DE42872C - Doppelsteppstich - Nähmaschine - Google Patents

Doppelsteppstich - Nähmaschine

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Publication number
DE42872C
DE42872C DENDAT42872D DE42872DA DE42872C DE 42872 C DE42872 C DE 42872C DE NDAT42872 D DENDAT42872 D DE NDAT42872D DE 42872D A DE42872D A DE 42872DA DE 42872 C DE42872 C DE 42872C
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DE
Germany
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driver
needle
shuttle
arm
slot
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT42872D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. JACKSON und P. A. MARTIN in Birmingham, England
Publication of DE42872C publication Critical patent/DE42872C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B57/00Loop takers, e.g. loopers
    • D05B57/08Loop takers, e.g. loopers for lock-stitch sewing machines
    • D05B57/10Shuttles
    • D05B57/12Shuttles oscillating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 62: Nähmaschinen.
(England).
Doppelsteppstich-Nähmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. April 1887 ab.
Die Nähmaschine ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht, Fig. 2 ein Grundrifs und Fig. 3 eine Endansicht der Maschine ohne Stichplatte. Fig. 4 und 5 sind Seitenansicht und Grundrifs der Nähplatte mit Drückerfufs und Einrichtung für die Spannung des Oberfadens. Fig. 6, 7 und 8 zeigen den Nadelarm und den Schiffchentreiber in verschiedenen Stellungen bei der Stichbildung. Fig. 9 und ι ο sind Seitenansicht und Grundrifs des inneren Endes des Schiffchentreibers.
Das Gestell α der Maschine, welches auf einer hölzernen Grundplatte 5 befestigt ist, trägt an einem Ende, zwischen den Armen a1 a1 drehbar um Bolzen bl gelagert, den Nadelarm b, wobei der Bolzen b\ welcher zugleich zur Aufnahme der Garnrolle dient, nach beiden Seiten über den Ansätzen α' α2 vorsteht, wie Fig. 2 und 3 zeigen.
Das äufsere Ende des Nadelarmes b trägt die durch eine Schraube gehaltene krumme Nadel, welche nach einem aus dem Mittelpunkt b1 geschlagenen Bogen gekrümmt ist.
Das Gestell α erhält aufser einer Längennuth zur Aufnahme des Schiffchens eine Bahn, in welcher der mittelst des Schlitzes d2 auf dem am Gestell α befestigten Bolzen e geführte Schiffchentreiber d mit Handgriff d\ Fig. 1, 2 und 3, hin- und herverschoben werden kann. Am anderen Ende von d ist der breite Schlitz dB ausgearbeitet, Fig. 6 und 9, in welchem ein Bolzen g gleitet, der am unteren Ende eines vom Näharm b ausgehenden und mit demselben am Ansatz 2>2 durch den Bolzen g1 gelenkartig verbundenen Führungshebels h sitzt. Auf den Anlauf b"1 ist die Spiralfeder k aufgeschoben, deren.eines Ende an h befestigt ist, während ihr anderes Ende durch eine Bohrung des Nadelarmes hindurchgeführt ist und auf der anderen Seite des letzteren aufwärts geht und dann zu einer Schlinge oder einem Oehr geformt ist, durch welches der Nadelfaden hindurchgeht. Auf diese Weise dient die Oese beim Gange der Maschine als Fadenheber.
Das Gestell α ist, wie Fig. 7 und 8 zeigen, nach hinten zu auf der oberen Kante vertieft und die vorstehenden Enden des Bolzens g gleiten, Fig. 8, auf dieser Kante des Gestelles, wodurch der Bolzen g gehindert wird, in der Nuth d3, welche tiefer ist als der Bolzendurchmesser, deren Grund zu berühren. Hat der Bolzen g durch Verschiebung von d seinen Weg nach vorwärts vollendet, wobei der Stich gebildet worden ist, so fällt der Bolzen in der Nuth ds abwärts in die Austiefung g2, Fig. 7, welche in der Oberkante von α hergestellt ist. In dieser Lage verbleibt der Bolzen g, bis der zurückkehrende Treiber d durch die curvenförmige Gestalt des Endes des Schlitzes d3 den Bolzen wieder auf die Oberkante von a hebt. Diese letztbeschriebene Einrichtung ist der wesentlichste Theil der vorliegenden Erfindung. Die Spiralfeder k, welche am Gelenkhebel h befestigt ist, hält den Nadelarm b gehoben, sobald der Bolzen g nicht in der Austiefung g2 ruht, welche, ihrer Länge und Tiefe

Claims (1)

  1. entsprechend, den geringeren, zur Bildung der Schleife nöthigen Hub der Nadel bewirkt.
    Die Tiefe und Länge des Schlitzes dB reicht aus, um dem Schiffchen zu gestatten, durch die Schleife hindurchzuschlüpfen, während der Nadelarm in der tiefen Stellung stillsteht. Das curvenförmige Ende des breiten Schlitzes άΆ hebt dann den Bolzen g aus dem Einschnitt g2 heraus, wobei zugleich durch Arm h der Nadelarm gehoben wird und das Fadenheberende des Drahtes k den Oberfaden anzieht. In Fig. 6 ist der Treiber d nach einwärts geschoben gezeichnet, wobei die Nadel die tiefe Stellung erhält, um die Schleife zu bilden. In Fig. 7 ist der Treiber d auf dem Rückgange in der Stellung, in welcher das Ende von d3 den Bolzen g aus g2 heraushebt. In Fig. 8 ist d in der vollständig ausgezogenen Stellung und bei gehobener Nadel gezeigt.
    Der Schiffchenträger ist in Fig. ι ο dargestellt., Derselbe besteht aus zwei rechtwinklig am äufsersten Ende des Treibers befestigten Armen <f4 und ds mit den Einschnitten de und d1. Das Schiffchen gleitet beim Hin- und Herziehen des Treibers in einer in α hergestellten Nuth. Der Stoffschieber besteht aus einem rechtwinklig gebogenen Stahlblech mm1, dessen obere Fläche m' die Schiffchennuth deckt und dessen Zähne oder Zacken in bekannter Weise durch die Nähplatte hindurchreichen.
    Der Arm m ist in einem Querschlitz des Gestelles α eingefügt und wird darin durch eine Spiralfeder gehalten, deren Enden in abwärts gebogene Läppchen der Oberplatte m1 einfassen, wie Fig. 3 zeigt. Der Stoffschieber wird durch das abgeschrägte Ende des Schiebers d gehoben. An einer" Seite von d ist winklig das Blech d6 angebracht, Fig. 9 und 10, welches, wie Fig. 3 zeigt, in einem Querschlitz des Gestelles gleitet, sobald der Treiber bewegt wird. Dieses abgeschrägte Blech kommt in Berührung mit der Kante des Theiles m und treibt den Stoffschieber vorwärts.
    Die Nähplatte, Fig. 4 und 5, hat einen Schlitz 0, zum Zweck, den Hebel h seitlich zu führen. Der Drückerfufsp ist ein Stück Stahlblech, das, mit dem einen Ende durch Bolzenpl drehbar, an der Nähplatte befestigt ist. Dieser DrUckerfufs wird seitlich zur Nadel gedreht, sobald man das Arbeitsstück einlegen oder entfernen will. Die Anspannung des Oberfadens erfolgt durch einen federnden Stahlstreifen r, Fig· 5, durch welchen der Faden, wie dargestellt, hindurchgeht.
    Zum Befestigen der Maschine an einem Arbeitstisch bedient man sich einer Schraubzwinge, welche über die Holzplatte s fafst.
    Patenτ-Ansprüch:
    Eine Doppelsteppstich-Nähmaschine, deren Nadelarm von dem traversirende Bewegung ausführenden Schiffchentreiber (d) aus vermittelst eines Gelenkstückes (h) bei Bewegung des Treibers in der einen Richtung eine abwärtsgehende Bewegung erhält und in seiner unteren Grenzlage durch eine Sperrung, gebildet aus einer im Gestell vorgesehenen Aussparung (g^), in die ein am Gelenkstück (h) sitzender Zapfen (g) einfällt, so lange festgehalten wird, bis bei der entgegengesetzt gerichteten Bewegung des Treibers und nachdem das in demselben befindliche Schiffchen durch die von der Nadel gebildete Oberfadensehleife gegangen ist, die Sperrung durch den Treiber (d) gelöst wird und der Nadelarm, von einer Feder beeinflufst, sich nach oben bewegen kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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