DE428162C - Steg fuer Klaviere u. dgl. Saiteninstrumente - Google Patents

Steg fuer Klaviere u. dgl. Saiteninstrumente

Info

Publication number
DE428162C
DE428162C DEP50145D DEP0050145D DE428162C DE 428162 C DE428162 C DE 428162C DE P50145 D DEP50145 D DE P50145D DE P0050145 D DEP0050145 D DE P0050145D DE 428162 C DE428162 C DE 428162C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bridge
soundboard
pianos
screws
web
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP50145D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WILHELM PEPPER
Original Assignee
WILHELM PEPPER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WILHELM PEPPER filed Critical WILHELM PEPPER
Priority to DEP50145D priority Critical patent/DE428162C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE428162C publication Critical patent/DE428162C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/07Strings
    • G10C3/08Arrangements thereof

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

  • Steg für Klaviere u. dgl. Saiteninstrumente. Der Resonanzboden von -Klavieren u. dgl. Saiteninstrumenten wird durch die bisher übliche Anbringung des Steges, über den die ZD Saiten gespannt sind, in seiner Wirkung ungünstig beeinflußt. Bekanntlich wird durch die Anordnung des Resonanzbodens irn Instrument die Erhöhung der Klangreinheit und Klangfülle des angeschlagenen Tones durch Mitschwingen seines Holzes angestrebt. Der zur Verbindung zwischen Resonanzboden und Saiten bzw. zur Auflage dieser Saiten angeordnete Steg überträgt die Schwingungen der Saiten auf den Resonanzboden und veranlaßt diesen zum _Mitschwingen. Es ist hierbei voll daß der Steg, der in Anbetracht des großen Druckes, den die ge-spannten Saiten auf ihn ausüben, entsprechend kräftig ausgeführt sein muß, keine \-ersteifting des Resonanzbodens herbeiführt. Dieses geschieht unweigerlich beim Aufleimen des Steges auf den Resonanzboden mit seiner ganzen Grundfläche. Man ist darum dazu übergegangen, in die Grundfläche des Steges Ausschnitte in bestimmten Abständen quer oder langs anzubringen, wodurch die Auflagefläche des Steges verkleinert wird. Hierbei ist man aber gezwungen, die Auflagefläche doch noch -so groß zu halten, daß eine sichere Befestigung des Steges auf dem Resonanzboden durch Verleimen erreicht wird. Diese erforderliche Größe der Auflagefläche führt aber noch immer eine Versteifung des für das Mitschwingen sehr elastisch gehaltenen Resonanzbodens herbei.
  • Diesem Übelstand begegnet die Erfindung dadurch, daß sie zwischen der Grundfläche des Steges und dem Resonanzboden einen Zwischenraum vorsieht, dem Steg also überhaupt keine direkte Verbindung init dein Resonanzboden gibt. Die Verbindung der beiden Körper miteinander wird durch Verschraubung herbeigeführt, wobei an den Durchgangsstellen der Schrauben zur Erhaltung des Zwischenraumes kleine runde Scheiben ans Holz, Metall o. dgl. zur Zwischenlage dienen. Um den Schrauben in dem Resonanzboden einen Halt zu geben. und ein Eindrücken der Unterlagscheiben in das weiche Holz des Resonanzbodens zu vermeiden, erhält derselbe all dieser Stelle einen dünnen Belag voll Hartholz von verhältnismäßig geringer Stärke, so daß er die Schwingungen des Resonanzbodens nicht beeinträchtigt. Für den Angriff der Schrauben am Steg kann man eine schwache, breitere Holzplatte auf die Grundflacbe desselben aufleimen oder an seinen Seiten Winkel vorsehen; jedoch kann der Halt des Steges auch in jeder anderen geeigneten Weise geschehen, derart, daß die Sohle des Steges an keiner Stelle direkte Verbindung init dein Resonanzboden hat.
  • Die Zeichnung zeigt den Erfindungsgegenstand in zwei beispielsweisen Ausführungen, und zwar veranschaulicht: Abb. i einen Ouerschnitt mit für die Befestigung des Steges vorgesehener Holzplatte, Abb. -2 einen Ouerschnitt mit an die Seiteil des Steges angeschraubten Befestigungswinkeln. Der Ste-a besitzt eine ..latte Grundflqclie, auf welche (nach Abb. i) eine Holzplatteb, die breiter gehalten ist als der Steg, aufgeleimt ist. Statt dieser Holzplatte kann auch eine Metallplatte, in geeigneter 'Weise befestigt, verwendet werden. Der Resonanzboden c ist mit einer dünnen Platte d aus Hartholz versehen, die an- der Stelle unterhalb des Steges a aufgeleimt ist. Die Befestigung des Steges a am Resonanzboden ge-Schicht durch Schrauben e. Um bei dem Aufschrauben des Steges a den Zwischenraum f zwischen Steg und Resonanzboden frei zu halten, werden entsprechend starke Plättclien g aus Holz, Metall o. dgl., deren Durchmesser so groß gehalten ist, daß in ihnen gerade eine Bohrung für das Hindurchführen der Befestigungsschrauben e vorgesehen werden kann, an den Schraubstellen zwischen-"ele-t. Diese Schraubstellen können in sehr weiten Abständen angeordnet sein, so daß die Berührungsfläche zwischen Steg und Resonanzboden durch ilie -#Ierlilittlung der kleinen Zwischenlegescheiben so klein gehalteil ist, daß ein nahezu freies Schwingen des Resonanzbodens erzielt wird.
  • Die Abb.:2 zeigt die Anordnung von Willkeln li, It:' an den Seiten des Steges a, mit welchen derselbe in der vorher beschriebenen Art mittels der Schrauben e am Resonanzboden befestigt werden kann.
  • Es bleibt vorbehalten, den Abstand der Schrauben e an der mehr belasteten Seite des Steges enger und an der weniger belasteten Seite weiter zu nehmen, so daß keine merkliche Belastung des Resonanzbodens eintritt und ein bedeutend reinerer und vollerer Ton erzielt wird.

Claims (1)

  1. PATENT--ANspRüCIIE: i. Steg für Klaviere u. dgl. Saiteninstrumente, der nicht mit voller Unterfläche auf dem Resonanzboden aufliegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung am Resonanzboden unter Zwischenschaltung von Abstand haltenden Ringen (g) durch Schrauben (e) erfolgt, die durch seitlich vorspringende Ränder einer Bodenplatte (b) des Steges oder durch Winkel (h), die am Steg befestigt sind, hindurchgehen. -. Stegbefestigung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf dein Resonanzboden unterhalb des Steges eine verhältnismäßig dünne Hartholzleiste zur Aufnahme der Schrauben aufgeleinit ist.
DEP50145D 1925-03-28 1925-03-28 Steg fuer Klaviere u. dgl. Saiteninstrumente Expired DE428162C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP50145D DE428162C (de) 1925-03-28 1925-03-28 Steg fuer Klaviere u. dgl. Saiteninstrumente

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP50145D DE428162C (de) 1925-03-28 1925-03-28 Steg fuer Klaviere u. dgl. Saiteninstrumente

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE428162C true DE428162C (de) 1926-04-27

Family

ID=7384209

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP50145D Expired DE428162C (de) 1925-03-28 1925-03-28 Steg fuer Klaviere u. dgl. Saiteninstrumente

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE428162C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19819851A1 (de) * 1998-05-05 1999-11-25 Fraunhofer Ges Forschung Klangkörper

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19819851A1 (de) * 1998-05-05 1999-11-25 Fraunhofer Ges Forschung Klangkörper
DE19819851C2 (de) * 1998-05-05 2000-06-08 Fraunhofer Ges Forschung Klangkörper für ein Saiteninstrument
US6239339B1 (en) 1998-05-05 2001-05-29 Fraunhofer Ges Forschung Resonance body for a string instrument

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE428162C (de) Steg fuer Klaviere u. dgl. Saiteninstrumente
DE3216759C1 (de) Kinnstütze für ein Streichmusikinstrument
DE2140224C3 (de) Pianoresonanzboden
DE102006062039B4 (de) Cajon
DE389846C (de) Resonanzboden fuer Tasteninstrumente, Klaviere o. dgl.
DE320164C (de) Lagerung des Resonanzbodens bei Klavieren
DE1497794C (de) Anordnung zum Befestigen des Reso nanzbodens eines Tasteninstruments
DE1285280B (de) Konzertfluegelrast
DE683930C (de) Handharmonika
DE390887C (de) Spannvorrichtung fuer Resonanzboeden von Saiteninstrumenten, Klavieren o. dgl.
DE628864C (de) Klavier oder Fluegel, bei dem unterhalb des Hauptresonanzbodens ein Hilfsresonanzboden angebracht ist
DE506687C (de) Resonanzbodensteg fuer Klavier oder Fluegel
DE464805C (de) Doppelter Resonanzboden fuer Klaviere
DE511610C (de) Elastischer Steguntersatz mit Resonanzkoerper fuer Streich- und Zupfinstrumente
DE885810C (de) Hammerklavier
DE589659C (de) Klavierrahmen
DE950423C (de) Hammerklavier
DE388272C (de) Streichinstrument
DE365645C (de) Steg fuer Streichinstrumente
CH204543A (de) Fussplatte für Skibindungen.
DE455448C (de) Stachel fuer Streichinstrumente
DE333600C (de) Vorrichtung zum Regeln der Klangfarbe an Kasten-Sprechapparaten
DE467762C (de) Resonanzsystem fuer Saiteninstrumente, insbesondere Klaviere
DE600790C (de) Saiteninstrument mit Tonverstaerkung
DE347304C (de) Resonanzboden