DE43189C - Schwingmaschine für gebrechte Bastfasern - Google Patents
Schwingmaschine für gebrechte BastfasernInfo
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- DE43189C DE43189C DENDAT43189D DE43189DA DE43189C DE 43189 C DE43189 C DE 43189C DE NDAT43189 D DENDAT43189 D DE NDAT43189D DE 43189D A DE43189D A DE 43189DA DE 43189 C DE43189 C DE 43189C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01B—MECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
- D01B1/00—Mechanical separation of fibres from plant material, e.g. seeds, leaves, stalks
- D01B1/10—Separating vegetable fibres from stalks or leaves
- D01B1/14—Breaking or scutching, e.g. of flax; Decorticating
- D01B1/26—Breaking or scutching, e.g. of flax; Decorticating with beaters rotating about an axis parallel with the fibre bundle
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Maschine zum Schwingen von Flachs
und hat die Maschine den Zweck, gerösteten Flachs (oder auch andere Faserpflanzen) von
den Holzfasern zu befreien, so dafs man ein genügend vorbereitetes Zwischenproduct erhält,
welches ohne Weiteres in die Flachsspinnereien abgegeben werden kann. Die Construction der
mit der Schwingmaschine verbundenen Flachsbrechmaschine , welche an bereits bekannte
Constriictionen anlehnt, besteht (s. Fig. 1 und 3)
. aus einer Anzahl in einem gufseisernen Maschinengestell G gelagerten, neben einander
liegenden, cannelirten Walzenpaaren w ...W1...
Die unteren Walzen W1 sind fest im Maschinengestell
gelagert, wogegen die oberen Walzen w (s. Fig. 4) mittelst Spiralfedern 5 gehalten
werden, welche letztere wieder durch Stellschrauben υ entsprechend gespannt werden
und nach oben hin ausweichen können, wenn eine etwas stärkere Flachsriste zwischen die
Walzenpaare eingeführt wird, damit keine Beschädigung der Flachsfasern eintritt.
Indem der geröstete Flachs zwischen den cannelirten Walzenpaaren hindurchläuft, wird
er gebrochen. Der Antrieb der Walzen, sowie auch der übrigen Theile der Maschine erfolgt
von einer auf die Hauptwelle W aufgesteckten Riemscheibe R (s. Fig. 3).
Die im Maschinengestell gelagerte Welle W überträgt mittelst eines konischen Rades k und
der zugehörigen konischen Räder A1 A2 die Bewegung
auf die Welle W1 , auf welche eine Anzahl konischer Räder 1, 2, 3, 4, 5 aufgesteckt
sind, welche mit anderen konischen Rädern I1, 2j, 3,, 4u 5j im Eingriff stehen, die die Rotation
der Walzen w und von diesen der Walzen W1 veranlassen.
Eine sonst beliebig gestaltete Umsteuerungsvorrichtung (Klauenkupplung) bringt einmal das
Zahnrad A1, das andere Mal das Zahnrad A0 in
Eingriff mit dem Zahnrade A, wodurch die Drehungsrichtung der Welle W1 und mithin
der Walzen w W1 in dem einen oder dem anderen Sinne umgeändert werden kann. Mit
Hülfe der Umsteuerungsvorrichtung zum Drehen der Welle W1 in dem einen oder dem anderen
Sinne ist es ermöglicht, den zu behandelnden Flachs beliebig lange zwischen den Brechwalzen
W1 W1 hin- und herlaufen zu lassen.
Ist der Flachs genügend gebrochen, so kommt er zum Schwingen. Die Vorrichtung zum
Schwingen des Flachses besteht aus einer Anzahl in zwei sich kreuzenden Ebenen rotirenden
Schlagleisten und Armen.
In beiliegender Zeichnung, Fig. 1 und 2, ist eine Doppelmaschine gezeichnet; es kann auf
derselben der gebrechte Flachs an zwei Stellen geschwungen werden; jedoch kann man die
Maschine auch einfachwirkend construiren.
Beschreibung der Schwingmaschine.
Auf der bereits vorhin erwähnten Hauptwelle W sitzt eine Scheibe A, von welcher
radial eine unbestimmte Anzahl Schlagleisten 5 ausgeht, welche in der Richtung des an-
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Ferner sitzt auf der Welle W ein Kettenrad B, von welchem eine Kette K über ein
Kettenrad C läuft. Dieses Kettenrad C sitzt auf einer horizontalen Welle D, welche mittelst
eines Kegelradgetriebes E die Rotation auf eine verticale Welle V überträgt.
Die Welle D ist im Maschinengestell entsprechend gelagert und die Welle V in einem
an dem Maschinengestell festgemachten Gestell H. Die Verticalwelle V trägt an ihrem
oberen Ende eine Scheibe /, von welcher radial eine Anzahl horizontal liegender Arme L
ausgeht, und zwar sind genau so viel Horizontalarme L, als vorhin erwähnte Schlagleisten
5 vorhanden. In Verbindung mit dem Maschinengestell ist ein Zuführungstisch, welcher
rückwärts durch eine verticale Schutzwand M begrenzt wird, hinter welcher Schutzwand
die Schlagleisten S rotiren. An einer passenden Stelle dieser Schutzwand in der
Horizontalebene der Zuführungstischplatte befindet sich ein Ausschnitt m, durch welchen
der gebrechte Flachs der Schwingmaschine zugeführt wird. Die vorhin erwähnten in der
Horizontalebene rotirenden Arme L rotiren nun in nahezu derselben Höhe, in der sich der
Ausschnitt m an der Zuführungsplatte befindet, und mufs die Maschine in ihren einzelnen
Theilen so montirt sein, dafs die Arme L den Schlagleisten S etwas voreilen, d. h. wenn eine
der Schlagleisten 5 genau hinter dem Ausschnitt m steht, mufs der bezügliche Arm L
schon etwas hinter den Schlagleisten stehen.
Die zu schwingende Flachsriste wird nun durch den Ausschnitt m zugeführt und von
den horizontal rotirenden Armen L und den an denselben knapp vorübergehenden Schlagleisten
S geschwungen.
In der in Fig. i, 2 und 3 gezeichneten doppeltwirkenden Maschine stecken auf der
Horizontalwelle D zwei Kettenräder C, deren Ketten über zwei Kettenräder B (rechts und
links) laufen und die Bewegung auf eine zweite Horizontalwelle W1 übertragen, auf welcher
eine zweite Scheibe A mit ihren Schlagleisten sich befindet. Die Maschine ist an der rechten
Seite ebenfalls mit einem Zufuhrungstisch und dem Ausschnitt m zum Einführen des zu
schwingenden Flachses versehen. Hierbei ist die Zeichnung so gearbeitet, dafs der Flachs auf
zwei einander gegenüberliegenden Seiten (vorn und rückwärts) durch die beiden Ausschnitte m
der Maschine zugeführt wird, und sind die wirksamen Schlagarme L den beiderseitigen
Schlagleisten 5 gemeinsam. Zu bemerken ist, dafs die Schlagleisten S auf der Scheibe A
nicht unbeweglich fest angebracht sind, wie aus den Detailfiguren 5 und 6 (Ansicht und
Schnitt im vergröfserten Mafsstabe) hervorgeht.
Die Schlagleisten S sind zweitheilig und um einen durchgesteckten Zapfen ζ in der Richtung
des gezeichneten Pfeiles etwas drehbar, wobei sie von einer rückwärts sich anlegenden Spannfeder
f constant in ihrer normalen Lage gehalten werden.
Sollte nun eine etwas zu dicke Flachsriste eingeführt werden, so bleiben diese Schlagleisten
5 nicht starr, sondern geben in der Richtung des gezeichneten Pfeiles federnd etwas
nach, schneiden also nicht so kräftig in die Flachsstengel ein und der Bewegung derselben
wird kein allzugrofser Widerstand entgegengesetzt.
Wie bereits erwähnt, besteht das Wesen der Schwingmaschine darin, dafs zwei in sich
kreuzenden Ebenen rotirende Arme knapp an einander vorübergehen und zwischen denselben
der eingeführte gebrochene Flachs geschwungen wird. Danach ist auch die in Fig. 7 und 8 gezeichnete
Schwingmaschine construirt worden.
Hier ist gleichfalls die im Gestell G gelagerte Hauptwelle W vorhanden, welche an einem
Ende die Transmissionsriemscheibe jR trägt, während am anderen Ende die Scheibe A mit
den Schlagleisten S aufgesteckt ist.
Das früher charakterisirte Armkreuz L ist hier abgeändert, indem in einem Gestell T
eine Welle ω gelagert ist, auf welcher Welle eine Scheibe α aufgezogen ist, von welcher
Scheibe parallel zur Welle ω Arme L ausgehen, in gleicher Anzahl wie die Schlagleisten S.
Ueber die Scheibe α läuft eine Kette &, welche
weiter über ein Rad γ gespannt ist, welches, auf der Welle β sitzend, durch Vermittelung
des Kegelgetriebes ρ die Bewegung von der Hauptwelle W erhält.
Bei der gezeichneten doppeltwirkenden Maschine wird von der Welle (3 durch das rechts
liegende Kegelradgetriebe ρ die Bewegung auf
eine Welle a übertragen, auf welcher eine zweite Scheibe A mit den Schlagleisten S aufgesteckt
ist. Wird die Welle W in Rotation versetzt, so rotiren die Schlagleisten >S in der
Richtung der 'angedeuteten Pfeile und durch Vermittelung der über Rad γ und Scheibe α
gezogenen Kette d rotiren die Schlagleisten L und gehen dieselben wieder immer knapp an
den sich nach abwärts bewegenden, Schlagleisten S vorüber.
Der gebrechte Flachs wird auch hier durch die in der Schutzwand M angebrachten Ausschnitte
m zugeführt und durch die in sich kreuzenden Ebenen rotirenden Schlagleisten 5
und Arme L geschwungen. Man könnte nun auch die Modification in der Art machen, dafs
sich nach der in Fig. 1 gezeichneten Disposition und der in Fig. 7 gezeichneten Disposition
die Schlagleisten S in der Horizontalebene drehen und die Schlagleisten L in der
zugehörigen, rechtwinklig sich kreuzenden.
Die Zuführung des zwischen den Riffelwalzenpaaren gebrechten Flachses zur Schwing-
maschine ist aus den Fig. 9 und 10 ersichtlich. Die Flachsriste R wird in den mehrfach
erwähnten Ausschnitt m im Zuführungstisch mit einem Ende hineingesteckt, während die
Riste am anderen Ende mit der Hand festgehalten wird. Das durch den Ausschnitt m
durchgesteckte Ristenende wird zwischen den in zwei sich kreuzenden Ebenen rotirenden
Armen L und Schlagleisten S geschwungen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Schwingmaschine für gebrechte Bastfasern, bei welcher eine intensive Bearbeitung des Materials dadurch erzielt ist, dafs auf eine und dieselbe Riste die durch einander schlagenden Arme zweier Schlagflügel, deren Drehungsachsen sich kreuzen, in wechselnder Folge einwirken.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE43189C true DE43189C (de) |
Family
ID=318534
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT43189D Expired - Lifetime DE43189C (de) | Schwingmaschine für gebrechte Bastfasern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE43189C (de) |
-
0
- DE DENDAT43189D patent/DE43189C/de not_active Expired - Lifetime
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