DE435642C - Schuh mit metallischer Einlegesohle - Google Patents

Schuh mit metallischer Einlegesohle

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DE435642C
DE435642C DEP50579D DEP0050579D DE435642C DE 435642 C DE435642 C DE 435642C DE P50579 D DEP50579 D DE P50579D DE P0050579 D DEP0050579 D DE P0050579D DE 435642 C DE435642 C DE 435642C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B9/00Footwear characterised by the assembling of the individual parts
    • A43B9/04Welted footwear
    • A43B9/06Welted footwear stitched or nailed through

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Schuh mit metallischer Einlegesohle. Es sind bereits Schuhe mit metallischen Einlegesohlen bekannt, in welchen die Einlegesohle im Innern des Schuhs durch einen biegsamen Überzug abgedeckt ist, während der Rand des Oberleders durch Abbiegung des Umfangschlitzes der Sohlenschichten eingeführt ist. Bei diesen bekannten Anordnungen wurden Befestigungsmittel benutzt, die eine gleichzeitige Verbindung von Oberleder mit der äußeren oder Laufsohle bewerkstelligten, indem sie in Schlitze der Laufsohle eingetrieben waren, oder es wurden Befestigungsmittel benutzt, welche nicht alle Teile miteinander vereinigten. Dort, « o die Sohle zur Aufnahme dieser Befestigungsmittel auf ihrer Lauffläche geschlitzt worden war, machte sich natürlich eine Abdeckung der Lauffläche notwendig, da sonst diese Außenfläche sofort undicht wurde.
  • Die vorliegende Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß Krampen, Nägel o. dgl., die in die Umfangsschlitze der Sohlenschichten eingeführt sind, die Ränder des Oberleders und :les Überzuges und auch eine oder mehrere Sohlenschichten durchsetzen. In jenen Ausführungen. in welchen Doppelreihen von solchen Befestigungsmitteln vorhanden sind, sichert die eine Reihe die Verbindung des Oberleders mit dem Rand des Sohlenüberzuges und mit der Sohle, während die andere Reihe die Sohle nicht durchsetzt, sondern einen Versteifungsdraht des Randes der Zwischen- und Laufsohle hält. Jedenfalls wird durch die gleichzeitige Abbiegung des Oberleders und des Überzuges der Innensohle in den seitlichen Schlitz der Außensohle oder in den Raum zwischen dem Rahmen des Schuhs und der Außensohle möglich gemacht, daß sowohl der Überzug als auch das Oberleder in feste Verbindung mit der Außensohle und dem Rahmen gerät, ohne daß die Einbringung von Schlitzen am Rande der Außensohle notwendig wird.
  • Die Zeichnungen stellen Ausführungsbei-.:;piele dar, und zwar zeigen die Abbildungen Peilschnitte durch jene Randstücke des Schuhs, an welchen Oberleder, Außensohle und Einlagesohle oder Außensohle mit Rahmenwerk. und Einlagesohle vereinigt sind.
  • Als Einlagesohle wird hier die Blechplatte io mit einem Überzug 14 im Schuhwerk liegend betrachtet, obwohl natürlich die Befestigungsweise auch an anderen Schuhen angebracht werden kann.
  • ach Abb. i ist zwischen einer Laufsohle 13 und einer -Einlagesohle l o eine Zwischen-oder Brandsohle 12- angeordnet; am Rande der Laufsohle 13 ist in bekannter Weise ein Rahmen i9 vernäht, der Rand der Zwischen-oder Brandsohle l2 ist zugeschärft, und zwischen der Oberfläche des Rahmens und der Unterfläche des zugeschärften Randes sind die Randstücke i i' des Oberleders i t und die Randstücke id.' des Überzuges 1d. einöeklemmt, und diese Teile werden hier durch Krampen. i j festgehalten, deren Spitzen um eingelegte Drähte 17 abgebogen sind. Zur Befestigung mögen die einen Schenkel dieser Krampen erst in die Zwischensohle 12 eingesteckt werden, so daß die Querstücke der Krampen auf der Oberfläche der Zwischensohle liegen. Die vereinigten Ränder i i' lind 14' des Oberleders und des Überzuges 14 iv erden dann auf den Enden der - zugespitzten-Krampenschenkel aufgesteckt: der Rahmen 1 g wird ebenfalls auf diesen zugespitzten-Schenkel aufgehämmert. Die frei liegenden-' Spitzen der Krampesi werden @ dann um -die Drähte 17 herum abgebogen, worauf die Laufsohle 13 am Rahmen befestigt wird.
  • In ähnlicher Weise wird nach Abb. 2, ohne Anwendung des Rahmens, die Verbindung zwischen den Rändern i i' und 14' des Oberleders und des Überzuges mit einer Sohle 12 herbeigeführt, deren Rand über den Rand des Oberleders hinaussteht, so daß sich die Anbringung eines Rahmens erübrigt. Zu diesem Zweck ist in die Sohle 12 ein längs des Randes verlaufender, schrägliegender Schlitz eingeschnitten worden, und die Lauffläche ist mit Nuten 18 zur Aufnahme- der Haltedrähte 17 für die Krampen versehen worden; während hier nur ein Schenkel 15 zur Befestigung des Randes des Oberleders dient, versteift der andere Schenkel die ganze Befestigung der Einlagesohle an der Außensohle.
  • Bei der Befestigungsweise -nach Abb.3 werden Krampen 2o von der Außenfläche der Laufsohle 12 und des Rahmenwerkes 19 eingetrieben, und die Spitzen 2o' werden gegen die Metalleinlagesohle 1o hin abgebogen. Hier dienen- die einen Schenkel dieser Krampen auch dazu, den Rahmen 19 an der Sohle 12 festzuhalten, die in bekannter Weise am Rande geschultert und abgeschärft ist, um die Einlegung des Rahmens ig zu gestatten.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 4. ist ebenfalls ein Schuhwerk mit Rahmen 1g gezeigt. Die Befestigung der Einlagesohle io mit dem Überzug 14 erfolgt - hier durch einzelne Nägel 21, welche in die Sohle 12 eingetrieben werden, ehe noch die Einlagesohle 1o aufgebracht worden ist. Der Rand des Oberleders i i und des Z'berzuges 14 werden dann über die andere Spitze 2i hinweg aufgepreßt, entweder ehe der Rahmen aufgelegt wird oder zusammen mit dem Rahmen ig, worauf die Spitze dieses zweiten Befestigungsmittels ebenfalls an dem in der Nut i8 liegenden Draht umgebogen wird. Die weiter innen an der Sohle angeordnete Reihe von Nägeln 21 dient hier ebenfalls nur zur Versteifung des Schuhwerkes.
  • In Abb. 5 werden die Nägel 21 von der Außenseite eingetrieben, und auch hier sind es nur die äußeren Nägel :2i, die die Verreckung des Oberleders i i und des Über-Zuges 14 mit Bezug auf die Sohle 12 verhindern.
  • Die Abb. 6 und 7 zeigen wieder im Schnitt Schuhwerk, das im Zusatz zur Zwischensohle eine Laufsohle aufweist. Bei der Ausbildung näch Abb: 6 setzt sich die Zwischensohle aus zwei Lagen 12 und 12' zusammen, und die Ränder i i' und i4' des Oberleders i i und des Überzuges 14 für die metallische Einlagesohle 1o werden zwischen die Ränder der beiden Sohlenschichten 12, 1z' durch Nägel 22 eingeklemmt, deren Spitzen 22' an der metallischen Einlagesohle io abgebogen werden. Die Köpfe dieser Nägel liegen in der Zwischensohle und werden durch die Außensohle abgedeckt. In der Ausführung nach Abb. 7 bestellt die Zwischensohle 12 aus einer einzigen Schicht, die mit einem Schlitz längs .des Randes versehen ist, um die Ränder 1 i' und 14' des Leders bzw. Überzuges zu erfassen.

Claims (2)

  1. FATF-kT-AXSPkiFCllE: 1. Schuh mit metallischer Einlegesohle, die durch eiilen biegsamen Überzug im Innern des Schuhs abgedeckt ist, während der Rand des Oberleders durch Abbiegung des Oberleders in Umfangsschlitze der Sohlenschichten eingeführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß Krampen, Nägel u. dgl. (15, 2o, 21) die in diese Schlitze- eingefügten Ränder des Oberleders (11) und des Überzuges (14) und auch eine oder mehrere der Sohlenschichten (12) durchsetzen.
  2. 2. Schuhwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß von den in Doppelreihen längs des Randes des Schuhwerks angeordneten 'Nägeln o. dgl. (21) die eine Reihe den Rand (11') des Oberleders mit dem Rand (14') des Sohlenüberzuges (14) in Verbindung mit der Sohle bzw. dem Rahmen des Schuhwerks sichert, während die andere Reihe von Befestigungsnägeln die Sohle nicht durchsetzt, sondern einen Versteifungsdraht (17) des Randes der Zwischen- oder Laufsohle hält.
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