DE43539A - Mechanisches Musikinstrument mit nach einander abzuspielenden, durchlochten, kreisförmigen Notenscheiben - Google Patents

Mechanisches Musikinstrument mit nach einander abzuspielenden, durchlochten, kreisförmigen Notenscheiben

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Publication number
DE43539A
DE43539A DE1887H7372 DEH7372 DE43539A DE 43539 A DE43539 A DE 43539A DE 1887H7372 DE1887H7372 DE 1887H7372 DE H7372 DEH7372 DE H7372 DE 43539 A DE43539 A DE 43539A
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DE
Germany
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music
perforated
discs
played
gear
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Pending
Application number
DE1887H7372
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. F. hambruch, Lehrer in Hamburg., Borgfelde., Mittelweg; 56
Filing date
Publication of DE43539A publication Critical patent/DE43539A/de
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Sl: Musikalische Instrumente.
H. F. HAMBRUCH in HAMBURG.
Notenscheiben.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. September 1887 ab.
Die Erfindung bezweckt, Musikstücke von relativ gröfserer Länge, als auf den sonst üblichen mechanischen Musikwerken mit kreisförmigen , rotirenden Notenblättern gespielt werden können, zu spielen. Es wird dieses durch mehrere über einander angeordnete Notenblätter A und B erreicht, welche mit den Scheiben C1 und M1 abwechselnd in gleicher Richtung gedreht werden und deren Durchlochungen nach einander die Spielhebel beeinflussen.
Die Notenblätter haben an einer Stelle einen radialen Schlitz oder eine entsprechende Anzahl Löcher n, welche bei dem unteren Notenblatt dazu dienen, im geeigneten Augenblick (also beim Stillstand desselben) die sä'mmtlichen Spielhebelköpfe freizulegen, damit dieselben dann von dem oberen Notenblatt bethätigt werden können. Während des Stillstandes des oberen Notenblattes befindet sich dessen radialer Schlitz zwar ebenfalls oberhalb und in gleicher Richtung mit den Spielhebeln, er dient indessen hier dazu, oberhalb des unteren Notenblattes Raum für die einzelnen Spielhebel beim Eintreten in die Durchlochungen des darunter bewegten Notenblattes zu schaffen.
Die continuirlich rotirende Schnecke E greift in das auf der Welle G sitzende Schneckenrad jF. Mit diesem sind auf G oberhalb F das Zahnradsegment H, Fig. 1, 2 und 3, und unterhalb F das Zahnradsegment J, Fig. 1, 2 und 3, befestigt, und zwar in der Art, dafs, sobald sämmtliche Zähne des Zahradsegmentes J in das Getriebe L der Welle C eingegriffen haben, also das obere Notenblatt A eine vollständige Umdrehung gemacht hat, die Zähne des Getriebes L aufser Eingriff kommen, A also stillsteht. Dieser Stillstand wird dadurch gesichert, dafs nach einer vollendeten Umdrehung des Getriebes L die Zahnlücke O desselben gegen das in seiner weiteren Hälfte ungezahnte Rad J trifft, welches während seiner nächsten halben Umdrehung das Rad L nicht weiter mitnimmt. Zugleich greift das wie J construirte, aber versetzt zu demselben auf der Welle G befestigte Zahnsegment H in das dem Getriebe L analoge, auf der um C drehbaren Nabe M der Mitnehmerscheibe M1 befestigte Getriebe K ein', wodurch das zweite Notenblatt B in Umdrehung versetzt wird. In die Durchlochungen (Noten) von B fallen nun in derselben Weise wie bei A die Spielhebel des Musikwerkes ein und bringen so ohne Unterbrechung die auf B angebrachte Fortsetzung des Musikstückes zum Vortrag.
Auf dieselbe Weise kann der ununterbrochene Vortrag noch längerer Musikstücke durch Zufügung eines dritten oder ferneren Blattes mit entsprechendem Getriebe und Zahnsegment erzielt werden, ohne den Durchmesser der Blätter und damit den Umfang des Instrumentes zu vergröfsern.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Mechanisches Musikwerk mit der Anordnung: ι. von zwei oder mehreren über einander ge-
    lagerten perforirten Notenblättern, welche nach einander in Thätigkeit kommen und mit einem Schlitz oder einer entsprechenden Anzahl Löcher η zum gleichzeitigen Durchlassen der Spielhebel versehen sind; 2. ferner von zwei oder mehreren perforirten Notenblättern in der Weise, dafs sie durch versetzt mit einem continuirlich rotirenden Schnecken- oder Zahnrad F verbundene Zahnradsegmente H und J nach einander in Umdrehung gesetzt werden, zum Zwecke, relativ längere Musikstücke spielen zu können.
    Die Benutzung dieser durch die Ansprüche ι. und 2. gekennzeichneten Erfindung ist an die Zustimmung der Inhaberin des Patents No. 2171 5 gebunden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1887H7372 1887-09-22 Mechanisches Musikinstrument mit nach einander abzuspielenden, durchlochten, kreisförmigen Notenscheiben Pending DE43539A (de)

Publications (1)

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DE43539A true DE43539A (de)

Family

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1279490B (de) * 1965-10-09 1968-10-03 Krupp Gmbh Lastkraftwagen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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