DE428945C - Wendeantrieb fuer elektromotorisch angetriebene Waschmaschinen - Google Patents

Wendeantrieb fuer elektromotorisch angetriebene Waschmaschinen

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DE428945C
DE428945C DEJ25588D DEJ0025588D DE428945C DE 428945 C DE428945 C DE 428945C DE J25588 D DEJ25588 D DE J25588D DE J0025588 D DEJ0025588 D DE J0025588D DE 428945 C DE428945 C DE 428945C
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turning
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drum
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DEJ25588D
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J A JOHN AKT GES FA
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J A JOHN AKT GES FA
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P7/00Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors
    • H02P7/03Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for controlling the direction of rotation of DC motors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Wendeantrieb für elektromotorisch angetriebene Waschmaschinen. Der vorliegende Wendeantrieb für elektrisch betriebene Waschmaschinen mit drehbarer Trommel ist dadurch gekennzeichnet, daß ein von der Waschtrommel angetriebenes Einzahnrad bei je einer Umdrehung der Reihe nach gegen mehrere Zähne eines Wendeorganes wirkt, (las mit Anschlagnasen derart versehen ist, daß nach dem Eingriff des Einzahnrades sämtliche Zähne des Wendeorganes dieses durch je einett Anschlag den Umschalthebel eines elektrischen Schalters zwecks Umschaltung der Drehrichtung des Antriebselektromotors nach der einen oder der anderen Richtung bewegt. Hierbei ist die Entfernung der umsteuernden Anschläge des Wendeorganes vorteilhaft so bemessen, claß (las Wendeorgan auf seinem größten Weg Totgang hat und der Schalthebel nur einen kleinen Bruchteil, etwa auf %" seines ganzen Weges, bewegt wird. Das Wendeorgan kann beliebiger Gestalt, entweder schwingbar oder verschiebbar, sein; so kann es als ein Wen(lelierz mit endlich großem Radius oder als eine Zahnstange mit unendlich großem Radius ausgebildet sein.
  • Vorteilhaft sind die beiden äußersten Zähne selbsttätig ausrückbar, z. B. nach innen klappbar oder aus der Flucht des Einzahnrades schiebbar, so daß bei einem etwaigen Versagen der Umschaltung die Waschtrommel sich in ihr gerade gegebener Drehrichtung weiterdrehen kann, ohne daß das Wendeorgan von dem Einzahnrad betätigt wird, wodurch jede Beschädigung der in Eingriff befindlichen Maschinenteile ausgeschlossen ist.
  • Uni hierbei die Waschtrommel nach Ausschaltung des elektrischen Antriebes in eine für das Beschicken und Entleeren passende Lage zu bringen, ist das Antriebsrad für die Waschtrommel auf deren Zapfen lose drehbar, kann aber durch eine Klauenkupplung mit einem auf diesem Zapfen auf Keil verschiebbaren und mit diesem drehbaren, unter Federdruck stehenden Handrad gekuppelt werden, so daß beim Eintritt der Kuppelklauen des Handrades in die des Antriebsrades der Trommelzapfen der Waschtrommel und damit die Trommel in beliebige Lage gedreht werden kann: Der Umschalter ist vorteilhaft dicht über dem Wendeorgan angeordnet, so daß durch die Tätigkeit des letzteren sofort die Umschaltung bewirkt wird. Beiliegende Zeichnungen veranschaulichen zwei Ausführungsformen des Wendeantriebes. Abb. i zeigt in Stirnansicht, Abb.2 in Seitenansicht die eine Ausführungsform mit schwingbarem Wendeorgan, sogenanntes Wendeherz, Abb. 3 in Stirnansicht, Abb. 4 in Seitenansicht diese Ausführungsf oriii, Abb. ; in Stirnansicht und Abb.6 in Seitenansicht eine zweite Ausführungsform mit verschiebbarem Wendeorgan (Zahnstange).
  • Diese Ausführungsformen zeigen folgende Einrichtung Von einem vorteilhaft am Waschmaschinengestell i seitlich angebrachten umkehrbaren Elektromotor 2 wird mittels Riementriebes 3 eine Schneckenwelle 4. gedreht, deren Schnecke 5 in ein auf dem Waschtromnielzapfen 6 sitzendes Schneckenrad 7 in entsprechend verlangsamte Umdrehung versetzt. Das Schneckenrad 7 sitzt lose, jedoch gegen achsiale Verschiebung gesichert auf dem Trommelzapfen 6, seine -Nabe 8 ist auf der Außenseite als Klaue 9 ausgebildet, in welche die Klauen io eines ebenfalls auf dem Trommelzapfen 6 sitzenden Handrades i i eingreifen können. Dasselbe ist mit \ut und Feder 12 auf dein Trommelzapfen 6 verschiebbar, jedoch mit diesem drehbar und unterliegt dem Drucke einer Feder 13, so daß mit Drehung der Schnecke 5 durch Vermittelung der Klauenkupplung 9, io auch der Trommelzapfen 6 und dadurch die Waschtrommel gedreht wird. Durch die eben beschriebene Einrichtung kann beim ausgeschalteten Antrieb die `Naschtrommel in die für das Beschicken und Entleeren geeignete Lage mittels Drehens des Handrades i i gebracht werden.
  • Der Wendeantrieb der Waschtrommel wir(i durch folgende Einrichtung gebildet: Das Einzahnrad ist durch einen Zahn 1.4, der entweder auf dem Trommelzapfen 6 oder besser an der Nabe 8 des Schneckenrades 7 seitlich sitzt, damit er sich nur mit diesem bewegt, gebildet.
  • Dieser "Zahn 1.4 spielt zusammen mit dem Wendeorgan. Dieses besteht in der ersten Ausführungsform (Abb. i bis 4) aus einem Segment 15, das um den Zapfen 16 drehbar ist und an seinem Umfang eine Anzahl Zähne 17 hat, wobei die Anzahl dieser Zähne der Anzahl der Umdrehungen entspricht, die die Waschtrommel nach der einen bzw. nach der entgegengesetzten Drehrichtung ausführen soll, bevor Umsteuerung in der Drehrichtung stattfindet. Dieses Segment 15, das sogenannte Wendeherz, ist an seinem äußeren Umfang mit Anschlagnasen 18, 19 ausgerüstet, die gegen einen Daumen oder Zapfen 2o des Umschalthebels 2i des Stromumschalters 22 wirken können. Dieser ist vorteilhaft dicht oberhalb des Wendeherzens 15 an dein Waschmaschinengestell i befestigt.
  • Die freie Strecke 23 zwischen den Anschlagnasen 18, i9 ist so bemessen, daß der Umschalthebel2i erst kurz vor Beendigung der Bewegung des Wendeherzens 15 eingestellt wird, beispielsweise so, daß die für die Umschaltung nötige Bewegung nur 1/"" des Gesamtweges 23 des Wendeherzens 15 ausmacht.
  • Ist somit bei Linksdrehung des Einzahnrades 14 das Wendeherz entsprechend der Anzahl der Umdrehungen der Waschtrommel und des Eingriffes der Zähne 17 nach links gedreht und kommt beim letzten Eingriff der Zähne 1d., 17 die Anschlagnase 18 in Anschlag mit dein Zapfen 2o des Umschalthebels 21 und schiebt diesen nach links, so findet Umschaltung des umkehrbaren Elektromotors 2 statt. Nach dieser nunmehr erfolgten Rechtsdrehung der Waschtrommel und damit des Einzahnrades 1 4. stellt schließlich die Aschlagnase i 9 den Schalthebel 21 nach rechts, wodurch wiederum Wechsel der Umdrehungsrichtung des Elektromotors :2 erfolgt.
  • Damit jegliche Beschädigung irgendwelcher Art an dein Wendeantrieb beteiligter Maschinenteile verhütet wird, werden nach vorliegender Ausführungsform die letzten Zähne 17a, 17 b cles Wendeherzens 15 nach innen umklappbar gemacht, damit sie bei einem Eingriff mit dem Einzahnrad 1 4 nachgeben können, also das Wendeorgan, in diesem Falle das Wendeherz 15, vor jeglicher Weiterbewegung bewahren. Um eine Freibewegung des Wendeherzens dann zu verhindern, wenn das Einzahnrad 14 nicht in Eingriff mit den Zähnen 17 des Wendeherzens steht, wird dieses durch eine geeignete Bremse, beispielsweise Federbremse, in seiner jeweiligen Lage festgehalten, beispielsweise durch einen Bremsklotz 25, der, unter dem Druck einer Feder 26 stehend, gegen den Kreisumfang 27 einer mit dem Wendeherzen 15 verbundenen oder mit ihm einen Teil bildenden Scheibe 28 drückt. Bei der in Abb. 5 und 6 dargestellten zweiten Ausführungsform ist das Wendeorgan als eine Zahnstange (mit unendlich großem Drehradius) ausgebildet und zwischen geeigneten Führungen 29, 30 gelagert. Diese Zahnstange 15d besitzt ebenfalls die mit dem Einzahnrad greifenden Zähne 17. Die Anschläge für den Schalthebel 2,1 sind mit 18a, 19a bezeichnet und können sinn- und fachgemäß ausgestaltet sein.
  • In solcher Ausführungsform werden zweckmäßig die Endzähne 17a und i7b der Zahnstange i 5a in diese verschiebbar gemacht, um den oben angegebenen Zweck der Beschädigung von Maschinenteilen des Wendeantriebes zu verhindern.

Claims (3)

  1. P_1TENT-ANSPRÜCHE: i. Wendeantrieb für elektromotorisch angetriebene Waschmaschinen mit drehbarer Trommel, dadurch gekennzeichnet, daß ein von der Waschtrommel angetriebenes Einzahnrad (i.I) bei je einer Umdrehung der Reihe nach gegen mehrere Zähne (17) eines Wendeorganes (15, 15a) wirkt, das mit Anschlagnasen (18, i9) derart versehen ist, daß nach Eingriff des Einzahnrades (1.I) in sämtliche Zähne (17) des Wendeorganes dieses durch je eine Anschlagnase (18 oder i9) den Umschalthebel (21) eines Umschalters (22) für den in der Drehrichtung umschaltbaren Elektromotor (2) bewegt.
  2. 2. Wendeantrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Wendeorgan als Wendeherz drehbar mit endlich langem Radius um einen festen Zapfen (16) schwingend oder als Zahnstange mit unendlich langem Radius zwischen Führungen (29, 30) verschiebbar ausgebildet ist.
  3. 3. Wendeantrieb nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Endzähne (17a, i 7 b) so ausrückbar angeordnet sind, daß ein Versagen des Wendeorgans (15, 15a) verhütet wird. d.. Wendeantrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsrad (7) zwecks Ausschaltung des Wendeorganes zum freien Drehen der Wäschetrommel für Beladung und Entladung lose auf dem Trommelzapfen (6) sitzt, aber durch ein Handrad (i i) mittels Kupplung (9, io) mit dem Wendeorgan (15, i5a) kraftschlüssig verbunden werden kann.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE742794C (de) * 1938-08-10 1943-12-11 Paul Neumann Doppeltrommelwaschmaschine
DE1006822B (de) * 1954-02-12 1957-04-25 Siemens Ag Elektromechansiche Reversiereinrichtung fuer elektromotorisch angetriebene Waschmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE742794C (de) * 1938-08-10 1943-12-11 Paul Neumann Doppeltrommelwaschmaschine
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