschlagwinkeln χ und endlich der Traverse ax mit dem Fufse \ und den Stiftschrauben y, sowie den Stellschrauben O1.
Die Maschine arbeitet wie folgt:
Durch Abwärtsbewegung des Hebels g, welcher mit seinem oberen Arme als Handgriff, mit dem unteren hingegen zur Aufnahme eines Gegengewichtes dient, werden bei Einwirkung der Excenter die Traversen kp und q nach unten gedrückt und die Messer somit in die Masse eingeprefst. Letztere befindet sich in einem Formkasten, der auf dem Tische ν steht und durch die Anschlagwinkel χ vor dem Verschieben gesichert ist. Die Stützen d werden durch die Knaggen an den Ringen c bei völliger Abwärtsbewegung des Hebels gegen die Anschlagstifte i gedrückt, und in diesem Augenblicke ist auch die Pressung der Masse im Kasten vollzogen. Bewegt man nun den Hebel wieder nach oben, so bleibt die Traverse k in der unteren Stellung stehen; infolge dessen werden auch die von ihr abhängigen Führungsstangen / mit den Druckstempel bildenden Köpfen r in tiefster Stellung verharren, während die Traversen ρ und q mit den Messern s gehoben werden. Steht der Hebel ca. 450 geneigt zur Horizontalen, so lösen die
zweiten Knaggen am Ringe c die Stützen d wieder aus, und die Traverse k mit den Stiften bezw. Führungsstangen / und den Platten r wird durch Einwirkung eines am Hebel m anzubringenden Gegengewichtes in die Höhe geschnellt, bis die Stempelplatten r wieder gegen die Traverse q stofsen. Mit einer Auf- und Abwärtsbewegung des Hebels nach erfolgtem Einsatz des mit Masse gefüllten Formkastens zwischen die Anschlagecken ist die Pressung von 20 Stück Kohlenanzündern vollzogen. Traversen q und ρ führen sich in den Führungen dy, und die Stiftschrauben w halten die genannten Traversen zusammen, in denen sich wiederum die Stangen Z führen. Durch die Scharnierstucke η ist die Verschiebung der Traverse k zu ρ und q möglich. Die Stellschrauben &j an der unteren Traverse lassen ein Verstellen des Prefstisches ν zu und nehmen zugleich den Druck auf. Der um die Seitentheile gelegte Falz dient zur Aufnahme eines· Blechmantels.
Vorbeschriebene Presse kann selbstredend auch für Dampfbetrieb eingerichtet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Formmaschinen für die Herstellung von Kohlenanzündern und ähnlichen Gegenständen der aus den Excentern b, Excenterstangen /, Ringen c und Stützen d bestehende Bewegungsmechanismus, durch welchen mit Hülfe des auf der Traverse ρ q angeordneten Hebels m die Verschiebung der Traversen k und ρ q derart bewirkt wird, "dafs der Schnitt- und Prefsdruck gleichzeitig, der Rückgang der Messer s und die Prefsdruckentlastung hingegen nach einander erfolgen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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