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Schuh mit metallischer Einlegesohle. Es sind bereits Schuhe mit metallischen
Einlegesohlen bekannt, in welchen die Einlegesohle im Innern des Schuhs durch einen
biegsamen Überzug abgedeckt ist, während der Rand des Oberleders durch Abbiegung
des Umfangschlitzes der Sohlenschichten eingeführt ist. Bei diesen bekannten Anordnungen
wurden Befestigungsmittel benutzt, die eine gleichzeitige Verbindung von Oberleder
mit der äußeren oder Laufsohle bewerkstelligten, indem sie in Schlitze der Laufsohle
eingetrieben waren, oder es wurden Befestigungsmittel benutzt, welche nicht alle
Teile miteinander vereinigten. Dort, « o die Sohle zur Aufnahme dieser Befestigungsmittel
auf ihrer Lauffläche geschlitzt worden war, machte sich natürlich eine Abdeckung
der Lauffläche notwendig, da sonst diese Außenfläche sofort undicht wurde.
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Die vorliegende Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß Krampen,
Nägel o. dgl., die in die Umfangsschlitze der Sohlenschichten eingeführt sind, die
Ränder des Oberleders und :les Überzuges und auch eine oder mehrere Sohlenschichten
durchsetzen. In jenen Ausführungen. in welchen Doppelreihen von solchen Befestigungsmitteln
vorhanden sind, sichert die eine Reihe die Verbindung des Oberleders mit dem Rand
des Sohlenüberzuges und mit der Sohle, während die andere Reihe die Sohle nicht
durchsetzt, sondern einen Versteifungsdraht des Randes der Zwischen- und Laufsohle
hält. Jedenfalls wird durch die gleichzeitige Abbiegung des Oberleders und des Überzuges
der Innensohle in den seitlichen Schlitz der Außensohle oder in den Raum zwischen
dem Rahmen des Schuhs und der Außensohle möglich gemacht, daß sowohl der Überzug
als auch das Oberleder in feste Verbindung mit der Außensohle und dem Rahmen gerät,
ohne daß die Einbringung von Schlitzen am Rande der Außensohle notwendig wird.
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Die Zeichnungen stellen Ausführungsbei-.:;piele dar, und zwar zeigen
die Abbildungen Peilschnitte durch jene Randstücke des Schuhs, an welchen Oberleder,
Außensohle und Einlagesohle oder Außensohle mit Rahmenwerk. und Einlagesohle vereinigt
sind.
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Als Einlagesohle wird hier die Blechplatte io mit einem Überzug 14
im Schuhwerk liegend betrachtet, obwohl natürlich die Befestigungsweise auch an
anderen Schuhen angebracht werden kann.
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ach Abb. i ist zwischen einer Laufsohle 13 und einer -Einlagesohle
l o eine Zwischen-oder Brandsohle 12- angeordnet; am Rande der Laufsohle
13 ist in bekannter Weise ein Rahmen i9 vernäht, der Rand der Zwischen-oder
Brandsohle l2 ist zugeschärft, und zwischen der Oberfläche des Rahmens und der Unterfläche
des zugeschärften Randes sind die Randstücke i i' des Oberleders i t und die Randstücke
id.' des Überzuges 1d. einöeklemmt, und diese Teile werden hier durch Krampen. i
j festgehalten, deren Spitzen um
eingelegte Drähte 17 abgebogen
sind. Zur Befestigung mögen die einen Schenkel dieser Krampen erst in die Zwischensohle
12 eingesteckt werden, so daß die Querstücke der Krampen auf der Oberfläche der
Zwischensohle liegen. Die vereinigten Ränder i i' lind 14' des Oberleders und des
Überzuges 14 iv erden dann auf den Enden der - zugespitzten-Krampenschenkel aufgesteckt:
der Rahmen 1 g wird ebenfalls auf diesen zugespitzten-Schenkel aufgehämmert. Die
frei liegenden-' Spitzen der Krampesi werden @ dann um -die Drähte 17 herum abgebogen,
worauf die Laufsohle 13 am Rahmen befestigt wird.
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In ähnlicher Weise wird nach Abb. 2, ohne Anwendung des Rahmens, die
Verbindung zwischen den Rändern i i' und 14' des Oberleders und des Überzuges mit
einer Sohle 12 herbeigeführt, deren Rand über den Rand des Oberleders hinaussteht,
so daß sich die Anbringung eines Rahmens erübrigt. Zu diesem Zweck ist in die Sohle
12 ein längs des Randes verlaufender, schrägliegender Schlitz eingeschnitten worden,
und die Lauffläche ist mit Nuten 18 zur Aufnahme- der Haltedrähte 17 für die Krampen
versehen worden; während hier nur ein Schenkel 15 zur Befestigung des Randes des
Oberleders dient, versteift der andere Schenkel die ganze Befestigung der Einlagesohle
an der Außensohle.
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Bei der Befestigungsweise -nach Abb.3 werden Krampen 2o von der Außenfläche
der Laufsohle 12 und des Rahmenwerkes 19 eingetrieben, und die Spitzen 2o'
werden gegen die Metalleinlagesohle 1o hin abgebogen. Hier dienen- die einen Schenkel
dieser Krampen auch dazu, den Rahmen 19 an der Sohle 12 festzuhalten, die
in bekannter Weise am Rande geschultert und abgeschärft ist, um die Einlegung des
Rahmens ig zu gestatten.
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Bei der Ausführungsform nach Abb. 4. ist ebenfalls ein Schuhwerk mit
Rahmen 1g gezeigt. Die Befestigung der Einlagesohle io mit dem Überzug 14 erfolgt
- hier durch einzelne Nägel 21, welche in die Sohle 12 eingetrieben werden, ehe
noch die Einlagesohle 1o aufgebracht worden ist. Der Rand des Oberleders i i und
des Z'berzuges 14 werden dann über die andere Spitze 2i hinweg aufgepreßt, entweder
ehe der Rahmen aufgelegt wird oder zusammen mit dem Rahmen ig, worauf die Spitze
dieses zweiten Befestigungsmittels ebenfalls an dem in der Nut i8 liegenden Draht
umgebogen wird. Die weiter innen an der Sohle angeordnete Reihe von Nägeln 21 dient
hier ebenfalls nur zur Versteifung des Schuhwerkes.
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In Abb. 5 werden die Nägel 21 von der Außenseite eingetrieben, und
auch hier sind es nur die äußeren Nägel :2i, die die Verreckung des Oberleders i
i und des Über-Zuges 14 mit Bezug auf die Sohle 12 verhindern.
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Die Abb. 6 und 7 zeigen wieder im Schnitt Schuhwerk, das im Zusatz
zur Zwischensohle eine Laufsohle aufweist. Bei der Ausbildung näch Abb: 6 setzt
sich die Zwischensohle aus zwei Lagen 12 und 12' zusammen, und die Ränder i i' und
i4' des Oberleders i i und des Überzuges 14 für die metallische Einlagesohle 1o
werden zwischen die Ränder der beiden Sohlenschichten 12, 1z' durch Nägel 22 eingeklemmt,
deren Spitzen 22' an der metallischen Einlagesohle io abgebogen werden. Die Köpfe
dieser Nägel liegen in der Zwischensohle und werden durch die Außensohle abgedeckt.
In der Ausführung nach Abb. 7 bestellt die Zwischensohle 12 aus einer einzigen
Schicht, die mit einem Schlitz längs .des Randes versehen ist, um die Ränder 1 i'
und 14' des Leders bzw. Überzuges zu erfassen.