DE99063C - - Google Patents
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- DE99063C DE99063C DENDAT99063D DE99063DA DE99063C DE 99063 C DE99063 C DE 99063C DE NDAT99063 D DENDAT99063 D DE NDAT99063D DE 99063D A DE99063D A DE 99063DA DE 99063 C DE99063 C DE 99063C
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- DE
- Germany
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- sole
- clamps
- threaded spindle
- heel
- same time
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C1/00—Skates
- A63C1/04—Skates fastened by means of clamps
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei vorliegender Schlittschuhbefestigungsvorrichtung mit doppelgängiger, gleichzeitig die
Sohlen- und Absatzklammern beeinflussender Querschraube sind die Sohlenklammern mit
dem Sohlenblech durch einen an diesem befestigten Drehzapfen verbunden, so dafs sie
sich nur auf kreisbogenförmigem Wege der Sohle nähern können; aufserdem kann so ein
unsymmetrisches Anpressen dieser Sohlenklammern erforderlichenfalls herbeigeführt werden.
Alle diese Zwecke werden dadurch erreicht, dafs die mit der doppelgängigen Spindel im
Eingriff stehenden Kloben einerseits mit ihren Zapfen in schrägstehende Schlitze der Sohlenklammerschenkel
eingreifen, andererseits durch einen Kniehebel mit der Absatzklaue gekuppelt sind.
Die auf solche Weise entstandene Schlittschuhanzugvorrichtung ist auf der beiliegenden
Zeichnung in
Fig. ι in einer Unteransicht, mit Weglassung des Laufeisens, in der Fig. 2 in Seitenansicht
dargestellt.
Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie III-HI der Fig. 2.
Der an dem Sohlenblech α befestigte Zapfen b (Fig. ι und 2), welcher, wie erwähnt, als Drehpunkt
der Sohlenklammern c dient, wird beim Ausführungsbeispiel gleichzeitig als Führung für
die Stange d der Absatzldaue e benutzt, indem
er durch einen Schlitz / dieser. Stange d hindurchgreift (Fig. 1). Die Absatzklaue e
wird mittelst eines Zapfens e1 am Ende der Stange d befestigt, bewegt sich in einem
Schlitze a1 des Sohlenbleches und dient gleichzeitig
mit zur Führung der Stange d. Die Führung der Sohlenklammern c an ihrem vorderen
Ende wird von Zapfen g bewirkt (Fig. 1 und 2), welche an dem Sohlenblech α befestigt
sind und durch die zum Zapfen b concentrisch gebogenen Schlitze H dieser Sohlenklammern
hindurchreichen (Fig. 1).
Die Schenkel der Sohlenklammern c sind ferner mit Schlitzen i ausgerüstet (Fig. 1 und 3),
die, in der Längsrichtung dieser Sohlenklammern verlaufend, mit einander einen, den Scheitel
nach hinten kehrenden Winkel einschliefsen. Diese Schlitze i werden von den am oberen
Ende verdickten Zapfen k der Kloben / durchsetzt, welche mit dem Rechts- und Linksgewinde
der Querschraube m im Eingriff stehen. Um die Zapfen k k ist je eine der Schienen 0
drehbar (Fig. 1 bis 3), welche mit einander einen Kniehebel bilden, der im Gelenk mittelst
eines Zapfens ρ mit der an die Absatzklaue angeschlossenen Stange d gekuppelt ist (Fig. 1
und 2). Nähert man durch entsprechende Verdrehung der Querschraube m die Kloben /
einander, so wird der von den Schienen 00 gebildete Winkel verkleinert (Fig. 1) und gleichzeitig
werden die Sohlenbacken c c einander genähert. Sobald dieselben in der Sohle einen
Widerstand finden, verschieben sich die Zapfen k k der Kloben Z in den Schlitzen i i der Sohlen-
klammerschenkel und die Absatzklaue e wird nach hinten gedrängt, führt also eine Bewegung
aus, welche unter Umständen durch das Kleinerwerden des von den Schienen ο ο eingeschlossenen
Winkels bereits eingeleitet war. Diese Bewegung entspricht dem Uebergang der Schienen
ο aus der voll ausgezogenen in die strichpunktirte Stellung (Fig. i) unter der Voraussetzung,
dafs die von unten und hinten gesehen links befindliche Sohlenklammer c
weniger stark angezogen wurde als die rechts befindliche Sohlenklammer, wie dies eintritt,
sobald1 der Stiefel mit Rücksicht auf die Form des Fufses unsymmetrisch gebaut ist. Unter
dieser Voraussetzung fand nämlich die eine der Sohlenklammern c früher einen Widerstand
als die andere. Die Seitenverschiebung des Fufses gegen das Sohlenblech wird dabei in
bekannter Weise durch Zinken q vdes Sohlenbleches
α vermieden.
Die Querschraube wird in der üblichen Weise durch einen, auf eins ihrer Vierkante η η zu
setzenden Aufsteckschlüssel um ihre Achse gedreht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Schlittschuhbefestigungsvorrichtung, bei der vermittelst derselben Quer-Gewindespindel die Sohlenklammern auf kreisbogenförmigem Wege der Sohle genähert und gleichzeitig die Äbsatzklammer nach hinten gedrängt wird, dadurch gekennzeichnet, dafs die mit der doppelgängigen Gewindespindel m im Eingriff stehenden Kloben / mit -ihren Zapfen k in die, mit einander einen spitzen, den Scheitel nach hinten kehrenden Winkel einschliefsenden Schlitze i der Sohlenklammern c eingreifen und durch einen Kniehebel ο ο mit der Absatzklauenstange s d gekuppelt sind, um eine Schrägstellung der Gewindespindel m in waagerechter Ebene zu gestatten und dadurch eine unsymmetrische Anpressung der Sohlenklammern zu ermöglichen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen. ,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE99063C true DE99063C (de) |
Family
ID=369972
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT99063D Active DE99063C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE99063C (de) |
-
0
- DE DENDAT99063D patent/DE99063C/de active Active
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