DE48743C - Neuerung an Musikwerken, welche mit Mechanismen zum Drehen von Untersätzen für Weihnachtsbäume versehen sind - Google Patents
Neuerung an Musikwerken, welche mit Mechanismen zum Drehen von Untersätzen für Weihnachtsbäume versehen sindInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10F—AUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
- G10F1/00—Automatic musical instruments
- G10F1/06—Musical boxes with plucked teeth, blades, or the like
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Bl: Musikalische Instrumente.
■ *
Weihnachtsbäume versehen sind.
Zusatz zum Patent No. 30617 vom 22. Juli 1884.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. März 1889 ab.
Längste Dauer: 21. Juli 1899.
Die nachfolgend beschriebene Neuerung bezieht sich auf das im Patent No. 30617 geschützte
Musikwerk, welches mit einer Einrichtung zum Drehen von Untersätzen für
Weihnachtsbäume versehen ist, und bezweckt eine Vereinfachung der im zweiten Anspruch
dieses Patentes angegebenen Aus- und Einrückung des Triebwerkes in das Zahnrad der
Stiftenwalze des Musikwerkes. Ferner ist durch diese Aenderung der Aus- und Einrückung
des Triebwerkes erreicht, dafs zwei und mehrere einzelne Musikwerke angeordnet werden
können, in welche das Triebwerk wechselweise eingerückt und dadurch der Reihe nach
die einzelnen von einander getrennten Musikwerke in Thätigkeit gesetzt werden können.
Im übrigen sind die in den Ansprüchen 1., 3. und 4. des Haupt-Patentes angegebenen
Mechanismen dieselben geblieben.
In beiliegender Zeichnung sind die vorbezeichneten Neuerungen in Fig. 1 im Grundrifs,
Fig. 2 im theilweisen Querschnitt und in Fig. 3 und 4 in den beiden Stellungen der
Krummachse α für die Bewegung des Antriebsmechanismus dargestellt.
Die im Haupt-Patent bereits benutzte Krummachse α wirkt bei der vorliegenden Construction
nicht mittelst einer um einen festen. Stift drehbaren Spannfeder c, sondern diese Krummachse
α greift direct in einen Schlitz s der um einen festen Stift r drehbaren Fufsplatte p,
auf welcher die Achse/ mit den beiden Uebertragungsrädern g und g·1 drehbar gelagert ist.
Das Rad gJ greift, wie bei dem Haupt-Patent,
in das von der Triebfeder angetriebene Räderwerk.
Durch diese Abänderung ist erreicht, dafs der ganze Aus- und Einrückmechanismus für
das Musikwerk auf einer einzigen Fufsplatte ρ angeordnet werden kann, durch welche die
Bewegung mittelst der im Haupt - Patent benutzten Krummachse α für die Aus- und Einrückung
erfolgt. Es ist also dadurch die Verschiebung der Lagerachse durch Feder i und
eine oscillirende Bewegung der Vorgelegewelle f, wie solche im Haupt-Patent dargestellt
ist, vermieden und eine zusammenhängende Lagerung der Uebertragungsmechanismen auf
einer gemeinsamen Fufsplatte p, durch deren Drehung mittelst Kurbelachse α die Ein- und
Ausrückung des Musikwerkes bewirkt wird, erreicht.
Ferner ist erreicht, dafs man infolge dieser Abänderung um das feststehende Triebwerk
eine ganze Anzahl einzelner Musikwerke (in der Zeichnung, Fig. 1, vier) radial und paarweise
in der Art anordnen kann, dafs man mittelst jeder Krummachse α das eine oder
das darauf folgende Musikwerk mit dem Triebwerk kuppeln kann.
Auf diese Weise sollen eine grofse Anzahl von Musikstücken unter Benutzung kleiner und
billiger Musikwerke bei der vorbeschriebenen Einrichtung gespielt werden können.
Im übrigen ist die Einrichtung der anderen Mechanismen im wesentlichen dieselbe geblieben,
nur ist noch die Vorrichtung zur Geschwindigkeitsregulirung und Bremsung in ihren
Details dahin verändert, dafs die Bremsfeder m an die verticale Schieberstange b angeschraubt
und letztere durch eine Schleppfeder χ in ihrer Führung angedrückt ist.
Die vorbeschriebenen Abänderungen des Gegenstandes des Haupt - Patentes sollen dem
ganzen Apparat eine wesentliche Vereinfachung, sowie eine sehr solide Lagerung der Ein- und
Ausrückvorrichtung geben.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Die Abänderung der im zweiten Anspruch des Patentes No. 30617 geschützten Aus- und Einrückung des Musikwerkes in der Weise, dafs durch die Krummachse a die mit Schlitz s versehene und um den festen Drehstift r drehbare Fufsplatte p, auf welcher die Antriebsachse f gelagert ist, bewegt und dadurch das Musikwerk ein- und ausgerückt wird.
- 2. Bei der unter 1. bezeichneten Anordnung die Anwendung von zwei oder mehreren radial zum gemeinsamen Triebwerk angeordneten und getrennten Musikwerken M, zwischen welchen die Antriebsachse f auf der drehbaren Fufsplatte ρ gelagert ist, zum Zweck, mit einer Antriebsachse nach einander je zwei benachbarte Musikwerke wechselweise in Bewegung zu setzen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE48743C true DE48743C (de) |
Family
ID=323707
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT48743D Expired - Lifetime DE48743C (de) | Neuerung an Musikwerken, welche mit Mechanismen zum Drehen von Untersätzen für Weihnachtsbäume versehen sind |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE48743C (de) |
-
0
- DE DENDAT48743D patent/DE48743C/de not_active Expired - Lifetime
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