DE431576C - Maschine zum Pressen von Kleidungsstuecken - Google Patents

Maschine zum Pressen von Kleidungsstuecken

Info

Publication number
DE431576C
DE431576C DEU8682D DEU0008682D DE431576C DE 431576 C DE431576 C DE 431576C DE U8682 D DEU8682 D DE U8682D DE U0008682 D DEU0008682 D DE U0008682D DE 431576 C DE431576 C DE 431576C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine
foot step
locking device
lever
adjustable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEU8682D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
US Hoffman Machinery Corp
Original Assignee
US Hoffman Machinery Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by US Hoffman Machinery Corp filed Critical US Hoffman Machinery Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE431576C publication Critical patent/DE431576C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F71/00Apparatus for hot-pressing clothes, linen or other textile articles, i.e. wherein there is substantially no relative movement between pressing element and article while pressure is being applied to the article; Similar machines for cold-pressing clothes, linen or other textile articles
    • D06F71/02Apparatus for hot-pressing clothes, linen or other textile articles, i.e. wherein there is substantially no relative movement between pressing element and article while pressure is being applied to the article; Similar machines for cold-pressing clothes, linen or other textile articles actuated wholly by hand or foot
    • D06F71/023Apparatus for hot-pressing clothes, linen or other textile articles, i.e. wherein there is substantially no relative movement between pressing element and article while pressure is being applied to the article; Similar machines for cold-pressing clothes, linen or other textile articles actuated wholly by hand or foot with an upper movable pressing member and a lower fixed pressing member
    • D06F71/026Apparatus for hot-pressing clothes, linen or other textile articles, i.e. wherein there is substantially no relative movement between pressing element and article while pressure is being applied to the article; Similar machines for cold-pressing clothes, linen or other textile articles actuated wholly by hand or foot with an upper movable pressing member and a lower fixed pressing member the upper movable member rotating about a fixed axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Maschine zum Pressen von Kleidungsstücken. Es sind bereits Maschinen zum Press-en von Kleidungsstücken bekannt geworden, bei welchen die Preßvorrichtungen mit Hilfe eines durch einen Fußtritt verstellbaren Kniehebelgestänges gegeneinander bewegt werden. Die Anordnung ist bei diesen Vorrichtungen so getroffen, daß zwar der auf das Arbeitsstück auszuübende Druck vor Beginn des Preßvorganges innerhalb gewisser Grenven geregelt werden kann. Dagegen ist die Ausübung eines zusätzlichen Druckes, nachdem der Preßkopf einmal gegen die Unterlage bewegt worden ist, nicht möglich. Die Folge hiervon wiederum ist, daß stärkere Stoffteile, beispielsweise Nähte, ohne Einstellung während des Preßvorganges nicht einwandfrei zu bearbeiten sind.
  • Der Zweck der Erfindung ist nun, dies-en Nachteil zu beseitigen und eine Preßvorrichtung zu schaffen, bei welcher ein vorher bestimmter Druck auf den zu bearbeitenden Gegenstand ausgeübt und bei Erreichung dieses Druckes die Vorrichtung selbsttätig verriegelt, trotzdem jedoch ein erhöhter Druck auf das Arbeitsstück ausgeübt werden kann, ohne die Verriegelungsvorrichtung zu lösen. Letztere kommt dabei selbsttätig wieder zur Wirkung, sobald der zusätzliche Druck aufgehoben wird, während nach Bedienung eines besonderen Fußtritts die Verriegelungsvorrichtung gelöst wird.
  • Zur Erreichung dieses Zweckes kennzeichnet sich die neue Maschine im wesentlichen dadurch, daß das Hauptkniehebelgestänge durch ein zweites Kniehebelgestänge mittels eines Fußtritts verstellt und der Fußtritt vor Erreichung der Strecklage der Kniehebelgeäänge verriegelt wird, jedoch über diese Lage hinaus ohne Lösung der Verriegelungsvorrichtung zwecks Erzielens des erhöhten Preßdrucks abwärts bewegt werden kann.
  • Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt -Abb. i eine Seitenansicht ein-er geschlossenen Presse, Abb. 2 eine Seitenansicht der Presse mit angehobenem Preßkopf unter Weglassung einiger Dampfzufuhrleitungen, Abb. 3 eine mit Bezug auf Abb. i und 2 um i8o' gedrehte Seitenansicht des unteren Teiles der Presse, Abb. 4 eine geschnittene Ansicht der Verriegelungsvorrichtung für den Fußtritt und einer Einstellvorrichtung, Abb. 5 die Draufsicht auf den Hauptfußtritt und den Auslösefußtritt, Abb. 6 einen senkrechten Schnitt durch die Sperrvorrichtung für den Fußtritt, Abb. 7 die Draufsicht auf den den Preßkopf tragenden Hebel, Abb.8 eine schaubildliche Ansicht des Hauptrahmens der Presse und Abb. 9 eine Rückansicht eines Teiles des Hauptrahmens und des Kniehehelgestänges. Der zweckmäßig aus einem einzigen Gußstück hergestellte Hauptrahmen der Maschine besteht, wie Abb. 8 zeigt, aus einer Grundplatte i und einem von dieser aufwärts sich erstreckenden kreuzförmigen Teil mit den Stegen 2, 3, 4 und 5. Der Steg 2 ist an dem hinteren Teil der Grundplatte einwärts und auswärts gebogen, woselbst er an seinem oberen Ende iti den aufwärts sich erstrekkenden, verhältnismäßig schweren Teil 6 übergeht, der seinerseits am oberen Ende gegabelt ist und die Lager 7 und 8 zur Aufnahme einer Welle trägt. Von dem unteren Ende des Teiles 6 erstreckt sich vorwärts eine Tischstütze 9, deren vordere Kante bei io zur Aufnahme eines Winkeleisens i i (Abb. 1, 2 und 3) geschlitzt ist. An dem Winkeleisen und dem hinteren Teil der Stütze 9 ist der Tisch 12 angeschraubt. Von dem vorderen Ende der Tischstütze erstreckt sich aufwärts ein eine Unter12#ge 15 tragendes Kopfstück 13, welches auf Stegen 2a, 3a, 4a und 5a ruht. Letztere liegen in der Verlängerung der Stege 2, 3, 4 und 5 und bilden deren Fortsetzung. Der Steg 2 ist an seiner hinteren Kante mit einem Verstärkungsflansch 2b versehen. Von der Stütze 9 erstreckt sich von der hinteren Kante des Tisches eine zweckmäßig aus Blech hergestellte Rückwand 14 aufwärts, durch die verhindert« wird, daß das Kleidungsstück mit irgendeinem Teil in Berührung kommt, durch den es beschmutzt werden könnte. Die Wand 14 liegt ebenfalls g ge genüber den im nachfolgenden beschriebenen, gelenkig miteinander verbundenen Danipfleitungen, so daß, wenn eines dieser Gelenke lecken sollte, ein Herabtropfen auf den Tisch oder die auf diesem ruhenden Axbeitsstücke mit Sicherheit verhindert wird. Die auf dem Kopfstück 13 befestigte Unterlage 15 ist in üblicher Weise unterteilt, um Kanäle für den Durchgang des Dampfes zu bilden, so daß die Unterlage erhitzt werden kann. Die Oberfläche ist mit Durchbrechungen versehen, und diese stehen mit einer später beschriebenen Saugleitung in Verbindung' um eine Saugwirkung durch das Polster und die auf der Unterlage befestigte Bekleidung hindurch zu erzeugen.
  • Auf einer in den Lagern 7 und 8 'angeordneten Welle 16 (Abb. 7) ist ein im wesentlichen die Gestalt eines A aufweisender Hebel drehbar gelagert, deren nach vorn sich erstreck-ende, auswärts gerichtete Arme 17 und 18 aufwärts gebogen und durch eine Querstange 19 miteinander verbunden sind. Die von der Stange 19 rückwärts gerichteten Teile der Arme 17 und 18 verlaufen im wesentlichen parallel zueinander bis über die Welle16 hinaus, woselbst sie ein wenig einwärts gebogen sind und in verhältnismäßig schwere Teile 2o und 21 übergehen, die hinten dusch ein schweres Querstück 2--# miteinander verbunden sind. Hierdurch wird ein starrer Hebel gebildet-, der im Vergleich zu den bisher bei Pressen dieser Art verwendeten Y-förmigen Hebeln kurz ist. Die vorderen Enden der Arm-e17 und 18 sind unmittelbar an der Oberfläche des Kopfstückes23 befestigt und je*mit einem seitwärts sich erstreckenden Ansatz 2 3 a bzw. 23b versehen. An diesen Ansätzen sind die inneren Enden der Arme24 und 25 befestigt, die den Handgriff 26 tragen. Diese Anordnuni ist deshalb vorteilhaft, weil an dem Kopfstück keine Ansätze zum Befestigen von Handgriffen angegossen zu wer-t, D l# den brauchen, wodurch der Guß erleichtert wird. Weiter werden die Arme nicht so heiß, als wenn sie unmittelbar mit dem Kopfstück verbunden sind.
  • Zwischen dem hinteren Ende des den Preßkopf tragenden Hebels und dem unteren hinteren Teil des Rahmens befindet sich ein DruckkniehebeIgestänge, durch welches der Hebel geschwungen und Druck durch diesen auf den Preßkopf ausgeübt wird. Das Kniehebelgestänge weist, wie Abb. g zeigt, ein oberes Paar paralleler Lenker 27 und 28 auf, die mit dem hinteren Teil des A-förtnigen Hebels in der am besten aus Abb.7 ersichtlichen Weise verbunden sind. jeder der Teile 2o und 21 des Hebels ist mit einer öfinung 29 versehen, in welche hinein sich die oberen Enden der Lenker 2 7 und 2 8,erstrecken. Letztere werden durch die durch Lager ün Hebel hindurchgehenden Bolzen 3o gehalten. Die unteren Enden der Lenker sind durch Zapfen mit den oberen Enden eines Y-förmigen Lenkers 31 verbunden, dessen unteres Ende 32 eine Druckfeder üblicher Art trägt, die zwecks Äiiderns der Länge des Lenkers und ihrer Spannung eingestellt werdea kann (Abb. i und 2). Das untere Ende 32 des Lenkers 31 ist bei 33 drehbar mit dem unteren hinteren Teil des SteggeS 2 verbunden. Das bisher beschri-ebene Kniehebelgestänge soll später als DruckkniehebeIgestänge bezeichnet werden. Der Hebel wird ganz oder teilweise durch paarweise angeordnete Federn34, 34' und 35, 35a im 'Gleichgewicht gehalten (Abb. 1, 2 und 6).
  • Auf dem Außenende jedes Zapfens 30 ist ein kurzer, mit einer Platte 37 aus einem Stück bestehender Arm 36 drehbar gelagert. An jeder Platte 37 sind zwei Bolzen 38 vorgesehen, auf denen dia Enden der Federn befestigt sind. Die unteren Enden der Federn greifen in ähnlicher Weise an einer Platte 39 an, die durch einen mit einem Auge versehenen Schraubbolzen 4o an einem mit der Grundplatte i verbundenen Haken Äi be- festigt ist. Die Spannung der Federn ist'so bemessen, daß sie für gewöhnlich das hintere Ende des den Preßkopf tragenden Hebels abwärts ziehen und infolgedessen das Kopfstück aufwärts und rückwärts in die in Abb. 2 dargestellte Lage schwingen. Eine fünfte, unten mit einem an der Grundplatte i befestigten Haken 43 verbundene Feder 42 erstreckt sich aufwärts und rückwärts und ist einstellbar an einem schwingbar in einem Arm des Lenkers 33 angeordneten Zapfen 44 befestigt. Diese Feder 42 hat das Bestreben, das Kniehebelgestänge in die in Abb. 2 und 3 dargestellte eingeknickte Lage zu zieh-en und mithin das öffnen der Presse zu erleichtern. Um beim Rückwärtsschwingen des Preßkopfes den Stoß abzufangen, ist in einer .-".ussparung des Steges 2 ein Puffer 45 angebracht, mit dem die Unterfläche der Querstange 22 des ganz abwärts gedrehten Hebels in Berührung kommt.
  • Um das Druckkniehebelgestänge in die annähernd gestreckte Lage- zu bringen, ist ein zweites Kniehebelgestänge vorgesehen. Bei der Presse gemäß der Erfindung sind die einzelnen Teile so bemessen und angeordnet, daß weder das eine noch das andere K niehebelgestänge in die gestreckte Lage gebracht oder üb#er diese hinaus bewegt werden kann, -,vas bisher üblich gewesen ist, um die Presse zu verriegeln. Erfindungsgemäß ist ein später zu beschreibender, besonderer, einstellbarer Riegel vorgesehen, durch den nicht nur die Presse unter dem gewünschten Druck verriegelt wird, sondern auch, was von großem C Vorteil ist, ein weiterer Druck dadurch ausgeübt werden kann, daß die Kniehebelgestäng## in die Nähe ihrer Strecklage gebracht werden.
  • Das zweite Kniehebelgestänge besteht aus einem vorderen, bei 47 an dem vorderen Steg 3 des Rahmens drehbar gelagerten Lenker 46 und einem zweiten Lenker 48, dessen hinteres Ende, wie Abb. 9 zeigt, gegabelt und bei 49 mit dem unteren Teil des Druckkniehebelgestänges verbunden ist. Eine in der Länge einstellbare Zugstange 5o ist an dem Lenker 46 und an einem Hebel 5 1 angelenkt, der bei 52 drehbar an dem hinteren Teil des Rahmens i gelagert ist und an seinem vorderen Ende den vor der Maschine liegenden Fußtritt 53 trägt. Durch Niederdrücken des Fußtritts werden die Kniehebelgestänge gegen ihre Strecklage und mithin der Preßkopf von der in Abb. 2 dargestellten, nach der in Abb. i veranschaulichten Lage bewegt. Obgleich diese Bewegung allein durch Niederdrücken des Fußtritts erzielt werden kann, hat es sich als zweckmäßig herausgestellt, diese Bewegung durch einen abwärts gerichteten Zug an dein Handgriff --6 einzuleiten.
  • Der Fußtritt 53 ist, wie Abb. 4 und 5 zeigen, mit einem hohlen, rückwärts sich erstreckenden Ansatz 54 ausgerüstet, in dem das Vorderende des Hebels 5 1 befestigt ist. Der Ansatz 54 ist oben mit einem seitwärts ragenden Vorsprung 55 mit Innengewindezur Aufnahme einer Scliraube 56 versehen, auf welcher drehbar eine Verriegelungsvorrichtung 57 gelagert ist. Letztere ist hinten mit einem abwärts sicherstreckenden Arm 58 und einern nach vorn gerichteten Finger oder Haken 59 ausgerüstet. Das vordere Ende der Verriegelungsvorrichtung 57 trägt einen kleinen Fußtritt 6o und einen aufwärts ragenden Knopf 61, der sich, wie Abb.5 zeigt, in eine Aussparung, des Fußtritts 53 hinein erstreckt. Die Fußtritte 53 und 6o liegen für gewöhnlich in der gleichen Ebene, und der letztere wird durch eine Feder 62 aufwärts gedrückt, die zwischen Ansätzen 63 und 64 an dem Fußtritt 53 bzw. dem Riegel 57 gehalten wird. Ein seitwärts von dem Fußtritt6o sich erstreckender Flansch 65 liegt unterhalb des Hauptfußtritts und wirkt als Begrenzungsanschlag für die Aufwärtsbewegung des Vergelungsfußtritts. Der Haken oder Finger rie- Z, 59 arbeitet mit einem Verriegelungsteil in Form einer Rolle 66 zusammen, die an einem in einen Block 68 eingeschraubten Kopfbolzen 67 angeordnet ist. Der Block 68 ist in einer an der Grundplatte i der Maschine befestigten Führung 69 einstellbar (Abb. 6). Im oberen Ende des Blockes 68 ist eine Stange 7o befestigt, die aufwärts ragt und in eine drehbar in der Tischstütze 9 angeordnete Mutter 71 eingeschraubt ist (Abb. 4). An dem oberen Ende der Mutter ist ein Knopf odex Handrad 72 befestigt, und zwischen der Unterfläche des Knopfes und der Oberfläche der Stütze 9 liegt eine Schraubenfeder 73.
  • Wie Abb. 6 erkennen läßt, ist unterhalb des Ansatzes 54 in der Grundplatte ein Guminipuffer 54a vorgesehen, tun bei vollständiger Abwärtsbewegung des Fußtritthebels den auf die Maschine und auf den sie Bedienenden wirkenden Stoß abzuschwächen.
  • Wird der Fußtritthebel Si beim Schließen der Presse auf die Unterlage niedergedrückt, so stößt der Finger 59 gegen die Rolle 66, schwingt die Verriegelungsvorrichtung 57 und faßt schließlich unter die Rolle. Durch Höher-oder Tieferstellen der Rolle kann die Höhe des Druckes des Preßkopfes auf die Unterlage bei geschlossener Presse leicht bestimmt werden, und dieser Druck kann durch Drehen des Handrades 72 vergrößert oder verkleinert werden. Da weiter die Kniehebelgestänge niemals in die Strecklage kommen, kann ein zusätzlicher Druck ausgeübt werden, indem einfach der Fußtritt 53 vollständig heruntergedrückt wird, wobei, wenn der Hebel wieder aufwärts in die Verriegelungslage bewegt wird, der gewöhnliche Druck wiederhergestellt wird. Die Verriegelungsvorrichtung 57 kann leicht durch Niederdrücken des Knopfes 61 oder des Fußtritts 6o ausgelöst werden, und um dies zu erreichen, braucht' der die Maschine Bedienende seinen Fuß nicht von dem Haupttritt 53 abzuheben, vielmehr ihn nur seitwärts zu schieben. Die Bewegungsbahn des Fußtritts 53 ist verhältnismäßig klein, und infolgedessen kann der die Maschine Bedienende seinen Fuß auf dem Tritt ruhen lassen, ohne übermäßig müde zu werden.
  • Obgleich in der Beschreibung angegeben worden ist, daß der den Preßkopf tragende Hebel A-förmig ist, soll durch diese Angabe die Erfindung nicht beschränkt werden, vielmehr soll hierdurch nur der Unterschied gegenüber dem üblichen, ein langes, rückwärts sich erstreckendes Ende aufweisenden Y-förmigen Hebel zum Ausdruck gebracht werden.
  • Wie bereits oben angedeutet worden ist, öffnet sich die Presse weit, und dies ist in erster Linie darauf zurückzuführen, daß das hintere Ende des den Preßkopf tragenden Hebels über den gegabelten, den Hebel tragenden Teil greift, daß die daran befestigten, einen Teil des Druckkniehebelgestänges bildenden Lenker beiderseits des Steges 2 schwingen, daß der untere Y-förmige Lenker teilweise beiderseits des Steges liegt und daß das die Vorrichtung beeinflussende Knichebelgestänge an der einen Seite des Hauptrahmeris oder, Steges liegt. Die Presse ist mithin von geringen Abmessungen, obwohl -sie sich weit öffnen läßt.

Claims (2)

  1. ]PATENT-ANspRüciiE: i. Maschine zum Pressen von Keidungsstücken, bei welcher die Preßvorrichtungen mit Hilfe eines durch einen Fußtritt verstellbaren Kniehebelgestänges gegenr-inander bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Hauptkniehebelgestänge (27, 31, 32) durch ein zweites Kniehebelgestänge (46, 48) mittels eines Fußtritts (53) verstellt und der Fußtritt vor Erreichung der Strecklage der Kniehebelgestänge (27, 31, 32 und 46, 48) verriegelt wird, jedoch über diese Lage hinaus ohne Lösung der Verriegelungsvorrichtung (57) zwecks Erzielens eines erhöhten Preßdrukk,es abwärts bewegt werden kann.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das KnIeliebelgestänge (46, 48) durch einen in der Länge einstellbaren Lenker (5o) mit einem (bei 52) drehbar am Maschinengestell gelagerten Hebel (51) verbunden ist, dessen freies Ende an einem die Verriegelungsvorrichtung (57) tragenden Ansatz (54) des Fußtritts (53) befestigt ist. 3. Maschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsvorrichtung (57) drehbar an einem Zapfen (56) des Ansatzes (54) gelagert ist und an einem Ende einen mit dem Fußtritt (53) in einer Ebene liegenden Fußtritt (61) trägt, während ihr anderes als Klaue au#"gebildetes Ende (58, 59) mit einer einstellbaren Rolle (66) zusammenarbeitet. 4. Maschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (66) an einem in einer auf der Maschinengrundplatte (i) vorgesehenen Hülse (69) gleitbaren Block (68) durch einen Bolzen (67) befestigt ist und der Block (68) durch Beine Stange (70) mit einer drehbar im Maschinentisch (9) gelagerten, durch ,ein Handrad (72) einstellbaren Mutter (7 1) verbunden ist.
DEU8682D 1924-05-22 1925-01-03 Maschine zum Pressen von Kleidungsstuecken Expired DE431576C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US431576XA 1924-05-22 1924-05-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE431576C true DE431576C (de) 1926-07-14

Family

ID=21925783

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEU8682D Expired DE431576C (de) 1924-05-22 1925-01-03 Maschine zum Pressen von Kleidungsstuecken

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE431576C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE836881C (de) Drueckereinrichtung fuer Naehmaschinen
DE431576C (de) Maschine zum Pressen von Kleidungsstuecken
DE2931286C2 (de) Dämpfpuppe zum Fertigdämpfen von Pullovern, Jacken u.ä. Kleidungsstücken
DE2904802C2 (de) Ärmelspann- und -bügeleinrichtung
DE3002691C2 (de)
AT105514B (de) Maschine zum Pressen von Kleidungsstücken.
DE631893C (de) Bremshebelanordnung
DE487471C (de) Vorrichtung zur gemeinsamen Umkehr der fuer Zaehlwerke eingestellten Rechenart
DE3104475C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Zwicken der Ferse von Schuhen mit einer Zwickschere
DE815792C (de) Plaettpresse fuer Oberhemden
DE450608C (de) Buegelpresse
DE3028611A1 (de) Seitennahtspanneinrichtung
DE8713696U1 (de) Ärmelspannvorrichtung für Bügelmaschinen
DE320092C (de) Umsteuerungsvorrichtung fuer Mehrwalzenplaettmaschinen
DE230160C (de)
DE681213C (de) Buegelpresse
DE690900C (de) Kraftangetriebene Umschaltvorrichtung fuer Schreibmaschinen o. dgl.
AT111402B (de) Plättpresse für Kleider.
DE570013C (de) Maschine zum Aufzwicken und Naehen von Schuhen mit nach auswaerts gewendetem Oberlederrand
DE562815C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Falten von Leibwaesche
DE299870C (de)
DE1809517A1 (de) Schablonen-Auswaehlvorrichtung fuer Naehmaschinen
DE333766C (de) Hohlsaumnaehmaschine
DE573125C (de) Vorrichtung zum Pressen und Aufbuegeln
DE656765C (de) Fersenzwickmaschine