DE42465C - Vorrichtung, um Schuhwerk in seiner ursprünglichen Form zu erhalten - Google Patents
Vorrichtung, um Schuhwerk in seiner ursprünglichen Form zu erhaltenInfo
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- DE42465C DE42465C DENDAT42465D DE42465DA DE42465C DE 42465 C DE42465 C DE 42465C DE NDAT42465 D DENDAT42465 D DE NDAT42465D DE 42465D A DE42465D A DE 42465DA DE 42465 C DE42465 C DE 42465C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D3/00—Lasts
- A43D3/14—Stretching or spreading lasts; Boot-trees; Fillers; Devices for maintaining the shape of the shoe
- A43D3/1425—Devices for sole stretching
Landscapes
- Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 71: Schuhwerk.
(Athlone, Irland).
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Strecken oder Einspannen von Schuhen und
Stiefeln, durch welchen die letzteren in einer solchen Lage erhalten werden, dafs sie ihre
Gestalt zu bewahren suchen bezw. wieder ihr gewöhnliches Aussehen gewinnen, wenn sie
durch das Tragen, durch Feuchtigkeit oder schlechte Behandlung aus ihrer Form gebracht
worden waren.
Die Vorrichtung kann auch dazu benutzt werden, um Schuhe und Stiefel, während dieselben gereinigt, blank gemacht oder ausgebessert
werden, zu halten oder während ihres Nichtgebrauches aufzuhängen. Ferner kann erstere vortheilhaft zum Trocknen von Schuhen
und Stiefeln Verwendung finden.
Die Vorrichtung besteht aus einer Sohlenplatte von geeigneter Gröfse und geeignetem
Querschnitt, welche (aus Holz, Metall oder anderen passenden Materialien hergestellt oder
aus mehreren Materialien zusammengesetzt) an ihrem einen Ende mit Klauen oder Haken
und an ihrem anderen Ende mit einer verstellbaren Klemmvorrichtung versehen ist, so
dafs ein Schuh oder Stiefel, auf der Platte eingeklemmt, sicher darin festgehalten werden
kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulichen Fig. ι eine Seitenansicht und Fig. 2
einen Grundrifs der Vorrichtung. Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht der an einem Tisch oder
Brett befestigten Vorrichtung. In Fig. 4 ist eine ähnliche Vorrichtung in gleicher Ansicht dargestellt.
Die übrigen Figuren zeigen Einzelheiten.
A ist die Sohlenplatte, welche bei den Darstellungen in den Fig. 1 und 2 als aus Holz
und Messing und in den übrigen Figuren als ganz aus Metall bestehend gedacht ist. An dem
den Zehentheil des Schuhes oder Stiefels aufnehmenden Ende der Platte A sind drei
Klauen 1, 2 und 3 angebracht, welche an einem gemeinsamen Querstift beweglich angehängt
sind und in einer Aussparung der Platte A, der eine innerhalb des anderen, dergestalt
liegen, dafs sie mit der Oberfläche der Platte A bündig sind. Es kann eine beliebige
Anzahl dieser Klauen angebracht werden, indessen dürften drei Klauen von verschiedener
Länge allen praktischen Anforderungen genügen.
Von diesen drei Klauen wird je nach der Gröfse des einzuspannenden Schuhes oder
Stiefels die erste, zweite oder dritte hochgeklappt; in der Zeichnung ist die Klaue 2 gehoben.
Diese Klaue greift über das Zehenende der Sohle des Stiefels, während der Absatz
nach Niederdrücken des Stiefels auf die Platte A durch eine Klemmvorrichtung festgehalten
wird, welche in den Fig. 1, 2 und 3 aus einem spitzen Dorn b besteht und bei der
Anordnung in Fig. 4 aus mehreren Hebeln gebildet ist.
Der Dorn b reicht mit seinem unteren Ende in einen Schlitz b1 der Platte A hinein und
sitzt mit diesem Ende auf einer in der Platte A drehbar gelagerten Schraube c, welche, wie in
Fig. ι und 2 dargestellt, mittelst eines als Handhabe
dienenden Ringes d und bei der Anordnung nach Fig. 3 mit Hülfe der Kurbel
e gedreht werden kann. In dieser letzteren Figur ist der Dorn auf einer Platte c1
montirt, welche mit dem Gewinde der Schraube c in Eingriff steht. An Stelle des
Dornes kann eine spornartige oder V-förmig gestaltete Klemmbacke verwendet werden, welche
den Absatz umfafst, anstatt in denselben einzudringen.
Fig. 4 zeigt eine andere Anordnung der Absatz-Einklemmvorrichtung,
bei welcher die Schraube c und der Dorn b in Fortfall gekommen sind. An dem Absatzende der Sohlen-"platte
ist eine gerade, mit einem Längsschnitt versehene Stütze oder Stange f beweglich angehängt,
in deren Schlitz der gekrümmte Hebel g mit Hülfe einer Flügelschraube g° verstellbar
ist, und an dem Hebel g ist ein Lenker h drehbar befestigt, welcher an seinem
freien Ende eine hohle Klemmbacke i trägt, deren Innenfläche rauh gemacht ist, um den
Absatz sicher festzuhalten. ·
Der Handhebel g nebst Lenker h wird nach Lösen der Schraube g° gemäfs der Länge des
einzuklemmenden Schuhes oder Stiefels in der Stütze f bezw. der Sohlenplatte A vor- oder
zurückgeschoben, dann wird die Schraube g° angezogen und hierauf der Arm g·1 des Hebels
g in der Richtung des Pfeiles niedergedrückt, wodurch der Dorn an dem Arm g%
des Hebels g in die Vorderseite des Absatzes eingeprefst und die Klemmbacke i des Lenkers
h an die Rückseite des Absatzes angeprefst wird.
Diese Einrichtung ist besonders vortheilhaft, wenn dünnsohlige Schuhe oder Stiefel oder
Damenstiefel oder -Schuhe mit hohen Absätzen eingespannt werden sollen, da hierdurch dem
vorgebeugt wird, dafs die Sohle durch den Druck der Klemmvorrichtung nach aufwärts
bezw. nach auswärts gedrängt oder durchgebogen wird, was in diesem Falle stattfinden
würde, wenn die Klemmvorrichtung allein auf die Rückseite des Absatzes einwirkte.
Die Fig. 5 und 6. zeigen in Seitenansicht und im Grundrifs eine Vorrichtung, welche anstatt
der oben genannten Klauen an dem Zehenende der Sohlenplatte angebracht werden kann. Diese Vorrichtung besteht einfach aus
einem winkelförmigen Metallstück k, welches um einen Querstift drehbar ist, und dessen
Schenkel zwei Klauen von verschiedener Länge bilden, von denen nach Bedarf die eine oder
die andere zu benutzen ist.
Das eine (rechte) Ende der Sohlenplatte, Fig. ι und 2, dient als Handgriff zum Halten
der Vorrichtung, während der eingespannte Schuh oder Stiefel gereinigt, blank gemacht oder
sonstwie bearbeitet wird, und ferner als Oese zum Aufhängen der Vorrichtung auf einen
Haken, im Falle der Schuh oder Stiefel getrocknet werden soll.
Die Vorrichtung kann so eingerichtet werden, dafs sie ein Paar Schuhe oder Stiefel zugleich
festhält. Zu diesem Zweck braucht man nur auf der unteren Fläche der Sohlenplatte
einen Satz Klauen und auf der Schraube c einen zweiseitigen oder doppelten Dorn, an
Stelle des einzelnen Dornes b anzubringen, so dafs ein Stiefel auf der oberen Seite und der
andere zugehörige auf der unteren Seite der Sohlenplatte eingeklemmt werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Vorrichtung, um Schuhwerk in seiner ursprünglichen Form zu erhalten, sowie um dasselbe beim Reinigen, Blankmachen, Aufweiten festzuhalten, bestehend aus einer Sohlenplatte A, welche auf einer oder auf beiden Seiten am Zehenende mit einer oder mehreren Klauen 1, 2, 3 und am Absatzende mit einer Klemmvorrichtung b c oder /g h versehen ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE42465C true DE42465C (de) |
Family
ID=317862
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT42465D Expired - Lifetime DE42465C (de) | Vorrichtung, um Schuhwerk in seiner ursprünglichen Form zu erhalten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE42465C (de) |
-
0
- DE DENDAT42465D patent/DE42465C/de not_active Expired - Lifetime
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