AT129073B - Einrichtung zur Ausnutzung der Wärme der Rauchgase bei Öfen. - Google Patents
Einrichtung zur Ausnutzung der Wärme der Rauchgase bei Öfen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Einrichtung zur Ausnutzung der Wärme der Rauchgase bei Ofen. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Ausnutzung der Wärme der Rauchgase bei Ofen, bei welcher um ein Rohr ein System wellenförmiger Hohlrippen aus Stahlblech od. dgl. angeordnet ist, deren Inneres einerseits mit dem Verbrennungsraum, anderseits mit dem Rauchabzug in Verbindung steht, und besteht darin, dass auf dem Heizkörper ein, den Feuerraum nach oben abschliessender Hohlkörper aus Schamotte od. dgl. aufgesetzt ist, an welchen aussen das, über die Heizkörperumwandung ausladende System Hohlrippen angeschlossen ist. Es sind Einrichtungen zur Ausnutzung der Wärme der Rauchgase bei Ofen bekannt, bei welchen die Rauchgase aus dem Verbrennungsraum durch wellenförmige Hohlrippen in den Rauchabzug geleitet werden, welche Rippen um ein Rohr angeordnet und an dasselbe angeschlossen sind. Die Erfindung betrifft eine besondere Ausbildung einer solchen Einrichtung, durch welche gleichzeitig auch ein Nachverbrennungsraum geschaffen wird, der deshalb besonders wirksam ist, weil der Gasstrom über glühende Schamotteteile geleitet wird, welche katalytisch wirken. Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt darin, dass der Gasstrom vollkommen in die Hohlrippen gelangt. Der Heizkörper kann für die Beheizung von Hallen u. dgl. frei aufgestellt, er kann aber auch als Warmluftaggregat verwendet werden, in welchem Falle man ihn aussen mit einem enganschliessenden Mantel umgibt. Man bringt auf die beschriebene Weise auf niederer Bauhöhe eine sehr grosse primäre Heizfläche unter und gelangt auch bei grossen Heizkörpern auf verhältnismässig niedrige, feuertechnisch richtige Abgastemperaturen. Weitere Erfindungsmerkmale werden an Hand der Zeichnung erläutert, auf welcher der Erfindunggegenstand im Ausführungsbeispiel dargestellt ist. Fig. 1 zeigt einen Heizkörper mit Aufsatz nach der Erfindung im Vertikalschnitt. Fig. 2 einen Schnitt nach I-I der Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt durch eine Rippe nach Il-77 der Fig. 2 und Fig. 4 die die Hohlrippe aufnehmende Nut mit Rillen des Gusskranzes im grösseren Massstab. Auf der obersten Schar Gussplatten 1 der Heizkörperumwandung ist ein Gusskranz 2 mit gewelltem Rande 3 (Fig. 2) aufgesetzt, in dessen mit Asbestkitt od. dgl. ausgefüllter Randnut 4 (Fig. 3 und 4) die aus gewelltem Stahlblech hergestellten Hohlrippen 5 eingesetzt sind. Die einzelnen Wellen des Gusskranzes 2 sind nach unten zu dachförmig ausgebildet (Fig. 3), so dass der von der Heizkörperumwandung kommende Warmluftstrom ungehindert abziehen kann. Am oberen Rande der Blechrippen 5 ist zum Abschluss ein ähnlich dem Kranze 2 ausgebildeter Kranz 6 mit kitterfüllten Nuten vorgesehen, welcher den Abschlussdeckel 7 mit Rauchabzug 8 trägt. Die Ausfüllung der Nuten mit Kitt hat den Vorteil, dass das Einsetzen des Stahlblechkörpers in den Gussober- bzw. Unterteil ohne genaue, zeitraubende Einpassungsarbeiten schnell und passend dicht erfolgt. Die Nuten besitzen seitliche Rillen 15, in welche der Kitt eindringt, so dass er auch bei Temperaturänderungen durch die Blechrippen nicht aus den Nuten gezogen werden kann. Auf die Schamotteauskleidung 13 des Heizkörpers ist ein prismatischer Hohlkörper 9 aus Schamotte aufgesetzt, welcher oben durch ein Strahlungsgewölbe 10 abgeschlossen ist. Um die Nachverbrennung EMI1.1 sitzendes, nach beiden Seiten offenes prismatisches Rohr 14 aus Schamotte, in den Hohlkörper 9 hineinragend, angeordnet, durch welches auch der Weg der abziehenden Rauchgase verlängert wird. Der Gasstrom gelangt aus dem Feuerraum durch das Rohr 14 an das Strahlungsgewölbe 10, welches die Wendekammer 17 umschliesst und zieht weiter zwischen Rohr 14 und Hohlkörper 9, durch die <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 Heizkörperumwandung zur Warmluftleitung. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur Ausnutzung der Wärme der Rauchgase bei Öfen, bei welcher um ein Rohr ein System m ellenförmiger Hohlrippen aus Stahlblech od. dgl. angeordnet ist, deren Inneres einerseits mit dem Verbrennungsraum, anderseits mit dem Rauchabzug in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, dass am oberen Ende der Heizkörperwandung ein Rohr (14) aus Schamotte od. dgl. aufgesetzt ist, über welches ein oben abgeschlossener, kuppelförmiger Hohlkörper (9) unter allseitige Belassung eines Zwischenraumes zwischen Rohr und Hohlkörper gestülpt ist, so dass ein ringförmiger Kanal für den Abzug der Rauchgase freibleibt.
Claims (1)
- 2. Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass am oberen Ende der Heizkörperumwandung bzw. am unteren Ende der Hohlrippen ein Gusskranz (2) aufgesetzt ist, dessen äusserer Rand in an sich bekannter Weise der Wellenform der Hohlrippen angepasst ist und dessen untere Flächen zwischen den Wänden der einzelnen Hohlrippen im Schnitt quer zur Längsrichtung der Rippe (5) eine nach beiden Seiten dachförmig abgeschrägte Form aufweisen.3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlrippen (5) oben durch einen Gusskranz von gleicher Form wie an der Unterseite abgeschlossen sind.4. Einrichtungen nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die das untere und obere Blechende der Hohlrippen aufnehmenden ringförmigen Nuten (4) in den Mantelflächen seitliche ringsumlaufende Rillen (15) besitzen und in bekannter Weise mit Asbestkitt, Eisenkitt od. dgl. ausgefüllt sind. EMI2.2
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