DE43535C - Selbstthätige, seitlich anspannbare und auslösbare Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents
Selbstthätige, seitlich anspannbare und auslösbare Kuppelung für EisenbahnfahrzeugeInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G1/00—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
- B61G1/32—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means with horizontal bolt or pin
- B61G1/34—Operating devices therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Werden die Wagen A und B mit ihren Buffern gegen einander gefahren, so schieben
sich die drei Widerhaken α in die nach oben länglichen Oeffnungen b, wobei der mittelste
Haken den in Fig. 3 und 4 markirten, in Fig. 6 und 8 näher dargestellten Bolzen c,
welcher durch eine Feder in der Oeffnung b gehalten wird, zurückdrückt. Die Feder d ist
nun frei und schleudert durch ihre Federkraft die in Schienen laufenden und mit einander
verbundenen Schieber e, welche bis dahin durch den Bolzen c festgehalten wurden, in
der Weise zur Seite, dafs die über dem mittleren Querschnitt vorstehenden Oeffnungen
des länglichen Schlitzes oben und unten verdeckt werden und so der Widerhaken, welcher
dort eingefahren, festgehalten wird, wie Fig. 5 dieses veranschaulicht.
Soll nun eine Entkuppelung stattfinden, so ist nur nöthig, die an beiden Buffern geführte
Stange /, welche durch Hebel g mit den Querschiebern e in Verbindung steht, so in
der Richtung seitlich zu verschieben, dafs die Feder d gespannt wird. Die länglichen Schlitzet
treten dann wieder hervor, und dem nach oben stehenden Widerhaken steht nichts im
Wege, sobald ein Wagen vom anderen abgezogen wird.
Wenn nun der Widerhaken durch den Schlitz nach aufsen tritt, setzt sich der dahinter
liegende Bolzen c, auf den, wie schon erwähnt, eine Feder drückt, wieder in den
Schlitz b und halt so die Feder d wieder gespannt.
In einzelnen Fällen dürfte es auch vorkommen, dafs man die Wagen von der Lokomotive
ein Stück schieben und dann laufen läfst. Man braucht in dem Falle nur, sobald
mit der Stange f die Feder d eingespannt ist, bei h ein kleines Qjuerstück in einen Schlitz
der Stange f einzulegen. Wenn danach die Stangen α in die Oeffnungen b einfahren,
wird der mittlere Haken zwar den Bolzen c zurückdrücken, es kann aber ein Auslösen der
Feder nicht erfolgen, weil die Stange /, welche die Feder gespannt hält, bei h durch das
Querstück i festgehalten wird.
Um die Höhendifferenz zwischen beladenen und unbeladenen Wagen auszugleichen, haben
die Stangen α Scharniere al, welche gestatten,
dafs die Widerhaken entsprechend der Höhendifferenz nach oben und unten sich frei bewegen
können.
An den Oeffnungen b befinden sich dementsprechend trichterartige Schlitze, welche, sobald
die Widerhaken α dagegen treffen, gestatten , dafs sich diese entweder von oben
nach unten oder von unten nach oben, je nach dem Stande des Wagens, welcher die Widerhaken α trägt, bewegen können.
Die Kuppelung in dieser Ausführung dürfte den allgemeinen Ansprüchen bei Güterzügen,
wo die Wagen nicht festgekuppelt werden, entsprechen; indefs ist es bei Personenwagen
nöthig, die Buffer durch eine Anspannvorrichtung fest in einander zu ziehen, wozu wir
folgende Einrichtung verwenden:
Die beiden seitlichen Haken α sitzen in den Oeffnungen b lose, d. h. der Zug ruht nur
auf der mittleren Stange, diese hat in der Mitte des Wagens eine Feder k, so dafs der
Zug stets auf dieser Feder ruht und ein Brechen einzelner Theile dadurch vermieden
wird. Soll nun die zwischen den zusammengekuppelten Wagen bestehende Spannung gelöst
werden, so hat man einfach an dem Seitenrad / nach der Richtung zu drehen, vermittelst welcher sich der Hebel m auf der
Schraube ο nach der Seitenwand des Wagens, wo das Rad sitzt, zu bewegt. Auf Schraube ο
bewegt sich Mutter s und im Schlitz \ Stifty.
Wird nun an dem Handrad in vorerwähnter Richtung gedreht, so wird dadurch die Feder
k gespannt und die Stange α gelöst.
Soll ein Festziehen der Wagen an einander geschehen, so dreht man das Handrad / in
entgegengesetzter Richtung. Der Hebel m bewegt sich dann auf Schraube ο nach der
Mitte des Wagens zu, der Hebel η mufs infolge dessen aber rückwärts gehen und die
mittlere Stange α festziehen. Damit bei Hebel η und m, welche im Drehpunkt ν fest
verbunden sind, die beim Bewegen eintretende Winkeldifferenz ausgeglichen wird, ist in Hebel
m eine Mutter gelagert, welche sich seitlich verschieben kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Seitenkuppelung für Eisenbahnfahrzeuge, bei der die Widerhaken a des einen Wagens in die Oeffnungen b des anderen Wagens sich einschieben, Bolzen c in der mittleren Oeffnung zurückdrücken und dadurch eine Feder d auslösen, die in dem Moment, wo die Haken die Oeffnungen passirt haben, die unter einander verbundenen Schieber e seitlich bewegt und so die Oeffnungen b theilweise schliefst, wodurch die Widerhaken festgehalten werden, bis beim Entkuppeln durch Seitwärtsbewegen der mit Schiebern e verbundenen Stangen f die Feder wieder gespannt und die Oeffnungen zum Entkuppeln wieder frei werden, in Combination mit einer Anspannvorrichtung, gekennzeichnet durch eine seitlich mit Handrädern / versehene Stange, welche durch einen Schraubengang bei ο auf einen Hebel n, Fig. π, derart wirkt, dafs die mittlere Kuppelungsstange α und mit ihr die Feder k nach innen festgezogen werden kann.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE43535C true DE43535C (de) |
Family
ID=318848
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT43535D Expired - Lifetime DE43535C (de) | Selbstthätige, seitlich anspannbare und auslösbare Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE43535C (de) |
-
0
- DE DENDAT43535D patent/DE43535C/de not_active Expired - Lifetime
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