DE428367C - Heizofen mit duenner Aussenwand und groesseren Massen im Innern - Google Patents
Heizofen mit duenner Aussenwand und groesseren Massen im InnernInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24H—FLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
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Description
- Heizofen mit dünner Außenwand und größeren Massen im Innern. Heizöfen mit eiserner Ummantelung und wärmespeichernden, gleichzeitig die Zugrichtung für die Heizgase bestimmenden Einsätzen sind bekannt. Bei diesen Öfen verzögern die Einsätze das Anheizen, während die eiserne Mantelwand das Abkühlen beschleunigt. Andererseits kommt das Ofeninnere mit der Zimmerluft nicht in Berührung, so daß ein großer Teil der aufgespeicherten Wärme in den Schornstein verlorengeht. Es ist zwar bekannt, Heizöfen mit Luftumlaufrohren zu versehen, die aus dem Ofeninnern gegen das Zimmer zu ein beträchtliches Wärmegefälle eröffnen. Dabei zeigt sich jedoch ähnlich wie bei den einfachen eisernen Ofen der Nachteil, daß das Abkühlen stark beschleunigt wird.
- Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu beheben. Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.
- Abb. i ist eine Ansicht des Ofens.
- Abb.2 und 3 zeigen wagerechte Schnitte nach Linie II-II bzw. III-III der Abb. .4. Abb. q. ist ein Längsschnitt.
- Abb. 5 ist ein Querschnitt.
- Die Feuerstelle besteht aus dem blechverkleideten liegenden Schacht i mit Bedienungstür 2, der ebenfalls blechverkleidete backsteinerne Rauchkanal aus Seitenwänden 3, Decke 4. und Scheidewänden 5. Letztere sind abwechselnd rechts und links bei 6 durchbrochen, so daß der Kanal im Zickzack steigt, bis er im Rauchabzugstutzen 7 endet. Die Rauchgänge sind von liegenden Luftumlaufrohren 8 durchsetzt. Gestrichelte Pfeile zeigen den Weg der Rauchgase und Vollpfeile den der Luft. Die Hinterseite des Ofens ist mit einem in Abb. q. eingezeichneten Schixm g versehen, der zur Verstärkung des Luftzuges in den Rohren 8 dient.
- Die Dicke der Scheidewände 5 ist beträchtlich größer als die der blechverkleideten Außenwände 3, 4.. Diese Anordnung gründet sich auf der Erkenntnis, daß die im Zickzack geführten Rauchgase viel mehr Wärme an die inneren Scheidewände als an die äußeren Wände abgeben. Erstere werden nämlich von unten und auch oben überall unmittelbar stark bestrichen, wogegen bei der Wärmeaufnahme der Außenwände praktisch keine Berührungs-,värme, sondern nur Strahlungswärme wirkt. Die besagte Anordnung soll diesen Unterschied ausgleichen.
- Die starken Scheidewände speichern in sich die größtmöglichste Wärmemenge auf, wogegen die Außenwände sich nur zur Aufspeicherung einer erheblich geringeren Wärmemenge eignen. Wenn Scheidewände und Außenwand gleich stark bemessen werden, so wird eine dünne Scheidewand über-, eine starke Außenwand aber unterbeansprucht.
- Eine dünne Scheidewand kann nur wenig Wärme aufspeichern, folglich auch wenig Wärme abgeben. Der größte Teil der Anheizwärme würde bei dünnen Scheidewänden unausgenutzt in den Schornstein gelangen. Eine starke Außenwand erhält nie soviel Wärme, wie sie aufspeichern könnte, folglich wird sie sowohl beim Anheizen wie auch nach Abflammen des Brennstoffs hemmend auf die Zimmerheizung wirken. Der größte Teil der in einer starken Scheidewand angehäuften Wärme geht nach Abflammen wegen der starken Außenwände und des Fehlens von blechernen Luftumläufrohren verloren, da die Strahlung gegen das Zimmer zu durch die starken Außen-wände abgebremst wird. Ebenso gehen die Vorteile der dünnen Außenwände mangels eines inneren Wärmespeicherungsvermögens bei dünnen Scheidewänden verloren. Erst die erfinderische Vereinigung der nach ihrer Zweckbestimmung bemessenen Wandstärken im Verein mit den dünnwandigen, blechernen Luftumlaufrohren bringt eine wirtschaftliche Lösung der Aufgabe.
- Bei der Verteilung der feuerfesten Masse gemäß der Erfindung in Vereinigung mit den Luftumlaufrohren wird die Zimmerheizung durch die Außenwände hindurch erleichtert. Das Anheizen erfolgt schnell, auch die spätere andauernde Strahlungswärme der Scheidewände wird nach und nach unbehindert stetig in das Zimmer gelangen können, statt durch den Schornstein verlorenzugehen oder zu schnell gegen das Zimmer zu auszugehen.
- Die unteren Lagen der Rohre 8 sind auf der Rauchseite oben und seitlich durch feuerfeste Platten 1g geschützt. Letztere sind ebenfalls dünner als die Scheidewände 5, und zwar gleichfalls auf Grund der oben angeführten Überlegungen, daß nämlich die Anheizhemmung nicht zum Schaden einer Abgabe der späteren Strahlungswärme geschehen soll, was die Hauptbedingung einer gleichmäßigen Dauerheizung ist.
Claims (2)
- PATENT-ANSPRÜCHE: z. Heizofen, gekennzeichnet durch die Vereinigung eines schnell Wärme abgebenden dünnen Außenmantels mit im Innern des Ofens angeordneten wärmespeichernden Massen und neben diesen liegenden Luftumlaufrohren.
- 2. Heizofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Luftumlaufrohre (8) bedeckenden feuerfesten Schutzplatten (io) dünner sind als die wärmespeichernden Rauchgangscheidewände (5).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH93298D DE428367C (de) | 1923-04-06 | 1923-04-06 | Heizofen mit duenner Aussenwand und groesseren Massen im Innern |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEH93298D DE428367C (de) | 1923-04-06 | 1923-04-06 | Heizofen mit duenner Aussenwand und groesseren Massen im Innern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE428367C true DE428367C (de) | 1926-04-30 |
Family
ID=7166670
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH93298D Expired DE428367C (de) | 1923-04-06 | 1923-04-06 | Heizofen mit duenner Aussenwand und groesseren Massen im Innern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE428367C (de) |
-
1923
- 1923-04-06 DE DEH93298D patent/DE428367C/de not_active Expired
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