DE318970C - Anlasselektromotor fuer Explosionskraftmaschinen - Google Patents

Anlasselektromotor fuer Explosionskraftmaschinen

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Publication number
DE318970C
DE318970C DE1918318970D DE318970DD DE318970C DE 318970 C DE318970 C DE 318970C DE 1918318970 D DE1918318970 D DE 1918318970D DE 318970D D DE318970D D DE 318970DD DE 318970 C DE318970 C DE 318970C
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DE
Germany
Prior art keywords
winding
relay
electric motor
switching
switch
Prior art date
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Expired
Application number
DE1918318970D
Other languages
English (en)
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Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Application granted granted Critical
Publication of DE318970C publication Critical patent/DE318970C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N11/00Starting of engines by means of electric motors
    • F02N11/08Circuits specially adapted for starting of engines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

  • Anlaßelektromotor für Explosionskraftmaschinen.
    In dein Patent 318425 ist eine elektro-
    iotorische Anlaßvorrichtung für Verbrennungs-
    raftmaschinen beschrieben, bei welcher der
    ;lektromotor zur Erleichterung des Eingriffs
    _ines verschiebbaren Kuppelgliedes in einen
    atsprechenden Kupplungsteil der Verbren-
    ungskraftmaschine zuerst langsam und mit
    ;bwachem Drehmoment, nach erfolgtem
    ;upplungsvorgang schneller und mit stärkerem
    Drehmoment angetrieben wird, wob--i der
    Jiderstand, welcher dem Arbeitsstrom in der
    -steh Schaltstufe vorgeschaltet wird, als Teil
    er Erregerwicklung des Elektromotors aus-
    @bildet ist. In Fig. q. der Patentschrift ist
    ne Anordnung gezeigt, bei der die Feld-
    icklung in zwei Teile f und g unterteilt ist
    id auf der ersten Schaltstufe der Elektro-
    otor als Hauptstrommotor geschaltet wird,
    obei .die beiden Feldwicklungen f und g hinter-
    reinander gelegt werden, während er auf der
    vei±en Schaltstufe als Verbundmotor arbeitet
    it der Spule f als Hauptstromwicklung und
    :r Spule g. als Nebenschlußwicklung..
    Erfindungsgemäß wird die gleichfals in zwei
    ::1e unterteilte Feldwicklung derart geschaltet,
    Lß auf der ersten Schaltstufe nur der eine
    eil dieser Feldwicklung, die Widerstands-
    cklung, eingeschaltet ist, auf der zweiten
    haltstufe die beiden Teile, die Widerstands-
    cklung und die Hauptstromwicklung, neben-
    iander .geschaltet sind. Bei dieser Schalt-
    ordnung arbeitet der Elektromotor auf bei-
    den Schaltstufen als Hauptstrommotor. Gegenüber bekannten Schaltanordnungen von Anlaßmotoren, bei denen dem Anker des Elektromotors auf der ersten Stufe ein Widerstand parallel geschaltet wird (vgl. Patentschrift 2712z2), bedeutet das einen großen Vorteil, da ein Motor mit einer solchen bekannten Schaltung. auch gegenüber kleinen Widerstandsänderungen, außerordentlich empfindlich ist. Derartige Änderungen, die schon durch ein , längeres oder kürzeres Kabel, durch Unterschiede in der Leitfähigkeit des stromführenden Metalls und insbesondere durch mehr oder wenige fest angezogene Anschlüsse hervorgerufen werden können, haben vielfach dazu geführt, daß der Motor beim Anlassen zu schnell lief und das Ritzel nicht zum Eingreifen gebracht werden konnte. Durch die Schaltung gemäß der Erfindung, bei welcher der Motor auch auf der ersten Stufe als Hauptstrommotor ohne Überbrückung des Ankers arbeitet, ist diese Empfindlichkeit beseitigt und damit sind die durch sie hervorgerufenen Nachteile behoben.
  • Die Widerstandswicklung wird durch Schließen eines Handschalters' oder Niederd: ücken eines Druckknopfes eingeschaltet, wo-. du:-ch dem Batteriestrom ein Weg über den Anker, die Widerstandswicklung . und eine Relaisspule zur Erde gegeben ist. Durch die Stromwirkung wird nun in bekannter Weise der Anker langsam gedreht und die Ankerachse in ihrer Längsrichtung verschoben, wodurch das auf dieser federnd angebrachte Ritzel zum Eingriff mit dem Schwungradzahnkranz gebracht wird. Von der Bewegung des Ritzels in der Längsrichtung der Ankerachse ist die Bewegung des Verstellhebels des Schaltorgans abhängig, der beim Einrücken des Ritzels in den Schwungradzahnkranz in eine Lage gebracht wird, in der bei erregter Relaisspule der Hebel angezogen und der Relaisschalter geschlossen wird, was ein Einschalten der Hauptstromwicklung zur Folge hat.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Anordnung schematisch dargestellt. Das Ritzel a, das mit dem Schwungradzahnkranz c kämmen soll, ist auf der Welle b des Elektromotorankers durch Nut und Federkeil längs verschiebbar, aber umd; ehbar aufgesetzt. Der Anker liegt einerseits mit der Ankerbürste k1 an der Batterie, anderseits ist er durch die Ankerbürste k2 mit den Enden der. Widerstandswicklung g und der Hauptstromwicklung f verbunden. Die Widerstandswicklung führt über die Relaisspule n des Schalto#-gans zum Handschalter e und bei geschlossenem Schalter von hier zur Erde; die Hauptstromwicklung f über das mechanisch und elektrisch betätigte Schaltorgan h, i gleichfalls zur Erde. Der Schalthebel i des Schaltorgans wird durch `die Einrückbewegung des Ritzels a in' eine Lage gebracht, in der er bei erregter Relaisspule n vom Relais m angezogen wird, wodurch der Kontakt k, i geschlossen wird.
  • Die Wirkungsweise der Vorr.'chtung ist folgende: Zum Anlassen wird der Handschalter e geschlossen. Ein verhältnismäßig schwacher 'Strom fließt dann von der Batterie d über die Bürste k1 durch die Ankerwicklung über die Bü -ste k2 durch die Widerstandwicklung g, die einen Teil der Erregerwicklung bildet, und über die Relaispule n zum Schalter e und über Erde zur Batterie zurück. Der Anker wird dadurch langsam gedreht und gleichzeitig kräftig nach- links verschoben, wie das im Hauptpatent 318.q.25' beschrieben ist. Die Ankerverschiebung ist auch in diesem Falle kräftig, we'l die Widel-standswicklung g aus verhältnismäßig vielen Windungen besteht und von dem ganzen Strom bei nahezu voller Batteriespannung durchflossen wird, denn die gegenelektromotorische Kraft des Ankers ist bei der geringen Umdrehungszahl noch nicht hoch. Die Zahl der die magnetische An-
    ziehung bestimmenden Amperewindungen ist
    mithin betr=ächtlich. Mit der Einrückbewegung
    des Ritzels a wird der Verstellhebel i des
    Schaltorgans in .eine Lage gebracht, in welcher
    er . bei erregter Relaisspule n vom Relais na
    angezogen wird, so daß der Kontakt h, i ge-
    schlossen wird. Nunmehr führt auch der
    Hauptstrom von der Bürste k2 über die Haupt
    stromwicklung f und die Kontakte h, i zur
    Erde.
    Durch die Anordnung des Hebels i im Schalt-
    organ, der zum Schließen zunächst mechanisch
    durch die Einrückbewegung des Ritzels in eine
    Stellung gebracht wird, in der er bei en-egtei
    Relaisspule n von dem Relais m angezoger
    werden kann, ist es möglich, den Anlaßmotoi
    auch dann auszuschalten, wenn das Ritzel be
    reits zum Eingriff gekommen ist, der Ver
    brennungsmotor aber nicht anspringt. Di(
    Bewegung des Hebels i ist nicht von der Be
    wegung der Ankerwelle b, sondern von de:
    des Ritzels a abhängig gemacht, wodurch er
    reicht wird, daß der Elektromotor nicht vol
    eingeschaltet werden kann, wenn das Ritze
    nicht zum Eingriff gekommen ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Elektromotorische Anlaßvorrichtun nach Patent 318425, dadurch gekennzeich riet, daß bei unterteilter Erregerwicklun auf der ersten Schaltstufe nur -ein Teil de Wicklung eingeschaltet ist, auf der zweite Schaltstufe beide Teile parallel zueinande geschaltet sind. 2. Elektromotorische Anlaßvorrichtun nach Anspruch i, dadurch gekennzeichne daß die Widerstandswicklung (g) durch eine Handschalter oder Druckknopfschalter (e die Hauptstromwicklung (f) durch ei mechanisch und elektrisch betätigtes Schal organ (h, i), mittels eines Relais (m, n) eir geschaltet wird. 3. Elektromotorische Anlaßvorrichtur nach Anspruch 2, dadu-ch gekennze'chne daß der Verstellbebel (i) des elektrisch b tätigten Schältorganes (h, i) infolge di Einrückbewegung des Ritzels (a) in de Schwungradzähnkranz (c) in eine Lage g bracht wird, in der er b_ei erregter Relai spule (n) vom Relais (m) angezogen wir wodurch das Schaltorgan (h, i) geschloss( und die Hauptsti omwicklung (f) eing schaltet Wird.
DE1918318970D 1918-04-17 1918-04-17 Anlasselektromotor fuer Explosionskraftmaschinen Expired DE318970C (de)

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