DE430372C - Fangvorrichtung fuer elektrische Strassenbahnwagen - Google Patents
Fangvorrichtung fuer elektrische StrassenbahnwagenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61F—RAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
- B61F19/00—Wheel guards; Bumpers; Obstruction removers or the like
- B61F19/06—Nets, catchers, or the like for catching obstacles or removing them from the track
- B61F19/08—Nets, catchers, or the like for catching obstacles or removing them from the track of the drop-down type
- B61F19/10—Nets, catchers, or the like for catching obstacles or removing them from the track of the drop-down type automatically operated by engagement with obstacle
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- Refuse-Collection Vehicles (AREA)
Description
4303Ϋ2
Jakob Auler in Köln.
Die Erfindung betrifft solche Fangvorrichtungen für elektrische # Straßenbahnwagen,
bei denen ein herabklappbarer Fangkorb 'unterhalb der Wagenplattform in solcher
Verbindung mit einem davor angeordneten, bis nahe gegen den Boden vorragenden
Taster angeordnet ist, daß durch Ausschwingen dieses Tasters mittels einer hierbei betätigten
Zugstange der bis dahin durch einen ίο Aufhänger in unschädlicher Höhe über dem
Boden gehaltene Fangkorb ausgelöst und durch sein Herabfallen in wirksame Stellung
gebracht wird. Bei den bisher bekannten derartigen Fangvorrichtungen ist der Aufhänger
in Form einer an der Fangvorrichtung schwingbar befestigten Stange ausgebildet, die oben mit einem Haken auf eine
um eine Querbüchse drehbare Nockenscheibe aufgehängt werden kann. Die Auslösung wird
hierbei dadurch hervorgerufen, daß durch die vom Taster bewirkte Vorwärtsbewegung der
Zugstange die die Nockenscheibe tragende Querachse gedreht und dadurch der mit seiner Spitze an den Xockenvorsprung anstoßende
Haken von der Nockenscheibe abgestoßen wird.
Diese Einrichtung hat den Mangel, daß der Haken des Aufhängers unbeabsichtigterweise
abspringen und den Fangkorb zur Aus- . lösung bringen kann. Auch ist das Aufbrin- [
gen des Aufhängerhakens auf die Nockenscheibe insofern mit Schwierigkeiten verbunden,
als zugleich mit dem Heben des Fangkorbes bei der bzw. bei doppelter Anord - ' nung beide Aufhänger mit der Hand in ihre
richtige Lage geführt werden müssen, ohne daß man die unter dem Wagen befindlichen
Aufhängestellen genau beobachten kann.
Um diese Mängel zu vermeiden, wird ; nach vorliegender Erfindung als auslösbare
] Haltevorrichtung für den Aufhänger ein in wagerechter Ebene geführter Riegel benutzt,
über den der seitlich dieses Riegels senkrecht geführte Aufhänger mit einem seitlichen
Vorsprung aufgehängt ist. Der Riegel wird dabei vorzugsweise für gewöhnlich durch
eine Feder in seiner Unterstützungsstellung gehalten, und die Führung des oberen Ende?
des Aufhängers ist so bemessen, daß dieser beim Auslösen des Fangkorbes nicht nach
unten aus der Führung heraustreten kann. Hierdurch wird nicht nur erreicht, daß die
unbeabsichtigte Auslösung des Fangkorbes durch senkrechte Stöße oder Schwingungen
des Wagenkörpers vollkommen ausgeschlossen ist, sondern daß auch nach erfolgter
Auslösung des Fangkorbes dessen Wiederaufhängen in einfachster Weise dadurch herbeigeführt
werden kann, daß er wieder in seine Ruhestellung angehoben wird, worauf der Halteriegel von selbst in seine Stützstellung
einspringt.
Auf der Zeichnung ist in Abb. ι ein senkrechter Längsschnitt durch
den vorderen Teil eines mit einer solchen Fangvorrichtung versehenen Wagens dargestellt.
Abb. 2 zeigt einen Querschnitt nach Linie TI-II der Abb. 1,
Abb. 3 einen teil weisen der Abb. 1 entsprechenden Längsschnitt mit ausgelöstem
Fangkorb.
Abb. 4 zeigt in Vorderansicht den zur Auslösung dienenden Taster,
Abb. 5 einen Querschnitt nach Linie V-V der Abb. 4.
Claims (2)
- An den Außenseiten der Längsträger ι des Wagengestells sind einander gegenüber zwei Tragarme 2 angebracht, an deren Enden sich ■ lic Lagerstellen 3 für die beiden Schwingzapfen des Fangkorbes 4 befinden. Letzterer trägt in der Mitte ein Lagerböckchen 5, an welchem der Aufhänger mittels einer Stange (3 schwiugbar befestigt ist. Das obere, beispielsweise vierkantige Ende dieses Aufhangers, geht durch ein entsprechendes Führungsloch in der Führungsplatte 7, die mittels des U-fönnigen Haltebügels S an einem Hilfsquerträger Q des Wagengestells befestigt ist. Am oberen Ende hat der Aufhänger einen seitlichen Haltevorsprung ro, mit welchem dieser in Ruhestellung über einen beispielsweise vierkantigen Riegel 1 r greift, der seitlich der Durchtrittsstelle des Aufhängers · durch die Führungsplatte 7, auf dieser ruhend, durch entsprechende Durchbrechungen der beiden Schenkel des Haltebügels S parallel zur Längsrichtung des Wagens in wagerechter Ebene geführt ist. An dem über den Rand der Führungsplatte 7 überragenden Ende ist der Riegel mit einem abwärts ragenden Federarm 12 versehen, an welchem eine Schraubenfeder 13 mit einem Ende angreift, deren anderes Ende mit einem Federhebel 14 verbunden ist, der am Körper des Fangkorbes 4 sitzt.An das vordere Ende des Riegels greift außerdem um einen Zapfen schwingbar die zur Auslösung der Fangvorrichtung dienende Zugstange 15 an, welche durch eine vor dem Führerstand des Wagens angeordnete Hublasche 16 hindurchgeht, die durch eine Hängestange 17 mit dem im Bereich des Führers angeordneten Handhebel iS verbunden ist, welcher in gewissen Fällen zum Ausrücken der Zugstange dient. Zu diesem Zweck ist diese nicht unmittelbar mit dem Taster, sondern mit einem kurzen Mitnehmer 19 verbunden, der in einer Führungslasche radial zu der Schwingachse 21 geführt ist, auf wel-+5 eher diese Lasche lose drehbar angeordnet ist. Die Achse 21, die von zwei Lagerböckchen 22 drehbar getragen wird, trägt den aus den beiden senkrechten Hängearmen 23 und der sie dicht über dem Boden verbindenden Tastleiste 24 bestehenden Taster. Zwischen den beiden Schenkeln eines U-förmigen Ausschnittes der Führungslasche 20 ist im Bereich des unteren Endes des Mitnehmers 19 ein Daumenvorsprung 25 angeordnet, welcher mit eier Schwingachse undrehbar verbunden ist.Befindet sich der Mitnehmer 19 in gesenkler Stellung gemäß Abb. 5 im Bereich dieses Daumenvorsprunges, so wird er bei der durch Anstoßen an einen davor liegenden Gegenstand bewirkten Rückwärtsschwingung der Tastleiste 24 nach vorn mitgenommen und zieht die Zugstange mit sich, wodurch der Riegel 11 so weit nach vorn bewegt wird, daß er hinter seinem Ende dem \^orsprung 10 des Aufhängers den Weg nach abwärts freigibt. Der Fangkorb 4 fällt dadurch unter Mitwirkung der Feder 13, um seine Zapfen 3 schwingend, herab, bis er mit seinem vorderen Rand den Boden berührt. Die Zugstange ist vorzugs'weise hinter der Durchgangsstelle durch die Hublasche 16 mit einer Ausbiegung versehen, so daß ihre Vorwärtsbewegung ein Emporspringen des Handhebels 18 zur Folge hat, wodurch dem Wagenführer das Auslösen der Fangvorrichtung angezeigt wird.Durch den Zug der Feder 13 wird die Vorderkante des Fangkorbes mit passend bemessenem Druck auf den Boden niedergedrückt gehalten. Diese Druckwirkung und die Beschleunigungswirkung der Feder ermöglicht es, das Gewicht des Fangkorbes zu ermäßigen und dabei die Schnelligkeit der Auslösungswirkung zu erhöhen. Hierdurch wird außer der dadurch erzielten Vervollkommnung der Wirkung eine Verminderung der Herstellungskosten ermöglicht.Ρλτε ν τ α ν s ρ r γ c η ε :τ. Fangvorrichtung für elektrische Straßenbahnwagen, bei welcher ein herabklappbarer Fangkorb unter der Wagenplattform durch Ausschwingen eines Tasters durch Vermittlung einer mittels Handhebels ausrückbaren, auf die Haltevorrichtung des Aufhängers des Fangkorbes einwirkenden Zugstange auslösbar aufgehängt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung des Aufhängers aus einem wagerecht geführten Riegel besteht, über den das seitlich und quer zu diesem geführte obere Ende des Aufhängers des Fangkorbes mit einem seitlichen Vorsprung in Aufhängestellung seitlich so hinweggreift, daß er beim Vorziehen dieses Riegels durch die an diesem angreifende Zugstange freigegeben wird.
- 2. Fangvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel der Haltevorrichtung unter dem Einfluß 110-einer der Zugrichtung der Zugstange entgegenwirkenden Feder steht, deren anderes Ende an einen Gegenarm des Fangkorbes so angreift, daß durch sie der aus gelöste Fangkorb mit leichtem Druck gegen den Boden niedergehalten wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.3EKLIN. GEDRlXiCT IN DER M
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA43974D DE430372C (de) | Fangvorrichtung fuer elektrische Strassenbahnwagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA43974D DE430372C (de) | Fangvorrichtung fuer elektrische Strassenbahnwagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE430372C true DE430372C (de) | 1927-01-05 |
Family
ID=6933940
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA43974D Expired DE430372C (de) | Fangvorrichtung fuer elektrische Strassenbahnwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE430372C (de) |
-
0
- DE DEA43974D patent/DE430372C/de not_active Expired
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