DE433354C - Selbsttaetige Sperrvorrichtung fuer zwei gleichlaufende geneigte Foerderstrecken - Google Patents

Selbsttaetige Sperrvorrichtung fuer zwei gleichlaufende geneigte Foerderstrecken

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DE433354C
DE433354C DEP50253D DEP0050253D DE433354C DE 433354 C DE433354 C DE 433354C DE P50253 D DEP50253 D DE P50253D DE P0050253 D DEP0050253 D DE P0050253D DE 433354 C DE433354 C DE 433354C
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automatic locking
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JULIUS PUESCHEL
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JULIUS PUESCHEL
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B12/00Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
    • B61B12/06Safety devices or measures against cable fracture

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  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN A 28.AUGUSTi926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20 a GRUPPE (P 50253 πι 20 a)
Julius Püschel in Strehlen, Schles.
Es sind Fangvorrichtungen für auflaufende Ketten bei maschineller Förderung bekannt, die mit einer zweiten Fangvorrichtung für die ablaufende Kette verbunden sind. Ebenfalls bekannt sind zwischen den Schienen .angeordnete Sperrarme, die selbsttätig in Höhe der Wagenachsen gehalten werden.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine selbsttätige Sperrvorrichtung für Loren, die
ίο auf einer steigenden Bahn mittels Kette oder Drahtseil durch maschinelle Vorrichtung hinaufgezogen werden. Die beladenen Loren befahren das eine Gleis nach oben, die leeren Loren das andere Gleis nach unten. Die Sperrvorrichtung bezweckt, daß beim Bruch der Aufzugkette oder des Seiles die Loren nicht zurücklaufen können. Die Sperrvorrichtung besteht aus zwei Winkeleisen a, die mittels eines Bügels b miteinander verbunden sind (x\bb. 1). Dereine Schenkel der Winkeleisen ist kürzer und bei c halbrund ausgeschnitten, entsprechend der Achse der Lore. Die längeren Schenkel e der Winkeleisen sind so gebogen, daß sie der Oberkante der Gleise gleichgerichtet sind. Die durch den Bügel b verbundenen Winkeleisenrahmen a-b-a sind mittels eines Bolzens / an den Gleisen schwenkbar angebracht. An den oberen Enden sind bewegliche Halter d (Abb. 2 und 5a) mit runden länglichen Schlitzlöchern angelenkt, die durch einen /, gleichgerichteten, senkrecht zur Fahrtrichtung durch die Schienen gelegten Bolzen g geführt werden. Die Schlitzlänge gestattet, daß sich die Winkel-
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eisen um das Maß der Achsstärke nach oben bewegen. Unter dem längeren Schenkel der Winkeleisen bei e befindet sich eine Spiralfeder h, die die Sperrvorrichtung nach oben hält, und zwar so hoch, daß die Achse der Lore gerade in den halbrunden Ausschnitt c paßt. Überfährt eine Lore die Sperrvorichtung in der Pfeilrichtung, so drückt die Achse des Fahrzeuges den Winkeleisenrahmen um / ίο schwankend nach unten und gleitet darüber hinweg; hat die letzte Achse die Schenkel c verlassen, so drückt die Spiralfeder h die Sperrvorrichtung wieder um den durch die Schlitzlochlänge im Halter d bestimmten Betrag nach oben, und die Sperrvorrichtung steht so hoch, daß beim eventuellen Zurückfahren der Lore die Achsen gerade in den halbrunden Ausschnitt c greifen und festgehalten werden.
Die Sperrvorrichtungen werden etwa in Abständen von 3 m zwischen den Gleisen mittels der Bolzen f und g angeordnet. Dies ist nötig, da die Loren in ganz unregelmäßiger Entfernung voneinander aufgezogen werden und es vorkommt, daß beim Reißen des Aufzugsvorganges sich eine Lore gerade vor der Sperrvorrichtung befindet. Dieselbe könnte somit nicht gehalten werden und liefe erst bis zur zuletzt überfahrenen Sperrvorrichtung zurück. Dadurch entstände ein Anprall, welcher zur Folge haben könnte, daß die Lore vorn aus dem Gleise gehoben würde. Dies wird durch die Begrenzung der beiden Halter d verhindert. Sollte umgekehrt die Lore beim Anprall mit dem hinteren Ende in die Höhe springen und umkippen wollen, so wird dies Kippen wiederum durch den längeren Schenkel e der beiden Winkeleisen a verhindert, da die Vorderachse hier festgehalten wird und der vordere Rahmenbau der Lore sich gegen die beiden Winkeleisen a stützt. Ein Umkippen der Lore ist somit ausgeschlossen.
Die leeren Loren fahren in der Pfeilrichtung II nach unten. Bei dieser Sperrvorrichtung werden statt der Halter d Kniehebel i (Abb. 4) eingebaut. An dem Bolzen g· ist außerdem eine Vorrichtung angebracht, die auf Bahn I das Gestänge a-al stets f angbereit erhält; sie besteht aus einer an Welle g befestigten Hülse k, in der Stab m mit Bund η verschiebbar ist, und der Spiralfeder h, welche die Sperrvorrichtung der beladenen aufsteigenden Loren in Fangstellung hält.
Hebel i ist etwa 10 cm vor dem halbrunden Ausschnitt c angeordnet, so daß die leeren Loren die Sperrvorrichtung überfahren können (Abb. 4). Läuft nun aus irgendeinem Grunde eine beladene Lore zurück, so drückt die Achse die Vorrichtung k-m nach dem ' halbrunden Ausschnitt c unter Mitbewegung ! des starr an ihr befestigten Bolzens g, der die \ Kniehebelvorrichtung i ausstreckt. Die Sperr- ! vorrichtung wird gehoben, so daß, wie bei den beladenen Loren, die Achse sich in den halbrunden Ausschnitt c legt und festgehalten wird. Die Kniehebel erfüllen somit den Zweck, die Sperrvorrichtung zu heben, und zugleich denselben Zweck wie die Halter d mit dem Schlitzloch, so daß die leeren Loren sich nicht überschlagen oder aussetzen können. Tritt ein Seilbruch ein, wenn eine der beladenen Loren oben ist, eine leere Lore aber schon vielleicht die zweite oder dritte Sperrvorrichtung überfahren hat, so fehlte, da die beladenen Loren beim Rücklauf die Sperrvorrichtungen der leeren Loren erst in Tätigkeit setzen, und zwar die gegenüberliegenden, in diesem Falle die oberste leere Lore, wären alle leeren Loren bahnfrei und rollten zurück. Um dies zu verhindern, sind die Sperrvorrichtungen alle mittels Zugvorrichtung ζ verbunden und werden alle gleichzeitig in Tätigkeit gesetzt.

Claims (3)

85 Patent-Ansprüche:
1. Selbsttätige Sperrvorrichtung für zwei gleichlaufende geneigte Förderstrecken, die in bekannter Weise durch Winkeleisenstützen die Loren oder Wagen an der Achse erfaßt und festhält, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sperrvorrichtung des ersten Gleises (I) mit einer Sperrvorrichtung des zweiten Gleises (II) in abhängiger Verbindung steht, derart, daß die aufwärts fahrenden Loren oder Wagen gleichzeitig die Sperrvorrichtung der talwärts fahrenden Fahrzeuge in Tätigkeit setzen.
2. Selbsttätige Sperrvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in beliebigen Abständen mehrere Sperrvorrichtungspaare angeordnet sind.
3. Selbsttätige Sperrvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Sperrvorrichtungspaare durch ein gemeinsames Zugseil miteinander verbunden sind, so daß beim Wirksammachen einer Vorrichtung gleichzeitig ιαο sämtliche Vorrichtungen in Sperrstellung gebracht werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEP50253D 1925-04-12 1925-04-12 Selbsttaetige Sperrvorrichtung fuer zwei gleichlaufende geneigte Foerderstrecken Expired DE433354C (de)

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