DE253146C - - Google Patents

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DE253146C
DE253146C DENDAT253146D DE253146DA DE253146C DE 253146 C DE253146 C DE 253146C DE NDAT253146 D DENDAT253146 D DE NDAT253146D DE 253146D A DE253146D A DE 253146DA DE 253146 C DE253146 C DE 253146C
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B17/00Accessories in connection with locks
    • E05B17/20Means independent of the locking mechanism for preventing unauthorised opening, e.g. for securing the bolt in the fastening position
    • E05B17/2007Securing, deadlocking or "dogging" the bolt in the fastening position
    • E05B17/203Securing, deadlocking or "dogging" the bolt in the fastening position not following the movement of the bolt
    • E05B17/2038Securing, deadlocking or "dogging" the bolt in the fastening position not following the movement of the bolt moving rectilinearly

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  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description

. (Exemplar
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 253146 -KLASSE 68«. GRUPPE
JOHANN CAPITAIN in COBLENZ a. Rhein.
für den Riegel.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. November 1911 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Sicherheitstürschlösser, deren Riegel außer durch seine Zuhaltung noch durch einen besonderen federnden Stift gesichert wird, der mittels Schlüssels ausgerückt werden muß. Um derartige an sich bekannte Stiftsicherungen so auszugestalten, daß sie von beiden Schloßseiten aus mit Hilfe des zum Riegel gehörigen Schlüssels ausgelöst werden können, ίο ist gemäß der Erfindung der in den Riegel einschnappende Sperrstift durch Vermittlung eines Hebels mit einem zweiten Stift verbunden, mittels dessen der Sperrstift von der entgegengesetzten Schloßseite aus zurückgezogen werden kann. Ferner ist gemäß der Erfindung am Riegel eine Feder angebracht, welche die Einschnappöffnung am Riegel verdeckt und den Sperrstift am Wiedereinschnappen verhindert, wenn der Schlüssel von der Auslösevorrichtung für den Sperrstift abgezogen wird.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes.
Fig. ι ist eine Seitenansicht des Schlosses, Fig. 2 ein Schnitt nach Linie A-A der Fig. i,
Fig. 3 ein Schnitt nach Linie B-B der Fig. i,
Fig. 4 eine Seiten- und Vorderansicht eines Schlüssels und ' '
Fig. 5 eine Seitenansicht des Riegels.
An dem Riegel α ist eine Aussparung b vorgesehen und eine Feder c befestigt. Ein mit seinem Ende in die Aussparung b des Riegels zur Zeit eingreifender Sicherungsstift d ist in einer Führung e im Schlosse und in einer Rosette g der Tür f gelagert. . Im Schloß um den Zapfen i drehbar ist ein zweiarmiger Hebel k, kl angeordnet. Der Arm k greift mit seinem Ende in einen Schlitz des Sieherungsstiftes d ein, während der Arm &1 in einen Schlitzes eines Stift I eingreift. Eine Feder m des Schlosses h beeinflußt den Hebel k, k1 derart, daß durch diesen der Stift d selbsttätig in die Aussparung b des Riegels einschnappt, wenn dieselbe frei ist. Die Feder c verdeckt mit ihrem freien Ende die Aussparung und wird erst zur Seite gebogen, wenn der Riegel in Richtung η bewegt wird, wobei die Feder c mit ihrem freien Ende in Richtung 0 ausschlägt und die Aussparung b für den Sicherheitsstift d freigibt.
Die Wirkungsweise des Schlosses ist folgende :
Mittels des Schlüssels q wird der Riegel a zum Zwecke des Verschließ ens der Tür wie gewöhnlich in Richtung η bewegt, wobei die Feder c, die gegen den Stift d anliegt, in der Richtung 0 ausschlägt und die Aussparung b des Riegels α freigibt. Ist der Riegel weit genug vorgeschoben, so schnappt der Sicherungsstift d selbsttätig in die Aussparung b ein und sichert so nochmals das Schloß. Das Aufschließen, also Zurückziehen des Riegels a erfolgt ebenfalls durch den Schlüssel q, nachdem vorher von der einen oder anderen Seite der Sicherungsstift mit Hilfe der Schraube f am Hauptschlüssel q vorgezogen ist.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Sicherheitsschloß mit einer mittels des Hauptschlüssel auslösbaren Stiftsperrung für den Riegel, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherungsstift (d) mit einem durch einen Hebel (k, k1) mit ihm gekuppelten Stift (I) derart verbunden ist, daß der Sicherungsstift (d) von beiden Schloßseiten mittels des Schlüssels ausgelöst werden kann.
  2. 2. Ein Sicherheitsschloß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparung (b) für den Eingriff des Sicherungsstiftes im Riegel (a) bei der Offenstellung des Riegels durch eine auf den Riegel befestigte Feder (c) verdeckt ist, während die Feder beim Schließen des Riegels durch den Stift (d) zur Seite gedrückt wird, so daß der Stift (d) in die Aussparung (b) einschnappen kann, dagegen beim Zurückziehen des Sperrstiftes durch den Schlüssel die Aussparung (b) wieder abdeckt, so daß ein weiteres Aufschließen des Schlosses mit Hilfe des auch, zum Zurückziehen des Stiftes (d) dienenden Schlüssels unter Einführung des Schlüssels in das Hauptschlüsselloch möglich ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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