DE428394C - Kupolofen mit Saugbetrieb - Google Patents

Kupolofen mit Saugbetrieb

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DE428394C
DE428394C DEA42673D DEA0042673D DE428394C DE 428394 C DE428394 C DE 428394C DE A42673 D DEA42673 D DE A42673D DE A0042673 D DEA0042673 D DE A0042673D DE 428394 C DE428394 C DE 428394C
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DE
Germany
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openings
furnace
melting zone
cupola furnace
suction
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Expired
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DEA42673D
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English (en)
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E H ROBERT ARDELT DR ING
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E H ROBERT ARDELT DR ING
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/10Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
    • F27B1/22Arrangements of heat-exchange apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

  • Kupolofen mit Saugbetrieb.
    Es sind Iupolöfen mit Satigbetriel> be-
    kannt, bei denen die angesaugte Frischluft
    durch die abgesaugten Gase innerhalb eines
    Rolirsvsteni; im Gegenstrom vor-ewiii#int-
    wird. I Hierbei ziehen die Abgase durch den
    `ranze1i Ofenschacht hindurch und geben einen
    Teil ihrer @@,:irine an die Ofenbescliiclctni;;, ab.
    Ida die Temperatur der Abgase von der
    .,clilnelllnne, wo sie etwa z6oo° beträgt, bis
    zur Gicht gleichmüßig abnimmt und die Be-
    schick.ingssäule etwa 4 in hoch ist, so betragt die Temperatur der Abgase schließlich etwa 300°. In der Höhe von i m über der Schmelzzone würde die Temperatur somit noch etwa i275° betragen, d. h. immer noch Koks verbrannt werden. Infolgedessen nimmt der Verbrennungsraum für den Schmelzkoks in einem solchen Ofen noch einen sehr großen Umfang ein; es -wird also eine beträchtliche Koksmenge verbraucht.
  • Demgegenüber treten bei dem Ofen gemäß vorliegender Erfindung die Verbrennungsgase unmittelbar über der Schmelzzone aus dem Ofenschaft in den Vorwärmer ein, an den sie daher ihre ganze Wärme abgeben. Diese beträchtliche Wärme gibt der Vorwärmer wiederum an die Betriebsluft für den Ofen weiter. Die Schmelzzone kann daher auf das denkbar kleinste zulässige Maß beschränkt -werden; der Ofen erhält also eine wesentlich größere Leistung als die bekannten Öfen. Durch den geringeren Koksverbrauch wird auch die Schwefelaufnahme des Eisens bedeutend geringer, und die Abgase werden durch den Vorwärmer so abgekühlt, daß sie keine Belästigung der Umgebung mehr herbeiführen können.
  • Insbesondere liegt das Wesen der Erfindung darin, daß die in an sich bekannter Weise angesaugte und vorgewärmte Frischluft durch Öffnungen unterhalb der Schmelzzone in den Ofen eintritt und diesen durch Öffnungen oberhalb der Schmelzzone , verläßt, -wobei der Ofenschacht ohne Gichtverschluß, also oben offen ist. Ist der Kupolofen in bekannter Weise finit einem ausfahrbaren Unterherd versehen, dann ist die eine Reihe der öftnungen erfindungsgemäß im Unterherd angeordnet, und die durch sie hindurchtretende gewärmte Luft gelangt durch Öffnungen in der Decke gleichmäßig verteilt in die Schmelzzone, von wo aus sie durch die unmittelbar oberhalb der Schmelzzone angeordneten Öffnungen zu dem Vorwärmer abzieht.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes beispielsweise in den Abb. i und 2 in Längsschnitten dargestellt. Abb. 3 ist ein Querschnitt durch den V orwürmer.
  • Der Schmelzofen besteht aus dein von Säulen b getragenen Schacht a mit offener Gicht und den Üffnungen ;, h. für den Durchsang der Luft durch den unteren Teil des Schach-tes a, der soggenannten Schmelzzone. Die Öffnungen g münden düsenartig in eine den Ofen mit einem Röhrenvorwäriner d, in verbindende Leitung e, an dessen Ausgang ein Exhaustor i, auf dem Gichtboden stehend, angeordnet ist. Der Exhaustor saugt die Abgase durch die Öffnungen g des Schachtes a, die Leitung e, die Röhren in und die Leitung k hindurch. Dabei geben die Abgase ihre hohe Wärme an die Röhren na ab. Im oberen Teil hat der Vorwärmer d Ansaugestutzen l für die Außenluft. Diese tritt zwischen die Röhren in und in den Zwischenraum zwischen diesen und dem Mantel d, erwärmt sich sehr stark an den Rohrwandungen und verläßt den Vorwärmer durch eine aus dessen Mantel abgehende Leitung f, um durch Öffnungen h in den Ofen überzutreten, die sich unter den O -ftnungen g etwa auf Höhe der Abschlußrinne befinden.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb.2 sind die Öffnungen 1a in einem die Auslaufrinne tragenden Unterherd c untergebracht, der mittels einer gelochten Schamottedecke gegen den Schacht gepreßt wird, -wodurch der Wind gleichmäßig in diesem --erteilt wird.
  • Bei einem genügend großen Windvorwärmer d ist man imstande, die Temperatur der Abgase in solchen Grenzen zu halten, daß der Exhaustor in seiner Betriebsfähigkeit nicht beeinträchtigt -wird. Die Gicht scann deshalb offen sein, weil die Saugwirkung so groß ist, claß ein Ausströmen der Gase aus dem oberen Teil des Schachtes a nicht zu befürchten ist.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Kupolofen mit Saugbetrieb, bei dem die angesaugte Frischluft durch die abgesaugten Gase innerhalb eines Rohrsystems im Gegenstrom vorgewärmt -wird, dadurch gekennzeichnet, daß die in an sich bekannter Weise angesaugte und vorge----ä rmte Frischluft durch Öffnungen (h) unterhalb der Schmelzzone in den Ofen eintritt und diesen durch Öffnungen (;) oberhalb. der Schmelzzone verläßt, -wobei der Ofenschacht ohne Gichtverschluß, also oben offen ist. - .
  2. 2. Kupolofen nach Anspruch i mit ausfahrbarem Unterherd, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Reihe der Öffnungen (h) im Unterherd (c) angeordnet ist und die durch sie hindurchtretende ge-Würmte Luft durch ()ffnungen in der Decke des Herdes gleichmäßig verteilt in die Schmelzzone gelangt und von dort durch die unmittelbar oberhall) der Schmelzzone angeor(hieten (.iffnungen (@) zu dem Vorwäriner abzieht.
DEA42673D 1924-07-18 1924-07-18 Kupolofen mit Saugbetrieb Expired DE428394C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE749580C (de) * 1938-07-21 1945-01-12 Heinrich Desch Fa Verfahren und Vorrichtung zur Verminderung des Abbrandes von Eisen und seiner Begleiter in Kupoloefen
DE970971C (de) * 1950-05-28 1958-11-20 Habil Roland Wasmuht Dr Ing Verfahren zum Herstellen von Gusseisen
DE973576C (de) * 1944-02-27 1960-03-31 Ver Economiser Werke G M B H Kupolofenanlage, bei welcher fuer zwei vorzugsweise wechselweise betriebene Kupoloefen eine beiden OEfen gemeinsame rekuperative Winderhitzeranlage vorgesehen ist
DE1183635B (de) * 1959-06-12 1964-12-17 Strico Ges Fuer Metallurg Und Heisswind-Kupolofen mit Abgasumwaelzung

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DE973576C (de) * 1944-02-27 1960-03-31 Ver Economiser Werke G M B H Kupolofenanlage, bei welcher fuer zwei vorzugsweise wechselweise betriebene Kupoloefen eine beiden OEfen gemeinsame rekuperative Winderhitzeranlage vorgesehen ist
DE970971C (de) * 1950-05-28 1958-11-20 Habil Roland Wasmuht Dr Ing Verfahren zum Herstellen von Gusseisen
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