DE375263C - Formpresse - Google Patents

Formpresse

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Publication number
DE375263C
DE375263C DEG52609D DEG0052609D DE375263C DE 375263 C DE375263 C DE 375263C DE G52609 D DEG52609 D DE G52609D DE G0052609 D DEG0052609 D DE G0052609D DE 375263 C DE375263 C DE 375263C
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DE
Germany
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die
punch
stroke
distance
stamps
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DEG52609D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B11/00Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
    • B30B11/02Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space
    • B30B11/025Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space whereby the material is transferred into the press chamber by relative movement between a ram and the press chamber

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Formpresse. Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zur Herstellung von Preßlingen aus einer harten oder weichen, pulverförmigen, körnerigen oder teigigen Masse. Sie unterscheidet sich von ähnlichen Pressen hauptsächlich dadurch, daß bei ihr das Gut auf der einen Seite der Matrize eintritt und verdichtet sie auf der anderen Seite verläßt, wobei eine durch die auseinandergehenden Stempel in der Matrize erzeugte Luftverdünnung den Eintritt des Gutes unterstützt. Hieraus ergibt sich dann eine besondere Ausführungsform der Presse.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungst eispiel der Erfindung dargestellt. Abb. i zeigt einen senkrechten Längsschnitt und Abb.2 einen wagerechten Längsschnitt der Maschine. Abb. 3 veranschaulicht die Stellungen i bis 6 der Stempel bei der Herstellung von Preßlingen geringer Stärke.
  • Die Maschine weist folgende Teile auf. i ist das Gestell, daß das Getriebe und eine feste Matrize oder Form i i trägt. - 2 ist eine Welle mit zwei Exzentern 3 und einer unrunden Scheibe q.. Auf der Welle 2 sitzen ferner ein Schwungrad 18 und eine Antriebsscheibe i9. Die unrunde Scheibe q. ist ein exzentrisch auf der Welle 2 befestigter Zylinder, der parallel zu seiner Achse abgeflacht ist. Die Stempelentfernung ist einstellbar. Die Achsen der Welle, der Exzenter und der unrunden Scheibe sind parallel und liegen in derselben Ebene. 9 ist ein Stempel, der durch die unrunde Scheibe mittels einer Druckrolle 6 und eines Gleitstückes 7 vorgeschoben wird. io ist ein zweiter Stempel, der durch die Exzenter 3 mittels Schubstangen 5 und eines Gleitstückes 8 bewegt wird. Der Rahmen i dient als Führung für die beiden Gleitstücke 7, B. Eine Feder 13- drückt nach entgegengesetzten Richtungen einerseits auf das Gleitstück 8- und anderseits auf eine darin gelagerte Büchse 12, die Stoßstangen 17, das Gleitstück 7 sowie die Druckrolle 6.
  • Mit diesen Hauptteilen sind außer den sonst üblichen und notwendigen bekannten Presseneinrichtungen eine Vorrichtung zur dauernden Zufuhr des Gutes zum-Aufnahmeraum 1.4 sowie ein selbsttätiger Auswerfer zum Entfernen des fertigen Preßlinges ver-1 unden: Ein Schieber 16 gestattet beim Stillsetzen der Maschine die Entleerung des Raumes 1q. und im Betriebe einen teilweisen Austritt des Gutes. In dem Gestell sind zwei Führungsblöcke für die Stempel 9, io angeordnet. Die Wirkungsweise der Maschine soll nachstehend mit Hilfe der aus der Abb. 3 ersichtlichen Stellungen i bis 6 der Teile bei einem vollständigen Arbeitsgang der Maschine beschrieben werden. Nachdem der zusammenzudrückende Stoff in den Vorratsraum 14 eingefüllt worden ist, wird die Welle 2 im Umlaufssinne der Uhrzeiger in Drehung versetzt, wohei die Stempel nach und nach die in Abb. 3 mit i bis 6 bezeichneten Stellungen einnehmen. Die Stellung i der Stempel entspricht einer solchen Lage der Welle, in welcher der Punkt X der unrunden Scheibe 4 mit der Rolle 6 in Berührung ist. Beim Übergang aus der Stellung i in die Stellung 2 legen die beiden Stempel 9, io verschieden lange Wege zurück infolge der verschiedenen Vorschübe durch die unrunde Scheibe 4 und die Exzenter 3, so daß der Abstand 2o (Abb. i) zwischen ihren Stirnflächen sich vergrößert. Es entsteht dann zwischen ihnen eine Luftverdünnung. Bei der Bewegung aus der Stellung 2 in die Stellung 3 vergrößert sich der Abstand noch mehr, während die Stempel aus der Matrize i i heraustreten und der Arbeitsstoff zunächst unter dem Einfluß der Luftverdünnung in die geöffnete Matrize mit ziemlicher Geschwindigkeit eindringt und dann noch infolge des Gewichtes des von oben nachdrückenden Stoffes den Raum zwischen den Stempeln ausfüllt. Bei der Bewegung aus der Stellung 3 nach der Stellung 4 verkleinert sich wieder, da die Rückhube der Stempel verschieden sind, der Abstand zwischen den Stempeln, die in die Matrize zurückkehren, wobei eine gewisse Menge des Stoffes in den Raum 14 zurückgedrückt wird. Jetzt ist die Stelle Y der unrunden Scheibe 4 mit der Rolle 6 in Berührung gekommen. Bei der Bewegung aus der Stellung 4 in die Stellung 5 wird der Abstand unter Zusammendrücken des zwischen den Stirnflächen der Stempel und den Wänden der Matrize befindlichen Stoffes noch weiter verkleinert, bis der Punkt Z der Scheibe 4 mit der Rolle 6 in Berührung gekommen ist. Bei der Bewegung aus der Stellung 5 in die Stellung 6 vergrößert sich der Abstand zwischen den Stempeln wieder, und der Preßling kann im Kanal 15 frei herabfallen. Schließlich verkleinert sich bei der Bewegung aus der Stellung 6 in die Stellung i der erwähnte Zwischenraum vor dem Eintritt der Stempel in die Matrize wieder auf das kleinste Maß, bis in der Stellung i das Spiel wieder beginnt.
  • Das Gut tritt also auf einer Seite der Matrize ein und verläßt sie verdichtet auf der anderen Seite. Die Luftverdünnung und das Eigengewicht begünstigen den Eintritt des Gutes in die Matrize, und das Eigengewicht erleichtert das Auswerfen des fertigen Preßlinges (Stellung 6 in Abb. 3). Die Maschinenteile sind in ihrer Gesamtheit dergestalt angeordnet, daß die Möglichkeit der Anpassung besonderer Gutzuführungsvorrichtungen für solche Stoffe, deren pulverförmiger oder klebriger Zustand die Wirkung der Maschine sonst beeinträchtigen würde, erhalten bleibt. Die Menge an Gut, die zur Herstellung eines Preßlinges von bestimmtem Gewicht zuzulassen ist, wird auf eine sehr genaue Art erhalten, indem man den Zeitpunkt, in. dem der Stempel i o in die Matrize i i dringt, verändert, d. h. die Stellung der Matrize zum Raum 14 regelt. Die Verdichtung ist durch Veränderung der Abstände 0Y und OZ an der Scheibe 4 oder aber durch Verkürzung der Schubstangenpaare 5 oder i7 oder durch Verlängerung der Stempel leicht regelbar. Die Feder 13, welche die Druckrolle 6 an den Daumen 4 drückt, gleicht in bekannter Weise alle in der Längsrichtung auftretenden Spielräume der bewegten Teile aus.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: i. Formpresse mit zwei mittels Exzenter und unrunder Scheibe gegenüber der feststehenden Matrize gleichläufig, aber verschieden schnell bewegten Stempeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Stempel (9, io) beim Beginn ihres Leerhubes auf der einen Seite (15) der Matrize (i i ) ihren Abstand bis zum Mindestmaß verkleinern, um hierauf ihren Abstand wieder zu vergrößern, bis daß der gegenüberliegende Stempel (io) außerhalb der Matrize auf deren anderer Seite (i4) seine Endlage erreicht, und nach ihrem Preßhube in entgegengesetzter Richtung auf jener Seite (i5) der Matrize den Formling freigeben, wobei bis zum Ende des Hubes der Stempelabstand wieder zunimmt.
  2. 2. Formpresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Stempel (9) durch die unrunde Scheibe (.4) im Leerhube nach der einen Richtung verschoben wird, dagegen beim Preßhube in entgegengesetzter Richtung an ihr gestützt und von dem Gegenstempel (io) aus mitgenommen wird, indem zwischen dessen an dem Exzentergetriebe (3, 5, 8) befindlichem Gleitstück (8) und seinem eigenen Gleitstück (7) Druckstangen (i7) und eine Feder (i3) eingeschaltet sind.
DEG52609D 1919-12-31 1920-12-17 Formpresse Expired DE375263C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR375263X 1919-12-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE375263C true DE375263C (de) 1923-05-11

Family

ID=8894957

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG52609D Expired DE375263C (de) 1919-12-31 1920-12-17 Formpresse

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE375263C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4446494A1 (de) * 1994-12-23 1996-06-27 Knoll Maschinenbau Gmbh Vorrichtung zum Brikettieren von preßfähigem Material

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4446494A1 (de) * 1994-12-23 1996-06-27 Knoll Maschinenbau Gmbh Vorrichtung zum Brikettieren von preßfähigem Material

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