DE42935C - Sicherbeitsscblofs - Google Patents

Sicherbeitsscblofs

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Publication number
DE42935C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
key
tumblers
lock
bolt
security
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT42935D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. E. BAUM in Chemnitz
Publication of DE42935C publication Critical patent/DE42935C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B21/00Locks with lamelliform tumblers which are not set by the insertion of the key and in which the tumblers do not follow the movement of the bolt e.g. Chubb-locks
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B21/00Locks with lamelliform tumblers which are not set by the insertion of the key and in which the tumblers do not follow the movement of the bolt e.g. Chubb-locks
    • E05B21/003Locks with lamelliform tumblers which are not set by the insertion of the key and in which the tumblers do not follow the movement of the bolt e.g. Chubb-locks comprising tumblers moving in opposite directions, e.g. tumbler sets on opposite sides of the keyhole for operation by a double-bit key

Landscapes

  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
F. E. BAUM in CHEMNITZ. Sicherheitsschlors.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. Februar 1887 ab.
Das vorliegende Sicherheitsschlofs soll folgenden Bedingungen genügen.
Eine mit demselben versehene Thür soll nicht geschlossen bezw. geöffnet werden können, wenn der Schlüssel nicht im Schlofs steckt, so dafs man niemals im Stande ist, durch Zuschlagen der Thür den Schlüssel in dem durch ihn zu verschliefsenden Raum einzuschliefsen, wie dies sonst bei Kassenschränken vorkommt.
Ferner sollen die Zuhaltungen beim Zurückdrehen des Schlüssels zwangläufig in die gesperrte Stellung gebracht werden.
Fig. ι zeigt das Schlofs in gesperrtem Zustande,
Fig. 2 in geöffnetem Zustande,
Fig. 3 den Schnitt A-B,
Fig. 4 den Schlüssel und
Fig. 5 den Schlüssel im gesperrten Schlofs steckend.
Die Zuhaltungen c sind sectorenförmige Plättchen aus Stahl oder Messing, welche sich um den gemeinschaftlichen Dorn k drehen können, vorn einen Einschnitt f und an der Stelle, wo der mit doppeltem Bart versehene Schlüssel eingebracht werden soll, Oeffnungen 0 haben. Diese Oeffnungen sind so geformt, dafs bei der Rechtsdrehung des Schlüssels der eine Bart desselben die Zuhaltungen zwangsläufig so stellt, dafs sämmtliche Einschnitte f genau über einander zu stehen kommen und dem mit dem Schloisriegel fest verbundenen Sicherheitsriegel e das Eindringen in die Zuhaltungen gestatten, Fig. 2, in welcher Stellung der Gegenbart die Zuhaltungen nicht berührt, und dafs ferner bei der Linksdrehung des Schlüssels der gegenüberstehende Bart mit seinen Erhöhungen gegen den Rand dieser Oeffnungen ο trifft und so die Zuhaltungen zwangsläufig in die gesperrte Stellung bringt, Fig. 1.
Das Schlüsselrohr ist vorn konisch angedreht, so dafs der Schlüssel beim Einstecken die Zuhaltungen so weit zur Seite drängt, dafs die Barte eingeführt werden können.
Sobald nun die Zuhaltungen durch Rechtsdrehen des Schlüssels in die Stellung Fig. 2 gebracht und der Riegel e sich in die Einschnitte f eingeschoben hat, kann der Schlüssel nicht zurückgedreht und nicht abgezogen werden, weil der' Riegel e die Bewegung der Zuhaltungen verhindert. Ist die Thür geöffnet und hat man durch Herausschieben des Schlofsriegels die Zuhaltungen freigegeben und den Schlüssel aus dem Schlofs gezogen, was nur bei der in Fig. 5 angezeichneten Stellung der Zuhaltungen möglich ist, so kann man den Schlofsriegel nicht zurückziehen und demnach auch die Thür nicht früher schliefsen, bis man mit dem Schlüssel die Zuhaltung wieder geöffnet hat.
Man kann demnach den Schlüssel in den Tresor einschliefsen, ohne befürchten zu müssen, dafs die Thür des Geldschrankes zugeschlagen und der Schlüssel eingesperrt wird.
Man hat aber auch nicht zu befürchten, dafs durch unbefugtes Einspritzen saurer oder klebriger Flüssigkeiten die Zuhaltungen beim Zuschliefsen in der ungesperrten Stellung zurückbleiben und ein heimliches Nachöffnen des Schlosses gestatten, weil das Linksdrehen des Schlüssels die Zuhaltungen in die gesperrte Lage Fig. 1 und 5 hineindrängt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Sicherheitsschlofs, bei welchem sowohl beim Oeffnen, als auch beim Sperren die um einen gemeinschaftlichen Zapfen drehbaren Plattenzuhaltungen c zwangsläufig, und zwar in der Weise bewegt werden, dafs beim Oeffnen im Moment der Feststellung der Gegenbart die Zuhaltungen nicht berührt, und bei welchem sich ein am Schlofsriegel angebrachter Sicherheitsriegel e in die Einschnitte f der Zuhaltungen einlegt und somit das Entfernen des Schlüssels bei zurückgeschobenem Riegel h, als auch das Schliefsen der Thür, wenn der Schlüssel nicht im Schlofs steckt, unmöglich macht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT42935D Sicherbeitsscblofs Expired - Lifetime DE42935C (de)

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