DE42614C - Selbstthätige Wasserhebemaschine - Google Patents
Selbstthätige WasserhebemaschineInfo
- Publication number
- DE42614C DE42614C DENDAT42614D DE42614DA DE42614C DE 42614 C DE42614 C DE 42614C DE NDAT42614 D DENDAT42614 D DE NDAT42614D DE 42614D A DE42614D A DE 42614DA DE 42614 C DE42614 C DE 42614C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cylinder
- water
- container
- automatic water
- air
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 title claims description 16
- 238000001816 cooling Methods 0.000 claims description 7
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 239000010425 asbestos Substances 0.000 description 1
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 description 1
- 239000013013 elastic material Substances 0.000 description 1
- 239000003546 flue gas Substances 0.000 description 1
- 239000013505 freshwater Substances 0.000 description 1
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
- 239000003350 kerosene Substances 0.000 description 1
- 229910052895 riebeckite Inorganic materials 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04F—PUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
- F04F3/00—Pumps using negative pressure acting directly on the liquid to be pumped
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE S9: Pumpen.
Das wirksame Mittel dieses in Fig. 1 als Längsschnitt und in Fig. 2 als Draufsicht dargestellten
Apparates ist ein Volumen Luft, welches sich durch abwechselnde Erwärmung bezw. Abkühlung ausdehnt bezw. zusammenzieht.
Der Apparat besteht im wesentlichen aus dem Cylinder A, welcher auf der einen Seite geschlossen
ist, während die andere Seite durch das Rohr r mit dem Behälter B in Verbindung
steht. Im Cylinder A gleitet auf Röllchen der vollständig luftdicht geschlossene
kleinere Cylinder C, welcher je nach der Stel lung des Apparates entweder die eine oder die
andere Hälfte des Cylinders A nahezu ausfüllt. Hierdurch wird die Luft entweder nach der
einen Seite des Cylinders, welche durch Wasserkühlung K stets auf niedriger Temperatur gehalten
wird, oder nach der anderen Seite, welche ihrerseits durch eine auf der Platte T
angeordnete Wärmequelle erhitzt wird, getrieben.
Der Apparat ist nach Art einer Waage zwischen den zwei Ständern S1 S2 angeordnet
und dreht sich in den zwei mit Spitzen versehenen Spindeln W1 n2. Das Gegengewicht G
hat den Zweck, das Gleichgewicht herzustellen. Der ganze Apparat mufs so construirt sein,
dafs der Schwerpunkt desselben stets in der Mitte zwischen den beiden Spindeln nlni zu
liegen kommt. Die Röhren \ und α vermitteln den Zu- bezw. Abflufs des Wassers nach
bezw. aus dem Behälter B. Das Wasserzuflufsrohr \ ist mit einem Klappenventil V1, welches
sich nur nach dem Behälter B zu öffnet, versehen, während das Wasserabflufsrohr α ebenfalls
mit einem Klappenventil v.2 versehen ist, welches das Wasser aus dem Behälter B wohl
heraus-, aber nicht in denselben zurückläfst. Das Rohr w, welches dem Kühlcylinder K
frisches Wasser zuführt, sowie das Rohr a, welches das Wasser aus dem Behälter B nach
der Verbrauchsstelle abführt, sind mit elastischen Gummischläuchen versehen.
Findet der Apparat beispielsweise Verwendung zum Betriebe eines Springbrunnens, so
wird zwischen demselben und dem Rohr a ein Windkessel eingeschaltet, welcher den stofsförmigen
Wasserstrahl in einen continuirlichen verwandelt.
Die Stellung des Apparates, wie sie die Zeichnung veranschaulicht, nimmt derselbe ein,
wenn die Wärmequelle entfernt ist.
Der Apparat wirkt folgendermafsen:
Zum Ingangsetzen setzt man eine Gas-, Petroleum- oder Spiritusflamme auf die Platte T
unter den Flammenmantel F. Derselbe ist unten behufs Eintritts der Feuergase offen, sowie
oben behufs Austritts der Verbrennungsproducte mit Schlitzen ο versehen. Die Feuergase
erhitzen also den rechten Theil des Cylinders A, wodurch die in demselben befindliche
Luftmenge durch das enge Rohr r nach dem Behälter B unter die in denselben eingedichtete,
aus dehnbarem Material, als Gummi etc., bestehende Scheibe χ geprefst wird und so dieselbe
nach aufwärts hebt. Es wird nun die im oberen Theile des Behälters B befindliche
Wassermenge in das Abflufsrohr a, nach dem Springbrunnen oder der sonstigen Verbrauchsstelle getrieben. Dadurch wird der ganze linke
Theil des Apparates leichter, so dafs das Gegengewicht G nach unten sinkt. Infolge dessen
gleitet auch der kleine Cylinder C nach der rechten Seite des Cylinders A. Die Spiralfedern
fl /2 an beiden Seiten des Cylinders A
heben den dadurch bedingten Stofs bis" auf ein Minimum auf. Sobald also der Cylinder C
auf die rechte Seite des Cylinders A gleitet, wird die erhitzte Luft in den linken, durch die
Wasserkühlung K abgekühlten Theil des Cylinders getrieben, woselbst sie sich fast unmittelbar
zusammenzieht und dadurch die im Behälter B befindliche Gümmischeibe χ nach
abwärts zieht, infolge dessen das Wasser aus dem Kühlmantel K nach dem Behälter B gesaugt
wird. Hierdurch wird der linke Theil des Apparates wieder schwerer, senkt sich' und
hebt das Gegengewicht G. Dadurch aber gleitet der kleine Cylinder C abermals nach dem linken
Theile des Cylinders A und treibt die kalte Luft nach dem rechten Theile desselben. Hier
erhitzt sie sich von neuem und treibt das Wasser aus dem Behälter B nach dem Springbrunnen
oder der sonstigen Verbrauchsstelle; der linke Theil wird wiederum leichter, das
Gegengewicht G fällt, und so beginnt das Spiel von neuem.
Auf diese Weise arbeitet der Apparat selbstthätig und bewegt sich, je nach der Construction,
30 bis 60 Mal in der Minute auf und ab.
Durch die in den Behälter B eingeschaltete und gut abgedichtete, aus Gummi oder anderem
dehnbaren Material bestehende Scheibe x, auf welche der Luftstrom einwirkt, um das Wasser
in das Abflufsrohr α zu pressen, erreicht man
den Zweck, ein Mitfortreifsen von Luft in diese Abzugsröhre und eine dadurch bedingte
Störung in dem Wasserabflufs zu vermeiden. Bei directer Einmündung des Luftrohres r in
die Wassermenge des Behälters ist ein Mitfortreifsen von Luft nicht zu verhüten.
Der Cylinder A kann an den Stellen, an welchen er frei liegt, behufs guter Wärmehaltung
mit Asbest oder sonstigem die Wärme schlecht leitenden Material umkleidet werden.
Für gröfsere Apparate, welche Gartenfontainen oder dergleichen treiben sollen, werden die
Constructionsdetails etwas anders, in der Hauptsache bleibt jedoch der Apparat derselbe. So
kann namentlich der Apparat für gröfsere Krafterzielung doppeltwirkend construirt werden, so
dafs an Stelle des Gegengewichts G ein zweiter, gleich construirter Apparat tritt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine in der beschriebenen Weise selbstthätig arbeitende Wasserhebemaschine, bestehend aus dem um Zapfen schwingenden und den Verdränger (C) enthaltenden Luftbehälter (A), dessen einer Theil erwärmt wird, während der andere Theil mit einem Kühlmantel und einer Membranpumpe versehen ist, deren Saugrohr durch den Kühlmantel geht.Hierzu ί Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE42614C true DE42614C (de) |
Family
ID=317998
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT42614D Expired - Lifetime DE42614C (de) | Selbstthätige Wasserhebemaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE42614C (de) |
-
0
- DE DENDAT42614D patent/DE42614C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2320480C3 (de) | Textilwärmebehandlungsvorrichtung, insbesondere Spannrahmen | |
| DE42614C (de) | Selbstthätige Wasserhebemaschine | |
| DE1689C (de) | Sicherheitsventil mit Steuerung | |
| DE46619C (de) | Dampfmaschine | |
| DE635160C (de) | Brennkraftwerkzeug | |
| DE101874C (de) | ||
| DE14260C (de) | Oscillirende Gaskraftmaschine | |
| DE594527C (de) | Brennkraftmaschine mit einem unter Druck stehenden Kuehloelkreislauf | |
| AT137929B (de) | Zweitakt-Brennkraftmaschine. | |
| DE252946C (de) | ||
| DE692211C (de) | Einrichtung zum Kuehlen des Kolbens von schlitzgesteuerten Zweitaktbrennkraftmaschinen mit Kurbelgehaeuseladepumpe | |
| AT97830B (de) | Druckgaskraftmaschine. | |
| DE52196C (de) | Geschlossene Luftmaschine | |
| DE147329C (de) | ||
| DE184744C (de) | ||
| AT156131B (de) | Verfahren und Einrichtung an ein- oder mehrzylindrigen Brennkraftmaschinen zum Entlüften der von diesen anzutreibenden Kreiselpumpe. | |
| AT117642B (de) | Einrichtung zur Ablieferung abgemessener Glasposten an eine Form aus einem Behälter. | |
| DE116986C (de) | ||
| AT24433B (de) | Lufthammer mit getrenntem Pumpen- und Hammerzylinder. | |
| DE7985C (de) | Doppelt wirkende atmosphärische Gaskraftmaschine | |
| DE400070C (de) | Speisepumpe | |
| AT16401B (de) | Dampfschleierfeuerung. | |
| DE21411C (de) | Gaskraftmaschine | |
| AT69435B (de) | Antriebsmaschine für durch hin und her schwingende Luftsäulen in Tätigkeit gesetzte Werkzeuge. | |
| DE67623C (de) | Apparat zum Mischen von Gasen mit Luft |