DE859669C - Holzpoliermaschine - Google Patents

Holzpoliermaschine

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DE859669C
DE859669C DER6058A DER0006058A DE859669C DE 859669 C DE859669 C DE 859669C DE R6058 A DER6058 A DE R6058A DE R0006058 A DER0006058 A DE R0006058A DE 859669 C DE859669 C DE 859669C
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DE
Germany
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polishing
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wood
polishing machine
axis
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Expired
Application number
DER6058A
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English (en)
Inventor
Carl Rueckle
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Individual
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Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B7/00Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor
    • B24B7/20Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of the material of non-metallic articles to be ground
    • B24B7/22Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of the material of non-metallic articles to be ground for grinding inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain
    • B24B7/224Portal grinding machines; Machines having a tool movable in a plane

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Holzpoliermaschine Die bekannten Poliermaschinen, bei denen die Polierscheibe mit ihrer Planfläche arbeit-t, sind nicht mehr brauchbar, wenn mit einem neuen Poliermittel, dem sog. Schwabbellack, gearbeitet werden soll. Andererseits sind Schwabbelpolierböcke bekannt, bei denen mit dem Umfang der Schwabbelscheib.e gearbeitet wird; diese Polierböcke sind aber nur zum Polieren kleinei Werkstückflächen geeignet. Den Gegenstand der Erfindung bildet -eine für größere, iebene und gekrümmte Werkstückflächen geeignete Holzpoliermaschine, die erfindungsgemäß durch einen höhenverstellbaren und in waagerechter Ebene vierfahrbaren Werkstückaufspanntisch kennzeichnet ist, wobei oberhalb des Aufspanntisches ein Polieraggregat angeordnet ist, das zum Vor- und Nachpolieren zwei kraftangetriebene-Polier- oder Schw abbelscheiben besitzt. Die beiden P olierscheiben besitzen waagerechte, parallele Achsen, so daß die Scheiben mit ihrem Umfang arbeiten. Die beiden Polierscheiben sind dabei derart schwenkbar aufgehängt, daß wahlweise die eine oder die andere Polierscheibe oder beide Polier,-scheiben gleichzeitig in Arbeitsstellung bringbar sind.
  • Weitere Merkmale der Erfindung beziehen sich darauf, daß die beiden Polierscheiben in ihrer Achsrichtung versetzt zueinander angeordnet sind und daß sie um eine senkrecht zu ihren Achsen liegende Achse kippbar sind.
  • Hinsichtlich weiterer Einzelmerkmale wird auf die nachstehende Beschreibung und die Ansprüche verwiesen; erwähnt sei nur noch, daß der vierfahrbare Aufspanntisch erfindungsgemäß um eine waagerechte Achse schwenkbar sein kann. Durch die verschiedenen Einstellmöglichkeiten einerseits der Polierscheiben, andererseits des Aufspanntisches ist der Vorteil erreicht, daß nicht nur ebene Flächen, sondern auch gekrümmte Flächen .eines Werkstücks bearbeitet «-erden können. Die Anordnung zweier Polierscheiben hat den Vorteil, daß beim Lbergang vom Vorpolieren auf das Nachpolieren ein Umspannen oder Auswechseln der Scheiben nicht erforderlich ist. Auch können infolge der in Achsrichtung versetzten Scheiben beide Arbeitsgänge gleichzeitig ausgeführt werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Poliermaschine dargestellt, wobei-einzelne Verstellglieder schematisch a gegeben sind.
  • Fig. i zeigt die Maschine von vorn gesehen; Fi,g. 2 ist eine Seitenansicht bzw. ein senkrechter Schnitt; -Fig. 3 zeigt das in größerem Maßstab gezeichnete Polieraggregat in einem senkrechten -Mittelschnitt; Fig. 4 ist ein der Fig.3 entsprechender Grundriß bzw. ein Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 3. Auf senkrechten, festen Führungssäulen i das Maschinenständers 2 sind die Träger 3 von Laufschienen oder Laufstangen 4. höhenverstellbar angeordnet. Die Höhenverstellung erfolgt beispielsweise durch ein im Maschinenständer gelagertes Schneckengetriebe 5, dessen Schnecke durch eine Handkurbel 6 drehbar ist. Die im Maschinenständer gelagerte Schneckenradwelle 7 trägt ein Kettenrad B. das durch eine Kette 9 mit einem Kettenrad io einer unten im Maschinenständer gelagerten durchgehenden Welle i i verbunden ist. Am anderen Ende der durchgehenden Welle i i befindet sich die gleiche K ettenradanordnung 8, to mit aufgelegter Kette 9. Die erwähnten Träger 3 sind an den mit 12 hezeichneten Stellen mit einem Trum der Kette 9 fest verbunden, so daß sich bei Drehung der Handkurbel 6 eine Auf- und Abbewegung der Träger 3 und damit der Laufstangen 4 ergibt.
  • Im gezeichneten Beispiel ist auf den Laufstegen 4 ein Rahmen 13 mittels der Rollen 14 in waagerechter Ebene vierfahrbar. Mit diesem Rahmen 13 ist der Aufspanntisch 15 für das zu polierende Werkstück 16 durch eine waagerechte Achse verbunden, die im gezeichneten Beispiel aus in axialer Cbereinstimmung liegenden Bolzen 17 gebildet ist. Der Aufspanntisch 15 ist uni die Bolzen 17 schwenkbar. Die Schwenkung erfolgt beispielsweise durch ein unten am Rahmen 13 befestigtes Schneckenradgetri,ebe 18. Die Schnecke trägt eine Handkurbel i9, und die Schieckenradachse 2o ist mit den Bolzen 17 durch Kettenräder 21, 22 und eine Kette 23 kraftschlüssig verbunden. Die Abmessungen des Rahmens 13 sind derart gewählt, da-ß bei der Schwenkung des Aufspanntisches 15 letzterer mit einer Kante in den Rahmen 1-3 eintreten kann.
  • Oben im Maschinenständer 2 sind eine Führungs- 1 stange 24 und parallel dazu eine Führungsschiene 25 in waagerechter Lage fest .angeordnet. Auf der Führungsstange 24 ist das eigentliche Polieraggregat verschiebbar, das aus einem Schlitten 26 besteht. Mit diesem Schlitten ist ein Lagerkörper 27 durch die Achse 28 schwenkbar verbunden. Ein ! sich nach oben erstreckender Arm 27' des Lagerkörpers 27 trägt einen Steckstift 29, der in drei Rasten des Schlittens 26 eingesteckt werden kann. In dem Lagerlzörper 27 ist eine Kippachse 3o gelagert, mit deren Enden die Träger 31 der Antri:ebselelaromotore fest verbunden sind. Die beiden Motorachsen liegen einander parallel. Auf der einen Motorwelle ist die Voxpolierschwabbelsch@eibe 33, auf der anderen Motorwelle die Nachpo;lierschwabbeIscheibe 33' befestigt. Zur Einstellung der Kippstellung der Motore bzw. der Schwabbelscheiben dient ein Schneckenradgetriebe, von dem das Schneckenrad 34 auf der Kippachse 3o befestigt ist. Die Schnecke 35 ist nuttels ihrer Spindel 36 in dem Lagerkörper 27 belagert. Die Drehung der Schnecke erfolgt durch eine oben auf der Spindel 36 befestiL-teinKurbel 37. Das Schneckengetriebe 34, 35 ist selbsthetnmnend, so daß die Kippachse 34 in jeder Stellung stehenbl;eibt.
  • Wie aus Fig. @l. ersichtlich, sind die beiden Schwabbelscheiben 33, 33' in ihrer Achsrichtung versetzt zueinander angeordnet. Zur Längsverschiebung des ganzen Polieraggregats ,auf der Führungsstange 24 ist :ein Handgriff 38 vorgesehen, der gemäß Fig. 2 und 3 mit den Motorträgern 31 fest verbunden ist.
  • Auf den Stangen 39 des Schlittens 26 sind Gegengewichte 4o einstellbar ,angeordnet, durch welche das Gewicht der mit der Vorderseite des Schlittens 26 verbundenen Teile im wesentlichen ausgeglichen ist.
  • Um die Schwabbelscheiben in ihrer jeweils @eingestellten Lage zu sichern, ist die feste Führungsschiene 25 vorgesehen, an der sich das ganze Polieraggregat abstützt. Zu diesem Zweck trägt ein sich nach hinten erstreckender Auslegerarm 26' des Schlittens 26 Laufrollen 41, die unten innerhalb der Schiene 25 anliegen. Die Achse 42 der Laufrollen 41 besitzt einen sich nach unten erstreckenden Schraubenbolzen 43, der in einer Bohrung des Auslegerarms 26' federnd gehalten ist. Der unten auf den Muttern 44 des Schraubenbolzens 43 aufliegende Auslegerarm 26' ist nach oben durch eine auf dem Schraubenbolzen 43 angeordnete Druckschraubenfeder 45 federnd ,abgestützt.
  • Ist der Schwabbellack auf dieebene Fläche des Werkstücks 16 aufgetragen, dann .erfolgt die Vorpolierung durch die Schwabbelscheibe 33, die durch Schwenkung des Lagerkörpers 27 um die waagerechte Schwenkachse 28 in Arbeitsstellung gebracht wird, wie in Fig. i durch einen gestrichelten Kreis dargestellt. Zur Schwenkung wird der Feststellbolzen 29 ausgerastet, um dann nach erfolgter Schwenkung in eine andere Rast .eingerastet zu werden. Die Bearbeitung der ganzen Werkstückfläche erfolgt einerseits durch das Verfahren des Tisches 15 in waagerechter Ebene und andererseits durch die Verschiebung des ganzen Polieraggregats auf der Stange 24. Zum Nachpolieren wird die Nachpolierscheibe 33' in Arbeitsstellung gebracht, was wiederum durch Schwenkung des Lagerkörpers 27 um die Schwenkachse 28 erfolgt. Die Feststellung erfolgt wiederum durch den Feststellbolzen 29. Nimmt der Lagerk örp2r, wie in Fig. r dargestellt, seine mittlere Lage ein, dann kann mit beiden Schwabbelscheiben 33, 33' gleichzeitig gearbeitet werden.
  • Aus Fig. i ist ersichtlich, daß mit dem Schlitten 26 elektrische Schalter 46 verbunden sein können. Diese Schalter können . so ausgebildet und die Schaltung so ausgeführt sein, daß ihre Betätigung durch den Arm 27' derart erfolgt, daß durch die Schwenkung des Lagerkörperarms 27' gleichzeitig der in Arbeitsstellung gelangende Motor eingeschaltet und der andere Motor ausgeschaltet wird.
  • Handelt @es sich um das Polieren gewölbter oder gekrümmter Flächen, besitzt das rechteckige Werkstück 16 beispielsweise abgerundete Kanten, dann erfolgt das Polieren solcher abgerundeten Kanten durch die Schwenkung des Aufspanntisches 15 um seine waagerechte Schwenkachse 17, wobei die Schwabbelscheiben ihre waagerechte Achsenlage beibehalten können. Beläßt man den Aufspanntisch 15 in seiner waagerechten Lage, dann kann das Polieren der gewölbten Randflächen auch durch das Kippen der Scheiben 33, 33' selbst erfolgen. Die jeweils erforderliche Kippstellung wird durch Drehung der Handkurbe134 eingestellt. Natürlich läßt sich auch gleichzeitig mit der Neigung des Tisches 15 und der Kippung der Scheiben 33, 33' arbeiten.
  • Ordnet man die waagerechte Schwenkachse 17 des Tisches 15 im Gegensatz zur zeichnerischen Darstellung um go° verdreht an, dann kann die Bearbeitung- aller abgerundeten Kanten des Werkstücks ohne Werkstückumspannungerfolgen, denn in diesem Fall könnten .die senkrecht zu den Laufstangen 4 verlaufenden Kanten des Werkstücks 16 durch das Kippen der Scheiben bearbeitet werden" während die den Führungsstangen 4 parallel verlaufenden Kanten oder Ränder des Werkstücks 16 durch die Tischschwenkung bearbeitet würden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Holzpoli@ermaschine fürebene und gekrümmte Werkstückflächen, gekennzeichnet durch einen höhenverstellbaren und in waagerechter Ebene vierfahrbaren Werkstückaufspanntisch, mit ,einem darüber angeordneten Polieraggregat, das zum Vor- und Nachpolieren zwei kraftangetriebene Polier- oder Schwabbelscheiben besitzt.
  2. 2. Holzpoliermaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Polierscheiben waagerechte, parallele Achsen besitzen, die derart schwenkbar aufgehängt sind, daß wahlweise die eine oder die andere Polierscheibe oder beide gleichzeitig in Arbeitsstellung bringbar sind.
  3. 3. Holzpoliermaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Polierscheiben in ihrer Achsrichtung versetzt zueinander angeordnet sind.
  4. 4. Holzpoliermaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, ' daß beide Polierscheiben um ;eine senkrecht zu ihren Achsen liegende Achse (3o) kippbar sind.
  5. 5. Holzpoliermaschine nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Polieraggregat aus einem auf einer waagerechten Stange (24) des Maschinenständers (2) verschiebbaren Schlitten (26) besteht, mit dem der Lagerkörper (27) der Kippachse (3o) durch die Schwenkachse (28) vier- und feststellbar verbunden ist, wobei die Kippachse (30) mit den vorzugsweise durch die Antriebselektromotore (32) gebildeten Lagern der Polierscheiben fest verbunden ist.
  6. 6. Holzpoliermaschine nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kippachse (3o) und eine im Lagerkörper (27) angeordnete, von Hand drehbare Spindel (36) als Schneckenradgetriebe (34, 35) ausgebildet sind.
  7. 7. Holzpoliermaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Polieraggregat mittels von einem Auslegerarm (26') des Schlittens (26) getragenen Rollen (41) an einer, festen Schiene (25) des Maschinenständers abstützt. B. Holzpoliermaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der vierfahrbare Aufspanntisch (15) um eine waagerechte Achse (17) schwenkbar ist. g. Holzpoliermaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufspanntisch (15) von .einem vierfahrbaren Rahmen (13) getragen ist.
DER6058A 1951-05-31 1951-05-31 Holzpoliermaschine Expired DE859669C (de)

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DE (1) DE859669C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE940675C (de) * 1953-10-08 1956-03-22 Buerkle & Co Robert Maschine zum Schwabbeln und Polieren von Moebeln und Moebelteilen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE940675C (de) * 1953-10-08 1956-03-22 Buerkle & Co Robert Maschine zum Schwabbeln und Polieren von Moebeln und Moebelteilen

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