DE426560C - Maschine zum gleichzeitigen Schleifen mehrerer zwischen achsial beweglichen Hakenspindeln eingespannter Darmsaiten - Google Patents

Maschine zum gleichzeitigen Schleifen mehrerer zwischen achsial beweglichen Hakenspindeln eingespannter Darmsaiten

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DE426560C
DE426560C DEK93119D DEK0093119D DE426560C DE 426560 C DE426560 C DE 426560C DE K93119 D DEK93119 D DE K93119D DE K0093119 D DEK0093119 D DE K0093119D DE 426560 C DE426560 C DE 426560C
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Kuenzel & Co Fa E
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Kuenzel & Co Fa E
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B5/00Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor
    • B24B5/50Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of the material of non-metallic articles to be ground, e.g. strings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Iylaschine zum gleichzeitigen Schleifen mehrerer zwischen achsial beweglichen Hakenspindeln eingespannter Darmsaiten. Bei dem bisher gebräuchlichen Schleifen der Darmsaiten von Hand, in letzterer Zeit auch mittels Maschinen, bestanden die Arbeitsvorgänge in nur kurzen' Abreibebewegungen,wodurch nur urrunde und mit flachen Stellen durchsetzte Saiten, die außerdem noch in ihrer ganzen Länge ungleiche Dicken aufwiesen, erzeugt wurden, abgesehen davon, daß nur eine geringe Anzahl von Saiten auf einmal abgerieben werden konnten.
  • Daß diese Herstellungsmängel neben der unproduktiven Herstellung der Darmsaiten die Saiten selbst ungemein verteuerten, ist wohl jedermann einleuchtend.
  • Das -Neue der Erfindung besteht darin, daß die zu schleifenden Darmsaiten zwischen mit Schmirgelpapier geeigneten Kornes ausgelegten Platten oder zwischen beständig umgedrehten und achsial verschiebbaren, mit Schmirgelpapier überzogenen oder mit Schmirgel verleimten Walzen hindurchliegen und die obere Platte bzw. obere Walze mittels Zentraleinstellung inikrometerartig auf 1/,o" mm, je nach Ausführung auch mit noch einem höheren Genauigkeitsgrad eingestellt «-erden kann und die ganze Schleifeinrichtung während der Umdrehung jeder einzelnen Darmsaite, jede um ihre Achse, auf die ganze Länge der Darmsaite hin und her bewegt wird.
  • Mit dieser Einrichtung ist es nicht nur möglich, jede beliebige Anzahl von Darmsaiten auf einmal auf jede gewünschte Dicke, auf die ganze Länge genau gerundet, glatt und sauber bei höchster Quintenreinheit herzustellen, sondern ' es wird auch eine höhere Produktivität und dadurch eine wesentliche Verbilligung der Saiten erzielt.
  • Es zeigen in der Zeichnung: Abb. i eine Schleifeinrichtung der Erfindung gemäß mit Plattenausrüstung und imgeschlossenen Zustande in der Ansicht, Abb. 2 im geöffneten Zustande; Abb.3 einen Schnitt in der Richtung der Linie c-d der Abb. 2; Abb. d. einen Schnitt in der Richtung der Linie a-b der Abb. 2: Abb. 5 eine Schleifeinrichtung mit Walzenausrüstung und im geschlossenen Zustande in einer Ansicht; Abb.6 eine Ansicht nach der Pfeilrichtung. 4 der Abb. 5, ebenfalls im geschlossenen Zustande; Abb.7 die Schleifmaschine in ihrer Zusammenstellung in der Längsansicht; Abb. 8 die Schleifmaschine in der Draufsicht und Abb.9 das Getriebe insgesamt in etwas vergrößertem 1Taßstabe und in der Ansicht in der Richtung der Linie :1-B der Abb. 7.
  • Nach Abb. i und 2 ist ein Schieber b auf einer Prismenbank a durch Kette oder andere an Zughaken q angreifende Zugmittel der ganzen Länge der zu schleifenden Saiten x entsprechend hin und her schiebbar angeordnet.
  • Auf diesem Schieber b ist der Sockel c befestigt, der zu beiden Längsseiten von je einer Leite cl begrenzt ist, in denen einander genau gegenüberliegend, der Zahl der auf einmal zu schleifenden Saiten _x entsprechend Einschnitte zum Durchlaß und zur Führung der Saiten vorgesehen sind.
  • Auf den an dem Sockel c angeschraubten S S tirnleisten e sitzen, schwingbar um Scharnierbolzen s einerseits und feststellbar durch Schrauben r anderseits, die Führungen für Gleitstücke f angeordnet, die in seitlichen Lagern eine starre Welle g für die Träger i. der oberen Schleifplatte h aufnehmen.
  • Die die Führungen der Gleitsteine f abschließenden Köpfe k sind ebenfalls zu Lagern ausgebildet, und zwar für die drehbare Welle 1, auf der die konischen Räder n und das Handrad in befestigt sind.
  • Mit den konischen Rädern it stehen die konischen Räder o in Eingriff, die in den Köpfen k -#vohl drehbar achsial, aber nicht verschiebbar von je einer Gewindespindel durchdrungen werden, die jede in ihrem zugehörigen Gleitstück f unbeweglich festgesetzt ist.
  • Zur genauen Höheneinstellung der beiden einander gegenüberstehenden Gleitstücke f und der daran hi-ingenden Schleifplatte h ist die Nabe des Handrades in so graduiert, daß mit jeder Drehung des Handrades in um einen 'Peilstrich die Gleitstücke f und mit diesen auch die Schleifplatte lt um 1/1"o mm oder bei Vergrößerung der Nabe des Handrades -vi oder Anbringung geeigneter Räderübersetiung um noch genauer zu kontrollierende Beträge gehoben bzw. gesenkt werden können.
  • Voraussetzung ist natürlich ihre genaue wagerechte Lage, die durch Verstellen einer einzelnen Spindel p erreicht werden kann.
  • Während nach Abb. i bis .4 als Schleifwerkzeug eine Platte h vorgesehen ist, zwischen welcher und der Sockelplatte c die zu schleifenden Darmsaiten x, geführt in den Einschnitten der Leisten d, untergebracht sind, treten nach Abb. 5 und 6 an Stelle dieser Schleifplatte h und dem Sockel c drei Schleifwalzen it, von denen zwei in den Stirnleisten e und eine obere in den Gleitstücken f nicht nur drehbar, sondern auch achsial verschiebbar gelagert sind.
  • In Drehung versetzt werden diese Walzen it im Ausführungsbeispiel durch -den Kettenzug v (der jedoch auch durch andere Zugmittel ersetzt sein kann), die konischen Zahnräder w, y und 1, a und die Zahnräder 3, q., 5, 6 und 7, während die achsiale sogenannte Zonenverschiebung der Walzen u durch das Schneckengetriebe N und 8 mittels eines Walzenexzenters, das auf die drei Hebel 9, angelenkt an die Walzenachsen, wirkt.
  • Hierzu sei bemerkt, daß die achsiale Verschiebung der Walzen u äußerst langsam erfolgt und dazu dient, das auf die Walzen u aufgebrachte Reibmaterial nach Möglichkeit zu verteilen und zu verschieben sowie die berührenden Zonen der schleifenden Flächen zu wechseln.
  • Der Arbeitsvorgang ist folgender Ist die Schleifplatte h bzw. die obere Walze it durch Hochschwingen um die Bolzen s in Hochstellung gebracht und in dieser Lage durch den Stift t gesichert, wie in Abb. a angedeutet ist, dann werden die zu schleifenden bzw. abzuschleifenden Darmsaiten x in die führenden Einschnitte der Leisten d eingelegt und deren Enden in die Haken der Spindeln i i und 14. (Abb. 7, 8 und 9) eingehängt, um mit diesen in Umdrehung versetzt zu werden, wie noch später beschrieben wird.
  • Unterhalb und oberhalb der Saiten x werden bei der Einrichtung mit der Schleifplatte 1t Streifen geeigneten Schmirgelpapiers in der Breite der Platte lt innerhalb der Leisten d eingelegt und dann den Saiten x die nötige Spannung gegeben, was durch Drehen der Kurbel 18 (Abb.7) und des Zahnrades i9, das in die Zahnstange 2o eingreift, geschieht.
  • Damit wird der Spindelkasten 13, in dem sämtliche Hakenspindeln 1.1 dreh- und achsial verschiebbar gelagert sind, auf der Wange a zum Anspannen nach außen verschoben.
  • Die Stangen 16, die in :demselben Spindelkasten 13 .oberhalb .der Hakenspindeln 14 und nur achsial verschiebbar gelagert sind, erfassen mit ihren einzelnen Kopfstücken die Enden der Hakenspindeln 14. unter Zwischenschaltung von Kugellagern; zwischen jedem Kopfstück und dem Spindelkasten 13 sitzen auf den Stangen 16 Druckfedern 17, die also unter Ausgleich von geringen Längenunterschieden der Darmsaiten beim Verschieben des Kastens 13 auf die Kopfstücke drücken und durch diese die Spindeln 14 mitnehmen.
  • Wird der beschriebene Werkstückhalter (Abb. i und .,) wieder herabgeklappt, wobei die Schleifplatte h zwischen die Leisten d tritt, und durch die schwingbar angeordneten Schrauben r befestigt, hierauf noch durch Drehen des Handrades in die Schleifplatte lt bzw. die obere Walze it (Abb. 5 und 6) auf die Dicke der zu schleifenden Darmsaiten x eingestellt, so ist die Maschine arbeitsbereit. Betreffs der Einrichtung mit der Walzenanordnung (Abb. 5 und 6) sei bemerkt, daß die Walzen u selbst entweder mit Schmirgel versehen oder auch mit Schmirgelpapier bezogen sein müssen, während sich die anderen Vorbereitungen mit den oben beschriebenen vollständig decken.
  • Wird min unmittelbar durch einen Motor (nicht gezeichnet) oder durch Riemenzug, wie in Abb.7 angedeutet ist, die Riemenscheibe 24 und mit dieser das Wechselgetriebe 25 in Umdrehung versetzt, so wird je nach der Stellung der Kupplung 26 das auf derselben Welle befestigte Zahnrad 27 nach der einen oder der anderen Richtung umgedreht.
  • Dieses Zahnrad 27 (Abb.7 und 9) überträgt diese Bewegung auf das Zahnrad 28 und somit auch auf das Schneckengetriebe 29, 37; das Schneckenrad 37 ist mit dein Kettenrade w verbunden.
  • Die über dieses Kettenrad w und die Kettenleitrolle wl laufende Kette v o. dgl. greift an den Haken q am Schlitten b an und bewegt ihn auf der Wange a.
  • Mit der Drehung des-Antriebsl.:ettenradesw wird demnach je nach der Stellung der Kupplung 26 der Schlitten b mit dem Schleifwerkzeug den Darmsaiten entlang hin oder zurück bewegt; die Umstellung der Kupplung 26 erfolgt durch die'Knagge 39 am Schlitten b am Ende einer jeden Bewegungsrichtung durch Nocken 21, wie bekannt, indem durch deren Vermittelung die Stange 22 kurz verschoben und diese Verschiebung durch den Doppelhebel 35 auf den Gabelhebel 36 und von diesem auf den Kupplungsmuff 26 übertragen wird.
  • Da nun ferner das Zahnrad 28 mit dem Zahnrade 30 und das hierzu gehörige Schwesterrad 3 i mit dem Zahnr ade 32 in Eingriff steht, das an dem einen Ende der sich auf die ganze Länge der Wange a erstreckenden und in dieser zweckmäßig gelagerten Welle 23 befestigt ist, so wird auch diese Welle 23 in Umdrehungen versetzt, die wiederum durch die Zwischenräder 33, 34 (Abb. 9) einerseits im ortsfesten Spindelkasten io die in diesem nur drehbar lagernden Spindeln i i, die alle unter sich durch den gegenseitigen Eingriff von Zahnrädern 12 in Verbindung stehen, in Drehung versetzen.
  • Anderen Endes der Welle 23, und zwar am Spindelkasten 13, der zum Zweck des Spannens der zu schleifenden Saiten verschiebbar angeordnet ist, findet die Umdrehungsübertragung auf die Spindeln i¢ auf dieselbe Weise statt, nur daß das treibende Zahnrad 38, wie bekannt, auf der Welle 23 in Nut und Feder gleitend den Längsverschiebungen des Spindelkastens 13 folgt.
  • Mit dem Inbewegungsetzen der Maschine werden demnach nicht nur die Darmsaiten x, jede um ihre eigene Achse, gedreht, sondern auch der die Schleifwerkzeuge tragende Schlitten wird auf der Wange a parallel zu den Darmsaiten x und auf ihrer ganzen Länge gleichmäßig, d. h. ohne rasche und kurze Wechselbewegung, hin und her bewegt, gegebenenfalls unter Eigendrehung als Walzen ausgebildeter Werkzeuge, wobei die Saiten auf jeden gewünschten Durchmesser rundgeschliffen werden.
  • Während sich dieser Arbeitsvorgang bei dem Schleifen mittels der Schleifplatte h zwischen der Platte h und dem Sockel c vollzieht, liegen bei der Walzenanordnung die zu schleifenden Darmsaiten _x auf den beiden unteren Walzen ic auf und werden durch die obere Walze -Lt vor schädlichen Schwingungen be- wahrt.
  • Da durch die Zentraleinstellung die Schleifplatte 1a bzw. die obere Walze u auf jedes Maßminimum eingestellt werden kann, so können auch die Saiten x je nach den Anforderungen in jeder Dicke hergestellt werden, und zwar ohne jede Nacharbeit, die bisher nicht zu umgehen war.
  • Bei der Ausführung nach Abb. 7, 8 und 9 ist die die Spindeln ii bzw. 1q. in Umdrehungen versetzende Welle 23 in der Mitte der Wagen a gelagert und wirkt nach beiden Seiten auf die Hakenspindeln i i und 1d.: bei der Anordnung nach Abb. 5 und 6 ist die Welle 23 auf der äußeren Längsseite der einen Wange a gelagert, und der Antrieb wirkt nur nach einer Seite.

Claims (1)

  1. PATrNT-ANSPRUCI-I: Maschine zum gleichzeitigen Schleifen mehrerer zwischen achsial beweglichen Hakenspindeln eingespannter Darmsaiten auf genaue Stärke mittels längs der Saiten mechanisch hin und her bewegter Schleifwerkzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß der mit einer Schleifbacke (h) oder mehreren umlaufenden drehgekuppelten Schleifwalzen (u) besetzte Schleifwerkzeugschlitten (b, e) den Werkzeughalter an einem seitlich umklappbaren Bügel (k, l) längs lotrechten Führungsstücken mittels Präzisionsstellwerks (m, p) in der Höhenlage einstellbar trägt und die die Werkstücke tragenden Hakenspindeln (ii und 16) jeder Darmsaite (x) beiderseitig von der Hauptantriebswelle der Maschine aus in Drehung versetzt werden, zum Zwecke, die Saiten bei erhöhter Gleichmäßigkeit und Präzision ihrer Bearbeitung auf Dickenmaß leicht auswechseln zu können.
DEK93119D 1925-03-01 1925-03-01 Maschine zum gleichzeitigen Schleifen mehrerer zwischen achsial beweglichen Hakenspindeln eingespannter Darmsaiten Expired DE426560C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2529815A1 (fr) * 1982-07-07 1984-01-13 Remy Steffen Machine de rectification de cordes en boyaux

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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