DE524134C - Schleifmaschine fuer Holzrundstaebe - Google Patents

Schleifmaschine fuer Holzrundstaebe

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DE524134C
DE524134C DE1930524134D DE524134DD DE524134C DE 524134 C DE524134 C DE 524134C DE 1930524134 D DE1930524134 D DE 1930524134D DE 524134D D DE524134D D DE 524134DD DE 524134 C DE524134 C DE 524134C
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grinding wheels
grinding
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DE1930524134D
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REINHARD JAHN FA
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REINHARD JAHN FA
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B5/00Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor
    • B24B5/36Single-purpose machines or devices
    • B24B5/38Single-purpose machines or devices for externally grinding travelling elongated stock, e.g. wire

Description

k feld* Eigendo!
15 JUN. 1931
AUSGEGEBEN AM 5. MAI 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
ΛΙ 524134
KLASSE 38 c GRUPPE 2
c J ss. 30
Firma Reinhard Jahn in Bad Suderode, Ostharz
Schleifmaschine für Holzrundstäbe Patentiert im Deutschen Reiche vom 7, Juni 1930 ab
Maschinen zum Schleifen von gebogenen, flachen Holzleisten, bei welchen der Schliff in der Längsrichtung des Werkstückes durch zwei Gruppen von Schleifscheiben erfolgt, von denen die erste Gruppe das Werkstück grob vorschleift und die zweite fein nachschleift, sind bekannt. Ferner sind Schleifmaschinen bekannt, bei denen die federnd gelagerten Schleifscheiben sternförmig so angeordnet sind, daß das durch Rollen vorgeschobene Werkstück entweder auf dem ganzen oder dem halben Umfange geschliffen wird. Mittels dieser bekannten Maschinen ist es jedoch nicht möglich, Holzrundstäbe, wie Spazierstöcke usw., zu schleifen, da diese häufig krumm sind, welchen Ausbiegungen die Schleifscheiben nicht folgen können, so daß entweder ein Festklemmen der Rundstäbe in den Schleifscheiben erfolgt oder unbearbeitete Stellen am Umfang der Stäbe vorhanden bleiben, die eine nachträgliche Bearbeitung der Stäbe erfordern. Bei der den Gegenstand der Erfindung bildenden Schleifmaschine werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß die Schleifscheiben nicht sternförmig angeordnet sind,.sondern daß ständig zwei Schleifscheiben miteinander arbeiten, die sich diametral gegenüberliegend und um je 45°" gegeneinander versetzt angeordnet sind, so daß sich die Schleifscheiben sowohl in senkrechter wie in waagerechter und sich diagonal kreuzender Richtung dem Verlauf der Stäbe anpassen, Avobei die Schleifscheiben sowohl in axialer als auch in radialer Richtung ausweichen können, durch welche kombinderte Bewegung ein einwandfreier Verlauf des Schleifvorganges für die zum Teil stark gekrümmten Holzstäbe erreicht wird.
Auf der Zeichnung ist eine im Sinne der Erfindung ausgebildete Schleifmaschine in einer Ausführung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen: Abb. 1 eine Vorderansicht der Maschine, Abb. 2 einen Querschnitt nach der Linie A-B der Abb. 1, Abb. 3 einen Querschnitt nach C-D der Abb. 1, Abb. 4 einen Querschnitt nach E-F der Abb. 1, Abb. 5 einen Querschnitt nach G-H der Abb. 1, Abb. 6 einen Querschnitt nach I-K der Abb. 1, Abb. 7 eine Hinteransicht einer Tragkonsole für ein Schleifscheibenpaar im Schnitt und Abb. 8 in Seitenansicht, während Abb. 9 ein Transportrollenlager in Vorderansicht und Abb. 10 in Seitenansicht darstellt.
Bei der neuen Maschine ist der Schleifvorgang in zwei Gruppen eingeteilt, die aus je zwei Schleifscheibenpaaren bestehen, von welchen die Schleifscheiben 1, 2 zur ersten Gruppe, 3, 4 zur zweiten Gruppe gehören (Abb. 1). Während die Schleifscheibenpaare ι, 2 zum groben Vorschleifen der Holzrundstäbe dienen, dienen die Scheibenpaare 3, 4 zum feinen Nachschleifen. Die Schleifscheibenpaare der beiden Gruppen stehen rechtwinklig zueinander, und zwar die Scheibenpaare 1, 2 senkrecht und waagerecht, die Scheibenpaare 3, 4 dagegen zwar aufeinander senkrecht, jedoch im Winkel von 45° zu den Scheibenpaaren 1, 2 versetzt, so daß der Rundstab zunächst von den Scheibenpaaren i, 2 von oben und unten, von rechts

Claims (1)

  1. und links ringsherum grob vorgeschliffen wird, worauf die gegenüber den vorgenannten Scheiben übereck stehenden Scheibenpaare 3, 4 den feinen Schliff bewirken, so daß ein völlig runder Stab erzielt wird.
    Die Schleifscheiben sitzen auf Wellen 5 (Abb. 8), die in Gleitklötzen 6 ruhen, welche in U-förmig ausgebildeten Tragkonsolen 7 geführt werden, in deren vorderen Schenkel die Gleitklötze 6 unter der Wirkung von nachstellbaren Druckfedern 8 stehen (Abb. 7), so daß die Schleifscheiben beim Passieren eines dickeren Rundstabes entsprechend ausweichen können. Da Holzrundstäbe nicht immer völlig gerade sind, können sich die Schleifscheiben denBewegungen der durch die Maschine getriebenen Rundstäbe anpassen. Außerdem bewegen sich die Schleifscheiben, auf der Welle 5 lose sitzend, auf zwei Keilen 9 o, dgl. (Abb. 8) nach der rechten oder linken Seite, wobei die Auswärtsbewegung durch eine Mutter 10 begrenzt wird, so daß sich die Schleifscheiben auch in der Querrichtung den durchlaufenden Stäben anpassen können, wodurch ein gleichmäßiger Schliff gewährleistet ist. Bei der Seitwärtsbewegung können die Schleifscheiben durch links- und rechtsseitig angebrachte Spiralfedern geführt werden.
    DieSchleifscheiben bestehen aus Aluminium oder ähnlichem leichtem Metall und sind am Umfang, dem Durchmesser des Rundstabes entsprechend, halbrund ausgedreht und mit einem Filzstreifen ausgelegt, auf welchen der eigentliche Schleifstreifen 12, welcher aus Schleifleinen besteht, aufgespannt ist. Die Enden beider Streifen werden in einen Randausschnitt 13 der Schleifscheiben eingeführt und durch einen Holzkeil 14 festgezogen 'Abb. 7).
    Das Hindurchtreiben der Rundstäbe durch die Maschine erfolgt durch fünf Paar Transportrollen 15 (Abb. 10), zwischen welchen der zu bearbeitende Rundstab vorwärts geschoben wird, wobei er zwischen die Schleifscheiben kommt. Die Transportrollen 15 werden von Lagern 16 getragen, und die obere Transportrolle ruht mit ihrer Welle χ J in Gleitklötzen 18, die unter der Wirkung von Druckfedern 19 stehen (Abb. 9), so daß die oberen Transportrollen beim Passieren eines stärkeren Stabes ausweichen können.
    Die fünf Transportrollenlager 16 werden von U-förmigen Trägern auf Guß- oder U-Eisen getragen, welche an senkrechten U-Trägern 21 befestigt sind, die wiederum an Längsträgern 22 befestigt sind. Die Tragkonsole 7 der Schleifscheiben sind an Flacheisen 23 befestigt, die bei den Konsolen für die Schleifscheibenpaare 1, 2 auf U-Trägern 24 aufliegen und an diesen befestigt sind, während sie bei den übereck stehenden Konsolen für die Schleifscheibenpaare 3, 4 an den U-Trägern 20 und 24 befestigt sind (Abb. 1).
    Der Antrieb der Maschine erfolgt \-on einer Längswelle 25 aus, an deren einem Ende eine Riemenscheibe 26 sitzt, die auch durch eine Fest- und Losscheibe ersetzt werden kann. Auf der Welle 25 sind Getriebe angeordnet, von welchen die Getriebe 27 Wellen 28 antreiben, auf denen Kettenräder 29 sitzen, die mit Kettenrädern 30 der unteren Transportrollenwellen 31 verbunden sind, so daß auf diese Weise der Antrieb der Transportrollen erfolgt. Durch weitere Getriebe 32 werden Wellen 33 angetrieben, auf denen bei dem ersten Schleifscheibenpaar ein Kettenrad 34, bei den anderen Schleifscheibenpaaren je eine Schnurenscheibe 35 sitzt. Das Kettenrad 34 ist mit einem Kettenrad 36 (Abb. 6) der unteren Schleifscheibenwelle 5 verbunden, während die Schnurenscheiben 35 durch über Leitrollen 37 geführte Schnuren 3S an eine auf der bezüglichen Welle 5 sitzende Sclmurenycheibe angeschlossen sind. Auf den Wellen 5 sitzen außerdem zwei gleich große Kegelräder 39, die durch eine Kette 40 verbunden sind, so daß hierdurch die Schleifscheiben gleichmäßig und gleich schnell angetrieben werden.
    Außer zum Schleifen von Rundhokstäben kann die Maschine auch zum Schleifen flacher Stäbe, z.B. von Leisten und Brettern, benutzt werden, indem die TransportroUen und Schleifscheiben ausgewechselt und durch solche mit geraden Flächen ersetzt werden.
    Der sich beim Schleifen entwickelnde Holzstaub kann durch einen Exhaustor abgesaugt werden.
    Patentahspruch:
    Schleifmaschine für Holzrundstäbe, wie Spazierstöcke usw., bei welcher der Schliff in der Längsrichtung des Werkstückes durch zwei Gruppen von federnd gelagerten Schleifscheiben erfolgt, von denen die erste Gruppe das Werkstück grob vorschleift und die zweite fein nachschleift, wobei das Werkstück durch Rollen vorgeschoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifscheiben paarweise sich diametral gegenüberliegend und um je 45° gegeneinander versetzt angeordnet und zum Anpassen an die zum Teil krummen Stäbe in axialer und radialer Richtung verschiebbar sind.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DE1930524134D 1930-06-07 1930-06-07 Schleifmaschine fuer Holzrundstaebe Expired DE524134C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE524134T 1930-06-07

Publications (1)

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DE524134C true DE524134C (de) 1931-05-05

Family

ID=6552183

Family Applications (1)

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DE1930524134D Expired DE524134C (de) 1930-06-07 1930-06-07 Schleifmaschine fuer Holzrundstaebe

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DE (1) DE524134C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1268513B (de) * 1964-02-14 1968-05-16 Zuckermann Kg Maschf Laengskopier-Schleifeinrichtung fuer Holzformteile
DE2311011A1 (de) * 1972-03-10 1973-09-13 Zuckermann Kg Maschf Kopierschleifmaschine fuer werkstuecke aus holz oder kunststoff mit unregelmaessiger koerperform
CN102848273A (zh) * 2012-09-16 2013-01-02 李理 一种带调节装置的打磨器
CN113814856A (zh) * 2021-10-28 2021-12-21 怀化市产商品质量监督检验所 一种具有定位机构的竹木制品打磨设备

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CN102848273A (zh) * 2012-09-16 2013-01-02 李理 一种带调节装置的打磨器
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