DE425552C - Maximumzaehler - Google Patents

Maximumzaehler

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Publication number
DE425552C
DE425552C DES68569D DES0068569D DE425552C DE 425552 C DE425552 C DE 425552C DE S68569 D DES68569 D DE S68569D DE S0068569 D DES0068569 D DE S0068569D DE 425552 C DE425552 C DE 425552C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
finger
thumb
periodically
path
maximum counter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES68569D
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Mohr
Paul Pascher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES68569D priority Critical patent/DE425552C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE425552C publication Critical patent/DE425552C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters
    • G01R11/60Subtraction meters; Meters measuring maximum or minimum load hours

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Maximumzähler. Bei Masimumzählern treibt der Zähleranker über eine ausrückbare Kupplung einen Mitnehmer an, der einen Schleppzeiger, den Maximumzeiger. vor sich her schiebt. Er spannt dabei eine Feder, die den DvIitnehmer in die Ausgangsstellung zu drehen sucht. Der -Innehmer wird durch eine Uhr oder einen kleinen Motor periodisch, beispielsweise am Ende jeder Viertelstunde, vom Zählerantrieb abgekuppelt und durch die Feder in die Ausgangsstellung zurückgebracht. Die Welle des Mitnehmers kann mit einer Schreibvorrichtung gekuppelt sein, die auf einer Papierbahn den jeweiligen Verbrauch aufzeichnet.
  • Bei anderen Ausführungen wird der Mitnehmer über eine Reibungskupplung vom Zähleranker angetrieben und durch einen periodisch eingeschalteten Hilfsm"t()r in die Ausgangsstellung zurückgedreht. Die Einrichtung, welche die Kraft zum Zurücksteilen des Mitnehmers auslöst oder einschaltet, muß besonders sorgfältig bearbeitet und eingestellt werden, damit Abweichungen in der Dauer der Registrierperioden nicht auftreten. Diese Abweichungen fälschen die Angaben des Masimumzeigers.
  • Eine solche Einrichtung. besteht im einfachsten Fall aus einem von der Uhr in Umlauf versetzten Finger und einem Daumen, der an irgendeiner Stelle widerstrebend nachgiebig in die Bahn des Fingers hineinragt und mit dem Rückstellwerk verbunden ist. Durch den umlaufenden Finger wird der Daumen periodisch abgedrängt und bewirkt dabei das Auslösen oder Einschalten der Rückstellkraft.
  • Eine besondere Sorgfalt bei der Bearbeitung und Einstellung dieser Einrichtung ist entbehrlich, wenn sich der Finger mit verhältnistnäl>ig großer Geschwindigkeit bewegt. In diesem Fall machen sich kleine Abweichungen in der Einstellung und Abmessung des Fingers bei der Dauer der Registrierperioden kaum bemerkbar. Bei den bekannten Ausführungen kann man die Geschwindigkeit des Fingers durch Vergrößerung seines Abstandes vom Drehpunkt erhöhen. Man erhält aber dann einen sperrigen Aufbau.
  • Durch die Erfindung wird unter Vermeidung eines sperrigen Aufbaues eine verhältnismäßig große Unempfindlichkeit der Einrichtung gegen Abweichungen in der Abmessung und Stellung des umlaufenden Fingers erzielt. Erfindungsgemäß ist die Geschwindigkeit des Fingers wenigstens in der Nähe des Daumens größer als das Verhältnis des Weges, den der Finger bei einem Umlauf zurücklegt, zu der Dauer einer Registrierperiode. llan kann statt eines Fingers auch mehrere anwenden, die um gleiche Strecken gegeneinander versetzt sind und periodisch in gleicher Reihenfolge an dem Daumen vorbeib--wegt werden. In diesem allgemeineren Fall kennzeichnet sich die Erfindung dadurch, daß die Geschwindigkeit jedes Fingers wenigstens in der Nähe des Daumens gröber ist als das Verhältnis der Weglänge zwischen aufeinanderfolgenden Fingern und der Dauer einer Registrierperiode.
  • Für das Wesen der Erfindung ist es belanglos, wenn die Finger durch eine Scheibe mit Rasten o. dgl. ersetzt werden, auf deren Umfang der Daumen schleift.
  • Eine einfache Ausführung der Erfindung ist schematisch in Abb. i dargestellt. Hier ist F1 der umlaufende Finger, D@ der Daumen. Der Finger F1 sitzt auf dein 1lalteserkranz i, das bei 2 drehbar an dem Uhrgehäuse 3 gelagert ist. Es wird durch die Uhr mittels des Triebes -. ruckweise fortbewegt. Der Daumen D ist bei 5 drehbar an dem Gehäuse 3 gelagert und liegt für gewöhnlich auf dem Anschlag A auf. Der Daumen ragt an .einer der Stellen in den Weg des Fingers F1, wo sich dieser mit der größten Geschwindigkeit bewegt. Sobald der Daumen durch den Finger F1 angehoben wird, bewirkt er in an sich bekannter Weise die Einschaltung oder Auslösung der Rückstellkraft.
  • Bei dieser Ausführung bewegt sich der Finger ungleichmäßig schnell. Er greift den Daumen mit einer Geschwindigkeit an, die größer ist als seine durchschnittliche Geschwindigkeit während eines ganzen Umlaufs.
  • Zwei andere Ausführungen der Erfindung, bei denen der Finger mit gleichmäßiger Geschwindigkeit bewegt wird, sind in Abb. 2 und 3 beispielsweise dargestellt. Hier wird der Daumen durch einen weiteren Finger, der aber mit einer anderen Drehzahl umläuft als der erste, periodisch in und aus der Bäh'n des ersten Fingers gerückt. Das Auslösen oder Einschalten der Rückstellkraft erfolgt nur dann, wenn zugleich der zweite Finger den Daumen in den Weg des ersten gerückt hat und der erste Finger sich durch den Bereich des Daumens bewegt. In Abb. 2 und 3 ist wieder D, der Daumen F, der erste Finger, F. der zweite Finger, der mit einer anderen Drehzahl umläuft als der erste. A ist der Anschlag für den Dauincn D@.
  • Die Schnecke 6 (Abb.2j wird von einer Uhr oder einem Hilfsmotor' angetrieben. Sie greift in das Schneckenrad 7, das durch die Welle 8, das Zahnradpaar 9, die Welle io mit dem Ritzel i i und dem Fingerrad 12 gekuppelt ist. Das Ritzel treibt das Fingerrad 13. Der Daumen D sitzt auf der Welle 141 die mit ihrem einen Ende an dem doppelarmigen Hebel 15 gelagert ist. Der Hebel 15 ist mit der Nase 16 versehen und liegt gewöhnlich an dem Anschlag 17 an. An der Welle 1.1 ist der Teil 18 befestigt, der auf dem einen Arm 19 des doppelarmigen Hebels 19, 2o aufliegt. An dem anderen Arm ist die Welle 21 gelagert. Sie wird mittels der Schnecke 22 und des Schneckenrades 23 vom Zähler angetrieben. Auf der Welle 21 sitzt das Ritzel 2.1, das mit dem Zahnrad 25 in Eingriff steht und durch Niederdrücken des Hebelarmes 19 davon entkuppelt werden kann. Das Rad 25 treibt über das Zahnradpaar 26 die Mitnehmerwelle 27 an. Auf dieser Welle sitzt der Mitnehmer 28, der Teil 29 und das Ritzel 3o, das mit dem Zahnsegment 31 in Eingriff= steht. Das Zahnsegment sucht unter dem Einfluß der Feder 32 den Mitnehmer in die Ausgangsstellung zu drehen, in der der Teil 29 an dem Anschlag 33 anliegt. Der Mitnehmer hat die Gestalt eines Zeigers und greift den Schleppzeiger 34 an, der an einer selbsttätigen Drehung durch Reibung gehindert ist.
  • Die Einrichtung arbeitet auf folgende Weise: Angenommen, das Fingerrad 12 mache in jeder Viertelstunde vier Umdrehungen., das Fingerrad 13 eine Umdrehung. Am Ende jeder Viertelstunde trifft dann der Finger F@ auf die Nase 16 des Hebels, drückt sie nach abwärts und hebt dadurch auf der anderen Seite den Daumen D in den Weg des Fingers F, Große Genauigkeit ist dabei nicht notwendig. Es genügt vollkommen, wenn der Finger F. ungefähr gegen das Ende der Viertelstunde den Daumen gehoben hat. Der genaue Zeitpunkt für die Entkupplung des Mitnehmers vom Zählerantrieb wird durch das Auftreffen des schnell bewegten Fingers F1 auf den Daumen bestimmt. Der Finger F1 dreht dann den Daumen nach links und hebt mittels des Teils 18 und des Hebels 19, 2o das Ritzel 24 vom Zahnrad 25 ab. Nach kurzer Zeit gleitet der Finger F, an dem Daumen vorbei, der Daumen dreht sich nach rechts, und das Ritzel 24 kann wieder in das Zahnrad 2 5 greifen. Schließlich gleitet auch die Nase 16 von dem Finger F. ab. Der Hebel 15 legt sich gegen den Anschlag 17. Der Daumen wird unter dem Einfluß der Schwerkraft aus dem Weg des Fingers F, gerückt. In der darauffolgenden Viertelstunde wandert der Finger F, dreimal an dem Daumen vorüber, ohne ihn erreichen zu können. Erst wenn am Ende der Viertelstunde der Finger F., wieder auf die Nase 16 trifft, erfolgt in der angegebenen Weise die Entkupplung des Mitnehmers.
  • In Abb.2 ist die Drehzahl des ersten Fingers ein ganzes Vielfaches von der Drehzahl des zweiten Fingers. Der langsam umlaufende zweite Finger stellt ungefähr zur Zeit der Entkupplung den Daumen in die Bahnen des schnell umlaufenden ersten Fingers, der den genauen Zeitpunkt der Entkupplung bestimmt.
  • Etwas anders arbeitet die Einrichtung der Abb.3. Der Unterschied der Drehzahlen der Finger F, und F. ist hier gering. Der Finger F. macht beispielsweise zwölf Umdrehungen, der Finger F, elf Umdrehungen in der Viertelstunde. Der Finger F. sitzt auf dem Rad 35, der Finger F, auf dem Rad 36. Die Räder werden durch je ein Ritzel 37, 38 auf der Welle 39 von dem Schneckenrad 7 angetrieben. Der Daumen D sitzt auf der Welle 4.o, auf der auch die Nase ¢ 1 angebracht ist. i9, 2o ist wieder der doppelarmige Hebel wie in Abb. 2. Alle übrigen Teile stimmen mit der Anordnung der Abb.2 überein und sind der Einfachheit halber weggelassen. Während einer Viertelstunde rückt der Finger F. mittels der Nase ¢ 1 den Daumen D zwölfmal in die Bahn des Fingers Fi. Der Daumen wird, aber nur am Ende der Viertelstunde, also beim zwölften Mal, von dem Finger F, getroffen. Bei den vorhergehenden elf Einrückungen des Daumens befindet sich der Finger F, stets außerhalb des Daumenbereiches. Der Finger F, wandert während einer Viertelstunde elfmal an dem Daumen vorbei, kann ihn aber nur beim elften Mal erreichen.
  • Damit nicht schon die durch den Finger F. hervorgerufene Einrückbewegung des Daumens D, eine Entkupplung des Mitnehmers bewirkt, ist ein entsprechend großer Leergang zwischen dem Daumen und dem Arm i9 des Hebels i9, 2o vorgesehen. Dieser Hebel liegt nicht an dem Daumen, sondern an dem Anschlag .42 an.
  • Wird der Mitnehmer durch einen kleinen Elektromotor zurückgestellt, so kann man den Schalter für den Elektromotor an Stelle des Hebels i9, 2o setzen. Der Schalter wird dann periodisch durch den Daumen geschlossen. Eine einfache Ausführung kann man auch durch Anwendung zweier in Reihe geschalteter Schalter erhalten. In diesem Fall wird der eine Schalter in dem Angriffsbereich des ersten Fingers, der andere in dem Angriffsbereich des zweiten Fingers angeordnet. Das Einschalten des Elektromotors erfolgt nur dann, wenn beide Schalter gleichzeitig geschlossen sind.

Claims (5)

  1. P. TT:,zT-A\SPRtiCHE: i. Maximumzähler mit einer Einrichtung zum Auslösen oder Einschalten einer Kraft zum periodischen Zurückstellen des Schreibzeuges oder des Mitnehmers für den Schleppzeiger, bei der ein oder mehr Finger durch eine Uhr periodisch an einem mit dem Rückstellwerk verbundenen Daumen v orbeibewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeit jedes Fingers wenigstens in der Nähe des Daumens größer ist als das Verhältnis der Weglänge zwischen aufeinanderfolgenden Fingern und der Dauer einer Registrierperiode.
  2. 2. Maximumzähler nach Anspruch i mit wenigstens einem umlaufenden, den Daumen periodisch angreifenden Finger, dadurch gekennzeichnet, daß der Finger von der Uhr durch ein Maltesergetriebe angetrieben wird und daß der Daumen an einer der Stellen in die Bahn des Fingers hineinragt, wo sich der Finger mit der größten Geschwindigkeit bewegt.
  3. 3. Maximumzähler nach Anspruch i mit wenigstens einem umlaufenden und den Daumen periodisch angreifenden Finger, gekennzeichnet durch einen aus der Bahn des Fingers herausstrebenden Daumen und durch wenigstens einen weiteren -mit einer anderen Drehzahl umlaufenden Finger, der den Daumen periodisch in die Bahn des ersten Fingers rückt. .l.
  4. Maximumzähler nach Anspruch i und 3, bei dem der zweite Finger den Daumen periodisch in die Bahn des ersten Fingers rückt, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Finger an dem Lager des ersten Fingers angreift.
  5. 5. Maximumzähler nach Anspruch i mit wenigstens einem umlaufenden Finger, der einen Schalter zum Einschalten der Rückstellkraft angreift, gekennzeichnet durch einen zweiten mit dem ersten in Reihe geschalteten Schalter und durch einen weiteren mit einer anderen Drehzahl umlaufenden Finger, der den zweiten Schalter angreift.
DES68569D 1925-01-24 1925-01-24 Maximumzaehler Expired DE425552C (de)

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DE425552C true DE425552C (de) 1926-02-23

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ID=7500376

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DE (1) DE425552C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE974898C (de) * 1943-07-13 1961-05-25 Landis & Gyr Ag Hoechstverbrauchsmesseinrichtung

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