DE565788C - Kanalkuehlofen - Google Patents

Kanalkuehlofen

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DE565788C
DE565788C DE1930565788D DE565788DD DE565788C DE 565788 C DE565788 C DE 565788C DE 1930565788 D DE1930565788 D DE 1930565788D DE 565788D D DE565788D D DE 565788DD DE 565788 C DE565788 C DE 565788C
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cooling
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heating
duct
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B25/00Annealing glass products
    • C03B25/04Annealing glass products in a continuous way
    • C03B25/06Annealing glass products in a continuous way with horizontal displacement of the glass products

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Tunnel Furnaces (AREA)

Description

  • Kanalkühlofen Gegenstand der Erfindung ist ein Kanalkühlofen mit endlosem Förderband, insbesondere in der Verwendung als Kühlofen für Glaswaren.
  • Es ist bereits bekannt, den Kühlkanal solcher Kanalkühlöfen dadurch regelbar zu erwärmen, daß man unter der Sohle des Kühlkanals einen Heizzug entlang führt.
  • Desgleichen ist es bekannt, bei derartigen Öfen das rückkehrende Trum des endlosen Förderbandes in einem besonderen, unter dem Heizzug vorgesehenen Kanal zurückzuführen.
  • Bei diesem Ofen hat man gewöhnlich die in dem unter der Sohle des Kühlkanals entlang führenden Heizzug enthaltene Wärme zur Vorwärmung des rückkehrenden Förderbandtrums zwecks Verbesserung der Ausnutzung der Kühlofenheizung nicht verwendet, sondern im Gegenteil durch Anordnen eines wärmesperrenden Raumes zwischen diesem Heizzug und dem Kanal zum Rückführen des unteren Förderbandtrums den Übergang der Wärme auf dieses Trum verhindert, weil die wirksame Kühlung des zu kühlenden Gutes am Austrittsende des Kühlkanals sich nicht ohne weiteres mit einer praktisch wirksamen Vorwärmung des rückkehrenden Förderbandtrums gleich vom Beginn des Eintritts in den Rückkehrkanal vereinbaren läßt. Bei denjenigen Öfen der bekannten Art, bei denen dieser wärmesperrende Raum nicht vorgesehen ist, tritt eine gewisse beabsichtigte Vorwärmung des rückkehrenden Förderbandtrums ein, jedoch ist es nicht möglich, da es sich nur um von dem Heizzug nach unten abstrahlendeWärine handelt, diese Vorwärmung so wirksam zu-gestalten, wie es für den Kühlprozeß zweckmäßig ist, und diese Vorwärmung in ihrer Größe irgendwie zu regeln.
  • Bei dem Kühlofen nach der Erfindung wird eine wirtschaftlichere Ausnutzung der Heizung des Kühlkanals insbesondere dadurch erreicht, daß die Wärme des unter der Sohle des Kühlkanals angeordneten Heizzuges zur ausgiebigen und regelbaren Vorwärmung des rückkehrenden Förderbandtrums leerangezogen wird, indem unter dem Kanal für das rückkehrende Förderbandtrum ein weiterer Abgaskanal vorgesehen ist, welcher mit dem erwähnten Heizzug in zweckmäßig regelbarer Verbindung stellt, um das rückkehrende Förderbandtrum von seiner Eintrittsstelle in den Rückkehrkanal an bereits vorzuwärmen, ohne daß dadurch die wirksame Kühlung desKühlgutes im letzten Ende des Kühlkanals in nachteiliger Weise in Mitleidenschaft gezogen wird.
  • Der unterhalb des Rückkehrkanal s des Förderbandes angeordnete Heizzug wird zweckmäßig bis zum Austragende des Kühlofens durchgeführt.
  • Die nachteilige Rückwirkung der Vorwärmung des Förderbandes auf das Austrittsende des Kühlkanals ist bei dieser Anordnung durch Anordnung einer wärmeisolierenden Decke oberhalb des Endes des Rückkehrkanals vermieden.
  • Eine am Eintrageende des Kühlofens angeordnete zusätzliche Heizquelle kann endlich vorgesehen werden, um dem Förderband bei seinem Wiedereintritt in den Kühlkanal dieselbe Temperatur zu sichern, die im Eintrageende des eigentlichen Kühlkanals herrscht, so daß eine Verlängerung des Kühlkanals zum Zwecke der Aufwärmung des Förderbandes in diesem nicht mehr erforderlich ist.
  • Durch alle diese angeführten Mittel wird bei dem neuen Kanalkühlofen eine wärmewirtschaftlich günstige Wirkung erzielt, ohne daß dadurch der praktische Betrieb des Ofens sich irgendwie schwieriger gestaltet.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des neuen Kanalkühlofens dargestellt. Abb. i und ia zeigeir senkrechte Mittelschnitte des vorderen und hinteren Endes des Kühlofens.
  • Abb. 2 und 2a zeigen waagerechte Schnitte in einer Ebene unmittelbar oberhalb des Arbeitstrums des Förderbandes der Teile des Ofens gemäß Abb. i und ia.
  • Abb. 3, q. und 5. zeigen senkrechte Schnitte quer zur Ofenrichtung nach den Linien i-i, 2-2, 3-3 der Abb. i und i a.
  • Wie aus der Zeichnung ersichtlich, besitzt der Ofen eine Heizkammer a, welche zum Schutze gegen Wärmeverluste gut isoliert ist. Diese Heizkammer wird durch im Heizraum c angeordnete Brenner. b beheizt. An die Heizkammer a schließt sich eine Zwischenkühlkammer d von entsprechender Länge an. Die Decke dieser Kammer besteht aus teilweise isolierten Stahl- oder Eisenplatten f, die der Heizkammer a aus feuerfestem Mauerwerk. Die Kammer d kann beliebig mit den auf der Zeichnung durch die Linien w dargestellten bekannten Vorhängen oder Schirmen versehen werden, um Luftbewegung in der Kammer möglichst zu verhindern. In der Verlängerung der Kammer d liegt die Endkühlkammer g, deren Seitenwände und Bodenplatte hohl und ebenso wie die Decke durch Stahl- oder Eisenplatten gebildet sind. Die Sohle der Endkühlkammer ist mit öffnungen h versehen, ähnliche Öffnungen i sind in den Seitenwänden der Kammer angeordnet, um das Ausströmen der Luft aus dieser letzteren zu gestatten. Diese Öffnungen werden durch entsprechende Klappen kontrolliert. Mit Klappen versehene Öffnungen können auch beliebig in der Decke der Kammer g vorgesehen werden. Die üblichen Kamine sind vorgesehen; ihre Öffnungen werden mittels Klappen kontrolliert. .
  • Unmittelbar unter der Zwischenkühlkammer d und sich teilweise auch unter der Heizkammer erstreckend liegt der Kanal 1, durch welchen die aus dem Heizraum c kommenden Gase zum Kamin strömen. Unter diesem Kanal ist ein weiterer Kanal m vorgesehen, welcher sich von dem Frontende der Heizkammer bis zum Ende der Endkühlkammer erstreckt und welcher dazu dient, das zurückkehrende Trum des endlosen Förderbandes st aufzunehmen. Dieser Kanal wird beheizt durch die von dem Kanal l ausstrahlende Wärme und besonders durch die strahlende Wärme von einem dritten Kanal o, der wieder unter dem Kanal m angeordnet ist und der bis zum Ende der Endkühlkammer reicht. Eine wärmeschützende Decke p ist zwischen der Endkühlkammer und dem Kanal nt angeordnet.
  • Die aus dem Heizraum c strömenden Verbrennungsgase gehen durch einen Kanal q unterhalb der Kammer a und dann vermittels regelbarer Seitenkanäle zu einem über die Kammer a angeordneten Raum r. Von diesem Raum strömen die Gase durch seitliche Kanäle in den Kanal l und von dort über Kanäle t in den Kanal o. Die Kanäle t werden durch Klappen in ihrem Querschnitt geregelt, so daß die in den Kanälen L und o vorhandene Wärmemenge beliebig geregelt werden kann. Aus dem unteren Kanal o gehen die abgekühlten Heizgase in den Kamin.
  • An der Stelle, an der das rückkehrende Trum des Förderbandes in die Heizkammer a eintritt, ist ein besonderer Heizraum v vorgesehen, der mit dem Heizraum c in Verbindung steht. Dieser Heizraum oder andere beliebige Heizmittel sind vorgesehen, um das Förderband unmittelbar vor seinem Eintritt in die Heizkammer zuverlässig auf die dort herrschende Temperatur zu bringen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kanalkühlofen mit einem durch Heizzug unter der Ofensohle regelbar erwärmten Kühlkanal, bei welchem das rückkehrende Trum des Förderbandes in einem besonderen, unter dem Heizzug vorgesehenen Kanal geführt ist, gekennzeichnet durch einen weiteren unter dem Kanal für das rückkehrende Trum des Förderbandes liegenden Kanal (o), durch welchen die Abgase auf ihrem Wege zum Schornstein regelbar zum Vorwärmen des Förderbandes geleitet werden.
  2. 2. Kanalkühlofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da(3 der bis zum Austrageende des Kühlofens reichende Kanal (o) mit dem Heizzug (l) durch absperrbare Kanäle (t) in Verbindung steht.
  3. 3. Kanalkühlofen nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daB der zur Aufnahme des rückkehrenden Trums des Förderbandes dienende Kanal (m) von dem Austrageende (g) des Kühlkanals durch eine wärmeisolierende Decke (p) getrennt ist.
  4. 4. Kanalkühlofen nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch eine zusätzliche Heizquelle (v) am Eintritt des Förderbandes in den Kühlkanal.
DE1930565788D 1929-02-19 1930-02-15 Kanalkuehlofen Expired DE565788C (de)

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