DE42710C - Selbsttätiger Verkaufsapparat für Parfüms in Form eines Sprühregens - Google Patents
Selbsttätiger Verkaufsapparat für Parfüms in Form eines SprühregensInfo
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- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F13/00—Coin-freed apparatus for controlling dispensing or fluids, semiliquids or granular material from reservoirs
- G07F13/08—Coin-freed apparatus for controlling dispensing or fluids, semiliquids or granular material from reservoirs in the form of a spray
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 44: Kurzwaaren.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen selbstthä'tigen Verkaufsapparat für Parfüm, bei
welchem durch das Einwerfen einer bestimmten Münze ein Schieber ausgelöst wird, so dafs
derselbe nunmehr herausgezogen bezw. in den Apparat hineingestofsen werden kann, durch
welche Bewegung ein kleiner Blasebalg oder ein Gummiball bethätigt wird, der das in einem
Spritzfläschchen enthaltene Parfüm dem Kaufenden entgegenbläst.
Auf beiliegenden Zeichnungen stellt Fig. 1
den Apparat in der Vorderansicht nach abgenommener Vorderwand dar, während die Fig. 3
und 4 denselben Apparat in zwei Seitenansichten mit fortgelassenen Seiten wänden zeigen.
Fig. 2 ist ein waagrechter Schnitt durch die Einwurfsöffnung.
In dem kastenförmigen Gehäuse des Apparates ist eine Querwand F angeordnet, an der
die einzelnen Theile des inneren Mechanismus befestigt sind und die entsprechend der Form
dieser einzelnen Theile und ihrem Zusammenspiel gemäis ausgeschnitten ist.
Aus der Vorderwand des Apparates ragt der Knopf B eines Schiebers A hervor, der auf
der oberen Seite seines hinteren Endes mit Zähnen G versehen ist und einen Schlitz D
trägt, mit dem er auf dem an der Wand F befestigten Bolzen E geführt wird. Auf dem
Bolzen E ist ferner' ein Hebel angeordnet, dessen vorderer Arm H einen Kasten zur
Aufnahme der in den Apparat geworfenen Münze bildet und dessen hinterer Arm / durch
ein verstellbares Gewicht J derart belastet ist, dafs der Hebel nur bei Einführung einer Münze
von bestimmtem Gewicht aus seiner Gleichgewichtslage gebracht wird. Der belastete
Arm / ruht auf einem Anschlage K, so dafs der Hebel in seiner Ruhestellung waagrecht
liegt und sein kastenförmiger Arm H unter der Mündung der Einwurfsröhre g sich befindet.
An dem Hebel ist ein nach hinten sich erstreckender Ansatz befestigt, der einen
Stift L trägt, welcher vor einem der Zähne G so ruht, dafs der Schieber A ohne Auslösen
dieses Stiftes nicht aus dem Apparat herausgezogen werden kann. Die Auslösung dieses
Stiftes L erfolgt durch eine in den Apparat geworfene Münze, welche in dem Rohr g
hinabgleitet und in den kastenförmigen Arm H gelangt. Dieser Arm sinkt dann nieder und
der Stift L giebt die Verzahnung G des Schiebers A frei. Der Schieber A kann nun aus
dem Apparat herausgezogen werden, wobei die durch Querstück U, Fig. 1, mit dem Schieber
verbundene Stange N mitgenommen wird, an welcher durch Schraube Q.1 die Druckplatte P
befestigt ist. Genügend weit vorgezogen, drückt die Platte P den an der Vorderplatte
des Apparates befestigten Gummiball Q zusammen und die diesem Balle entströmende
Luft wird durch Schlauch R nach dem mit Parfüm gefüllten Spritzfläschchen T geleitet.
Das Parfüm wird dann durch das Spritzrohr S
und Ausblaserohr e als feiner Sprühregen aus dem Apparat herausgeblasen, nachdem vorher
die zwischen dein Spritzrohr S und dem Ausblaserohr e eingeschaltete Verschlufsklappe b
zur Seite gedreht war. Diese Klappe b hat den Zweck, das Hineinwerfen von Gegenständen
in das Ausblaserohr e und die dadurch bewirkte Störung im Betriebe des Apparates insoweit
zu verhindern, dafs solche Gegenstände wieder mit Leichtigkeit aus dem Ausblaserohr e
entfernt werden können.
Die Bewegung der Klappe b wird gleichzeitig mit dem Herausziehen des Schiebers A
dadurch bewirkt, dafs das obere Ende der Stange N mit einer Coulisse V, Fig. 3, ausgestattet
ist, in deren Schlitz der Zapfen X des um Zapfen Z drehbaren Hebels Y gleiten kann.
An dem anderen Arm des Hebels Y ist die Stange α befestigt, welche drehbar mit der
einen Randöse der Klappe b verbunden ist. Mit der anderen Randöse kann sich die Klappe b
um den an der Scheidewand F befestigten Zapfen c drehen (Fig. 1). Beim Herausziehen
des Schiebers A aus dem Apparat wird auch die Coulisse V vorwärts gezogen und infolge
der eigenartigen Form des Coulissenschlitzes der Hebel Y so bewegt, dafs Klappe b niedergezogen und dadurch die Ausspritzöffnung
freigegeben wird. Sobald der Knopf B des Schiebers A freigegeben wird, zieht die Feder O,
welche mit der Hinterwand des Apparates und der Stange N, Fig. 3, verbunden ist und beim
Herausziehen des Schiebers A aus dem Apparat angespannt wurde, die Stange N und mit
dieser den Schieber A in den Apparat zurück. Nachdem die in den Apparat eingeführte Münze
durch Aufkippen des Hebels H I abgeworfen ist, bringt das Gewicht J den Hebel wieder "in
seine Anfangslage zurück, wobei der unter dem Schieber A befestigte, nach vorn gekrümmte
Draht s diese Bewegung dadurch einleitet, dafs er beim Vorziehen des Schiebers A
den niedergesunkenen Münzhebelarm H anhebt, so dafs nunmehr das Gegengewicht J
schnell zur Wirksamkeit gelangen kann. Der Arm / schlägt infolge seiner Belastung auf
den Anschlag K auf, so dafs ein Zurückprallen des Hebels erfolgt, durch welches der Stift L
aus der Verzahnung G des Schiebers ausgelöst wird und letzterer aus dem Apparat herausgezogen
werden und eine neue Entnahme von Parfüm erfolgen könnte, ohne dafs eine neue Münze in den Apparat geworfen ist.
Um diese mifsbräuchliche Benutzung des Apparates zu verhindern, ist folgende Einrichtung
getroffen.
Hinter der Einstecköffnung für die Münze ist im Innern des Apparates eine Klappe t,
Fig. 3 und 4, um eine senkrechte Achse drehbar aufgehängt, deren freies Ende durch, ein
Gelenk mit der Stange i verbunden ist. Letztere ist an der Vorderwand des Apparates und an
der Scheidewand F drehbar gelagert und trägt einen Arm k, der in eine Nase η des um Z,
Fig. i, drehbaren belasteten Hebels m eingreift. Der andere Arm dieses Hebels m trägt eine
Ausklinkung r, mit der er unter eine Nase q des Münzhebelarmes H greifen kann, wenn
derselbe seine Ruhelage einnimmt (Fig. 1). An dem Schieber A ist ferner ein Draht 0 befestigt,
welcher so gebogen ist, dafs der Arm k bei der durch das Einstecken einer Münze erfolgten
Drehung der Stange j vor die Krümmung ρ des Drahtes 0 zu liegen kommt und
hierbei den Hebel m mit seiner Ausklinkung r von der Nase q fortbewegt.
Nachdem der Münzhebelarm H durch die eingeworfene Münze belastet ist, kann derselbe
nun erst niedersinken und dadurch Stift L aus der Verzahnung G der Schieberstange 1
auslösen.
Beim Zurückschieben des Schiebers A in den Apparat gelangt die Krümmung ρ gegen den
Arm k und bringt diesen wieder in die Ruhestellung, Fig. ι, während gleichzeitig die Klappe t
bei der Drehung der Stange i die Einwurfsöffnung verschliefst. Der belastete Hebel m
sinkt zurück und greift mit seiner Ausklinkung r unter die Nase q des Münzhebelarmes H, so
dafs der Stift L in der Verzahnung G liegen bleibt und der Schieber nicht sofort wieder
aus dem Apparat herausgezogen werden kann. Beim Einstecken einer neuen Münze in den
Apparat wird dann die Klappe t zur Seite bewegt und dadurch Stange i wieder so gedreht,
dafs ihr Arm k den Hebel m von der Nase q des Münzhebelarmes H abdreht und in die
Nase η des belasteten Hebels m einklinkt.
Ist eine minderwerthige Münze in den Apparat eingeführt, so wird dieselbe in bekannter
Weise durch eine Oeffnung des Führungsrohres g herausfallen, bevor sie in den
Münzhebelarm gelangt; dieser wird also nicht belastet, so dafs der Stift L nicht aus der Verzahnung
G ausgelöst und demnach der Schieber A auch nicht aus dem Apparat herausgezogen
werden kann. Hat dagegen die eingeworfene Münze den richtigen Werth, so fällt die Münze in den Münzhebelarm H, dieser
sinkt nieder und der Stift L wird aus G ausgelöst. Wird nun der Schieber aus dem
Apparat herausgezogen, so drückt der Draht ο den Arm k zurück und schliefst dadurch die
Einwurfsöffnung, gleichzeitig wird die Platte P gegen den Gummiball Q geprefst, und da zu
derselben Zeit auch die Klappe b unter Vermittelung der Coulisse V und des Hebels Z
zur Seite gedreht ist, so entströmt das Parfüm dem Ausblaserohr e als feiner Sprühregen.
Anstatt den Schieber A aus dem Apparat herauszuziehen, kann ersterer auch so angeordnet
werden, dafs er in den Apparat hineingestofsen wird, um die Abgabe von Parfüm zu bewirken.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:ι . Ein selbstthätiger Verkaufsapparat für Parfüm und andere Flüssigkeiten, bei welchem mittelst einer Zug- bezw. Stofsstange (A) eine Platte (P) gegen einen Blasebalg oder Gummiball (Q) gedrückt werden kann, nachdem ein mit der Stange (A) in Eingriff stehender Münzhebel (H) durch Be-■ lastung mittelst einer in den Apparat geworfenen Münze aus ersterer ausgelöst ist, zu dem Zwecke, das in einem Spritzfläschchen (T) enthaltene Parfüm als feinen Sprühregen zum Apparat hinauszuschleudern.Bei dem unter i. beanspruchten Apparat die Anordnung einer Sicherung gegen Entnahme von Parfüm ohne vorher geleistete Bezahlung, gekennzeichnet durch eine Klappe (t) hinter der Einwurfsöffnung für die Münze, welche mit einer einen Arm (k) tragenden Stange (i) derart verbunden ist, dafs die beim Einstecken der Münze seitlich bewegte Klappe (t) die Stange (i) dreht, in Verbindung mit dem belasteten Hebel (m) und dem am Schieber (A) befestigten Draht (o).Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE42710C true DE42710C (de) |
Family
ID=318087
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT42710D Expired - Lifetime DE42710C (de) | Selbsttätiger Verkaufsapparat für Parfüms in Form eines Sprühregens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE42710C (de) |
-
0
- DE DENDAT42710D patent/DE42710C/de not_active Expired - Lifetime
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