DE432771C - Schaltung fuer Anlasser-Lichtmaschinen von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Schaltung fuer Anlasser-Lichtmaschinen von Kraftfahrzeugen

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DE432771C
DE432771C DEK96279D DEK0096279D DE432771C DE 432771 C DE432771 C DE 432771C DE K96279 D DEK96279 D DE K96279D DE K0096279 D DEK0096279 D DE K0096279D DE 432771 C DE432771 C DE 432771C
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Germany
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switch
winding
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relay
circuit
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FRITZ KESSELRING DIPL ING
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FRITZ KESSELRING DIPL ING
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R16/00Electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for; Arrangement of elements of electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for
    • B60R16/02Electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for; Arrangement of elements of electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for electric constitutive elements
    • B60R16/023Electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for; Arrangement of elements of electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for electric constitutive elements for transmission of signals between vehicle parts or subsystems
    • B60R16/0231Circuits relating to the driving or the functioning of the vehicle
    • B60R16/0235Circuits relating to the driving or the functioning of the vehicle for lighting devices combined with starting or ignition devices for road vehicles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

  • Schaltung für Anlasser-Lichtmaschinen von Kraftfahrzeugen. Die elektrische Ausrüstung eines Kraftfahrzeuges kann nach einem bekannten Vorschlag so ausgeführt werden, daß dieselbe elektrische Maschine als Motor zum Anlassen der Ver brennungskraftmaschine und zu anderer Zeit, insbesondere während der Fahrt, als Generator zum Laden der Saininlerbatterie und Speisen der Lampen benutzt werden kann.
  • Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Schaltung für eine solche Maschine, die kurz als »Anlasser-Lichtinascliine« bezeichnet «-ird. Die Erfindung bezweckt, Zweige des _N-Taschinenstromkreises, deren Anordnung durch die Mitverwendung der Maschine für Generatorbetrieb bedingt ist und die ohne besondere Vorkehrungen der Erzielung eines möglichst hohen Anlaßdrehmomentes im Wege wären, wenn nicht förderlich, so doch cinflußlos für die Höhe des Anlaßdrelnnomentes zu machen.
  • Erfindungsgemäß werden zur Veränderung der Schaltung der fraglichen Stromzweige während des Anlassens Schalter, welche diese Stromzweige überwachen, in Abhängigkeit von einem Relais gebracht, das vom Anlaßstrom oder einem Teil dieses Stromes erregt ist.
  • Zur näheren Erläuterung ist auf der Zeichnung beispielsweise das Schaltbild einer besonderen Anlasser-Lichtmaschine mit einer gemäß der Erfindung ausgeführten Sicherheitsschaltung veranschaulicht. Die Besonderheit der Maschine liegt zunächst darin, daß zur Regelung der Spannung während des Generatorbetriebes mit veränderlicher Drehgeschwindigkeit des Ankers eine sogenannte dritte Bürste, an welche ein Teil der Erregerwicklung angeschlossen ist, verwendet wird. Ferner trägt der Anker zwei getrennte Wicklungen mit Stromwendern, eine »Motorwicklung«, die nur für das Anlassen, und eine »Generatorwicklung«, die nur während des Generatorbetriebes gebraucht wird.
  • Idas Feld, in dem sich der Anker i dreht, ,wird von den vier Polen 2, 3, d, 5 erzeugt. Auf dein Stromwender 6 der Motorwicklung des Ankers schleifen die Bürsten 7 und B. Sie schalten die Motorwicklung in den An= laßstromkreis, welcher folgendermaßen verläuft: Von einer K_ lemme 9 - es sei der positive Pol - der Sammlerbatterie io führt eine Leitung ii zu dem Anlaßschalter 12. Von den beiden Kontakten 13, 14 dieses Schalters ist der erste über einen Widerstand 15 an die zur Bürste 8 führende Leitung 16 angeschlossen, in die die Erregerwicklung eines Relais 17 eingeschaltet ist. Von der Bürste 7 führt der Anlaßstromkreis über die Teilwicklung 18 des Poles 2, die Leitung i9, die Teilwicklung 2o des Poles d. und Leitung 21 zur anderen, der negativen Klemme 22 der Batterie io.
  • Auf dem Stromwender 23 der Generatorwicklung des Ankers schleifen die Hauptbürsten 24, 25 und die dritte Bürste -26. Die Bürste 24 ist durch eine Leitung 27 an den negativen Pol 22 der Batterie i o, an welchem auch die Speiseleitung 28 der Beleuchtungsanlage liegt, angeschlossen. Von der Bürste 25 führt eine Leitung 29, in welcher hintereinander die Schalter 30 und 31 eingeschaltet sind, zur Plusklemme 9 der Batterie, an welche auch über einen Schalter 32 die zweite Speiseleitung 33 der Beleuchtungsanlage angeschlossen ist. Im Nebenschluß zu den Hauptbürsten 2d., 25 liegen die Teilwicklungen 34, 35 der Pole 2 und d., die durch eine Leitung 36 miteinander verbunden sind. Ferner liegt im Nebenschluß zu denselben Bürsten zwischen den Leitungen 27 und 29 die Wicklung eines Relais 37 mit dem Anker 38, dessen Aufgabe ist, den Schalter 30 zu schließen bzw. zu öffnen, wenn die Spannung zwischen den Hauptbürsten 24., 25 einen durch die Spannung der Batterie io bestimmten Wert erreicht bzw. unterschreitet.
  • Die Wicklungen 39, 4.o der Pole 3 und 5 liegen in einem Stromzweig, der mit der Leitung 41 von der Hauptbürste 24 ausgeht und weiterhin über die Wicklung 39, die Leitung 42, die Wicklung q.o, Leitung 43, Schalter 44 und Leitung 45 zur dritten Bürste 26 führt.
  • Erfindungsgemäß' sind die Schalter 31 und 44 der Einwirkung des vom Anlaßstrom erregten Relais 17 unterworfen. Der bewegliche Kontakt des Schalters 3i ist an einer federnden Zunge 31" befestigt, die am freien Ende ein Eisenstück 31b als Anker des Relaismagnets trägt. In gleicher Weise ist der bewegliche Kontakt des Schalters 44 an einer Zunge 44a mit dem Anker 44b befestigt. Die Schalterzunge 44a gehört aber auch noch zu einem zweiten- Schalter 46, dessen fester Kontakt durch eine Leitung 47 an den Pluspol 9 der Batterie angeschlossen ist. Die Einrichtung ist so getroffen, daß bei Stroinlosigkeit des Relais 17 die Schalter 31 und 44 geschlossen sind, wie die Zeichnung es zeigt, und daß bei Erregung des Relais 17 die beiden Schalter geöffnet werden, während gleichzeitig der Schalter 46 geschlossen wird.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: In dein gezeichneten Schaltungszustand befindet sich die Anlage während des Generatorbetriebes. Die Maschine arbeitet mit Erregung durch die N ebenschlußwicklungen 34, 35 und mit Hilfserregung durch die Wicklungen 39 und 40 unter der Voraussetzung, daß ihre Spannung hinreicht, mittels des Relais 37 - den Schalter 30 geschlossen zu halten, auf die Batterie io und, falls der Lichtschalter 32 geschlossen ist, auch auf die Beleuchtungsanlage. Nun «erde die Maschine stillgesetzt. Dabei wird das Relais 37 stromlos, und der Schalter 30 öffnet sich. Damit ist der äußere Stromzweig der Generatorwicklung des Ankers unterbrochen. Die Beleuchtungsanlage wird, wenn Schalter 3 2 geschlossen ist, aus der Batterie io gespeist: Wird nun die Maschine durch Schließen des Anlaßschalters 12 wieder in Gang gesetzt, so wird durch die Wirkung des Relais 17 zunächst der Schalter 3 i geöffnet und offen gehalten, und dadurch wird der äußere Stromzweig der Generatorwicklung der Maschine auch dann offen gehalten, wenn während des Anlassens die Spannung zwischen den Hauptbürsten 24 und 25 so hoch ansteigt, daß das Relais 37 zum Ansprechen kommt und den Schalter 30 schließt. Auf diese Weise wird eine Bremsung des Ankers i durch einen Strom in der Generator-Wicklung während des Anlassens verhütet. Gleichzeitig mit der öffnung des Schalters 3i bewirkt aber das .Relais 17 nach Schließung des Anlaßschalters 12 die öffnung des Schalters 44 und Schließung des Schalters 46. Dies hat die Wirkung, daß das bisher an der dritten Bürste 26 liegende Ende des Hilfserregerzweiges mit den Wicklungen 39 und q.o nun von der dritten Bürste abgetrennt und dafür an den positiven Pol 9 der Batterie l o gelegt wird, mit der Folge, daß nun alle vorhandenen Erregerwicklungen für das Anlaßdrehmoment ausgenutzt werden.
  • Im vorliegenden Fall ist also der äußere Stromzweig des Generators für die Höhe des Anlaßdrehmomentes einflußlos gemacht und die Hilfserregung des Generators, die beim Generatorbetrieb an der dritten Bürste liegt, ist sogar zur Erhöhung des Anlaßdrehmomentes mit ausgenutzt. Es liegt auf der Hand, daß man auf das eine oder das andere verzichten kann,, wenn man sich mit einer weniger vollkommenen Lösung der Aufgabe zufrieden- geben will. Es kann also entweder der Doppelschalter 44, 46 oder der Schalter 31 fehlen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltung für Anlasser-Lichtmaschinen von Kraftfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Schalter, der einen Generatorstromzw eig der Maschine überwacht, durch ein vom Anlaßstrom beeinflußtes Relais während des Anlassens verstellt wird, zu dem Zwecke, den betreffenden Stromzweig, wenn nicht förderlich, so doch einflußlos für die Höhe des Anlaßdrehmomentes zu machen.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch i für eine Maschine, bei der eine Hilfserregerwicklung (39,4o) an eine dritte Bürste (26) angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das vorn Anlaßstrom becinflußte Relais (17) einen Umschalter (44, 46) im Stromzweig der Hilf serregerwicklung derart beeinflußt, daß diese Wicklung während des Anlassens von der dritten Bürste abgetrennt und an einen Pol der Sammlerbatterie (io) gelegt wird.
  3. 3. Schaltung nach Anspruch i für eine Maschine, welche auf dem Anker eine Generatorwicklung "und eine Motorwicklung je mit eigenem Stromwender (23 bzw. 6) trägt, dadurch-- gekennzeichnet, daß das vom Anlaßstrom beeinflußte Relais (17) während des Anlassens einen Schalter (3i) im äußeren Stromzweig der Generatorwicklung offen hält.
  4. 4. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Ansprüchen 2 und 3 angegebenen Mittel nebeneinander verwendet sind.
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