DE668733C - Elektrische Anlasseinrichtung fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents

Elektrische Anlasseinrichtung fuer Brennkraftmaschinen

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DE668733C
DE668733C DES117310D DES0117310D DE668733C DE 668733 C DE668733 C DE 668733C DE S117310 D DES117310 D DE S117310D DE S0117310 D DES0117310 D DE S0117310D DE 668733 C DE668733 C DE 668733C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N11/00Starting of engines by means of electric motors
    • F02N11/08Circuits specially adapted for starting of engines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

  • Elektrische Anlaßeinrichtung für Brennkraftmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Anlaßeinrichtung für Brennkraftmaschinen mit einer Mehrzahl von durch eine Batterie gespeisten Ritzelanlassexn mit elektromagnetisch betätigten Schaltern, bei denen die auf den Anlasserwellen verschiebbaren Ritzel beim Anlassen in den mit der Kurbelwelle verbundenen Zahnkranz einspuren. Eine Mehrzahl von Anlassern muß bei großen Motoren vorgesehen werden, da diese namentlich bei kalter Witterung schwer in Gang gebracht werden können, während bei warmer Witterung oft ein Anlasser genügt. Die Anlaßeinrichtung muß also derart ausgebildet sein, daß der eine oder der andere oder alle Anlasser gleichzeitig zur Wirkung kommen können.
  • Gemäß der Erfindung bewirken beim Anlassen mit sämtlichen Anlassern von der Stellung des Ritzels zum Zahnkranz abhängige, in einem Steuerstromkreis hintereinanderliegende Schalter G1, G2 erst nach vollem Einspuren des Ritzels über eine im Steuerstromkreis liegende Magnetwicklung .1l, J2 das Schließen des Hauptschalters Hl, H2. Im Anlasserstromkreis für das Anlassen mit einem oder einigen der vorhandenen Anlasser ist ein von Hand zu betätigender dreipoliger Schalter S1, S2 vorgesehen, durch welchen die Steuerstromkreise der am Anlassen nicht beteiligten Anlasser überbrückt und der Ste uerstromkreis der Spule Dl, D2, der die _Einspurbewegung des Anlassers bewirkt, unterbrochen werden kann.
  • Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel eine Anlage mit zwei Anlassern gemäß der Erfindung schematisch dargestellt. Es ist B die Batterie, welche den Strom für die Anlasser liefert; Al, 442 sind die beiden Anlasser mit den Hauptfeldwicklungen Cl, C2 und den Umkehrfeldwicklungen Dl, D2; die letzteren werden zuerst eingeschaltet und drehen die Anlasser in zur Betriebsdrehrichtung entgegengesetztem Sinne; El, E2 stellen die Ritzelwellen dar, die durch die Spulen F1, F2 axial verschoben werden und dadurch die Ritzel zum Einspuren in den Zahnkranz der Verbrennungskraftmaschine bringen, was auf der Zeichnung nicht weiter dargestellt ist. Durch die Bewegung der Ritzelwellen El, E2 werden Schalter G1, G2 betätigt, die den Stromkreis der Spulen 11, J2 der Hauptschalter Hl, H2 schließen. In nicht erregtem Zustande dieser Spulen J1, 4 befinden sich die Schalterbrücken K1, K2 in ihrer geöffneten Lage; die Hauptfeldspulen Cl, C2 sind stromlos, während die Schalterbrücken L1, L2 geschlossen sind und Strom durch die Spulen Dl, D2 liefern. Kommen die Spulen 1l, 1, unter Strom, so ziehen sie die Schalterbrücken KI, K2 in ihre geschlossene Lage, und die Brücken L1, L2 schließen einen zweiten Stromkreis, wodurch die Stromrichtung in den Spulen Dl, D2 umgekehrt wird, derart, daß die letzteren im gleichen Sinne wie die Hauptfeldspulen Cl, C2 wirken. Für jeden Anlasser ist ein dreipoliger Schalter S1, .S2 vorgesehen. Dieser ist so ausgebildet, daß, wenn zwei seiner Kontaktpaare geschlossen sind, das dritte Kontaktpaar sich in der geöffneten Lage befindet, und umgekehrt. Die beiden parallel einschaltbaren Polpaare 8487, 85j86 bzw. 90/93, 91/9a sind einerseits an je eine Klemme 55, 56 des mit der positiven Klemme der Batterie B verbundenen Hauptschalters angeschlossen und setzen anderseits in einer ersten Stellung 55 des Hauptschalters die Umkehrfeldwicklung Dl, D2 und in einer zweiten Stellung 56 dieses Hauptschal=.,] ters die Einspurwicklung F], F2 unter Strom-,-, Das dritte Kontaktpaar 83j88 bzw. 891g4= kommt zur Wirkung, wenn der eine oder der andere der beiden Anlasser außer Wirkung gesetzt ist. Die Schalter G1, G2 sind hintereinandergeschaltet, so daß die beiden Hauptschalter Hl, H2 zusammen nur betätigt werden können, wenn beide Schalter G], G2 geschlossen sind, d. h. wenn beide Ritze] ganz in den Zahnkranz eingespurt sind.
  • Beim Anlassen mit beiden Anlassern arbeitet die Einrichtung wie folgt: Der Hauptschalter 1']I wird zuerst auf Klemme 55 gestellt; dadurch werden die Umkehrfeldwicklungen Dl, D2 unter Strom gesetzt. Die Anlasser drehen sich langsam in einem zur Betriebsdrehrichtung entgegengesetzten Sinne, um in an sich bekannter Weise zusammen mit je einer zwischen Rotor und Ritzelwelle eingeschalteten Überholungskupplung das Einspuren zu erleichtern. Dann wird auf Klemme 56 geschaltet, wodurch die Stromkreise der Einspurwicklung F], F2 geschlossen werden. Die Ritze] bewegen sich nun in den Zahnkranz und schließen die Schalter G1, G2; dadurch werden auch die Schalterspulen h, 12 erregt und damit die Hauptschalter Hl, H2 geschlossen. Die Hauptfeldspulen Cl, C2 erhalten Strom, und die Stromrichtung der Spulen Dl, D2 wird umgekehrt, so daß sie die Hauptfeldspulen in ihrer Wirkung unterstützen. Diese Umkehr der Stromrichtung erfolgt dadurch, daß sich die Brücken L], L2 auf die Kontakte N1, N2 legen. Hat eines der Ritze] nicht in den Zahnkranz eingespurt, so kommen die beiden Schalterspulen J1, J2 nicht unter Strom, da die Schalter G1, G2 hintereinandergeschaltet sind. Es findet kein Andrehen der Brennkraftmaschine statt, bis durch wiederholtes Ein- und Ausschalten des Hauptschalters 31 die Ritzelwellen sich so weit gedreht haben, daß die Zähne der Ritze] vor Zahnlücken des Zahnkranzes zu stehen kommen. Sobald dann die beiden Ritze] ganz eingespurt sind, werden die Hauptstromschalterbrücken 1(1, l(2 angezogen, und der Anlaßvorgang findet nun mit beiden Anlassern statt. , Für den Fall, daß nur der Anlasser Al zur Wirkung kommen soll, während der Anlasser A2 ausgeschaltet bleibt, ist die Wirkungsweise die folgende: Die Kontaktpaare des dreipoligen Schalters S1 behalten die auf der Zeichnung angegebene Stellung; beim dreipoligen Schalter S2 dagegen sind die Kontaktpaare 9o93 und 9r92 offen, während das Kontaktpaar 89/94 geschlossen ist. Der @" äuptschalter M wird wieder zuerst auf lemme 55 und dann auf Klemme 56 ge-'e@lt. Der Stromverlauf für die Umkehrfeldwicklung Dl und die Einspurwicklung F1 ist gleich wie im vorangehenden Fall. Der Stromverlauf für die Spule 11 ist dagegen folgender: Von der Klemme 55 über das Kontaktpaar 86/85 des Schalters S1 zur Spule 1, und über Schalter G1, Klemme 83, Kontaktp@Lar 89194 des Schalters S2 an die Rückleitung zur Batterie.
  • Der Stromkreis der Spule J, des Hauptstromschalters des Anlassers A1 ist also über das dritte Kontaktpaar des dreipoligen Schalters S2 des Anlassers A2 geschlossen und der entsprechende Stromkreis des Anlassers durch das geöffnete dritte Kontaktpaar des Schalters S1 verriegelt.
  • Durch die erfindungsgemäße Einrichtung wird erreicht, daß ein oder mehrere Anlasser zur Wirkung kommen können, im letzteren Falle, daß der Andrehvorgäng erst beginnt, wenn alle Ritze] ganz eingespurt sind und wenn nur ein Teil der Anlasser wirksam ist, die Steuerstromkreise der verbleibenden Anlasser verriegelt sind.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRUCFI: Elektrische Anlaßeinrichtung für Brennkraftmaschinen mit mehreren mechanisch nicht gekuppelten Anlaßmotoren, die mit einem zeitweise zum Eingriff kommenden verschiebbaren Ritze] versehen sind, und bei denen die Anwurfbewegung des Anlaßmotors durch elektromagnetische, in Abhängigkeit von der Stellung des Ritzels beeinflußte Schalter freigegeben wird, dadurch gekennzeichnet, daß jedem verschiebbaren Ritze] ein ion diesem beeinflußbarer Schalter (G], G2) zugeordnet ist, und diese Schalter elektrisch in Reihe geschaltet sind, daß ferner jeder Anlaßmotor unter dein Einfluß eines mehrpoligen, mit der Hand einstellbaren Schalters (S1, S2) steht, der die Steuerleitungen des zugehörigen Motors schließt, wenn dieser Motor am Anlassen beteiligt werden soll, und die Steuerleitungen unterbricht und gleichzeitig den zugehörigen, durch das Ritze] beeinflußten Schalter (G1 öder G2) überbrückt, wenn der entsprechende Motor nicht am Anlassen beteiligt werden soll.
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