DE436211C - Zehnerschaltung fuer Rechenmaschinen - Google Patents

Zehnerschaltung fuer Rechenmaschinen

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DE436211C DER64874D DER0064874D DE436211C DE 436211 C DE436211 C DE 436211C DE R64874 D DER64874 D DE R64874D DE R0064874 D DER0064874 D DE R0064874D DE 436211 C DE436211 C DE 436211C
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Description

  • Zehnerschaltung für RecheAmaschinen. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Rechenmaschinen mit Zehnerübertragungsorganen in der Form von verzahnten Rädern, die auf einer zur Welle des Zählwerks parallelen Welle drehbar gelagert und derart angeordnet sind, daß jedem an einer Zehnerübertragung beteiligten Zehnerübertragungsrad eine zweistufige Drehung in zwei Halbschritten in nur einer Drehrichtung erteilt wird, wobei die erste Drehstufe vom Zählwerk aus bewirkt wird und die Einstellung des Zehnerübertragungsrades in Arbeitsstellung zur Folge hat, während die zweite Drehstufe unter der Einwirkung einer Antriebsvorrichtung erfolgt und die Übertragung des Zehners auf das Zählrad der nächsthöheren Wertstelle herbeiführt.
  • Zweck der Erfindung ist, eine Zehnerschaltung der betreffendem, Klasse zu schaffen, bei welcher die Drehrichtung der Z.ehnerübertragungsräder von der Art der Rechenoperation (Addition, Subtraktion usw.) unabhängig ist.
  • Die Erfindung soll an Hand beiliegender Zeichnungen näher beschrieben werden. -Die Zeichnungen stellen als Beispiel die Verwendung der Erfindung bei einer speziellen Form einer sogenannten Additionsmaschine dar. Die Erfindung läßt sich aber mit demselben Vorteil- .auch in Verbindung mit anderen Rechenmaschinengattungen, z. B. den sogenannten Odlrner-Maschinen, ausführen.
  • Auf den beiliegenden Zeichnungen ist Abb. i eine Hinteransicht des Zählwerks und der Zehnerschaltung, wobei der mittlere Teil zur Verkürzung der Abbildung als weggeschnitten gedacht ist.
  • Abb. 2 zeigt einen Schnitt nach Linie 2-2 der Abb. i.
  • Abb. 3 zeigt einen Schnitt nach Linie 3-3 der Abb. i.
  • Abb. 4 zeigt denselben Schnitt wie Abb. 3, wobei aber gewisse, in der letztgenannten Abbildung gezeigte Teile fortgelassen sind.
  • Abb. 5 zeigt einen Schnitt nach Linie 5-5 der Abb. i.
  • Bei der als Ausführungsbeispiel gewählten Rechenmaschine wird ein eingestellter Posten von einem auf der Zeichnung nicht dargestellten Einstellwerk aus auf das Zählwerk durch Vermittlung von Zahnstangen i übertragen, von welchen jede in ein besonderes Übertragungsrad 2 der entsprechenden Wertstelle des Zählwerks eingreift. Letzteres wird nach jeder Postenübertragung außer Eingriff mit dem System von Zahnstangeir gebracht, damit diese unwirksam in ihre Ausgangslagen zurückkehren können. Zu diesem Zweck wird das Zählwerk als Ganzes nebst den Übertragungsrädern ä von zwei an j e einer Seite des Zählwerks angebrachten Armen 3, 4 getragen, die auf einer im Maschinengestell 5 gelagerten Welle 6 festgekeilt sind. Während der Postenübertragung nimmt das Zählwerk die in Abb. 2 dargestellte niedergeschwenkte Lage ein, wobei die Übertragungsräder 2 in Eingriff mit den Zahnstangen i gehalten werden. Die Postenübertragung erfolgt unter der Einwirkung der Maschinenkurbel oder sonstigen Antriebsvorrichtung. Während der fortgesetzten Betätigung des Antriebes wird der Welle 6 eine gewisse Drehung mitgeteilt, wobei die Arme 3, 4 in die in Abb. 3 gezeigte Stellung gelangen, in welcher die Übertragungsräder 2 außer Eingriff mit den Zahnstangen sind. Diese Stellung nimmt das Zählwerk während der Zehnerübertragung ein. Die Anordnung verschiedener Zählwerkstellungen für die Postenübertragung und die Zehnerübertragung wird nach der Erfindung ,zur Herbeiführung gewisser Einzelverbesserungen ausgenutzt, auf die im folgenden Bezug genommen wird. Insbesondere verwertet die Erfindung die durch diese Anorddung gebotene Möglichkeit, mit besonders einfachen Sperrvorrichtungen zur Verhinderung des Überschlagens der Zehnerübertragungsorgane auszukommen. Der über dem Zählwerk liegende Teil 45 des Schutzbleches der Maschine nimmt an der Schwenkbewegung des Zählwerks teil. Derjenige Teil der Antriebsvorrichtung der Maschine, der die betreffende Umschwenkung des Zählwerks vermittelt, bildet keinen Teil vorliegender Erfindung und braucht nicht beschrieben zu werden.
  • Die Übertragungsräder 2 sind auf einer von den Armen 3, 4 getragenen gemeinsamen. Welle 7 lose gelagert, wobei die Naben 8 zu-. gleich als Abstandshülsen für die Räder dienen. In den Armen 3, 4 und nahe an ihren hinteren Enden sind Wellen oder Zapfen g bzw. io gelagert, die an den dein Zählwerk zugekehrten Enden Lagerstücke i i bzw. 12 tragen, welche letzteren also im Verhältnis zu den Armen 3, 4 schwenkbar sind. Die genannten Lagerstücke i i, 12 tragen teils eine gemeinsame Welle 13 für die in gewöhnlicher Weise aus je einer Zählscheibe 15 und einem damit verbundenen Triebrad 14 bestehenden Zählräder, die auf der Welle lose gelagert sind, und teils eine gemeinsame Welle 16 für die ebenfalls lose gelagerten Zwischenräder 1,7. Das ganze System von Zähl- und Zwischenrädern ist also in dem von den Armen 3, 4 und der Welle 6 gebildeten Bügel schwenkbar gelagert. Infolgedessen können ,die im Bügel direkt gelagerten tlertragungsräder 2 durch Umschwenkung der Lagerstücke i i, 12 wahlweise entweder mit den Triebrädern 14 der Zählräder oder den Zwischenrädern 17 in Eingriff gebracht werden. Im letztgenannten Falle wird offenbar die immer gleichgerichtete Drehbewegung der übertragungsräder 2, im Vergleich mit dem Fall, daß die Zählräder direkt mit den Übertragungsrädern eingreifen, mit umgekehrter Wirkung auf die Triebräder 14 übertragen. Die betreffende Unistellung der Lagerstücke i i, 12 hat den Zweck, das werk wahlweise für Addition (Multiplikation) oder Subtraktion (Division) einzustellen und xvird in unten näher zu beschreibender Weise mittels Additionstaste 18 bzw. Subtraktionstaste i9 ausgeführt. Die Anordnung besonderer Übertragungsräder -- bietet den Vorteil, daß die sonst beim Übergang von Addition zur Subtraktion erforderliche Umkehrung der Bewegungsrichtung der Zehnerübertragungszähne vermieden wird.
  • Die umstellbaren Zehnerübertragungsorgane bestehen bei der vorliegenden Ausführungsform aus Zahnrädern 2o, die auf der gemeinsamen Welle ; der Übertragungsräder 2 lose gelagert sind, wobei jedes Zehnerübertragungsrad dicht neben dem Übertragungsrad 2 der nächsthöheren Wertstelle angebracht ist. Die Zahnräder laben ungefähr denselben äußeren und inneren Durchmesser uird denselben Teilungskreis wie die Übertragungsräder 2, aber sind mit vergrößerten Zahnlücken 21 versehen, die dadurch entstanden sind, claß jeder zweite Zahn abgeschnitten worden ist. In Abb.2 sind die Zähne 22 der Zehnerübertragungsräder zo durch gestrichelte Linien angedeutet. Jedes Zählrad 14, 15 ist mit einem Zehnerübertragungsstift in der Form eines Zahnes a3 versehen, der von einer an der der nächsthöheren Wertstelle zugekehrten Seite der Zählscheibe r5 festgenieteten oder festgeschraubtenPlatte 23' in radialer Richtung herausragt. Dieser Zehnerübertragungsstift ist bei Zehnerübertragungen in der in den Abbildungen dargestellten Additionseinstellung wirksam und greift dann mit demjenigen Zahn des Zehnerübertragungsrades 2o ein, der gelegentlich am nächsten ist, wobei das JetztgenannteRad um einen der Zahnteilung des Übertragungsrades 2 und also der halben Zahnteilung des Zehnerübertragungsrades entsprechenden Winkel gedreht wird. Das Zehnerübertragungsrad kommt durch die Einwirkung des Zehnerübertragungsstiftes in die in Abb.3 dargestellte Lage. Zum Festhalten der Zehnerübertragungsräder 20 in ihren normalen oder eingestellten Lagen ist eine entsprechende Anzahl vcc Sperrhaken 24 vorgesehen, die auf einer gemeinschaftlichen, von den Armen 3,4 getragenen Welle 23 gelagert sind und durch Federn 26 gegen die zugehörigen Zehnerübertragungsr#ider gedrückt werden, wobei dieselben, wenn die letztgenannten Räder in ihren Normallager stehen, mittels schräger Sperrflächen 27 in die vergrößerten Zahnlücken 21 hineingreifen, dagegen, wenn die Räder umgestellt sind, mittels Sperreinschnitte 28 um je einen entgegenstehenden Zahn 22 herumfassen.
  • Die zur Ausführung .der Zehnerübertragung erforderliche Antriebsbewegung wird bei vorliegender Ausführungsform von besonderen Triebscheiben 29 übertragen. Diese sind auf einer im Gestell gelagerten Welle so montiert, welche unter dem Zählwerk und den Zahnstangen i den Wellen des Zählwerks parallel läuft, und auf welcher die zugleich als Abstandshülsen dienenden Naben 31 der Triebscheiben festgekeilt sind, und zwar derart, daß jede Scheibe in der Ebene des rentsprechenden Zehnerübertragungsrades 2o zu stehen kommt. jede Triebscheibe ist reit einem Arm 32 versehen, dessen äußeres Ende einen reit dem Arm fest verbundenen Zahn 33 bildet. Die verschiedenen Arme 32 nehmen auf der Welle so verschiedene Winkelstellungen ein, wodurch in an sich bekannter Weise erreicht wird, daß die Zehnerübertragung allmählich erfolgt. Jede Scheibe trägt ferner einen kürzeren Arm, der in einen Sperrzahn 16 hinausläuft, welch letzterer in der beim Pvstenübertragen eingenommenen Stellung in die der Welle 30 zugekehrten Zahnlücke 21 des zugehörigen Zehnerübertragungsorgans hineinragt, um in unten zu beschreibender Weise ein Überschleudern des letzteren infolge des vom Zelinerübertragungsstift mitgeteilten Stoßes unter allen Umständen zu verhindern. Wenn das Zählwerk nach oben urigeschwenkt ist, befinden sich sämtliche Sperrzähne 76 vollständig außerhalb der Umkreise der Zehnerübertragungsräder-Da das Zählwerk nach jeder Übertragung eines Postens mittels der Zahnstangen i außer Eingriff mit den letzteren geschwenkt wird, so haben die Triebscheiben 29 ihre Funktion bei der in Abb. 3 gezeigten hochgeschwenkten Stellung des Z3hlwerks zu vollstrecken. Bei dieser Stellung befindet sich jedes Übertragungsrad 2 in Eingriff reit den Zähnen 35 eines besonderen Kupplungsrades 36, dem die Aufgabe obliegt, bei der Zehnerübertragung in unten zu beschreibender Weise das übertragungsrad 2 mit dem dicht daneben angebrachten, der nächstniedrigeren Wertstelle zugeordneten Zehnerübertragungsrad 2o zusammenzukuppeln. Zu diesem Zweck haben die Zähne des Kupplungsrades eine Breite, die der Summe der Zahnbreiten des Zehnerübertragungsrades 20 und des Übertragungsrades 2 entspricht. Sämtliche Kupplungsräder 36 sind auf einer gemeinschaftlichen, irn Gestell gelagertenWelle3q gelagert. Die zugleich als Abstandshülse dienende Nabe 3$ eines jeden Kupplungsrades 36 ist mit einer inwendigen Aussparung 39 -versehen, in die ein mit .der Welle 37 fest verbundener Stift 4o hineinragt, wobei die Weite der Aussparung so groß ist, daß :ein der Drehung des Kupplungsrades während der Zehnerübertragung entsprechender leerer Gang in b@ezug auf den Stift 40 vorhanden ist. Die Stifte 4o haben die Aufgabe, flach erfolgter Zehnerübertragung die dabei gegebenenfalls umgestellten Kupplungsräder 36 'in ihre Ausgangslagen zurückzuführen. Jedes Kupplungsrad 36 ist außerdem mit drei Sperrzähnen 41 versehen, zwischen denen zwei Sperreinschnitte gebildet sind. In den einen oder den anderen dieser Einschnitte greift das als Sperrhaken .12 ausgebildete Ende einer Schraubenfeder 4.3 hinein, wodurch das Rad zwei bestimmte Sperrlagen erhält. Sämtliche Schraubenfedern 43 sind um eine gemeinschaftliche, im Gestell fest angebrachte Stange 44 gewickelt.
  • Der Verlauf einer Zehnerübertragung soll unter der Voraussetzung beschrieben werden, daß das Zählwerk in der auf 'der Zeichnung dargestellten Additionslage eingestellt ist. Bei einer Subtraktion erfolgt die Zehnerübertragung in ganz analoger Weise.
  • Abb. 2 zeigt die Stellung des Zehnerübertragungsstiftes 23, wenn die Zählscheibe die dem Zif"terwert 9 entsprechende Winkellage einnimmt. Der Zehnerübertragungsstift 23 liegt dann mit seiner Vorderseite gegen die hintere Seite eines der Zähne 22 des zugehörigen Zehnerübertragungsrades2o an. Beim Übergang der Zählscheibe in die Wertlage o wird also der anliegende Zahn 22 durch den Zehnerübertragungsstift- 2o mitgenommen, wodurch das Zehnerübertragungsrad 2o, wie oben erwähnt, um eine halbe Zahnteilung gedreht wird. Während normal, wie Abb.2 zeigt, eine vergrößerte Zahnlücke 21 des Zehnerübertragungsrades 2o der Welle 3o der Triebscheiben 29 zugekehrt ist, wird nun durch die Einwirkung des Zehnerübertragungsstiftes 23 ein Zahn 22' des genannten Rades der Welle 30 zugekehrt werden, wie aus Abb. 3 ersichtlich, wo das Zählrad 15 die Wertstelle o einnimmt. Der Sperrzahn 76, der zu Beginn der Postenübertragung gegen die Hinterseite eines Zahnes des Zehnerübertragungsrades -anliegt, .bildet einen sperrenden Anschlag, gegen den die Vorderseite des folgenden Zahnes beim Drehen des Zehnerübertragungsrades anschlägt, wodurch das Überschleudern des letzteren bei kräftigem Anstoßen des Stiftes 23 verhindert wird. -Bei der hierauf folgenden Aufschwenkung des Zählwerks in die in Abb. 3 dargestellte Lage kommt einer der Zähne 35 des zugehörigen Kupplungsrades 36 einerseits zum Anliegen gegen die Vorderseite eines der Zähne 22 des Zehnerübertragungsrades 2ö und anderseits, wie schon erwähnt, in Eingriff mit dem danebenliegenden Übertragungsrad 2 der, nächsthöheren Wertstelle, wodurch die gewünschte Verbindung zwischen den betreffenden gleichachsigen Rädern hergestellt wird. Durch die" Hochschwenkung wird zugleich. das Zehnerübertragungsrad aus dem Sperreingriff mit dem Sperrzahn 76 frei .gemacht. Die Zehnerübertragung wird in an sich bekannter Weise nach erfolgter Postenübertragung durch eine volle Umdrehung der gemeinschaftlichen Welle 3o der Triebscheiben 29 bewerkstelligt, wobei die Drehung in dem durch .den Pfeil 34 in Abb. 3 angedeuteten Sinne erfolgt. Während des Drehens werden die Zähne 33 der Reihe nach sich innerhalb der äußeren Umkreise der zugehörigen Zehnerübertragungsräder 2o vorbeibewegen. Im Fall ein solches Rad während der Postenübertragung nicht durch den zugehörigen Zehnerübei tragungsstift 23 betätigt worden ist und also noch die in Abb, 2 mit gestrichelten Linien angedeutete Winkellage beibehält, so wird der Zahn 33 der 'entsprechenden Triebscheibe 29 unwirksam durch- eine Zahnlücke des Zehnerübertragungsrades hindurchschlüpfen. Diejenigen Zehnerübertragungsräder dagegen, die durch die zugehörigen Zehnerübertragungsstifte 23 in solche wirksamen Winkellagen, wie in Abb.3 gezeigt, eingestellt worden :sind, haben j e einen Zahn 22' nach unten gerichtet, der also im Wege des zugeordneten Mitnehmerzahnes 33 liegt. Jedes derart eingestellte Zehnerübertragungsrad erfährt somit durch den Eingriff des entsprechenden Zahnes 33 eine weitere Drehung in derselben Richtung und von derselben Größe wie diejenige,. die es vorhin durch die Einwirkung des Zehnerübertragungsstiftes erhalten hat und nimmt also wieder die Normallage .ein, indem es nun wieder der Welle 3ö eine Zahnlücke zukehrt. Während der letzteren Drehung des Zehnerübertragungsrades nimmt dieses das Kupplungsrad 36 mit, wobei zugleich das mit dem erstgenannten Rade vermittels des Kupplungsrades zusammengekuppelte Übertragungsrad 2 um eine Zahnteilung in seiner normalen Drehrichtung gedreht und somit der eingestellte Zahlwert des Zählrades 1q., 15 um eine Einheit vermehrt wird. Während der Drehung des Kupplungsrades 36 schnappt der Sperrhaken 4.2 von dem hinteren Sperreinschnitt 41 (dem linken in Abb. 2 und 3) in den vorderen über und hält das Rad in der neuen Stellung fest. Dasjenige der Kupplungsräder 36, das während der Zehnerübertragung zuerst aus der Normallage gedreht wird, nimmt mittels des Stiftes q.o die gemeinschaftliche Welle 37 mit, ohne daß dadurch die übrigen Kupplungsräder beeinflußt werden, indem die entsprechenden Stifte q.o sich in den Aussparungen 39 der Naben frei bewegen.
  • Zur Bewirkung der Rückdrehung der Welle 37' in ihre Ausgangslage nach vollzogener Zehnerübertragung ist die betreffende Welle an ihrem rechten Ende (links in Abb. z) mit einem festen Arm 46 versehen, der beim Rückschwenken des Zählwerks in die Normallage (A-bb. i) mit einem Anschlagzapfen 47 zusammenwirken soll, welcher am äußeren Ende eines vom Arme 4 vorragenden Fingers 48 angebracht ist. Bei der Umdrehung der Welle 37 durch das zuerst betätigte Kupplungsrad 36 kommt der Arm46 zum Anliegen gegen den Zapfen 47 und wird nach vollzogener Zehnerübertragung beim Niederschwenken des Zählwerks durch den genannten Zapfen in die Normallage mitgenommen. Der Zapfen 47 hat aber auch noch die Aufgabe, einen Sperranschlag zu bilden, durch welchen die Welle 37 verhindert wird, eine größere Drehbewegung auszuführen als diejenige, die normal den Kupplungsrädern 36 durch die Zehnerübertragungsräder mitgeteilt wird. Die Welle 37 wieder verhindert mittels der Stifte 40, daß die Kupplungsräder den normalen Drehwinkel überschreiten. Es wird also unter allen Umständen das überschleudern der Zehnerübertragungsräder unbedingt verhindert, und zwar einerseits, wie schon erwähnt, beim Anschlagen der Zehnerübertragungsstifte 23 durch die Sperrzähne 76 und anderseits beim Drehen der Triebscheiben 29 mit beliebiger Geschwindigkeit durch den Sperrzapfen 47. Die Federn 26- der Sperrhaken 24 können deshalb verhältnismäßig schwach sein.
  • Die unregelmäßig geformten Kupplungsräder 36 können gegebenenfalls durch Zahnräder regelmäßiger Form, die immer in derselben Richtung gedreht werden, und die drahtförmigen Sperrhaken 42 durch gewöhnliche, in die Zahnlücken hineingreifendeSperrhaken ersetzt werden. Die besondere Anordnung zum Zurückführen der Kupplungsräder in ihre Normallagen kommt dann in Wegfall. Da also der Sperrarm 46 und der Sperrzapfen 47 fortfallen, werden zweckmäßig besondere Sperranschläge, beispielsweise ähnlich wie die Sperrzähne76, angeordnet. Diese Sperranschläge werden dann derart angebracht, daß sie in der hochgeschwenkten Stellung des Zählwerks in entgegenstehende vergrößerte Zahnlücken der Zehnerübertragungsräder hineingreifen, während dagegen beim Hinunterschwenken des Zählwerks die Sperranschläge außerhalb der Umkreise der genannten Räder zu stehen kommen.
  • Wenn das Zählwerk die in den Abbildungen dargestellte Additionsstellung einnimmt, sind, wie oben erwähnt, die auf den Zählrädern 14,15 angebrachten Zehnerübertragungsstifte 23 bei der Zehnerübertragung wirksam. Wenn dagegen durch Umschwenkung der Lagerstücke 11, 12 um die Zapfen 9, 1o das Zählwerk für Subtraktion umgestellt worden ist, so befinden sich die Zwischenräder 17 anstatt der Zählräder 14, 15 in Eingriff mit den Übertragungsrädern z. Beider dargestellten Ausführungsform sind darum auf den Zwischenrädern 17 besondere Zehnerübertragungsstifte 49 zur Auslösung der Zehnerübertragung bei Subtraktion angeordnet. Diese Stifte haben dieselbe Funktion wie die bei Addition wirksamen Zehnerübertragungsstifte 23, und die Zehnerübertragung erfolgt offenbar in derselben Weise. Die Drehrichtungen der Triebscheiben und der Zehnerübertragungsräder 2o bleiben auch immer unverändert. Wie aus dem Vorstehenden hervorgeht, ist jedes Zählrad 14, 15 während der Postenübertragung durch Vermittlung des Übertragungsrades 2 und gegebenenfalls des Zwischenrades 17 mit der zugehörigen Zahnstange i zwangläufig verbunden. Wenn das Zählwerk um die Welle -6 aus derPostenübertragungslage geschwenkt wird, kommen die Räder 2, wie schon beschrieben, in Eingriff mit den Kupplungsrädern 36 und werden durch diese Räder festgehalten. Das Zählwerk ist also in- jeder Stellung durch Sperrungen gesichert. Außerdem sind die Triebräder der Zählräder mit gewöhnlichen federnden Sperrhaken 5o versehen, welche 'aber bei der vorliegenden Ausführungsform durch das Umstellen des Zählwerks in die Postenübertragungslage außer Eingriff gebracht werden sollen. Zu diesem Zweck ist folgende Anordnung getroffen. Die Sperrhaken 5o sind auf einer gemeinschaftlichen Welle 51 gelagert, die durch vorragende Verlängerungen 52 der schwenkbaren Lagerstücke 11, 12 getragen wird. In einer längsgerichteten Keilnut in der Welle 51 ist ein Keil 53 eingelegt, der in inwendige Aussparungen 54 in den Naben 55 der Sperrhaken hineingreift, wobei ein genügender leerer Gang vorhanden ist, um das Überschnappen der Sperrhaken über die Zähne beim Drehen der Zählräder zu gestatten. Die erforderliche Federung jedes einzelnen Sperrhakens für sich bewirkt eine um die Nabe 55 gewundene Schraubenfeder 56, deren eines Ende gegen den Sperrhaken anliegt, während das andere Ende um eine unter den Armen 52 verlaufende Stange 57 herumgreift. Die Welle 5 1 trägt an ihrem linken Ende einen Arm 58, der unter Einwirkung der Federn 56 dauernd gegen die obere Seite eines im Gestell angebrachten Anschlags 59 derart anliegt, daß beim Hinunterschwenken des Zählwerks in die Postenübertragungslage dieSperrhaken5o außer Eingriff mit den Triebrädern des Zählwerks geführt werden. Der feste Anschlag 59 besteht aus einem zylindrischen Zapfen, dessen Achse, wenn das Zählwerk sich in der Zehnerübertragungsstellung (Abb. 3) befindet, mit der Drehachse 9 der Lagerstücke 11, 12 zusammenfällt. Der Zapfen behält dann beim Umstellen von Addition zu Subtraktion dieselbe relative Lage im Verhältnis zu dem um die Welle 9 schwenkbaren System. Befindet sich aber das Zählwerk in der Postenübertragungsstellung (Abb.2), so ist der Zapfen 59 nicht mehr gleichachsig zur Drehwelle 9. Bei der Subtraktionseinstellung erh'at der Zapfen somit im Verhältnis zu dem beweglichen System, in dem die Sperrhaken 5o gelagert sind, eine etwas andere relative Lage als bei Addition. Die Verrückung der unwirksamen Lagen der Sperrhaken im Verhältnis zu den Zählrädern (Abb.2), die dadurch beim Umstellen entstehen würde, läßt sich durch zweckmäßige Umformung der Anliegeflächen zwischen dem Arm 58 und dem Anschlag 59 vermeiden.
  • Das Umstellen des Zählwerks von Addition zu Subtraktion erfolgt durch folgende Anordnung (s. Abb. i und 5). Am äußeren Ende des Zapfens 9, mittels dessen das Lagerstück i i seinerseits auf dem Arm 3 gelagert ist, ist eine gabelförmige Kurvenscheibe 6o festgekeilt, deren Nabe 61 gegen die äußere Seit des Armes i i anliegt. Die Innenseiten der Gabelschenkel bilden eine zusammenhängende Führungskurve 62, die die Aufgabe hat; wechselweise mit zwei Führungszapfen 63 bzw. 64 zusammenzuwirken, welche auf einer auf der Drehungswelle 6 des Zählwerks lose gelagerten Einstellscheibe 65 fest angebracht sind. Die äußeren Enden der Schenkel der Gabel 6o bilden je einen Kreisbogen 66 bzw. 67, von welchen ersterer bei der Additionseinstellung und letzterer bei der Subtraktionseinstellung den Mittelpunkt auf der Mittellinie der Welle 6 liegen hat. Die Einstellscheibe 65 trägt außerdem zwei Einstellstifte 68, 69, die im Bereich von Anschlägen 7o bzw. 71 an den Stielen der Tasten 18 bzw. i9 liegen. Die Einstellscheibe wird in dem einen oder anderen zweier Sperrlagen durch einen federnden Sperrhaken 72 festgehalten, welcher auf einem im Gestell fest angebrachten Zapfen 73 gelagert ist und in einen oder den anderen zweier Sperreinschnitte 74, 75 in der Einstellscheibe hineingreift.
  • Abb. 5 zeigt die Stellung .der Einstellscheibe 65 bei Addition, wobei der .Sperrhaken 72 in den vorderen Sperreinschnitt 74 hineingreift. In diese Stellung ist die Einstellscheibe durch Niederdrücken der Additionstaste 18 gelangt, wobei der Zapfen 68 durch den Anschlag 7o der Taste in eine untere Grenzlage hinuntergedrückt worden ist. Gleichzeitig ist der Führungszapfen 63 unter Drehung der Kurvenscheibe 6o und der Lagerstücke ii, i2 an der Führungskurve62 entlang bis an die kreisförmige Kurve 66, deren Mittelpunkt nun auf der Mittellinie der Welle 6 einfällt, geglitten, wodurch die Kurvenscheibe in der eingestellten Lage gesperrt ist. Beim Umschwenken des Zählwerks um die Welle 6 aus der Postenübertragungslage oder in solche Lage wird der Bogen 66 offenbar gegen den stillstehenden Zapfen 63 gleiten, ohne daß die Kurvenscheibe und die Lagerstücke i i, 12 dabei ihre Lagen im Verhältnis zu den Armen 3, 4. ändern.
  • Die Umstellung für Subtraktion erfolgt durch Niederdrücken der Subtraktionstaste 19, wobei ,deren Anschlag 71 den Einstellstift 69 hinunterdrückt und die Einstellscheibe in ihre andere Sperrlage hinüberschwenkt, in welche Sperrlage der Sperrhaken in den hinteren Sperreinschnitt 75 hineingreift. Während der Umschwenkung gleitet der Führungszapfen 64 unter Drehung der Kurvenscheibe 6o an der Kurve 62 entlang, bis er die untere Sperrkurve 67 erreicht und sperrt die Kurvenscheibe in der neuen Stellung.

Claims (15)

  1. PATENT-ANSPRüCHE: i. Zehnerschaltung für Rechenmaschinen mit aus verzahnten Rädern bestehenden Zehnerübertragungsorganen, deren vorbereitende Einstellung und vollführende Übertragungsbewegung in zwei Halbschritten in derselben Drehrichtung erfolgen, gekennzeichnet durch lösbare Kupplungen (36) zum vorübergehenden Zusammenkuppeln der Zehnerübertragungsräder (2o) nach bewerkstelligter Posteilübertragung mit Übertragungsorganen (2), die die Postenübertragung zwischen dem Antriebwerk (i) und dem Zählwerk .(i4, 1s) vermitteln und durch das genannte Zusammenkuppeln außerdem noch als Vermittlungsglieder beim Vollführen der Zehnerübertragung nutzbar gemacht werden.
  2. 2. Zehnerschaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Übertragungsorgane (2) als die Zehnerübertragungsräder (zo) wahlweise entweder zum unmittelbaren Zusammenwirken mit den Zählrädern (i4, 15) oder zum unmittelbaren Zusammenwirken mit einem System von dauernd mit den Zählrädern in Eingriff stehenden Zwischenrädern (i7) gebracht werden können, so daß die Zehnerübertragungsräder unter allen Umständen, und zwar soav ohl bei Addition (Multiplikation) als bei Subtraktion (Division), dieselbe Drehrichtung beibehalten.
  3. 3. Zehnerschaltung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß neben jedem der Zehnerübertragungsräder (2o) ein Übertragungsrad (2) gleichachsig und lose gelagert ist, -welches nach Wahl entweder mit demZählrad (i4, 15) der nächsthöheren Wertstelle oder mit dem dazugehörigen Zwischenrad (i7) in Eingriff steht, und welches wechselweise mit dem Antriebwerk (i) oder dem benachbarten Zeh -erübertragungsrad (20) verbunden wird und als Vermittlungsglied sowohl für die Postenübertragung als auch für die Zehnerübertragung vorgesehen ist.
  4. Zehnerschaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verkupplung der Übertragungsräder (2) mit der Zebnerübertragungsvorrichtung (20, 35, 36) und die Lösung ihrer Verbindung mit dem Antriebwerk (i) selbsttätig durch Umschwenkung des Zählwerks (1d., 15) bewirkt wird, in dessen schwenkbarem Rahmen (3, 4) die Zehnerübertragungsräder (2o) und die Übertragungsräder (2) gelagert sind.
  5. 5. Zehnerschaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsorgane (36) auf einer im Gestell gelagerten Welle (37) gelagert sind und durch (las Umstellen des Zählwerks außer bzw: in Eingriff mit den zugehörigen Zehnerübertragungsrädern (2o) und Übertragungsrädern (2) gebracht werden.
  6. 6. Zehnerschaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsorgane (36) aus Zahnrädern bestehen.
  7. 7. Zehnerschaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Kupplungsorgane (36) nur so viel auf der Welle (37) drehbar ist, wie zur Übertragung der Zehnerübertragungsbewegung erforderlich ist, wodurch das Überschleudern des zugehörigenZehnerübertragungsrades bei schneller Bewegung der Antrieborgane verhindert wird. B.
  8. Zehnerschaltung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Kupplungsorgane (36) durch auf der gemeinschaftlichen Welle (37) angebrachte Mitnehmerstifte o. dgl. (d.o) begrenzt wird, «:eiche Stifte in Aussparungen (39) der Naben der Kupplungsorgane eingreifen, wobei ein der Größe der erforderlichen Drehbewegung der Kupplungsorgane (36) entsprechender leerer Gang vorhanden ist. g.
  9. Zehnerschaltung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinschaftliche Welle (37) der Kupplungsorgane (36) zwecks Zurückführung der genannten Organe in ihre Ausgangslagen nach jeder Zehnerübertragung um einen ebenso großen Winkel wie die Organe drehbar ist. io.
  10. Zehnerschaltung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Welle (37) durch einen Astschlag (d.7) begrenzt wird, gegen welchen ein auf der Welle fest angebrachter Arm (¢6) anschlägt, wenn das bei der Zehnerübertragung zuerst betätigte Kupplungsorgan (36) durch das zugehörige Zehnerübertragungsrad gedreht wird und dabei vermittels des zugehörigen ibIitnehmerstiftes (d.0) die Welle (37) mitnimmt. ii.
  11. Zehnerschaltung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (47)- mit dem Zählwerkrahmen (3, q.) fest verbunden ist und beim Umstellen des letzteren in die Postenübertragungslage den Arm (46) mitnimmt und somit die Welle (37) sowie diejenigen Kupplungsorgane (36) mitnimmt, die bei der Zehnerübertragung gedreht worden sind.
  12. 12. Zehnerschaltung nach Anspruch d. oder folgenden, gekennzeichnet durch Anschläge (76), die in der einen Stellung des Zählwerks Hemmanschläge für die Zehnerübertragungsräder (2o) bilden und das Überschleudern derselben bei schnellem Umstellen verhindern, dagegen in der anderen Stellung des Zählwerks sich außerhalb des Bereichs der Zehnerübertragungsräd.er befinden.
  13. 13. Zehnerschaltung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß dieAnschläge (76) in der Postenübertragungsstellung des Zählwerks in entgegenstehende vergrößerte Zahnlücken der Zehnerübertragungsräder (2o) hineinragen.
  14. 14. Zehnerschaltung nach Anspruch oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Zehnerübertragungsräder (2o) durch die Umschwenkung des Zählwerks in die Zehnerübertragungslage in Arbeitsstellung kommen im Verhältnis zu einer Antriebwelle, die an der Schwenkbewegung des Zählwerks nicht teilnimmt.
  15. 15. Zehnerschaltung nach Anspruch 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (76) mit der Triebwelle (30) der Zehnerübertragungsorgane fest verbunden sind und in der Postenübertragungslage des Zählwerks in die vergrößerten, der genannten Welle zugekehrten Zahnlücken der Zehnerübertragungsräder hineingreifen, um das Überschleudern der genannten Organe zu verhindern.
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