DE433648C - Entwickler fuer Acetylen von hoeherem Druck nach dem Verdraengungssystem - Google Patents

Entwickler fuer Acetylen von hoeherem Druck nach dem Verdraengungssystem

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DE433648C
DE433648C DED46773D DED0046773D DE433648C DE 433648 C DE433648 C DE 433648C DE D46773 D DED46773 D DE D46773D DE D0046773 D DED0046773 D DE D0046773D DE 433648 C DE433648 C DE 433648C
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DE
Germany
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water
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acetylene
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Expired
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DED46773D
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DUESSELDORFER APP und METALLWA
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DUESSELDORFER APP und METALLWA
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10HPRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H9/00Acetylene gas generators according to Dobereiner's principle with fixed carbide bell

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

  • Entwickler für Acetylen von höherem Druck nach dem Verdrängungssystem. Die Erfindung betrifft einen Entwickler t'ir Acetylen von höherem Druck nach dein Verdrängungssystem. Es sind Hochdruckentwickler dieser Art bekannt, bei welchen der (las verdrängte Wasser aufnehmende Außenbehälter geschlossen ist und über seinem Wasserspiegel eine Zuleitung für ein gasförmiges Druckmittel besitzt oder in den geschlossenen Außenbehälter Druckwasser mittels einer Pumpe o. dgl. eingeführt werden kann, um den erforderlichen Druck zu erzeugen. Dieses Druckgas oder Druckwasser muß dabei einen höheren Druck haben als der dem erzeugten Gase zu verleihende Druck.
  • Gemäß der Erfindung fällt die Zuleitung eines derartigen Druckmittels fort, und es wird eine kontinuierliche Entwicklung nach dem Verbrauche bei einem beliebigen hohen Druck lediglich durch Zuführung von N iederdruckwasser aus einem- in geringer Höhe angeordneten Wasserbehälter ermöglicht. Auch kann während des Betriebes aus dem in niedriger Höhe angebrachten Wasserbehälter bei jeder beliebigen Druckhöhe des Entwicklers Wasser nachgefüllt werden. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß ein mit dem Wasserraum des Entwicklers verbundener geschlossener, in geringer Höhe über dem Entwickler angeordneter Wasserbehälter über seinem Wasserspiegel mit dem Gasraum des Entwicklers verbunden ist. Es lastet somit auf dem Wasserspiegel dieses Wasserbehälters der jeweilige Gasdruck des Entwicklers, so daß das Wasser aus dem Behälter wegen seines höheren \ iveaus nach Öffnung der Verbindungsleitung in den Wasserraum des Entwicklers austreten kann.
  • ach der auf diese Weise zugeführten Wassermenge richtet sich nun die Druckhöhe der Gasentwicklung, so daß es durch entsprechende Bemessung des Wasserbehälters und des Entwicklers möglich ist, Gas von beliebigem Druck zu erzeugen.
  • In der Zeichnung ist in schematischer Weise ein Ausführungsbeispiel eines Entwicklers nach der Erfindung dargestellt. In den aus einem unten offenen, oben durch Deckel 6 verschlossenen Zylinder :2 bestehenden Entwickler i ist der Karbidkorb 3 mittels eines Tragbügels eingehängt. Der Entwickler ist von dem geschlossenen Außengefäß 4. umgeben, welches in der Höhe des unteren Randes des Karbidkorbes eine durch Schraube 5 verschließbare Wasserabflußöffnung besitzt. -'Zehen dem oberen Teil des Zvlinders 2 ist ein Wassergefäß 7 angebracht, welches durch eine Füllschraube 12 gefüllt und dicht verschlossen werden kann. Dieses Wassergefäß steht durch das Rohr 8 mit dem oberen und durch das Rohr 9 mit dem unteren Teil des Zylinders :2 in Verbindung. Das Rohr 9 besitzt einett :#,bsclilußhahn i o, seine Mündung i i ist vorteilhaft nach unten gebogen. Der obere Teil des Entwicklers steht ferner durch das Rohr 13 mit dem Reiniger i4 und dieser durch den Wasserverschluß 15 mit der Verbrauchsleitung 16 in Verbindung.
  • Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende: Bei geöffneter Füllschraube ; wird zunächst nach Abnahme des Deckels 6 der Entwickler i"und der äußere Druckbehälter 4 bis zum Überlauf 5 mit Wasser gefüllt, welches in dem Zvlinder 2 und in dem äußeren Gefäß 4 sowie im Rohr 9 bei geöffnetem Hahn gleich hoch steht. Alsdann wird nach Schließung von Hahn io der Wasserbehälter 7 nach Lösung der Füllschraube 12 mit Wasser gefüllt und dicht, verschlossen, Karbidkorb 3 mittels des Drahtbügels eingehängt, Deckel und Füllschraube 5 geschlossen. Öffnet man nun Hahn io, so läuft Wasser aus dem Wasserbehälter 7 zu, so daß das Wasser im Entwickler i ansteigt und (las Karbid benetzt. Das entwickelte Gas sammelt sich, solange der Hahn zur Verbrauchsleitung 16 geschlossen ist, im oberen Tuil des Zylinders 2 an und drängt, wenn Hahn io offen bleibt, das gesamte Wasser aus dem Behälter 7 durch das Rohr 9 in den Entwickler. Steigt durch die Entwicklung des Gases der Druck in dem Entwicklungsrohr i, so wird das Wasser aus demselben unten herausgedrängt und steigt in dem Druckbehälter a. unter Zusammendrückung des darin über dem Wasserspiegel gefangenen Gases an. Der Apparat arbeitet alsdann wie ein gewöhnlicher Verdrängungsapparat mit geschlossenem Außenbehälter kontinuierlich weiter, bis das gesamte Karbid verbraucht ist. Wird Gas verbraucht und sinkt dadurch der Druck in dem Behälter 2, so wird durch Ausdehnung des Gaspolsters in dem Druckbehälter 4. das Wasser in dem Zylinder i zum Steigen gebracht, so daß neues Gas entwickelt wird. Die Druckhohe im Betriebe hängt dabei von der aus dein Behälter 7 zugeführten Wassermenge und den Abmessungen des Entwicklers sowie der Karbidmenge ab.
  • Auch in dem Rohr 8 kann ein Hahn oder ein Ventil angeordnet sein, wobei nach Abschluß dieses Hahnes und von Hahn io eine erneute Einfüllung von Wasser in den Behälter 7 ohne weiteres auch im Betriebe möglich ist.
  • Statt eines einfachen Hahnes i o kann auch ein i@Tehrwegliahn vorgesehen sein, der eine Entlüftung des Entwicklers ins Freie gestattet. Auch kann der Hahn in bekannter Weise derart mit dem Deckel gekuppelt sein, daß die Öffnung des Entwicklers nur bei geschlossenem Hahn io möglich ist. Die Wirkungsweise des Apparates bleibt dieselbe, wenn das Rohr 9 in das Außengefäß 4 mündet, statt in den Entwicklungszylinder 2. Ferner kann der Wasserbehälter 7 und der Druckbehälter 4, statt dasEntwicklungsrohr 2 konzentrisch zu umgeben, auch neben demselben angebracht werden: In diesem Falle wird der untere Teil des Entwicklerbehälters 2 geschlossen und durch einen Rohrstutzen mit dem Wasserraum des Druckgefäßes 4 verbunden.

Claims (1)

  1. PATENT-AN SPRUCH Entwickler für Acetylen von höherem Druck nach dem Verdrängungssystem :nit geschlossenem Außenbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit dem Wasserraum des Entwicklers verbundener geschlossener, in geringer Höhe über dem Entwickler angeordneter Wasserbehälter über seinem Wasserspiegel mit dem Gasraum des Entwicklers in Verbindung steht, so daß auf dem Wasserspiegel des Wasserbehälters der jeweilige Gasdruck des Entwicklers lastet.
DED46773D 1924-12-10 1924-12-10 Entwickler fuer Acetylen von hoeherem Druck nach dem Verdraengungssystem Expired DE433648C (de)

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