DE433269C - Verstaerkereinrichtung - Google Patents
VerstaerkereinrichtungInfo
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- DE433269C DE433269C DEB96244D DEB0096244D DE433269C DE 433269 C DE433269 C DE 433269C DE B96244 D DEB96244 D DE B96244D DE B0096244 D DEB0096244 D DE B0096244D DE 433269 C DE433269 C DE 433269C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03D—DEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
- H03D11/00—Super-regenerative demodulator circuits
- H03D11/02—Super-regenerative demodulator circuits for amplitude-modulated oscillations
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- Power Engineering (AREA)
- Control Of Indicators Other Than Cathode Ray Tubes (AREA)
Description
- Verstärkereinrichtung. Die Erfindung bezieht sich auf eine Verstärkereinrichtung mittels einer Elektronenröhre mit Rückkopplung zwischen Anode und Gitter. Man kennt bereits Elektronenröhrenverstärker mit einer Elektronenröhre, die so labil eingestellt ist, daß sie dauernd in Schwingungen versetzt wird, wenn das Gitter nur einen vorübergehenden Impuls erhält. Mit derartigen Einrichtungen läßt sich eine große Verstärkung erreichen, es ist jedoch von wesentlicher Bedeutung, daß die entstehenden Schwingungen sofort wieder gelöscht werden. Mit der Erfindung wird der Zweck verfolgt, die entstehenden Schwingungen mit jeder beliebigen Frequenz zu löschen. Zu diesem Zweck werden gemäß der Erfindung die Schwingungen durch rein elektrische Mittel, d. h. ohne mechanisch bewegte Teile, periodisch gelöscht. Dies hat die Wirkung, daß der effektive Widerstand des Schwingungskreises periodisch vön einem negativen in einen positiven Wert geändert wird. Die schnelle Löschung wird zweckmäßig durch eine zweite Elektronenröhre herbeigeführt, deren Anodenkreis mit dem Gitterkreis der Hauptröhre gekoppelt ist und periodisch aus diesem Gitterkreis Energie abführt, um die sich bildenden Schwingungen schnell zu löschen. In anderen Worten ausgedrückt, kehrt also die zweite Elektronenröhre die Wirkung der Rückkopplung der ersten Röhre periodisch um.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Vorrichtung dargestellt. Zwischen dem Gitter- und Anodenkreis der Elektronenröhre 1, 2, 3 ist eine Rückkopplung vorgesehen, d. h. durch die in dem Anodenkreis liegende Spule 4 wird Energie in den Gitterkreis durch die Spule 9 zurückgeleitet. Der Anodenkreis enthält außer der Spule 4 eine Hochspannungsbatterie 6, einen Anzeiger 7, z. B. eine Schreibvorrichtung oder einen Fernsprecher sowie ein Miniamperemeter 8, die sämtlich durch einen Kondensator 5 überbrückt sind. Der Gitterkreis wird durch einen veränderlichen Kondensator 34 abgestimmt, der parallel zur Spule g liegt. Der Gitterkreis enthält ferner eine veränderliche Batterie io und einen Teil des Potentiometers i i. Die Einstellung der Spannung der Batterie io dient zum Einstellen des Potentials des Gitters 2, um die Elektronenröhre i, 2, 3 derart labil einstellen zu können, daß sie sofort Schwingungen auszuführen sucht, sobald Zeichen ankommen. Die ankommenden Zeichen werden einem Schwingungskreis mit der Spule 33 zugeführt. Dieser Schwingungskreis kann auch eine Rahmenantenne sein. Die Spule 33 ist mit der Gitterspule 9 gekoppelt. Infolgedessen drücken die ankommenden Zeichen dem Gitter 2 ein Potential auf und suchen die Röhre 1, 2, 3 in Schwingungen zu versetzen.. 15 ist die Batterie, die den Glühfaden 3 speist, und 36 ist ein Spannungsmesser, der zwischen der Batterie io und dem Glühfaden 3 eingeschaltet ist.
- Die Röhre 1, 2, 3 wird gewöhnlich auf hohe Empfindlichkeit labil eingestellt. Sobald jedoch ein Zeichen ankommt würde sie in Schwingungen geraten und von selbst nicht wieder in den empfindlichen labilen Zustand zurückkehren. Um sie in dem empfindlichen Zustand zu erhalten, müssen daher ihre Schwingungen periodisch gelöscht werden. Zu diesem Zweck ist eine zweite Elektronenröhre 12, 13, 14 vorgesehen. Ihr Glühfaden 14 wird gleichfalls von der Batterie 15 über die Leitungen 16, 17 gespeist. Ihr Gitter 13 ist mit dem Gitter 2 durch eine Leitung 18 ver- Bunden, die jedoch eine regelbare, durch einen Kondensator 2o überbrückte Batterie i9 enthält. Der Anodenkreis der Röhre 12, -13, 14 enthält eine Kopplungsspule 22, eine Spule 24 und ein Milliamperemeter 37. Die Spule 24 ist durch einen Kondensator 25 überbrückt. Die Spule 24 läßt einen Wechselstrom in dem Anodenkreis der Röhre 12, 13, 14 fließen, der durch dieStromquelle23 eines hochgespannten Wechselstromes erzeugt wird. Diese Stromquelle ist bei der gezeichneten Ausführung eine Elektronenröhre 29, 30, 31 mit Rückkopplung zwischen ihrem Gitter- und Anodenkreis, die so eingestellt ist, daß sie ungedämpfte Schwingungen erzeugt. Der Gitterkreis enthält eine Spule 26 und der Anodenkreis eine Spule 27, die mit der Spule 26 gekoppelt und zu der ein Kondensator 28 parallel geschaltet ist sowie ferner die Gleichstromquelle 32. Die erzeugten Schwingungen werden daher der Spule 24 mit dem Ergebnis aufgedrückt, <iaß das Potential der Anode 12 der Röhre 12, 13, 14 sich periodisch von einem negativen in einen positiven Wert ändert. Ist ihr Potential negativ, so verstärkt die Energie aus der Spule 22 die Wirkung der Rückkopplung zwischen den Spulen 4 und g. Wird das Potential der Anode 12 positiv, so wirkt die Spule 22 der Rückkopplung zwischen den Spulen 4 und 9 entgegen. Bei einem gewissen positiven Potential hat die Spule 22 die Wirkung, daß sie die Rückkopplung zwischen den Spulen 4 und 9 ausgleicht. Wird das Potential der Anode 12 stärker positiv, so überwiegt die Wirkung der Spule 22 die der Rückkopplung zwischen den Spulen 4 und 9. Statt daß Energie von der Spule 4 nach der Spule 9 und von da nach dem Gitterkreis strömt, wird alsdann Energie von dem Gitterkreis durch die Spule 22 abgenommen oder abgeführt, und die Schwingungen der Röhre 1, 2, 3 werden schnell gedämpft, was dazu führt, daß die Röhre 1, 2, 3 dauernd in einem, für die Verstärkung höchst empfindlichen Zustand erhalten wird.
- Die Stromquelle 23 kann praktisch jede beliebige Frequenz haben. Bestehen die durch die Spule 33 empfangenen Zeichen aus Sprechlauten oder Funkenzeichen mit hörbarer Frequenz und soll der Anzeiger 7 ein Fernsprecher sein, so muß die Frequenz der Stromquelle 23 oberhalb der hörbaren Frequenz liegen, da sie sonst die Sprache oder den Klang der Funken undeutlich machen würde. Die Frequenz kann jedoch hörbar sein, wenn der Anzeiger 7 eine Schreibvorrichtung ist. Das gleiche gilt, wenn die der Spule 33 aufgedrückten Zeichen aus modulierten, ungedämpften Wellen bestehen. Bestehen jedoch die Zeichen aus nicht modulierten, ungedämpften Wellen, so kann der Anzeiger 7 nur dann ein Fernsprecher sein, wenn die Frequenz des Löschens, die von der Stromquelle 23 geliefert wird, hörbar ist. In manchen Fällen kann es vorteilhaft sein, eine Frequenz der Stromquelle 23 unterhalb der hörbaren Frequenz zu benutzen, wenn der Anzeiger 7 eine Schreibvorrichtung statt eines Fernsprechers ist.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verstärkereinrichtung, bei der die zu verstärkenden Schwingungen einer labil eingestellten Elektronenröhre mit Rückkopplung zwischen Anode und Gitter aufgedrückt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Röhre erzeugten Schwingungen durch rein elektrische Mittel, d. h. ohne mechanisch sich bewegende Teile, periodisch gelöscht werden, wodurch der effektive Widerstand des Schwingungskreises periodisch von einem negativen in einen positiven Wert verändert wird.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Löschvorrichtung mit dein Gitterkreis der Röhre in dem umgekehrten Sinne wie die Kopplung zwischen dem Anoden= und Gitterkreis gekoppelt ist.
- 3. Einrichtung nach Anspruch i oder 2, gekennzeichnet durch eine zweite Elektronenröhre, deren Anodenkreis mit dem Gitterkreis der ersten Röhre derart gekoppelt ist, daß sie die Wirkung der Rückkopplung periodisch umkehrt, wodurch periodisch Energie aus dem Gitterkreis abgeführt wird und dadurch in Bildung begriffene Schwingungen gelöscht oder vernichtet werden.
- 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem Anodenkreise der zweiten Röhre Wechselströme mit einer Frequenz zugeführt werden, die niedriger als die ist, auf die der Anoden-und Gitterkreis der ersten Röhre abgestimmt sind.
- 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Anodenkreise der zweiten Röhre zugeführten Wechselströme durch eine dritte Elektronenröhre erzeugt werden, die als Schwingungserzeuger geschaltet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB96244D DE433269C (de) | 1919-10-06 | Verstaerkereinrichtung |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB96244D DE433269C (de) | 1919-10-06 | Verstaerkereinrichtung | |
| GB2440619A GB156330A (en) | 1919-10-06 | 1919-10-06 | Improvements relating to amplifying devices for use in wireless telegraphy and telephony |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE433269C true DE433269C (de) | 1926-08-27 |
Family
ID=25968404
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB96244D Expired DE433269C (de) | 1919-10-06 | Verstaerkereinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE433269C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE835159C (de) * | 1948-10-02 | 1952-03-27 | Siemens & Halske A G | Verstaerker mit Gegen- und Mitkopplung |
-
0
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE835159C (de) * | 1948-10-02 | 1952-03-27 | Siemens & Halske A G | Verstaerker mit Gegen- und Mitkopplung |
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