DE42952C - Schrittweiser Antrieb der Zuführungswalzen an Streustroh- und Grünfutter-Schneidemaschinen - Google Patents

Schrittweiser Antrieb der Zuführungswalzen an Streustroh- und Grünfutter-Schneidemaschinen

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DE42952C
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DE
Germany
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straw
flywheel
feed rollers
cutting machines
drive
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT42952D
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English (en)
Original Assignee
F. SCHEITER in Niederwürschnitz
Publication of DE42952C publication Critical patent/DE42952C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F29/00Cutting apparatus specially adapted for cutting hay, straw or the like
    • A01F29/09Details
    • A01F29/14Drives

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das zu Streu verwendete Stroh gewinnt an Aufsaugungsvermögen bedeutend und ist zur Düngung weit bequemer zu verwenden, wenn man die Halme in 15 bis 30 cm lange Stücke zerschneidet.
Fig. ι zeigt die Vorderansicht einer Maschine zu diesem Zwecke,
Fig. 2 eine Seitenansicht,
Fig. 3 einen Grundrifs derselben.
Fig. 4 und 5 zeigen eine andere Ausführungsform.
Fig. 6 veranschaulicht die Bewegung der Strohpresse.
Man hat mehrfach Versuche gemacht, die Schnittlänge bis 1 5 cm und mehr zu erhöhen, indem man entweder an Stelle des Walzentransports nach der Längsrichtung bewegliche Strohkasten verwendete oder den Walzen eine gröfsere Geschwindigkeit durch Anwendung von Rädervorgelegen gab. Die Maschinen der ersteren Art sind, abgesehen davon, dafs die Transportirung eine unsichere und zeitraubende ist, zum Schneiden von Grünfutter und Häcksel nicht zweckmäfsig, und die Maschinen der anderen Art haben den Nachtheil, dafs sie auch während des Schneidens transportiren, was bei grofsen Schnittlängen einen bedeutenden Druck auf die Messer, schweren Gang und leichtes Verstopfen verursacht. Die dargestellte Maschine bezweckt einen intermittirenden Vorschub für grofse Schnittlängen dadurch, dafs der Betrieb für die Transportwalzen nicht von der Schwungradwelle, sondern vom Schwungradkranz entnommen wird, dafs die vor den Messern liegende Strohpresse^ während des Vorschubes hochgehalten wird, dafs vor den Transportwalzen t noch eine Zuführwalze \ mit Zuführkette k. angeordnet ist, und durch die Uebersetzung der Bewegung von der Kurbel auf das Schwungrad.
An dem Kranz b des Schwungrades α sind gezahnte Bogen c1 c2 cz angeschraubt, die mit ihren Zähnen in die Zähne des Rades d eingreifen und dasselbe in Umdrehung versetzen (Fig. 1). Durch die Winkelräder wx w* wird diese Drehung auf die Transportwalzen t und vermittelst der Kette / auf die Zuführwalze \ übertragen, welche die aus S-förmigen Bandeisenschienen zusammengesetzte Kette k und das auf derselben liegende Schnittmaterial in Richtung des Pfeiles. zieht (Fig. 2 und 3). Die Stellen des Schwungrades α, welche während des Schneidens das Rad passiren, sind nicht mit Zähnen besetzt, so dafs die Transportvorrichtung während dieser Zeit stillsteht. Damit aber das Rad d stets so stehen bleibt, dafs die Zähne des Schwungrades nicht aufsetzen können, greift ein an der Feder f befindlicher Stift s (Fig. ι und 3) in eine Zahnlücke des Rades d ein, sobald der letzte Zahn des betreffenden Zahnbogens das Rad d verlassen hat. Bevor der erste Zahn wieder angreift, hebt eine am Radkranz angebrachte Erhöhung den#Stift aus der Zahnlücke wieder heraus. Man kann auch, wie dies Fig. 4 im Grundrifs veranschaulicht, Bogenstücke ohne Zähne am Schwungradkranz anschrauben, welche durch Friction das auf der Transportwalze steckende, mit Hirnholz oder ähnlichem Material belegte Rad dl in Umdrehung versetzen. Das Rad dl wird von der Feder f1, die vermittelst des Winkelhebels h auf das bewegliche Lager e drückt,
gegen den Radkranz geprefst (Fig. 5), und die Rolle r nimmt den Druck direct auf, damit die Speichen des Rades entlastet werden (Fig. 4). Während der Bewegung des Schnittmaterials wird vom Excenter g vermittelst des Hebels h (Fig. 6) die von den Federn i1 i2 nach unten gehaltene Strohpresse ρ ausgehoben.
Wenn man mit der Maschine kürzer oder länger schneiden will, schraubt man entweder ein Stück des getheilten Bogens c1 c2 c3 ab oder noch ein weiteres Stück an.
Da die Maschine für Handbetrieb zu schwer gehen würde, sobald die Kurbel direct auf der Schwungradwelle sitzt, so ist die Riemscheibe jR innen verzahnt und die Kurbel mit dem in die Zähne eingreifenden Getriebe r verbunden (Fig. 4). Die innere Verzahnung ist angewendet, damit der Drehungssinn derselbe bleibt.
Soll die Maschine auch zum Häckselschneiden verwendet werden, so mufs noch eines von den bekannten Schubwerken angebracht sein.
Man nimmt dann das Rad d bezw. dl ab, schraubt die Kurbel von der Welle v1 auf die Schwungradwelle v2 und zieht das Triebrad sammt seiner Welle nach hinten zwischen den Armen des gleichzeitig als Riemscheibe zu verwendenden, innen verzahnten Rades R heraus.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein schrittweiser Antrieb der Zuführungswalzen t1 f2 an Streustroh- und Grünfutter-Schneidmaschinen , welcher dadurch vom Schwungrade abgeleitet ist, dafs entweder das letztere an seinem Umfange theilweise nicht verzahnt ist (Fig. 1) und der eingreifende Trieb d durch einen federnden Stift s festgestellt wird, sobald die Verzahnung des Schwungrades unterbrochen ist, oder dafs das theilweise als Reibungsrad ausgebildete Schwungrad auf ein gegen dasselbe durch Federdruck angeprefstes Reibungsrad (d1 in Fig. 4) wirkt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnuncen.
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