DE641353C - Absackwaage mit geteiltem Sackstutzen - Google Patents

Absackwaage mit geteiltem Sackstutzen

Info

Publication number
DE641353C
DE641353C DES114550D DES0114550D DE641353C DE 641353 C DE641353 C DE 641353C DE S114550 D DES114550 D DE S114550D DE S0114550 D DES0114550 D DE S0114550D DE 641353 C DE641353 C DE 641353C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sack
spout
carrying
bagging
scales
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES114550D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DES114550D priority Critical patent/DE641353C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE641353C publication Critical patent/DE641353C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G13/00Weighing apparatus with automatic feed or discharge for weighing-out batches of material

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Absackwaage mit geteiltem Sackstutzen Die Erfindung betrifft eind Absackwaage mit geteiltem Sackstutzen, dessen untere, den Sack tragende Hälfte mittels einer an der oberen, am Waagebalken hängenden Hälfte angeordneten und durch einen Hebel betätigten Anliebevorrichtung mit dieser oberen Hälfte in Abdichtungseingriff gebracht und nach erfolgter Abwiegung von ihr wieder gelöst und abgelassen wird.
  • Bei den bekannten Vorrichtungen ist die Teilung des Sackstutzens deshalb vorgenommen, um den an der unteren Sackstutzenhälfte hängenden Sack mit einer Rüttelvorrichtung in Eingriff bringen zu können, ohne daß die ,empfindlichen Teile der Waage unter dem Rüttelvorgang leiden.
  • Stark aufgelockertes Wägegut von großer Feinheit (Kohlenstaub, ungeölter Stickstoffdünger, Kalkstaub o. dgl.) steht nach dem Verwiegen bis hoch in den Sackstutzen hinein und kann nur unter sehr großer Staubentwicklung in den Sack hineingerüttelt werden.
  • Die Erfindung bezweckt nun, eine Vorrichtung zu schaff-en, die es gestattet, das Einsacken ohne Staubentwicklung -unter FortfaU der Rütteleinrichtung vorzunehmen. Sie geht dabei von der Erfahrung aus, daß derartiges aufgelockertes Wägegut von selbst in sich zusammenfällt, wenn man ihm nur genüg'end Zeit läßt, um sich zu setzen.
  • Während bei den -bekannten Vorrichtungen im gewöhnlichen Betrieb die untere Sackstutzenhälfte an der Waage verbleibt, ist gemäß der Erfindung eine zur Aufnahme der unteren Sackstutzenhälfte ausgebildete An-und Abfahreinrichtung angeordnet, so daß die untere Sackstutzenhälfte selbst ausgewechselt werden kann. Die untere Sackstutzenhälfte mit dem zu füllenden Sack wird dabei mittels einer fahrbaren Einrichtung unterhalb der Waage angefahren und durch einfaches Betätigen ein-es 1-Iandgriffes, der am oberen Sackstutzen selbst gelagert ist, mit letzterein in Verbindung gebracht. Die fahrbare Einrichtung wird durch reine an sich bekannte Sperre -unterhalb der Waage so lange festgehalten, bis der an der unteren Sackstutzenhälfte hängende gefüllte Sack wieder auf sie herabgelassen wird oder auf sie herabfällt, wohei an'sich bekannte Stoßdämpfer den auftretenden Stoß auffangen. Die Anordnung einer An- und Abfahrvorrichtung für die Säcke zur Waage ist zwar an sich nicht neu. Bei der bekannten Einrichtung werde'n aber die vorgefüllten Säcke allein auf die Lastschale der Waage aufgefahren und bleiben während des Wägevorganges ohne- abdichtende Verbindung unter dem Einlauf stehen. Eine derartige Vorrichtung eignet sich daher nicht für den angegebenen Zweck.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Fig. i zeigt die Seitenansicht der Einrichtung, wobei die den Sack tragende untere Sackstutzenhälfte auf der fahrbaren Einrichtung ruht und die Anhebevorrichtung bereits unter die Tragrollen der unteren Sackstutzenhälfte greift. Fig. 2 7ieigt eirie Zweite Ansicht der Einrichtung, wobei die untere Sackstutzenhälfte samt dem gefüllten Sack auf die fahrbare Einrichtung gefallen ist und bei Seite fahren werden kann.
  • Vor Beginn der Wägung liegt der Hafidi. griff i eines zweiarmigen Hebels am All-' schlag 2 an und hält dabei die am Bolzen i z der oberen Sackstutzenhälfte 6 hängenden Haken3 so viel nach links, daß die fahrbare Einrichtung samt der den Sack5a tragenden unteren Sackstutzenhälfte5 ungehindert bis unter die Waage laufen kann. Beim Abwärtsdrücken des Handgriffes i greifen die Haken 3 unter die Rollen 4 der unteren Sackstutzenhälfte 5, heben letztere samt dem Sack 5a an und klemmen sie somit gegen die obere Sackstutzenhälfte 6. Hierbei schnappt der Haken 7 (Fig. i) unter eine Schneide 8 des dem Handgriff i entgegengesetzten Hebelarmes und hält somit den zu füllenden Sack samt der unteren Sackstutz-enhälfte'5 während der Füllung mit der oberen Sackstutzenhälfte in starrer und zweckmäßig abgedichteter Verbindung.
  • Der doppelarmige Handhebel i sitzt auf der an der oberen Sackstutzenhälfte 6 angeordneten Achse 9 und' besitzt an seinem einen Arm einen Bolzen i o, der in einen Schlitz i i des Hakens 3 eingreift. Letzterer hängt seinerseits an dem Bolzen 12 der oberen Sackstutzenhälfte 6 und wird mit dem Bolzen io verschwenkt bzw. angehoben. Der Haken 7 sitzt auf der ebenfalls an der vberen Sackstutzenhälfte 6 angeordneten Achse 13 und hat eine rückwärtige Verlängerung mit einem Bolzen 14, der in den Schlitz 2o einer Zugstange 15 eingreift, die von dem doppelarmigen Hebel 16 herabhängt, der am Waagengestell gelagert ist. Die Zugstange 15 ist durch die Achse 17 mit dem einen Arm des Hebels 16 gelenkig verbunden, der seinerseits um den am Waagengestell sitzenden Bolzen 18 schwenkbar ist. Zum Lösen der unteren Satl,-stutzenhälfte 5 drückt man den Handgriff des Hebels 16 nach unten, dabei wird die obere Sackstutzenhälfte 6 durch Einwirken des Handhebels 16 auf einen am Waagebalken sitzenden Anschlag ig nach #obengedrückt und festgestellt. Gleichzeiiig wird durch den Schlitz 2o der Zugstange 15 der Haken 7 von der Sperrschneide 8 abgedrückt, so daß der He-bel i sich im Uhrzeigersinne dreht und in die Anfangstellung zurückfällt. Hierbei kornmen die Haken 3 außer Eingriff mit den Rollen 4, und die untere Sackstutzenhälfte 5 samt dem gefüllten Sack 5a fällt auf die Fahrvorrichtung herab. Damit nun auf letztere keine Stöße übertragen werden, sind zweckmäßigerweise an sich bekannte Stoßfänger, etwa Schraubenfedern 2 1, oder ähnliche elastische Auflagen, angeordnet. Zum Fort-Jik-wegen der beladenen Fahrvorrichtung und ikanbringung eines neuen Sackes wird nun 4e# Hebel 22 in der Pfeilrichtung (Fig. i) bewegt. Hierdurch gibt die Sperre 23, welche unter Federdruck ?4 steht, die Fahrvorrichtung frei. Die Sperre 23 kann auch beim Herabfallen der den gefüllten Sack 5a tragenden unteren Sackstutzenhälfte 5 durch eine nicht dargestellte Vorrichtung selbsttätig ge- löst werden. Der zweiarmige Hebej 22 ist im Rahmen der Laufschiene 25 an einem Tragbock 26 beweglich gelagert. Sein abgewi,nkelter Arm greift mit einem Bolzen 27 in ein Auge der Sperre 2-3, wodurch auch seine Bewegungen begrenzt sind.
  • Wie aus der Zeichnung hervorgeht, müssen natürlich beiderseits der oberen Sackstutzenhälfte 6 Haken 3 angeordnet sein, uni unter die beiden Tragrollen 4 fassen zu können. Daraus ergibt sich die -entsprechende Ausbildung und Anordnung der Ilandhebel i, 16 und der übrigen Hilfsglieder.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Absackwaage mit geteiltem Sackstutzen, dessen untere, den Sack tragende Hälfte mittels einer an der oberen, am Waagebalken hängenden Hälfte angeordneten und durch einen Hebel betätigten Anhebeeinrichtung mit dieser oberen Hälfte in Abdichtungseingriff gebracht und nach erfolgter Abwiegung von ihr wieder gelöst und abgelassen wird, gekennzeichnet durch die Anordnung einer zur Aufnahme der unteren Sackstutzenhälfte ausgebildeten An- und Abfahreinriclitung.
  2. 2. Absackwaage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die verfahrbare Einrichtung, welche die herabfallende, den gefüllten Sack tragende untere Sackstutzenhälfte (5) auffängt, mit an sich bekannten Stoßdämpfern (2 1 ) ausgestattet ist. 3. Absackwaage nach Anspruch i und 2 mit einer besonderen Fahrbahn zum An-und Abfahren des den leeren bzw. gefüllten Sack tragenden Organs, gekennzeichnet durch die Anordnung einer besonderen Sperre (23, 24), die die verfahrbare Einrichtung unterhalb der Absackwaage so lange festhält, bis entweder die den Sack tragende untere Sackstutzenhälfte (5) beim Herabfallen selbsttätig die Sperre löst oder bis dieselbe zur gegebenen Zeit mittels eines Handhebels (22, 27) außer Wirkung gebracht wird.
DES114550D 1934-06-30 1934-06-30 Absackwaage mit geteiltem Sackstutzen Expired DE641353C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES114550D DE641353C (de) 1934-06-30 1934-06-30 Absackwaage mit geteiltem Sackstutzen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES114550D DE641353C (de) 1934-06-30 1934-06-30 Absackwaage mit geteiltem Sackstutzen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE641353C true DE641353C (de) 1937-01-28

Family

ID=7533264

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES114550D Expired DE641353C (de) 1934-06-30 1934-06-30 Absackwaage mit geteiltem Sackstutzen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE641353C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3606593A1 (de) * 1986-02-28 1987-09-03 Guenther Hecht Vorrichtung zum befuellen von schuettgutbehaeltern

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3606593A1 (de) * 1986-02-28 1987-09-03 Guenther Hecht Vorrichtung zum befuellen von schuettgutbehaeltern

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE641353C (de) Absackwaage mit geteiltem Sackstutzen
DE665572C (de) An selbsttaetigen Absackwaagen angeordnete Sackfuell- und -packvorrichtung
DE514932C (de) Selbsttaetige Kannenwechselvorrichtung
DE292472C (de)
DE635445C (de) Krawatte mit Krawattenhalter
DE458743C (de) Nach Abschluss der Waegung selbsttaetig angelassene Packvorrichtung an selbsttaetigen Brutto-Waagen
DE519611C (de) Sackfuellmaschine
DE1036756B (de) Transportbehaelter
DE485177C (de) Muelleinschuettvorrichtung
DE394978C (de) Wiesenskarifikator mit nachgiebig gelagerten und unter Federdruck stehenden Zinken
DE801081C (de) Packvorrichtung fuer Bruttoabsackwaagen
DE435971C (de) Arbeits-Hilfsgeraet
DE430372C (de) Fangvorrichtung fuer elektrische Strassenbahnwagen
AT139926B (de) Vorrichtung zum gleichzeitigen Füllen einer großen Anzahl von in Gruppen angeordneten Gefäßen.
DE422745C (de) Sperrgestaenge fuer die Zugfedern an Hackmaschinen
DE760237C (de) Messerstern-Teigteil- und Wirkmaschine
AT132125B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken von pulverförmigem Material in abgewogenen Mengen.
DE212447C (de)
DE633415C (de) Sackaufhalter
DE832332C (de) Halteeinrichtung fuer Behaelter (Saecke o. dgl.) an automatischen Abfuellwaagen (Absackwaagen o. dgl.)
DE654255C (de) Reklamevorrichtung mit elektromagnetisch angetriebenem, einen Blickfaenger tragendemHebelarm
DE750137C (de) Sackfuellmaschine
DE469197C (de) Vorrichtung zum Verdichten des von einer Waage lose in einen Sack eingewogenen Mehls
DE467885C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Abfangen eines Foerderkorbs
DE351246C (de) Strohpresse