DE435810C - Facettenzahn - Google Patents

Facettenzahn

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DE435810C
DE435810C DEST39288D DEST039288D DE435810C DE 435810 C DE435810 C DE 435810C DE ST39288 D DEST39288 D DE ST39288D DE ST039288 D DEST039288 D DE ST039288D DE 435810 C DE435810 C DE 435810C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
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Description

  • Facettenzahn. Die Erfindung bezieht sich auf einen Facettenzahn, bei welchem auf der Rückseite der Facette eine unterschnittene Aussparung zum Aufschieben auf einen entsprechend gestalteten Anker der Rückenplatte angebracht ist und die Befestigung in der Weise geschieht, daß nach dem Aufschieben des Zahnes auf die Platte die Aussparung des Zahnes mit einer erhärtenden Masse gefüllt wird. Es sind auch Facettenzähne bekannt, welche eine nach der Schneide hin sich öffnende und erweiternde keilförmige Aussparung besitzen, so daß sie vom Zahnhalsrande her bis zum Anstoß an einen an der Ankerplatte angebrachten Schneidenschutz auf die Anker aufschiebbar sind. Bei den bekannten Zahnfacetten ist die Rückseite der Aussparung für den Anker parallel zur Rückseite der Facette und Vorderseite der Ankerplatte. Dadurch erhält die Facette nur einen schwachen Halt an denn. Anker; denn die Unterscheidung kann mit Rücksicht auf die geringe Stärke der Facette an der Seite nur sehr schwach gehalten werden, und es bringt daher jede kleine Bewegung der Rückenplatte die Gefahr mit sich, daß die schwach unterschnittenen Leisten der Facette abgesprengt werden. Diese Gefahr ist um so größer, als die Rückenplatten wegen des scharfen Gegenbisses dünn angefertigt werden und daher stark federn.
  • Gemäß der Erfindung ist zur Beseitigung dieser Nachteile die Aussparung für den Anker so gestaltet, daß nicht nur die Seiten der Aussparung keilförmig laufen, sondern die Rückseite der Aussparung in bezug auf die Rückseite der Facette oder auch die Vorderseite der Ankerplatte in der Aufschubrichtung, also in der Richtung des Kaudrucks, derart geneigt verläuft, daß die Dicke der unterschnittenen Seitenführungsleisten an dem offenen Einschiebende der Aussparung geringer ist als an dem entgegengesetzten Ende. Dadurch wird einerseits der Vorzug erzielt, daß die Facette dem Kaudruck ausweichen oder nachgeben kann, da jede Metallrückenplatte elastischer ist als die Porzellanzahnfacette und anderereits der Vorteil, daß die Unterschneidung im stärkeren Teil des Zahnkörpers auch stärker ausgeführt ist, d. h. die der Gefahr des Abspringens ausgesetzten unterschnittenen Seitenkanten der Aussparung so stark gehalten sind, als es die Stärke des Zahnkörpers zuläßt.
  • Bei den bekannten Zahnfacetten, soweit sie wenigstens zum Aufschieben vom Zahnhalsrande her auf den Anker vorgerichtet sind, ist die keilförmige unterschnittene Aussparung über die ganze Höhe des Zahnes von oben bis unten durchgeführt, während beim Erfindungsgegenstand die Aussparung der Facette an der der Einschieböffnung gegenüberliegenden Seite geschlossen ist. Hierdurch wird in Verbindung mit der Umbiegung der Schutzplattenverlängerung unter dem Zahn eine Einfassung des die Aussparung unten begrenzenden Teiles des Facettenkörpers von oben und unten erzielt und damit eine elastische Aufhängung des Zahnes an der Rückenplatte erreicht, was das Ausweichen des Zahnes in der Richtung des Kaudrucks ermöglicht. Bei dieser Befestigung erfolgt das Anzementieren oder Anschwefeln hauptsächtlich zum "Zweck der Ausfüllung der feinen Fugen.
  • Die Zeichnung erläutert beispielsweise den Erfindungsgegenstand. Es zeigt: Abb. i eine Seitenansicht einer Schneidezahnfacette mit der Rückenplatte im Schnitt, Abb.2 eine Rückansicht der Zahnfacette, Abb. 3 einen Längsschnitt nach der Linie i-B der Abb. 2, Abb..t einen Querschnitt nach der Linie C-D der Abb. 2.
  • Die Zahnfacette i besitzt die übliche äußere Gestalt und ist an der Schneide auf der Innenseite abgeschrägt für die Anlage des an der Rückenplatte 3 vorgesehenen Schneidenschutzes 2. Die auf der Rückseite der Facette angebrachte Aussparung q. besitzt- an der Schneidenkante eine erweiterte Enschieb= öffnung, von welcher ausgehend die unterschnittenen Seitenführungsleisten 5, 6 der Aussparung nach dem gegenüberliegenden geschlossenen Ende der Aussparung sich nähern, so daß die Aussparung ebenso wie der entsprechend gestaltete Anker 7 der Rückenplatte 3 keilförmig gestaltet sind. Ferner verläuft auch die Rückenwand 9 der Aussparung in bezug auf die Rückseite des Zahnkörpers derart geneigt, daß die Dicke der unterschnittenen Seitenführungsleisten 5, 6 am geschlossenen Ende größer ist als an der Einschieböffnung der Aussparung. Zur Befestigung wird die Zahnfacette vom Zahnhalsrande her, also mit der Schneide zuerst, auf den keilförmigen, unterschnittenen Vorsprung 7 der Rückenplatte 3 aufgeschoben, bis die Schneide an dem Schneidenschutz 2 anliegt und die unterschnittenen, geneigt laufenden Seitenführungsleisten der Zahnaussparung und des Rückenplattenvorsprungs fest aneinanderliegen. Durch Nacharbeiten an den Seitenkanten der Rückenplattenvorsprünge kann dies leicht erreicht werden. Die Keilform des Ankers 7 der Rückenplatte und der Aussparung d. des Zahnes, im Schnitt A-B der Abb. 2 betrachtet, hat die Wirkung, daß der Zahn beim Aufschieben auf die Platte an diese fest herangezogen wird. Alsdann werden die feinen Fugen zwischen der Zahnfacette i und der Rückenplatte 3 und die freien Hohlräume der Zahnaussparung in an sich bekannter Weise durch Zementieren oder Anschwefeln ausgefüllt. Eine weitere Sicherung erhält die Facette dadurch, daß die Verlängerung 8 der Rückenplatte 3 umgebogen wird, so daß sie über die entsprechende Kante der Zahnfacette i greift. Bei Stiftzähnen erübrigt sich dies, da die Facette dann auf der Wurzel aufsitzt. Bei Kautschukarbeiten genügt einfaches Anzementieren der Facette an die Schutzplatte, da unter die Facette der Kautschuk hingearbeitet wird.
  • Ein besonderer Vorzug des Erfindungsgegenstandes ist noch, daß die Facette ein(: starke Ausmuldung der Schutzplatte bei besonders starkem Aufbiß zuläßt.

Claims (2)

  1. PATENT- ANSPRÜCHE: i. Facettenzahn mit auf der Rückseite angebrachter, an den Seiten unterschnittener, keilförmiger Aussparung zum Aufschieben auf einen an der Rückenplatte angebrachten, entsprechend gestalteten ,Anker, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückseite der Aussparung (d.) gegenüber der Rückseite der Facette derart geneigt verläuft, daß die Dicke der unterschnittenen Seitenführungsleisten (5, 6) an der Einschieböffnung geringer ist als an dem entgegengesetzten Ende.
  2. 2. Facettenzalin nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die l:eilförinigc Aussparung (d.) der Facette an dein der Einschieböffnung entgegengesetzten Ende durch einen auf der anderen Seite durch die umgebogene Schutzplattenverlängerung (8) umfaßten Vorsprung des Zahnkörpers begrenzt ist.
DEST39288D 1925-03-18 1925-03-18 Facettenzahn Expired DE435810C (de)

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DEST39288D DE435810C (de) 1925-03-18 1925-03-18 Facettenzahn

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DE435810C true DE435810C (de) 1926-10-20

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