DE428162C - Steg fuer Klaviere u. dgl. Saiteninstrumente - Google Patents
Steg fuer Klaviere u. dgl. SaiteninstrumenteInfo
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-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10C—PIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
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Description
- Steg für Klaviere u. dgl. Saiteninstrumente. Der Resonanzboden von -Klavieren u. dgl. Saiteninstrumenten wird durch die bisher übliche Anbringung des Steges, über den die ZD Saiten gespannt sind, in seiner Wirkung ungünstig beeinflußt. Bekanntlich wird durch die Anordnung des Resonanzbodens irn Instrument die Erhöhung der Klangreinheit und Klangfülle des angeschlagenen Tones durch Mitschwingen seines Holzes angestrebt. Der zur Verbindung zwischen Resonanzboden und Saiten bzw. zur Auflage dieser Saiten angeordnete Steg überträgt die Schwingungen der Saiten auf den Resonanzboden und veranlaßt diesen zum _Mitschwingen. Es ist hierbei voll daß der Steg, der in Anbetracht des großen Druckes, den die ge-spannten Saiten auf ihn ausüben, entsprechend kräftig ausgeführt sein muß, keine \-ersteifting des Resonanzbodens herbeiführt. Dieses geschieht unweigerlich beim Aufleimen des Steges auf den Resonanzboden mit seiner ganzen Grundfläche. Man ist darum dazu übergegangen, in die Grundfläche des Steges Ausschnitte in bestimmten Abständen quer oder langs anzubringen, wodurch die Auflagefläche des Steges verkleinert wird. Hierbei ist man aber gezwungen, die Auflagefläche doch noch -so groß zu halten, daß eine sichere Befestigung des Steges auf dem Resonanzboden durch Verleimen erreicht wird. Diese erforderliche Größe der Auflagefläche führt aber noch immer eine Versteifung des für das Mitschwingen sehr elastisch gehaltenen Resonanzbodens herbei.
- Diesem Übelstand begegnet die Erfindung dadurch, daß sie zwischen der Grundfläche des Steges und dem Resonanzboden einen Zwischenraum vorsieht, dem Steg also überhaupt keine direkte Verbindung init dein Resonanzboden gibt. Die Verbindung der beiden Körper miteinander wird durch Verschraubung herbeigeführt, wobei an den Durchgangsstellen der Schrauben zur Erhaltung des Zwischenraumes kleine runde Scheiben ans Holz, Metall o. dgl. zur Zwischenlage dienen. Um den Schrauben in dem Resonanzboden einen Halt zu geben. und ein Eindrücken der Unterlagscheiben in das weiche Holz des Resonanzbodens zu vermeiden, erhält derselbe all dieser Stelle einen dünnen Belag voll Hartholz von verhältnismäßig geringer Stärke, so daß er die Schwingungen des Resonanzbodens nicht beeinträchtigt. Für den Angriff der Schrauben am Steg kann man eine schwache, breitere Holzplatte auf die Grundflacbe desselben aufleimen oder an seinen Seiten Winkel vorsehen; jedoch kann der Halt des Steges auch in jeder anderen geeigneten Weise geschehen, derart, daß die Sohle des Steges an keiner Stelle direkte Verbindung init dein Resonanzboden hat.
- Die Zeichnung zeigt den Erfindungsgegenstand in zwei beispielsweisen Ausführungen, und zwar veranschaulicht: Abb. i einen Ouerschnitt mit für die Befestigung des Steges vorgesehener Holzplatte, Abb. -2 einen Ouerschnitt mit an die Seiteil des Steges angeschraubten Befestigungswinkeln. Der Ste-a besitzt eine ..latte Grundflqclie, auf welche (nach Abb. i) eine Holzplatteb, die breiter gehalten ist als der Steg, aufgeleimt ist. Statt dieser Holzplatte kann auch eine Metallplatte, in geeigneter 'Weise befestigt, verwendet werden. Der Resonanzboden c ist mit einer dünnen Platte d aus Hartholz versehen, die an- der Stelle unterhalb des Steges a aufgeleimt ist. Die Befestigung des Steges a am Resonanzboden ge-Schicht durch Schrauben e. Um bei dem Aufschrauben des Steges a den Zwischenraum f zwischen Steg und Resonanzboden frei zu halten, werden entsprechend starke Plättclien g aus Holz, Metall o. dgl., deren Durchmesser so groß gehalten ist, daß in ihnen gerade eine Bohrung für das Hindurchführen der Befestigungsschrauben e vorgesehen werden kann, an den Schraubstellen zwischen-"ele-t. Diese Schraubstellen können in sehr weiten Abständen angeordnet sein, so daß die Berührungsfläche zwischen Steg und Resonanzboden durch ilie -#Ierlilittlung der kleinen Zwischenlegescheiben so klein gehalteil ist, daß ein nahezu freies Schwingen des Resonanzbodens erzielt wird.
- Die Abb.:2 zeigt die Anordnung von Willkeln li, It:' an den Seiten des Steges a, mit welchen derselbe in der vorher beschriebenen Art mittels der Schrauben e am Resonanzboden befestigt werden kann.
- Es bleibt vorbehalten, den Abstand der Schrauben e an der mehr belasteten Seite des Steges enger und an der weniger belasteten Seite weiter zu nehmen, so daß keine merkliche Belastung des Resonanzbodens eintritt und ein bedeutend reinerer und vollerer Ton erzielt wird.
Claims (1)
- PATENT--ANspRüCIIE: i. Steg für Klaviere u. dgl. Saiteninstrumente, der nicht mit voller Unterfläche auf dem Resonanzboden aufliegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung am Resonanzboden unter Zwischenschaltung von Abstand haltenden Ringen (g) durch Schrauben (e) erfolgt, die durch seitlich vorspringende Ränder einer Bodenplatte (b) des Steges oder durch Winkel (h), die am Steg befestigt sind, hindurchgehen. -. Stegbefestigung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf dein Resonanzboden unterhalb des Steges eine verhältnismäßig dünne Hartholzleiste zur Aufnahme der Schrauben aufgeleinit ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP50145D DE428162C (de) | 1925-03-28 | 1925-03-28 | Steg fuer Klaviere u. dgl. Saiteninstrumente |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP50145D DE428162C (de) | 1925-03-28 | 1925-03-28 | Steg fuer Klaviere u. dgl. Saiteninstrumente |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE428162C true DE428162C (de) | 1926-04-27 |
Family
ID=7384209
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP50145D Expired DE428162C (de) | 1925-03-28 | 1925-03-28 | Steg fuer Klaviere u. dgl. Saiteninstrumente |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE428162C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19819851A1 (de) * | 1998-05-05 | 1999-11-25 | Fraunhofer Ges Forschung | Klangkörper |
-
1925
- 1925-03-28 DE DEP50145D patent/DE428162C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19819851A1 (de) * | 1998-05-05 | 1999-11-25 | Fraunhofer Ges Forschung | Klangkörper |
| DE19819851C2 (de) * | 1998-05-05 | 2000-06-08 | Fraunhofer Ges Forschung | Klangkörper für ein Saiteninstrument |
| US6239339B1 (en) | 1998-05-05 | 2001-05-29 | Fraunhofer Ges Forschung | Resonance body for a string instrument |
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