DE220111C - - Google Patents

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DE220111C
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arms
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B87/00Needle- or looper- threading devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 220111 - KLASSE 52 a. GRUPPE
THE BOYE NEEDLE CO. in CHICAGO.
Nadeleinfädler. Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Januar 1908 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Einfädeln von Nadeln, beispielsweise Nähmaschinennadeln, die einfach und billig ist und ein sicheres Einfädeln, ohne besondere Aufmerksamkeit zu erfordern, gewährleistet.
Das Wesentliche der Erfindung besteht darin, daß die Vorrichtung zwei Arme aufweist, die, wenn die Nadel eingeführt ist und senkrecht steht, in verschiedenen Höhen und in verschiedenen vertikalen Ebenen liegen. Der Einfädelhaken selbst ist. feststehend und ragt in den von den beiden Vertikalebenen der Führungsarme eingeschlossenen Raum. Bei dem Einführen wird die Nadel auf zwei Seiten geführt, so daß sie leicht und sicher mit ihrem öhr über den Einfädelhaken gelangen kann. Es kann noch ein dritter, über dem einen der beiden Arme liegender Arm vorgesehen sein, so daß dann die Nadel auf der einen Seite von einer und auf der anderen Seite von zwei Flächen oder Rändern geführt wird. Am Boden mag die Vorrichtung mit einer Führungsplatte versehen sein, auf welcher die Nadel mit ihrer Spitze bei ihrer Bewegung nach dem Einfädelhaken zu entlang gleiten kann. Außerdem sind Mittel vorgesehen, um den Faden selbst leicht über den Einfädelhaken zu führen. Die ganze Vorrichtung kann beispielsweise aus Blech, und zwar aus einem Stück hergestellt werden, mit Ausnahme des Einfädelhakens, der durch geeignete Mittel abnehmbar befestigt ist.
Fig. ι der Zeichnung veranschaulicht den neuen Nadeleinfädler in vergrößertem Maßstäbe in Verbindung mit einer im Querschnitt dargestellten Nadel und zeigt., zugleich den in die Nadel einzufädelnden Faden in Eingriff mit dem Fadenhaken in der Stellung, welche der Einfädeloperation voraufgeht.
Fig. 2 zeigt den Nadeleinfädler von der Vorderseite gesehen und
Fig. 3 von der Rückseite gesehen.
Die Fig. 4, 5 und 6 veranschaulichen in Seitenansichten auf den Fadeneinfädler die aufeinander folgenden Schritte, durch welche der Faden in das Nadelöhr eingeführt wird.
Fig. 7 veranschaulicht in einem Querschnitt durch den Einfädler die Verbindung des Einfädelhakens mit dem Körper des Einfädlers.
Fig. 8 zeigt in vergrößertem Maßstabe einen Teil eines Längsschnitts durch eine Nähmaschinennadel.
Bei der auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsform besteht der Einfädler aus einem flachen Griffstück 1, welches an seinem einen Ende gegabelt ist, und zwar ist die Gabelung derart, daß das Griffstück einen verhältnismäßig langen oberen Hauptgabelarm 2, einen verhältnismäßig kurzen unteren Hauptgabelarm 3 und einen noch kürzeren Nadelführungsarm 4 über dem Arm 2 besitzt. An den genannten Gabelarmen sind vorgesehen ein Fadenanschlag 5, ein Fadenführungsstück 6 und ein Fadenhalter 7. Das Griffstück 1 ist ferner mit einem Einfädelhaken 8 ausgerüstet.
Die ganze Vorrichtung besteht- aus einem Stück mit Ausnahme des Einfädelhakens, der für sich hergestellt und lösbar an dem Griff stück 1 befestigt ist. Die Vorrichtung ist aus Blech hergestellt (mit Ausnahme des Einfädelhakens), wobei das Blechstück in der Längsrichtung an einem Ende geschlitzt ist,
um auf diese Weise die erwähnten Gabelarme zu erzeugen. Die Gabelarme 3 und 4 sind aus der Ebene des Blechstückes bzw. des Griffstückes ι der Vorrichtung nach der einen Seite hin seitlich abgebogen, während der Gabelarm 2 nach der anderen Seite aus der Ebene des Griffstückes 1 herausgebogen ist. Auf diese Weise wird, wie Fig. 1 deutlich zeigt, ein vertikaler Nadelführungskanal 9 gebildet.
Die Enden der Gabelarme 3 und 4 sind vorzugsweise von der Ebene des langen Gabelarmes 2 abgebogen, wie ebenfalls aus Fig. 1 ersichtlich ist.
Der Gabelarm 3 liegt zweckmäßig gänzlich unter dem Arm 2, wobei die untere Kante des Armes 2 und die obere Kante des Armes 3 nahezu von ihrer Wurzel an divergieren, wodurch ein wagerechter Spalt 10 für den Eintritt eines horizontalen Fadenabschnittes geschaffen wird. Nahe der Wurzel der Gabelarme 2 und 3 erweitert sich der Schlitz 10 zu einem weiteren Ausschnitt 11, wodurch die Ausführung der Handgriffe erleichtert wird, welche erforderlich sind, um den Faden in Eingriff mit dem Einfädelhaken 8 zu bringen. Ein Teil des Metalles an der unteren Kante des Wurzelendes des Gabelarmes 2 ist durchschnitten und nach der Seite abgebogen, um einen Fadenanschlag 5 zu bilden. Ebenso ist das Blech an der Oberkante des Basisendes des Armes 3 durchschnitten und von der Schnittlinie nach oben abgebogen, so daß es einen Führungsarm 6 für den Faden bildet. Dieser Führungsarm 6 erstreckt sich somit gegen den Arm 1 hin, so daß an seinem unteren Rande ein Schlitz 12 entsteht, der einen Ausläufer des Ausschnitts 11 bildet.
Der Einfädelhaken 8 besteht zweckmäßig aus einem flachen Stück Federstahl und besitzt ein verbreitertes Schaftende 13, welches zwischen Lappen 14 geführt ist, die aus dem Metall des Griffstückes 1 herausgestanzt sind, wie namentlich aus Fig. 7 ersichtlich ist. Das Schaftende 13 des Einfädelhakens ist mit einem Kopf 15 ausgestattet, welcher die Bewegung des Hakens begrenzt, wenn derselbe zwischen den seitlichen Führungen 14 in die Betriebsstellung geschoben wird. Die Spitze des Einfädelhakens ragt in den Winkel zwisehen den beiden Hauptgabelarmen 2 und 3 der Vorrichtung hinein, wobei die Hakenspitze zwischen dem Führungsarm 6 und der Ebene des Gabelarmes 2 liegt, wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich ist.
Der Halteransatz 7 erstreckt sich quer über den vertikalen Schlitz 9, wobei er gewissermaßen ein Bodenstück bildet, und ist an seiner vorderen Kante mit einem Ausschnitt 16 versehen, der die Nadelspitze aufnimmt, wenn die Vorrichtung der Nadel zum Zweck des Einfädeins genähert wird.
Bei der Benutzung wird der Nadeleinfädler horizontal gehalten, während die Ebene des Griffstückes 1 vertikal steht. In dieser Lage wird der Einfädler der Nadel so genähert, daß diese in den vertikalen Kanal 9 eintritt, wobei das untere Ende der Nadel zunächst in den Ausschnitt 16 des Führungsansatzes 7 gelangt und dann bei der Senkung des Einfädlers mit der Spitze über die ein Bodenstück des Kanals 9 bildende Fläche des Stückes 7 hinweggleitet. Bei der Ausführung dieser Bewegung des Einfädlers befindet sich die Spitze des Einfädelhakens in einer solchen Lage, daß sie entweder dem öhr 18 der Nadel selbst oder der Nut 19 der Nadel, welche sich in das öhr öffnet, gegenübersteht, wodurch die Einführung des Hakens in das Nadelöhr außerordentlich leicht wird. Nachdem der Einfädelhaken durch das Nadelöhr hindurchgetreten, wird der Faden, welcher von dem Maschinenarm herabhängt, an dem langen Gabelarm 2 entlang in den horizontalen Schlitz 10 eingeführt, bis der vertikale Fadenabschnitt auf den Anschlag 5 trifft. Bei der weiteren Bewegung des Fadenendes gleitet dasselbe an dem Führungsarm 6 entlang und gelangt auf diese Weise über den Einfädelhaken. Wird hierauf die Richtung der Fadenbewegung gewechselt, so gleitet der Faden auf der Unterseite des Führungsstückes 6. Durch diese Bewegung an den Kanten des Führungsstückes 6 entlang wird der Faden mit Sicherheit in Eingriff mit dem Einfädelhaken gebracht. Ein einfaches Lösen der Einfädelvorrichtung von der Nadel bewirkt jetzt das Hindurchziehen des Fadens durch das Nadelöhr.
Man kann bemerken, daß die Anordnung des verhältnismäßig kurzen Gabelarmes 4 über dem langen Arm 2 zur Sicherung der senkrechten Lage der Einfädlerebene wesentlich beiträgt und auf diese Weise die Handhabung durch gehörige Zentrierung des Einfädelhakens gegenüber dem Nadelöhr erleichtert. Man könnte jedoch unter Umständen auch den Arm 4 fortfallen lassen. Ebenso könnte man auch das Ansatzstück 7 und den Fadenanschlag 5 fortlassen. Indessen bilden die genannten Teile wertvolle Ergänzungen der Vorrichtung.
Der Wert der neuen Vorrichtung liegt darin, daß dieselbe billig in der Herstellung, bequem und sicher in der Handhabung ist und keine besondere Aufmerksamkeit von Seiten des Benutzers verlangt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Nadeleinfädler, gekennzeichnet durch eine zur Führung der Nadel und des einzufädelnden Garnes in die Einfädelstellung dienende Gabel (2,3), deren einer Arm (2) bei aufrechter Stellung der eingeführten
    Nadel oberhalb des anderen Armes (3) liegt, wobei der in bezug auf die Gabel feststehende Einfädelhaken in den zwischen beiden Armen liegenden Raum hinein- und über keines der Armenden hinausragt.
    , 2. Nadeleinfädler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des einen Armes (2), aber im wesentlichen in gleicher Ebene mit dem anderen Arme (3) ein dritter Führungsarm (4) vorgesehen ist, so daß die Nadel bei ihrem Einführen auf der einen Seite von zwei Armen (3, 4), und auf der anderen Seite von dem zwischen beiden Armen liegenden dritten Arme (2) geführt wird.
    3. Nadeleinfädler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem unteren Gabelarme ein Führungsvorsprung (6) vorgesehen ist, der den Faden über den Einfädelhaken führen kann.
    4. Nadeleinfädler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der obere (2) der beiden Gabelarme einen Vorsprung (5) aufweist, der den Faden während des Einfädeins an dem oberen Gabelarme in seiner Lage in bezug auf den Einfädelhaken und die Nadel sichert,
    5. Nadeleinfädler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von dem unteren Rande des unteren Gabelarmes (3) aus sich ein Vorsprung (7) in den zwischen beiden ' Armen liegenden Raum erstreckt, auf welchem entlang die Nadelspitze dem Einfädelhaken zugeführt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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