DE873363C - Vorrichtung zum Feinziehschleifen von Werkstuecken mit in axialer Richtung stellenweise unterbrochener zylindrischer Oberflaeche, insbesondere der Grundlagerzapfen von Kurbelwellen, und der Lagerstellen fuer Nockenwellen - Google Patents

Vorrichtung zum Feinziehschleifen von Werkstuecken mit in axialer Richtung stellenweise unterbrochener zylindrischer Oberflaeche, insbesondere der Grundlagerzapfen von Kurbelwellen, und der Lagerstellen fuer Nockenwellen

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DE873363C
DE873363C DED2004D DED0002004D DE873363C DE 873363 C DE873363 C DE 873363C DE D2004 D DED2004 D DE D2004D DE D0002004 D DED0002004 D DE D0002004D DE 873363 C DE873363 C DE 873363C
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DE
Germany
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workpiece
adjustable
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stone
frame
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Expired
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DED2004D
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English (en)
Inventor
Oskar Dr-Ing Posch
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Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B5/00Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor
    • B24B5/36Single-purpose machines or devices
    • B24B5/42Single-purpose machines or devices for grinding crankshafts or crankpins

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Feinziehschleifen von Werkstücken mit in axialer Richtung stellenweise unterbrochener zylindrischer Oberfläche, insbesondere der Grundlagerzapfen von Kurbelwellen, und der Lagerstellen für Nockenwellen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum gleichzeitigen Feinziehschleifen sämtlicher Grundlagerzapfen einer Kurbelwelle und besteht im wesentlichen aus einem mit Stützmitteln für die frei zu lagernde Kurbelwelle versehenen festen Sockel und einem die hin und her beweglichen Schleifsteine tragenden, gegenüber den Abstützmitteln der Höhe nach verstellbaren Halter, z. B. einem Schlitten oder Rahmen. In dem Schlitten können Führungsplatten für die Schleifsteinträger eine waagerechte Hinundherbewegung ausführen. Die Steinträger können z: B. gleichzeitig oder auch einzeln zustellbar ausgebildet und der Druck der Schleifsteine gegenüber den Grundlagerzapfen gemeinsam und/oder besonders eingestellt werden.
  • Die auf dem festen Sockel angeordneten Stützmittel für die'Kurbelwelle bestehen aus frei drehbar auf einem Zapfen angeordneten Stütz- oder Führungsrollen. Der die Rollen tragende Zapfen kann zwecks genauer Fluchtung der Kurbelwelle um seine Längsachse exzentrisch einstellbar sein.
  • Anstatt an einem senkrecht verstellbaren Schlitten können die Schleifsteinträger auch an einem (um eine Achse parallel zur Kurbelwellenachse) verschwenkbaren - Rahmen. befestigt sein. Ferner können an Stelle von Schleifsteinen auch Schleifscheiben angewendet werden, die gleichzeitig eine Drehbewegung um ihre Achse und eine Oszillationsbewegung parallel zur Achse der Grundlagerzapfen ausführen.
  • Die _Grundlagerzapfen führen während ihrer Bearbeitung eine Drehbewegung um ihre Achse aus.. Die relative Drehgeschwindigkeit der Kurbelwellenzapfen gegenüber den Schleifkörpern (Steine oder Scheiben) wird im Endstadium der Bearbeitung vorzugsweise erhöht. Bei Verwendung von Schleifscheiben als Schleifkörper kann die Drehung von Zapfen und Scheiben bis zu Beginn des Endstadiums der Bearbeitung in dem einen Sinn, dagegen während des Endstadiums selbst im entgegengesetzten Sinn gerichtet sein.
  • In den Zeichnungen sind verschiedene Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Vorderansicht der gesamten Einrichtung mit senkrecht verstellbarem Schlitten, Abb. 2 einen Schnitt nach A-A der Abb. i mit Steindruckregelung in vergrößertem Maßstab, Abb. 3 eine schematische Darstellung der Lagerung der Steinträger an einem um eine Achse parallel zur Grundlagerzapfenachse vierschwenkbaren Rahmen, Abb.4 die Anordnung der Schleifscheiben an einem vierschwenkbaren Rahmen.
  • Nach Abb. i und 2 ist ein Schlitten i in Säulen 2 über einem Sockel 3 senkrecht verstellbar geführt. Die senkrechte Verstellung des Schlittens i erfolgt beispielsweise mittels Handrad io, Kegeltrieb ii und -Spindel 12. In. dem Schlitten i sind Platten 4, 5 waagerecht verstellbar angeordnet, die zur Führung der 'Steinträger 6-dienen. Die Kurbelwelle 7 ist frei auf in Lagerböcken B drehbar: angeordneten Führungsrollen .9 gelagert.. Die die Rollen 9 tragenden Zapfen sind zwecks genauer. Fluchtung der Kurbelwelle 7 um ihre Längsachse exzentrisch einstellbar und feststellbar: Die Steinträger 6 sind mit einem Bolzen 14 in einem Gehäuse 15 senkrecht verstellbar. Über dem Bolzen 14 sind in dem oberen erweiterten Teil des Gehäuses 15 zwei Tellerfederpakete 16, 17 angeordnet, von denen das Paket 16 eine sehr weiche Federkennlinie hat und das Paket 17 gegenüber dem Paket 16 eine verhältnismäßig hohe -Vorspannung aufweist. Das Federpaket 17 ist dabei in einer Hülse 18 untergebracht, die durch eine Rändelschraube i9 verstellt werden kann und unten dürch-.einen als - Widerlager für das Paket 17 dienenden Schraubenring 21 abgeschlossen ist. Durch den Schraubenring 21 kann ebenfalls die Vorspann ung des Tellerfederpaketes 17 eingestellt werden. Durch den Schraubenring 21, das Federpaket 17 und die Hülse 18 ist ein Druckbolzen 2o hindurchgeführt; der sich ungefähr in seiner Mitte mit einer Schulter gegen -den unteren Teller des Federpaketes 17, unfd unten gegen den äberen Teller des Federpaketes 16 abstützt und bei einer Verstellung der Hülse 18 durch die Schraube i9 unter Einwirkung auf das Federpaket 16 mit weicher Federüngskennlinie ebenfalls verstellt wird. Mittels des Gehäuses 15 sind die Steinträger 6 an den Führungsplatten 4, .5 befestigt. In diesem Ausführungsbeispiel sind entsprechend der Zahl der gleichzeitig zu bearbeitenden Grundlagerzapfen I bis VII sieben Gehäuse 15 vorhanden, von denen drei an der Führungsplatte 4 und vier an der Führungsplatte 5 befestigt sind. Die Oszillationsbewegungen der Platten 4, 5 werden mittels eines Exzenterantriebs 13 hervorgerufen, der die beiden Platten4, 5 zwecks Massenausgleichs in gegenläufigem Sinn bewegt. Aus demselben Grund kann ferner die Platte q., an der nur drei Gehäuse 15 befestigt sind, mit einem Gegengewicht belastet sein.
  • Zur Bearbeitung von Grundlagerzapfen einer Kurbelwelle wird der Schlitten i zunächst hochgefahren,. eine Richtwelle, die auf den Durchmesser der fertiggeschliffenen-Grundlagerzapfen abgedreht ist, auf die Führungsrollen 9 gelegt und diese gegebenenfalls zwecks genauer Fluchtung der Welle verstellt. Der Schlitten i wird nunmehr wieder heruntergefahren, die Schleifsteinträger 6 gegenüber der Richtwelle zugestellt und die Federpakete bis üben den Druckpunkt hinaus unter Spannung gesetzt, d. h. die Rändelschraube i9 wird so lange gedreht, bis die einzelnen Lagen des Federpaketes 16 mit weicher 'Kennlinie sich fest gegeneinander gelegt haben und nunmehr einen starren Körper bilden (Druckpunkt), so daß man bei weiterem Drehen der Rändelschraube i9 auch die hochgespannte Feder 17 weiter zusammendrückt. Die Überschreitung des Druckpunktes erfolgt aus dem Grunde; um die etwa verstellbaren, z: B. an Spannbackenbefestigten Steinträger fest gegen die Riehtwelle sich anschmiegen zu lassen und sie in dieser genauen Lage wieder fest verspannen zu können. Alsdann wird wieder auf den Druckpunkt der beiden Tellerfederpakete eingestellt, nach Hochfahren des Schlittens i die Richtwelle -herausgehoben und die zu bearbeitende Kurbelwelle 7 auf die Führungsrollen 9 gelegt. Nachdem der Schlitten wieder gesenkt worden ist und die Steinleisten gegen die Kurbelwellenzapfen fest zur Anlage gelangt sind; wird die Kurbelwelle in Drehung versetzt. Gleichzeitig wird die Oszillationsbewegung der Trägerplatten 4, 5 herbeigeführt. Teile der Kurbelwellenzapfen vom Durchmesser der Riehtwelle werden -dabei nur unter Belastung durch das Federpaket mit weicher Kennlinie geschliffen, während Profilungenauigkeiten der Wellenzapfen unter einem. plötzlichen Druckanstieg intensiver bearbeitet und abgetragen werden, so daß die Kurbelwellenzapfen schließlich überall den gewünschten Durchmesser erhalten: Für die Oberflächengüte der Kurbelwellenzapfen hat es sich erfahrungsgemäß als vorteilhaft erwiesen; die Kurbelwelle im Endstadium der Feinstbeärbeitung mit erhöhter Drehzahl umlaufen zu lassen.
  • Unter Umständen ist es erforderlich, den Druck der auf- der Welle aufsitzenden Steinträger 6 unabhängig von der Höheneinstellung derselben und ebenso die Höheneinstellung der Steinträger unabhängig von der Stellung des Halters regeln zu können. Eine Ausführungsform ist schematisch in Abb. 3 dargestellt. Die Steinträger 6 sind vorzugsweise wieder in zwei Gruppen zusammengefaßt und die Gruppen an je einer Platte 33 der Höhe nach verstellbar befestigt. Die Platten 33 sind in einem Rahmen 24, der um eine parallel zur Kurbelwellenachse verlaufende Hohlwelle 25 verschwenkbar ist, parallel zur Kurbelwellenachse verstellbar. Parallel zur Längsachse verläuft ferner eine Stange 34, die auf der den Steinträgern gegenüberliegenden Seite ganz oder teilweise verzahnt ist und mit dieser Verzahnung in entsprechende Zähne der Steinträgergehäuse 15 eingreift. Durch Drehen der Zahnstange 3.I um ihre Achse wird somit die Zustellung der gesamten Steinträger 6 durch senkrechte Verstellung der letztere aufnehmenden Gehäuse 15 gleichzeitig geregelt. Außerdem kann jeder Steinträger 6 durch eine in an sich bekannter Weise arbeitende und für sich bedienbare Einrichtung 35 gegenüber der Welle 7 gesondert zugestellt werden. In gleicher Weise wie die Gesamtzustellung kann auch eine Vorrichtung zur gleichzeitigen Druckregelung für -sämtliche Schleifsteine ausgebildet sein. Sie besteht z. B. aus in beliebiger Weise auf die Steine einwirkenden Schneckenrädern 37, in die auf einer gemeinsamen Stange 36 sitzende Schnecken eingreifen, so daß bei Drehung der Stange 36 gleichzeitig die Druckverstellräder 37 sämtlicher Schleifsteine zur Veränderung des Anpressungsdruckes verstellt werden. Der Rahmen 24 wird durch eine oder mehrere Fixierstangen 32 während der Bearbeitung stets in ein und derselben Höhe gehalten. Um Richt- und Kurbelwelle auf die Führungsrollen 9 auflegen oder von diesen abheben zu können, wird der Rahmen 24 um die Hohlwelle 25 verschwenkt. Die übrigen Arbeiten werden in der gleichen Weise wie vorstehend durchgeführt. Es können ferner wie im ersten Fall zwei Steinträgergruppen vorhanden sein, die zwecks Massenausgleichs eine gegenläufige Oszillationsbewegung ausführen und von denen diejenige mit geringerer Steinträgerzahl durch ein Gegengewicht belastet ist.
  • Nach . einer weiteren nicht dargestellten Ausführungsform kann an dem senkrecht verstellbaren Schlitten i anstatt der beiden Platten ,4, 5 nur eine einzige Platte (Quertraverse) befestigt werden, an der die Gehäuse 15 für die Steinleistenträger 6 nach Abb.2 ihrerseits starr befestigt sind. Die Quertraverse ist wohl zur Einstellung der Steinleisten gegenüber den Grundlagerzapfen in Querrichtung verstellbar, behält aber während der Bearbeitung der Grundlagerzapfen ihre Lage bei. In diesem Fall ist der die- Schleifleisten tragende Bolzen 14 nach Abb. 2 in dem Gehäuse 15 in Richtung der Kurbelwellenachse verschiebbar angeordnet. Das gesamte Gehäuse mit Federpaketen und Druckverstellmitteln steht also während der Bearbeitung der Grundlagerzapfen selbst still, so daß gegenüber den vorstehenden Ausführungsformen nur ein sehr geringer Bruchteil von Massen beschleunigt zu werden braucht. Die Bolzen der einzelnen Gehäuse können dabei zu gegenläufige Oszillationsbewegungen ausführenden Gruppen zusammengefaßt werden. Zwecks Reibungsverminderung können die Bolzen sich über Druckrollenlager und eine Druckplatte gegen die untere Lage des Tellerfederpaketes 16. der Abb.2 abstützen. Ferner ist es erwünscht, während der Bearbeitung selbst über deren Stadium und über die makrogeometrische Form der Kurbelwellenzapfen Aufschluß zu bekommen, was durch ein an sich bekanntes Meßgerät ermöglicht ist. Hierzu kann eine Meßuhr auf dem Gehäuse 15 angebracht werden und über einen axial durch die Rändelschraube i9 hindurchgeführten Stift mit dem Druckbolzen 20 kraftschlüssig verbunden sein. Dieser Stift wird mithin durch die axialen Bewegungen des Kolbens 14. und somit des Druckbolzens 2o beeinflußt und wirkt seinerseits auf das Zeigerverstellwerk der Meßuhr ein. Für die Anordnung der nicht dargestellten Meßuhr ist insbesondere die Ausführungsform geeignet, bei der lediglich die Bolzen 1.4 angetrieben werden, dagegen die Gehäuse 15 während der Bearbeitung der Grundlagerzapfen stillstehen. Durch diese Ausbildung wird erreicht, daß die Meßuhr selbst an den Oszillationsbewegungen nicht teilnimmt, sondern ebenfalls vollkommen stillsteht und somit ihre Zeigerausschläge während der Bearbeitung einmal leicht verfolgt werden können und ferner durch die Oszillationsbewegungen in keiner Weise beeinflußt werden.
  • Eine weitere Ausführungsform zur Bearbeitung der Grundlagerzapfen von Kurbelwellen ist in Abb. 4. dargestellt. An Stelle der hin und her beweglichen Schleifsteine sind in diesem Fall Schleifscheiben verwendet. Diese führen während der Bearbeitung selbst eine axiale Hinundherbewegung sowie eine Drehbewegung um ihre Achse aus. Die Schleifscheiben 22 sind an einem um eine zur Kurbelwellenachse parallel verlaufende Hohlwelle 25 verschwenkbären Rahmen 24. angeordnet. Sie sitzen dabei auf einer Welle 23, die zweckmäßigerweise zweiteilig ausgebildet ist. Jeder Teil dient zur Aufnahme einer Gruppe von Schleifscheiben, und beide Teile führen eine gegenläufige Oszillationsbewegung zueinander aus. Die Drehung der Schleifscheibenwelle 23 erfolgt durch eine Schnecke 3o, die von einem Motor 31 angetrieben wird und in ein entsprechendes Außengewinde einer über beide Wellenteile greifenden Hülse mit Innenverzahnung eingreift. Zwecks leichterer Verschwenkung des Rahmens 24 um die Hohlwelle 25 ist der Motor 31 als Gegengewicht angeordnet. Die Einstellung der Schleifscheiben 22 auf Grundlagerzapfen verschiedenen Durchmessers erfolgt durch eine Zustellstange 26, die am Sockel 3 verschwenkbar befestigt ist und mit einem Gewinde 28 in ein Schneckenrad 29 eingreift, das durch ein Handrad 27 mit Verstellschnecke verstellt werden kann. Durch Drehung des an dem Rahmen 24 befestigten Handrades 27 kann letzterer gegenüber der Kurbelwelle 7 eingestellt werden. Bis zu Beginn des Endstadiums der Bearbeitung erfolgt die Drehung von Grundlagerzapfen und Schleifscheiben in dem einen Sinn, dagegen während des Endstadiums der Bearbeitung selbst in entgegengesetztem Sinn.
  • Bei der Bearbeitung der Kurbelwellenzapfen mittels Schleifscheiben kann die Kurbelwelle von einem besonderen Motor angetrieben werden. Indes ist es auch möglich, die Kurbelwelle durch die Schleifscheiben oder umgekehrt die Schleifscheiben durch die Kurbelwelle mitnehmen zu lassen.

Claims (18)

  1. PATENTANSPRÜCHE. -i. Vorrichtung zum Feinziehschleifen von Werkstücken mit in axialer Richtung stellenweise unterbrochener zylindrischer Oberfläche, insbesondere der Grundlagerzapfen von Kurbelwellen; und der Lagerstellen für Nockenwellen, gekennzeichnet durch die zentrumlose Lagerung des Werkstückes und einen hierzu mit Abstützmitteln für das zu lagernde Werkstück versehenen festen Sockel und einen die hin und her beweglichen Schleifmittelträger tragenden, der Höhe nach derart verstellbaren Halter, daß die Zustellung der Schleifmittel zu den zu bearbeitenden Lagerstellen der Werkstücke gleichzeitig und in gleichem Ausmaß erfolgt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daB die Schleifmittelträger zu zwei eine gegenläufige Oszillationsbewegung ausführenden Gruppen zusammengefäßt sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Unterschied der Gruppen bezüglich der Anzahl der Schleifmittelträger die Gruppe mit der geringeren Anzahl Schleifmittelträger durch ein entsprechendes Gegengewicht belastet ist.
  4. 4.. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch Anordnung von zur Aufnahme der Lagerstellen des Werkstückes dienenden und zwecks genauer Fluchtung des Werkstückes verstellbaren Führungsrollen (g) unterhalb der Schleifmittelträger (6).
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch z bis 4, gekennzeichnet durch einen der Höhe nach verstellbaren Schlitten (i) zur Aufnahme von gegenläufige Oszillationsbewegungen ausführenden Führungsplatten (4, 5), an denen die parallel zur Werkstückachse verstellbaren Steinträger (6) befestigt sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, gekennzeichnet durch eine gemeinsame und/oder gesonderte Druckverstellung und/oder Zustellung der Steinträger (6).
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, gekennzeichnet durch die Anordnung zweier zur Belastung eines Steinträgers (6) dienender Federn, deren eine eine verhältnismäßig flache Federüngskennlinie aufweist und deren andere ständig eine hohe Vorspannung besitzt. B.
  8. Vorrichtung nach Anspruch i bis 7, gekennzeichnet durch ein über die Führungsplatten (4 bzw. 5) mit dem senkrecht verstellbaren Schlitten (i) verbundenes Gehäuse (15) zur Aufnahme eines mit dem Steinträger (6) fest verbundenen senkrecht verstellbaren Bolzen (r4) und zweier hintereinandergeschalteter Tellerfederpakete (i6, i7), von denen das Paket (16). mit flacher Kennlinie zur Belastung des :Bolzens (14) während der Bearbeitung normaler runder Stellen der Lagerstellen und das hoch vorgespannte Paket (i7) zur Bearbeitung makrogeometrischer Ungenauigkeiten der Lagerstellen dient, g.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 7 und $, gekennzeichnet durch Anordnung einer Rändelschraube (ig) zur Einstellung des Druckpunktes der beiden Federpakete (16, 17) und einer oben in dem Gehäuse (15) verstellbar gelagerten, das vorgespannte Federpaket (17) enthaltenden und über dieses sowie einen durch das Federpaket (17) hindurchgeführten Druckbolzen (2o) die Spannung des Federpaketes (16) mit flacher Kennlinie regelnden Hülse (18). io.
  10. Vorrichtung nach Anspruch i bis 4 und 6, gekennzeichnet durch einen um eine parallel zur Achse des Werkstückes (7) verlaufende Hohlwelle (25) verschwenkbaren Rahmen (24) zur Aufnahme zweier parallel zur Achse des Werkstücken gegenläufig schwingender Platten (33), an denen die zur Aufnahme der Steinträger (6) dienenden Gehäuse (15) axial verstellbar befestigt sind. i i.
  11. Vorrichtung nach Anspruch i bis q., 6 und rg, gekennzeichnet durch Anordnung einer oder mehrerer am Sockel (3) angelenkterFixierstangen (3z) zwecks Einhaltung ein und desselben Winkelabstandes des Rahmens (24) gegenüber dem Werkstück.
  12. 12: Vorrichtung nach Anspruch i bis 4, gekennzeichnet durch Anordnung eines in seiner Winkelstellung gegenüber dem Werkstück jeweils verschwenkbaren Rahmens (24) zur Anordnung von Schleifscheiben (22).
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch i bis 4 und 12, gekennzeichnet durch eine am Sockel (3) angelenkte, die Winkellage des verschwenkbaren Rahmens (24) gegenüber dem Werkstück regelnde Zustellstange (26), die oben mit einem Schraubgewinde durch ein am Rahmen (24) befestigtes Handrad (27) mit Verstellschnecke betätigtes Schneckenrad (29) hindurchgeführt ist.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch i bis 4, 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß die die Schleifscheiben (22) tragende Welle (23) axial verstellbar im Kopf des Rahmens (24) gelagert ist.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch i bis 4 und 12 bis 14, gekennzeichnet durch Anordnung eines zur Drehung der Schleifscheibenwelle (23) dienenden Motors als Gegengewicht auf dem Rahmen (24) zwecks dessen leichterer Verschwenkeng.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch i bis 4, gekennzeichnet durch einen der Höhe nach verstehbaren Schlitten (i) zur Aufnahme einer quer verstellbaren Ouertraverse, an der die Gehäuse (15) der Steinträger (6) befestigt sind und. durch die verstellbare Anordnung der in das Gehäuse (15) eingreifenden Bolzen (1q.) der Steinträger (6) in Richtung der Werkstückachse.
  17. 17. Vorrichtung nach Anspruch i bis q. und 16, gekennzeichnet durch Anordnung eines Meßgerätes auf dem Gehäuse (15), auf das die Axialverstellungen des parallel zur Werkstückachse verstellbaren Bolzens (1q.) über die beiden Federpakete (16, 17) und den Druckbolzen (2o) sowie einen durch die Rändelschraube (i9) axial hindurchgeführten Stift zur Einwirkung gelangen.
  18. 18. Verfahren zur Bearbeitung von Werkstücken mit in axialer Richtung stellenweise unterbrochener zylindrischer Oberfläche, insbesondere der Grundlagerzapfen von Kurbelwellen und der Lagerstellen von Nockenwellen gemäß der Vorrichtung nach Anspruch i bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkstück während der Bearbeitung der Lagerstellen in Drehung versetzt und seine relative Drehgeschwindigkeit gegenüber den Schleifkörpern im Endstadium der Bearbeitung erhöht wird. i9. Verfahren zur Bearbeitung von Werkstücken mit in axialer Richtung stellenweise unterbrochener zylindrischer Oberfläche, insbesondere der Grundlagerzapfen von Kurbelwellen und der Lagerstellen von Nockenwellen nach Anspruch i bis q. ünd 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehung von Werkstück und Schleifscheiben während der Vorarbeit in demselben Sinn, dagegen während der Endbearbeitung in entgegengesetztem Sinn zueinander gerichtet ist.
DED2004D 1943-05-26 1943-05-26 Vorrichtung zum Feinziehschleifen von Werkstuecken mit in axialer Richtung stellenweise unterbrochener zylindrischer Oberflaeche, insbesondere der Grundlagerzapfen von Kurbelwellen, und der Lagerstellen fuer Nockenwellen Expired DE873363C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE956912C (de) * 1952-08-31 1957-01-24 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Vorrichtung zum Feinziehschleifen
FR2411064A1 (fr) * 1977-12-08 1979-07-06 Beltra Antoine Dispositif perfectionne de polissage automatique des organes metalliques apres leur rectification
US4963164A (en) * 1987-11-30 1990-10-16 Maschinenbau Grieshaber Gmbh & Co. Machine for surface treatment with means for positioning processing tools

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FR2411064A1 (fr) * 1977-12-08 1979-07-06 Beltra Antoine Dispositif perfectionne de polissage automatique des organes metalliques apres leur rectification
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