DE42548C - Sicherheitsschlofs - Google Patents

Sicherheitsschlofs

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Publication number
DE42548C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tumblers
bolt
lever
key
fuse
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT42548D
Other languages
English (en)
Original Assignee
G. FUHRMANN und S. RADT in Berlin
Publication of DE42548C publication Critical patent/DE42548C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B59/00Locks with latches separate from the lock-bolts or with a plurality of latches or lock-bolts
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B13/00Devices preventing the key or the handle or both from being used
    • E05B13/002Devices preventing the key or the handle or both from being used locking the handle
    • E05B13/004Devices preventing the key or the handle or both from being used locking the handle by locking the spindle, follower, or the like

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  • Fuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
G. FUHRMANN und S. RADT in BERLIN. Sicherheitsschlofs.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. Juni 1887 ab.
Fig. ι zeigt eine Innenansicht des vorliegenden Sicherheitsschlosses in geöffnetem Zustande,
Fig. 2 eine Oberansicht desselben,
Fig. 7 einen Theil des Schlosses nach dem Einstecken des Schlüssels,
Fig. 8 denselben in geschlossenem Zustande.
Die Fig. 3, 4, 5, 6 und 9 stellen einige Details dar.
Innerhalb des aus den Platten bc und Stülp a, Fig. ι und 2, bestehenden Schlofsgehäuses befindet sich der den Riegel, die Falle, die Nufs und verschiedene Zuhaltungen bezw. Sicherungen umfassende Mechanismus. Die Platten b c haben je ein zum Schlüssel p, Fig. 6, passendes Schlüsselloch W1, Fig. 1. Die Platte b trägt unterhalb des Schlüsselloches W1 eine Pfeife v, deren Abmessungen sich nach dem Querschnitt des Schlüssels ρ richten.
Die Falle d, Fig. 1, wird in dem Stülp a und mit der Aussparung q an dem Zapfen e geführt. Die Nase dl der unter der Einwirkung der Feder w stehenden Falle d steht zur letzteren im rechten Winkel und hat am Ende die für den Angriff des Hebels χ der Nufs f geeignete Form.
Dieser Hebel χ greift je nach der Stellung der Nufs, bezw. des daran befestigten Griffes entweder in den Riegel g ein oder drückt die Nase dl der Falle d zurück, oder wird endlich auch zum Anheben der Zuhaltungen gebraucht.
Der Riegel g, Fig. 1, 4, 7 und 8, hat eine Aussparung für den Hebel χ der Nufs /, eine Aussparung qi für den Führungszapfen βλ und eine Aussparung für den Zapfen s des Gehäuses. Ferner sind am Riegel drei Stifte I η und m angeordnet, wovon / als Drehpunkt für die Sicherung k und die Zuhaltungen h und i u. s. w. benutzt wird. Doch kann auch für die Sicherung k und die Zuhaltungen je ein besonderer Drehstift angebracht sein.
Der Stift η dient als Anschlag für die Sicherung k, Fig. i, 5 und 7, und die Zuhaltungen hi, Fig. ι und 8, der Stift m als Stützpunkt für die Federn y der Zuhaltungen h und i. An der Sicherung beflndet sich noch ein Ansatz kl und eine die Sicherung von links nach rechts drehende Feder \, Fig. 5 und 7. Von diesen Sicherungen k können auch mehrere angewendet werden.
Auf der Sicherung k, Fig. 1, liegen die Zuhaltungen h und z, Fig. 1 und 8, welche in beliebig verschiedener Anzahl angeordnet werden können, jedoch stets mit dem Drehpunkt auf dem Riegel g. Der Sperrzapfen s, Fig. 1 und 8, tritt nach der zur Oeffnung des Schlosses geeigneten Einstellung der Zuhaltungen h und i beim Zurückziehen des Riegels in die Aussparungen t der Zuhaltungen ein, während er bei jeder anderen Stellung der Zuhaltungen das Zurückziehen des Riegels verhindert.
Der Schlüssel p, genannt Liliputschlüssel, Fig. 6, aus flachem Metall hergestellt, hat an den beiden schmalen Flächen stufenförmige Einschnitte 0, deren Zahl und Tiefe sich nach der Zahl und Form der Zuhaltungen h und i u. s. w. richtet. Ferner befindet sich auf der breiten Seite zwischen den Einschnitten 0 eine Feder oder Rippe r oder eine Nuth. Auch können mehrere Rippen, mehrere Nuthen
oder auch Rippen und Nuthen zugleich angebracht sein.
Soll eine mit dem vorliegenden Sicherheitsschlofs versehene Thür verschlossen werden, so wird sie zunächst zugeworfen, wodurch die Falle d zum Eingriff kommt. Darauf wird der Schlüssel ρ in das Schlüsselloch W^ gesteckt, wodurch mittelst der Rippe r der Ansatz k\ der Sicherung k, Fig. 7, zurückgeschoben wird und die Ecke Zr2, Fig. 5 und 7, den Weg für den Hebel χ der Nufs ^-, Fig. 7, freigiebt, so dafs der Hebel χ die erste Stellung j, Fig. 7 (punktirt gezeichnet), verlassen kann. Nun wird der Griff bezw. der Hebel χ rechts herum gedreht und dadurch der Riegel vorgeschoben (Fig. 8), wodurch die Zuhaltungen h und i u. s. w. vom Zapfen s des Gehäuses heruntergezogen werden und sich vor denselben legen, sobald der Schlüssel ρ herausgezogen ist. - Der Schlüssel ρ wird jedoch von den Zuhaltungen festgehalten und kann erst entfernt werden, wenn die Zuhaltungen durch weiteres Rechtsdrehen des Hebels χ angehoben worden sind. Der Hebel χ nimmt dann die in Fig. 8 punktirt gezeichnete Stellung j1 ein. Nach dem Ausziehen des Schlüssels ρ und dem Loslassen des Griffes bezw. des Hebels χ fallen die Zuhaltungen h und i u. s. w. selbsttätig herunter und sperren den Riegel g.
Behufs Oeffnung des Schlosses müssen zunächst die Zuhaltungen mittelst des Hebels χ angehoben werden, worauf der Schlüssel ρ eingeführt werden kann. Die jetzt wieder freigegebenen Zuhaltungen fallen in die Einschnitte des Schlüssels hinein und stellen sich dabei so ein, dafs sie mit ihren Einschnitten dem Sperrstift s gegenüber stehen und somit das Zurückziehen des Riegels mittelst des links herum gedrehten Hebels χ gestatten. Ist der Riegel gänzlich zurückgezogen, so wird durch weitere Linksdrehung des Hebels χ auch die Falle geöffnet. Zieht man jetzt den Schlüssel heraus, so legt sich die Sicherung k mit der Ecke Zc2 vor den Hebel χ und verhindert eine Rechtsdrehung desselben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Sicherheitsschlofs, bei welchem die Zuhaltungen h und i u. s. w. und eine Nufssicherung k einen gemeinsamen Drehpunkt Z und einen gemeinsamen Anschlag η haben, und ferner eine Nufs /, eine Falle d und auch einen Riegel g bewegen kann, jedoch letzteres — in der Richtung nach vorn — erst dann, wenn durch das Einstecken eines flachen Schlüssels ρ die auf dem Riegel g drehbar befindliche Nufssicherung k seitwärts bewegt wird und diese den Weg für den Hebel χ der Nufs f freigegeben hat.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT42548D Sicherheitsschlofs Expired - Lifetime DE42548C (de)

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