DE247218C - - Google Patents

Info

Publication number
DE247218C
DE247218C DENDAT247218D DE247218DA DE247218C DE 247218 C DE247218 C DE 247218C DE NDAT247218 D DENDAT247218 D DE NDAT247218D DE 247218D A DE247218D A DE 247218DA DE 247218 C DE247218 C DE 247218C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
key
bolt
locking
tumbler
lock
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT247218D
Other languages
English (en)
Publication of DE247218C publication Critical patent/DE247218C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B67/00Padlocks; Details thereof
    • E05B67/06Shackles; Arrangement of the shackle
    • E05B67/08Padlocks with shackles hinged on the case
    • E05B67/10Padlocks with shackles hinged on the case with devices for securing the free end of the shackle

Landscapes

  • Supporting Of Heads In Record-Carrier Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68«. GRUPPE
für den Schließriegel.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Mai 1911 ab.
Um bei Schlössern mit Zuhaltungen eine größere Sicherheit zu erhalten, ist es bekannt, auch die Zuhaltungen selbst noch durch einen besonderen Riegel zu sichern, der vor dem Angriff des Schlüsselbartes an den Zuhaltungen durch einen bestimmten Teil des Bartes ausgelöst werden muß. Die Auslösung wird dadurch bewirkt, daß ein mit dem Sicherungsriegel verbundener Hebelarm im ersten Teil
ίο der Drehung des Schlüssels durch den Bart angehoben wird und dadurch den Sicherungsriegel zurückschiebt, worauf dann der Bart die Zuhaltungen des Schließriegels auslösen und diesen selbst bewegen kann.
Gemäß vorliegender Erfindung ist dieser Gedanke, die Zuhaltungen des Riegels noch durch einen besonderen Riegel zu sichern, dahin weiter ausgebildet, daß für das Schloß nur ein Schlüssel verwendet werden kann, der mit zwei nicht in derselben Radialebene und nicht auf derselben Seite des Schlüssels liegenden Barten versehen ist. Um dies zu erreichen, sind nach der Erfindung die Schlüsselangriffsstellen des Sicherungsriegels und der durch diesen gesperrten Zuhaltung mit Bezug auf den Schaft des eingesteckten Schlüssels parallel hintereinander liegend vorgesehen. Das Schloß kann deshalb nur mit dem bestimmten, in der angegebenen Weise eingerichteten Schlüssel geschlossen werden, weil während der Verschiebung des Sicherheitsriegels die Zuhaltung des Schließriegels als Besatzung gegen einen falschen Schlüsselbart auch dann dient, wenn ein Schlüssel mit einem zu ihr passenden Bart verwendet wird, der in derselben Ebene und auf derselben Seite des Schaftes liegt. In diesem Falle läßt die Zuhaltung des Schließriegels den Schlüsselbart nicht vorbei, da sie noch während der Verschiebung des Sicherungsriegels selbst gesperrt bleibt und die Drehung des Zuhaltungsbartes des Schlüssels verhindert.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel dieser Schloßeinrichtung an einem Vorhängeschloß. Fig. ι zeigt das Schloß im Verschlußzustande mit abgenommener Seitenwand in Längsansicht der Teile. Fig. 2 ist eine Oberansicht von Fig. ι bei abgenommener Oberwand des Schloßgehäuses. Die Fig. 3 bis 5 zeigen andere Stellungen der Schloßteile, Fig. 6 den Schlüssel, Fig. 7 bis 12 die Riegel und Zuhaltungen einzeln.
Das Schloß ist eine Art Chubbschloß mit Doppelbartschlüssel. Es wird geöffnet durch eine ganze Umdrehung des Schlüssels, wobei beide Barte nacheinander zur Wirkung kommen, α (Fig. i, 2, 7 und 8) ist der zweite oder Sicherungsschieberiegel, b (Fig. 9) die denselben sperrende Zuhaltung, welche sich mit ihrer Nase c vor bzw. hinter den unteren von zwei von dem Riegel α seitwärts abstehenden Zapfen d und / legt und dadurch den Sicherungsriegel α in der Verschlußlage (Fig. 1) oder in der zurückgeschobenen Lage sperrt. g (Fig. 10 und 11) ist der eigentliche Verschlußschieberiegel, welcher in der Verschlußlage (Fig. ι und 2) durch bzw. über das freie Ende des zu verschließenden Bügels h greift.
k (Fig. 12) ist die Zuhaltung des Verschlußriegels g. Der Verschlußriegel g liegt mit seinem seitwärts abstehenden Zapfen i in einem der beiden Sperrausschnitte m und η der Zuhaltung k und wird dadurch in seiner Verschlußlage oder in seiner Öffnungslage gesperrt, p sind die die Zuhaltungen b und k in der Sperrlage haltenden Federn. Die Zuhaltungen b und k schwingen um den Ζάρι ο fen 0 des Schloßgehäuses q, an dem sich auch die Riegel α und g führen. Der Zapfen i des Verschlußriegels g reicht auch nach der anderen hinteren Seite des letzteren bis in einen Führungsschlitz der hinteren Gehäusewand, wodurch sich der Riegel g auch an der hinteren Gehäusewand führt.
In der Verschlußlage (Fig. 1) wird die Zuhaltung k des Verschlußriegels g an ihrem freien Ende zwischen den beiden Zapfen d und f des Sicherungsriegels α festgehalten, kann somit nicht ausgelöst werden und den Verschlußriegel g nicht freigeben. Behufs Öffnung des Schlosses ist es zuvor erforderlich, daß ein Bartteil r des passend vorgesehenen Schlüssels (Fig. 6) die Zuhaltung b des Sicherungsriegels α durch Anheben auslöst und gleich darauf der dem Bartteil r benachbarte Bartteil s des Schlüssels den Sicherungsriegel a zurückschiebt (s. die Stellung Fig. 3). Der untere Zapfen d des Sicherungsriegels α ist nunmehr hinter die Sperrnase c der Zuhaltung b getreten und wird durch letztere in seiner offenen Stellung gesperrt. Der obere Zapfen f des Sicherungsriegels α ist über den Ausschnitt u der Zuhaltung k getreten und läßt nunmehr bei der Weiterdrehung des Schlüssels die Auslösung der Zuhaltung k mittels des Schlüsselbartteiles υ (Fig. 6) zu (Fig..4), worauf alsbald der Schlüssel bartteil w den Verschlußriegel g zurückschiebt und die Zuhaltung k sich mit ihrem Sperrausschnitt η über den Zapfen i des Verschlußriegels g legt (Fig. 5), welche die Schloßteile in der Öffnungslage zeigt.
Umgekehrt erfolgt durch eine ganze Umdrehung des Schlüssels die Zurückbewegung des Verschlußriegels g in die Verschlußlage nach voraufgegangener Auslösung der Zuhaltung k und darauffolgend die Zurückbewegung des Sicherungsriegels α in seine die Zuhaltung k sperrende Verschlußlage nach voraufgegangener Auslösung der Zuhaltung b (Fig. 1).
Anstatt nur je einer Zuhaltung b und k können in an sich bekannter Weise deren je mehrere vorgesehen werden, welche je sämtlich durch entsprechende Bartteile des Schlüssels ausgelöst werden müssen, ehe die Riegel a und g verschoben werden können. Ebenso können die Zuhaltungen verschieden groß und sonst verschieden gestaltet ausgeführt werden, um dadurch die notwendige Verschiedenheit der Schlösser zu erreichen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Schloß mit einer durch einen Sicherungsriegel gesperrten Zuhaltung für den Schließriegel, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlüsselangriffsstellen des Sicherungsriegels (a) und der Zuhaltung (k) für den Schließriegel (g) parallel zum Schlüsselschaft hintereinander liegen, so daß nur ein Schlüssel mit nicht in derselben Radialebene und nicht auf derselben Seite des Schaftes liegenden Barten verwendbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT247218D Active DE247218C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE247218C true DE247218C (de)

Family

ID=506026

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT247218D Active DE247218C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE247218C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE247218C (de)
DE866471C (de) Schlosssicherung
DE709801C (de) Tuerversperrer zum spaltweisen OEffnen der Tuer
DE381399C (de) Sicherheitsvorhangschloss
DE253342C (de)
DE619281C (de) Tuerschloss, bei dem die Falle im Schliessblech durch eine besondere, im Fallenkopf angeordnete, sich mit dem Schliessblech kupplnde Sperrung festgehalten wird
DE709166C (de) Sicherungsverschluss fuer mehrfluegelige Tore
DE239274C (de)
DE279180C (de)
DE433638C (de) Befestigungssperre bei Sicherheitsschloessern
DE340932C (de) Sicherheitsschloss mit Zuhaltungen verschiedener Ordnung
DE604512C (de) Sicherheitsschloss mit kreisfoermigen, durch einen Schluessel einzuordnenden Zuhaltungen
DE324129C (de) Verschliessbarer Sicherheitsriegel
DE156729C (de)
DE106062C (de)
DE81471C (de)
DE110912C (de)
DE216509C (de)
DE55536C (de) Sicherheitsschlofs
DE268304C (de)
DE572759C (de) Schlosssicherung mit einer in einer Schwalbenschwanzfuehrung des Tuerbeschlages gehaltenen Abschlussplatte
DE261769C (de)
DE261770C (de)
DE207069C (de)
DE321599C (de) Vorrichtung zum Verschliessen von Tueren