DE500464C - Elektrische Pruefvorrichtung fuer mechanische Kraftuebertragungsmittel, insbesonderevon Motorfahrzeugen - Google Patents

Elektrische Pruefvorrichtung fuer mechanische Kraftuebertragungsmittel, insbesonderevon Motorfahrzeugen

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DE500464C
DE500464C DEH111118D DEH0111118D DE500464C DE 500464 C DE500464 C DE 500464C DE H111118 D DEH111118 D DE H111118D DE H0111118 D DEH0111118 D DE H0111118D DE 500464 C DE500464 C DE 500464C
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M13/00Testing of machine parts
    • G01M13/02Gearings; Transmission mechanisms

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  • Tests Of Circuit Breakers, Generators, And Electric Motors (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Prüfvorrichtung für Kraftübertragungsvorrichtungen, wie Getriebe o. dgl.
Es sind bereits elektrische Prüfvorrichtungen bekannt, bei denen als treibendes Kraftorgan ein Elektromotor und als durch das beispielsweise zu prüfende Getriebe angetriebenes Organ ein Generator verwandt wird.
Die Erfindung besteht nun darin, daß bei einer derartigen Prüfvorrichtung die Feldwicklungen des Motors und des Generators parallel geschaltet sind und einen gemeinsamen Regehviderstand besitzen, so daß beide Maschinen gleichzeitig und gleichmäßig reguliert werden können, ohne daß der Wärter besondere Fachkenntnisse zu besitzen braucht. Durch diese Schaltung wird gleichzeitig ein zweiter Regelwiderstand erspart.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht in der Einschaltung eines Doppelwattmeters, das zwei Spulenpaare besitzt, von denen das eine Spulenpaar in bekannter Weise mit dem Motor, das andere mit dem Generator verbunden ist. Beide Spulenpaare wirken auf einen gemeinsamen Zeiger ein, und zwar derart, daß das Instrument die Differenz der Leistungen der beiden Maschinen anzeigt.
Hierdurch wird es ermöglicht, am Instrument sofort den Wirkungsgrad der Vorrichtung abzulesen.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Es zeigt:
Die Abb. 1 eine Seitenansicht der Prüfvorrichtung· und die
Abb. 2 eine Schaltsfcizze der Prüfvorrichtung.
Die Prüfvorrichtung besteht aus einem Mittelteil a, der auf einem Bett b in der Querrichtung beweglich angebracht ist. Der Mittelteil besitzt ein Gehäuse c, in dem die zu prüfende Maschine oder das zu prüfende Getriebe eingebaut ist.
Im Innern des Mittelteils α dreht sich ein Schwungrad auf einer Welle r, die mit der Antriebswelle des zu prüfenden Getriebes verbunden werden kann. Rechts und links von der zu prüfenden Vorrichtung sind der Antriebsmotor d und der Belastungsgenerator e angebracht. Diese sind in dem Bett b verschiebbar und können mit der Antriebswelle r bzw. der Triebwelle s durch Kupplungen / und g· gekuppelt werden.
In der Schaltskizze nach Abb. 2 ist der Läufer des Motors mit /; und der Läufer des
Generators mit i bezeichnet. In Reihe mit dam Läufer h des Motors sind eine Anzahl Kontrollwiderstände / geschaltet. Im Stromkreis des Läufers/ sind Kontrollwiderständek in Serienparallelschaltung vorgesehen.
Die Widerstände k können beliebig angeordnet sein, im vorliegenden Falle sind zwei Widerstände parallel geschaltet und jeder von ihnen oder beide gleichzeitig können durch ίο einen in der Schaltakizze dargestellten Schalter in Wirksamkeit gebracht werden.
In Verbindung mit einem dieser Widerstände ist ein Schleifkontakt angeordnet, durch den der Widerstand verändert werden kann und der in einer mit einem Schalter ausgerüsteten Zweigleitung angeordnet ist.
Die Belastung des Generators kann aber auch auf jede beliebige andere Weise erfolgen.
Die Nebenschlußwicklungen m und / der beiden elektrischen Maschinen sind parallel geschaltet und werden mit Hilfe eines einzigen Regelwiderstandes η geregelt, der durch einen Motor, welcher in der Zeichnung nicht besonders dargestellt ist, angetrieben werden kann.
Die Einschaltung- des Motors und der Feldwicklungen / und m geschieht durch einen Schalter o. Im Ankerstromkreis des Motors h kann ferner ein Überlastrelais p liegen, das bei Überlastungen den Schalter ο öffnet.
Die Widerstände in den Ankerstromkreisen sowie gegebenenfalls der nicht dargestellte Hilfsmotor, der den Feldregler antreibt, werden vorzugsweise durch Relais von Schaltknöpfen q (s. Abb. i) aus gesteuert. Die Schaltknöpfe können auf einer am Motor angebrachten Platte angeordnet sein.
Die Widerstände werden in einem besonderen Kasten in geeigneter Entfernung von der Prüfvorrichtung untergebracht.
Das Doppelwattmeter besitzt zwei Spulenpaare. Das eine Paar enthält die Spannungsspule i, die im Nebenschluß zum Motor, und eine Stromspule u, die in Reihenschaltung mit dem Motor liegt. Das andere Spulenpaar besteht aus einer Spannungsspule ν und einer Stromspule w, die in entsprechender Weise auf der Generatorseite geschaltet sind. Beide Spulenpaare wirken auf eine gemeinsame Anzeigevorrichtung χ ein, und zwar in der Weise, daß die Differenz der Leistungen der beiden Maschinen angezeigt wird.
Auf diese Weise ist es möglich, an dem Wattmeter sofort den Wirkungsgrad der Übertragungsvorrichtung abzulesen.
Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung, bei der beispielsweise vier verschiedene Prüfungen gemacht werden sollen, sind vier verschiedene Regelwiderstände angeordnet, die durch vier Kontaktknöpfe eingeschaltet und durch einen fünften Kontaktknopf ausgeschaltet werden können. Bei Herabdrücken des ersten Knopfes beispielsweise läuft die Vorrichtung bei einer Geschwindigkeit von etwa 500 Umdrehungen pro Minute ohne Belastung. Durch Drücken des zweiten und dritten Knopfes kann die Geschwindigkeit innerhalb 30 Sekunden von 500 auf 2 000 Umdrehungen erhöht, alsdann 10 Sekunden beibehalten und schließlich innerhalb 30 Sekunden wieder auf 500 Umdrehungen herabgesetzt werden.
Diese Umschaltung kann bei der Prüfung jeder Getriebeart vorgenommen werden. Durch Einschaltung des vierten Kontaktknopfes wird die Umdrehungszahl von 500 auf ι 000 Umdrehungen gesteigert und die zu prüfende Vorrichtung läuft nun mit voller Last bei jeder Zusammensetzung der Zahnräder.
Die Erfindung ist an die dargestellte Ausführungsform nicht gebunden. Die Prüfvorrichtung kann durch entsprechende Abänderungen, die in den Rahmen der Erfindung fallen, für die verschiedensten Zwecke verwendbar gemacht werden.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Elektrische Prüfvorrichtung für mechanische Kraftübertragungsmittel, insbesondere von Motorfahrzeugen, bei der das zu prüfende Getriebe o. dgl. zwischen einem elektrischen Motor und einem elekfrischen Generator angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Feldwicklungen (I, m) des Motors und Generators parallel geschaltet sind und durch einen gemeinsamen Regelwiderstand (n) geregelt werden.
2. Elektrische Prüfvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Doppelwattmeter vorgesehen ist, dessen eines Spulenpaar (t, u) mit dem Motor und dessen anderes" Spulempaar (ν, w) mit dem Generator verbunden ist.
3. Elektrische Prüfvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulenpaare derart auf die gemeinsame Anzeigevorrichtung des Wattmeters einwirken, daß die Differenz der Leistungen der beiden Maschinen angezeigt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH111118D 1926-07-21 1927-04-24 Elektrische Pruefvorrichtung fuer mechanische Kraftuebertragungsmittel, insbesonderevon Motorfahrzeugen Expired DE500464C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB18235/26A GB267779A (en) 1926-07-21 1926-07-21 Improvements relating to electrical apparatus for testing motor vehicle and other mechanical power transmission mechanisms

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DE500464C true DE500464C (de) 1930-06-21

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DEH111118D Expired DE500464C (de) 1926-07-21 1927-04-24 Elektrische Pruefvorrichtung fuer mechanische Kraftuebertragungsmittel, insbesonderevon Motorfahrzeugen

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US (1) US1662705A (de)
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FR (1) FR632950A (de)
GB (1) GB267779A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1200571B (de) * 1962-03-23 1965-09-09 Licentia Gmbh Einrichtung zur Erfassung des sekundaerseitigen Anlauf-Drehmomentes eines ein Drehmoment abgebenden oder uebertragenden Prueflings

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US1662705A (en) 1928-03-13
FR632950A (de) 1928-01-18
GB267779A (en) 1927-03-24

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