DE42958C - Pedal für Orgeln und Harmoniums - Google Patents

Pedal für Orgeln und Harmoniums

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DE42958C
DE42958C DENDAT42958D DE42958DA DE42958C DE 42958 C DE42958 C DE 42958C DE NDAT42958 D DENDAT42958 D DE NDAT42958D DE 42958D A DE42958D A DE 42958DA DE 42958 C DE42958 C DE 42958C
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DE
Germany
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pedal
arms
plate
pedals
harmoniums
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DENDAT42958D
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English (en)
Original Assignee
J. S. FOLEY und J. RUSB in Chicago, Illinois, V. Si. A
Publication of DE42958C publication Critical patent/DE42958C/de
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10BORGANS, HARMONIUMS OR SIMILAR WIND MUSICAL INSTRUMENTS WITH ASSOCIATED BLOWING APPARATUS
    • G10B3/00Details or accessories
    • G10B3/02Blowers

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Bl: Musikalische Instrumente.
(Illinois, V. St. A.).
Pedal für Orgeln und Harmoniums.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. August 1887 ab.
Die vorliegende Erfindung hat eine solche Construction der Pedale oder Trittbretter für Orgeln und Harmoniums zum Gegenstande, bei der das Eindringen von Staub oder kleineren Thieren, welch letztere den Bälgen sehr schädlich werden können, vollständig verhindert wird.
In der beiliegenden Zeichnung ist Fig. 1 eine perspectivische Ansicht zweier Pedale, deren eines durchbrochen gezeichnet ist, um den Mechanismus blofszulegen.
Fig. 2 ist ein Grundrifs der Pedale, deren Seitenleisten in der Stellung dargestellt sind, in welcher dieselben sich befinden, wenn die Pedale getreten werden,
Fig. 3 eine vergröfserte perspectivische Ansicht des die Seitenleisten der Pedale bewegenden Mechanismus;
Fig. 4 zeigt eine Abänderung dieses Mechanismus ;
Fig. 5 und 6 stellen Verticalschnitte der Fig. 4 dar.
A sind die Seitenleisten, welche beweglich an den Pedalen B und fest an den zugehörigen Platten C befestigt sind. Die Platten C sind an ihren inneren Rändern mit Nuthen α versehen, zur Aufnahme der die besagten Platten mit den Pedalen verbindenden Schrauben b. Diese Nuthen ermöglichen es den Platten C, sich seitwärts zu bewegen.
Die mittlere Platte D ist durch die Arme E mit den Seitenplatten C verbunden und mit Nuthen d versehen, zur Aufnahme der dieselbe mit dem Pedal B verbindenden Schrauben e.
Die Arme E sind derartig angeordnet, dafs durch eine Bewegung der Platte D nach abwärts in der Richtung ihrer Längsachse die Seitenplatten C mit den daran befestigten Leisten A seitwärts verschoben werden. Quer über dem oberen Theil des Pedalgehäuses ist eine Leiste F befestigt, gegen welche der obere Rand der Pedale sich fest anlegt, wenn dieselben nicht niedergedrückt werden.
Um die vorstehend gekennzeichnete Bewegung der Platte D zu bewirken, ist in dem Pedal B eine doppelte Kurbel G gelagert. Der eine Arm f dieser Kurbel reicht durch eine Längsnuth des Pedals B hindurch und ist an der Platte D befestigt; der andere Arm g der Kurbel ist gegabelt.
Die Pedale B werden durch die Gurte H, welche dieselben mit den Bälgen verbinden, in die höchste Lage gebracht, so dafs sich der obere Rand gegen die Leiste F legt. In dieser Stellung reicht der obere Arm der Gabel g durch eine in der Leiste F angebrachte Nuth h hindurch. Wird nun das Pedal B heruntergedrückt, so kommt dieser Arm der Gabel G mit dem unteren Rand der Nuth h in Berührung und dreht die Kurbel G. Bei dieser Drehung der Kurbel bewegt der an der Platte D befestigte Arm f diese letztere in ihrer Längsrichtung und zieht vermittelst der Arme E die Seitenplatten C mit den Seitenleisten A nach der mittleren Platte D, so dafs die Leisten A von dem Pedalgehäuse entfernt werden und die Pedale getreten werden können, ohne die Seiten des Gehäuses zu berühren.
Wenn der Fufs des Spielers von dem Pedal
.zurückgezogen wird, ziehen die Gurte H die Pedale wieder in die Höhe, der untere Arm der Gabel g kommt mit dem unteren Rande der Leiste F in Berührung, wodurch die mittlere . Platte D in entgegengesetzter Richtung bewegt wird und die Seitenleisten A wieder nach aufsen ■gegen die Seiten des Pedalgehäuses gedruckt .werden.
Die Seitenleisten A können auch, statt an •den Platten C befestigt zu sein, mit denselben aus einem Stück angefertigt sein.
Fig. 4 stellt eine Abänderung des die Leisten A ι bewegenden Mechanismus dar. Bei dieser Con-
■ struction sind die Arme E direct mit den . Seitenleisten A verzapft, welch letztere durch in dieselben eingeschraubte und in die in dem \ Pedal angebrachte Bohrungen g hineinreichende . Schrauben i beweglich mit dem Pedal verbunden sind. Unter der Mittelplatte D ist in einem Ansatz L das Glied / beweglich gelagert, dessen unteres Ende auf geeignete Weise direct unter dem Pedal, wie in Fig. 4 an-
■ gegeben, in dem Gestell des Instrumentes gelagert ist. Es wird infolge dessen, wenn das Pedal niedergetreten wird, die Platte D vorwärts : geschoben und zieht vermittelst der Arme E die Seitenleisten A nach der Mitte, so dafs die letzteren das Pedalgehäuse nicht mehr berühren und die Pedale frei bewegt werden können.
Die oben erwähnte Leiste F ist hier durch eine Platte K1 ersetzt, welche in der gewöhnlichen Stellung des Pedals das Gehäuse oben ■gut verschliefst. Die Platte K1 ist an dem Pedal selbst befestigt, während die Eckplatten K2 an den Seitenleisten A angebracht sind. Um die besagten Seitenleisten während des Tretens des Pedals unbeweglich zu erhalten, ist in dem Ansatz L eine zur Aufnahme der an der unteren Seite der Platte D befestigten Lippe h bestimmte Nuth angebracht, Fig. 5 und 6. Ist das Pedal in seiner gewöhnlichen Stellung, so hält die an dem Pedal befestigte Führungskrampe K den Ansatz L gegen die Lippe h und bildet so eine Verbindung zwischen der Platte D und dem Ansatz L. Wird das Pedal niedergetreten, so gleitet der dickere Theil des Ansatzes L, wie in Fig. 5 und 6 dargestellt, unter der Krampe K weg und löst dadurch die Verbindung zwischen der Platte D und dem Ansatz L, so dafs die Bewegung des Pedals nicht weiter auf die Seitenleisten A wirkt.

Claims (2)

P ATENT-Ansprüche:
1. Ein Pedal für Orgeln und Harmoniums, bestehend aus der Mittelplatte D, den Armen E, den Seitenplatten C mit Seitenleisten A, der im Pedal B gelagerten doppelten Kurbel G mit einem gegabelten Arm g und der oberen Leiste F, derart, dafs infolge der Verbindung der Mittelplatte D durch die beweglichen Arme E mit den Seitenplatten C und durch die Doppelkurbel G mit der oberen Leiste F bei normaler Stellung des Pedals die Seitenleisten A fest gegen das Pedalgehäuse anliegen.
2. Eine Abänderung der unter 1. gekennzeichneten Vorrichtung in der Weise, dafs die Seitenleisten A durch Stifte i beweglich mit dem Pedal B und durch die Arme E direct mit der Mittelplatte D verbunden sind, während die Mittelplatte D mit einer Lippe h und einem beweglichen Ansatz L in Verbindung mit einem im Gestell des Instrumentes entsprechend gelagerten Glied J derart versehen ist, dafs beim Niedertreten des Pedals die Verbindung desselben mit dem Ansatz L gelöst wird, um die Seitenleisten A während des Tretens unbeweglich zu erhalten.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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